Auf der Insel hatte ich neben der Kamera auch mein Tonaufnahmegerät dabei. Ich hatte vor, zu meinen Fotos auch gleich Umgebungsgeräusche aufzunehmen. Oft hat aber der Wind das verhindert. Andere Male war es Fluglärm, der die Aufnahmen störte. Ja, den gibt es selbst auf Sark.
Die Vogelwelt auf den Kanalinseln ist wirklich reich und der Gesang ist äusserst vielfälltig. Das hört man auf den folgenden Aufnahmen, die hier angehört werden können (am besten mit Kopfhörer!).
Pleinmont:
03:37 Minuten. Viele Vogelstimmen und das Meeresrauschen im Hintergrund.
Sark:
01:02 Minuten. Etwas weniger Vögel, dafür dazu eine summende Biene.
Peninsula:
04:10 Minuten. Mittelstarke Wellen an steiniger Küste. (Einige Windgeräusche.)
Möwe (wiederholt):
01:20 Minuten. Hier habe ich den Schrei einer Möwe geloopt ;-)
Was ich nun mit diesem Tonmaterial noch alles anstellen könnte, weiss ich noch nicht genau. Einen «Mix», eine kommentierte «Podcast»-Episode, eine Tonbildschau (Audio-Slideshow) …
Für das «Album-Cover» würde ich jedenfalls doch noch ein Bild in Farbe verwenden, nämlich dieses:
Einen einzigen Farbfilm habe ich im Guernsey-Urlaub belichtet. Und doch zeige ich diese Fotos schliesslich in Schwarzweiss. Sie passen so in meine Serie, diese wird konsistenter. «So gesehen» heisst für mich schwarzweiss.
Warum Schwarzweissfotos? kann man sich da wieder einmal fragen. Für mich ist nach wie vor klar: Schwarzweissfilm ist mein bevorzugtes fotografisches Medium.
Da ich also mehr der monochrome Typ bin, kann ich der Idee einer Leica M Monochrom grundsätzlich einiges abgewinnen. Aber eben, ich fotografiere ja noch bis mindestens 2015 auf Film.
Vor einer Woche bin ich aus meinem Urlaub auf Guernsey zurückgekehrt. In der Zwischenzeit habe ich einige der Filme entwickelt und die Bilder auf Flickr geladen. Einige weitere werden noch folgen.
Obwohl ich schon Wochen vor der Abreise die Wettervorhersagen studierte, beachtete ich die Angabe über die Windstärke kaum. Auf Wolken und Schauer war ich vorbereitet. Der stürmische Wind war eine Überraschung.
Ich schützte mich mit Mütze und Kapuze gegen die kräftigen Böen und wurde selber beinahe umgeblasen. Umsomehr war die Kamera dem Wind ausgesetzt. Um in diesem Wetter doch zu Fotos zu kommen, musste ich einen Weg finden, um gegen das unerwartete Hindernis anzukämpfen.
Beim Bild oben stellte ich mich an die Küste – voll exponiert und ohne natürlichen Windschutz. Ich befestigte die Kamera auf dem Stativ. Doch dieses drohte vom Wind umgeblasen zu werden. Ich hängte die Tasche in das Dreibein um für mehr Gewicht und bessere Verankerung zu sorgen. Ich entfernte die Traggurte um die Angriffsfläche zu verringern. Doch der Wind schüttelte weiter an der Kamera.
In der Kamera hatte ich einen ISO50-Film eingelegt, der also tendenziell längere Belichtungszeiten erfordert. Und die Gefahr, dass das Bild Verwackelungsunschärfe zeigt, ist entsprechend auch grösser. Um bei diesem Wind Verwackelung hoffentlich einigermassen zu vermeiden, wollte ich mit 1/60 fotografieren. Um aber auch bei dieser Belichtungszeit überhaupt ein ruhiges Bild zu bekommen, musste der Wind nachlassen.
Mit dem Finger am Drahtauslöser wartete ich geduldig auf einen windstillen Moment. Mit meinem ganzen Körper spürte ich jede einzelne Böe, es war als könnte ich mit der Zeit ein Muster erkennen, wie die Windstösse kommen und vergehen. Mit der Zeit machte ich die Pausen aus, und eine solche nutzte ich um blitzschnell auszulösen.
In anderen Situationen benutzte ich nicht das Stativ, sondern ich verwurzelte mich selbst mit sicherem Stand im Boden und hielt die Kamera in der Hand eng an meinen Körper gepresst. Wieder spürte ich den Böen nach und wartete auf eine Windpause. Schliesslich machte es wohl keinen Unterschied, ob ich das Stativ benutzte oder nicht. Meine Taktik gegen den Wind schien zu wirken. Keines der Fotos leidet an starker Verwackelungsunschärfe, so dass es unbrauchbar wäre – nach meiner Beurteilung jedenfalls.
Erste Testaufnahme mit dem Zoom H1 am Zürichsee.
Im Feld zu den Fotos gleichzeitig Ton aufzeichnen – eine weitere multimediale Spielart für meine Fotografie? Ja, denn Audio eröffnet neue Erzähl- und Präsentationsformen und verleiht den Fotos eine neue Wirkung. Ich bin bereit für Experimente.
Vor vielen Jahren entdeckte ich das SMIL-Format und erstellte zwei Slideshows. In einem XML-File werden die Abfolgen von Bild, Ton und Text definiert. Das Format hat aber scheinbar keine grosse Verbreitung gefunden. Ausser dem Realplayer kenne ich keine anderen Player, die die Slideshows abspielen können.
Im Onlinejournalismus spielt Audio seit längerem eine wichtige Rolle, und narrative Slideshows aus Standfotos und Audio werden oft sogar den Videos vorgezogen.
Natürliche Umgebungsgeräusche oder Interviews mit Menschen machen eine Fotoreportage lebendiger. Mich interessiert ausserdem, wie Landschaftsfotografie wirkt, wenn dazu Ton hörbar ist.
“Field Recordings” in der Natur ist ein Spezialgebiet so weit wie die Fotografie und ich werde mich sicher nicht sehr darin vertiefen können. Ich bin auf einige Blogs gestossen, die zeigen, was möglich ist. Zum Beispiel dieser Post von Noise Jockey oder hier von Michael Gallagher und das Blog Sounds like Noise. Viele Aufnahmen werden auch auf Soundcloud geladen.
Ich glaube, dass ich mit meinem Zoom H1-Hand-Audiorecorder die besseren Multimedia-Resultate bekomme, als mit einer der trendigen HD-Video-Digicams. Zwar würde eine solche Bewegtbild liefern, beim Ton aber sicher schlechter abschneiden.
So statte ich meine Kamera also demnächst öfters mit einem pelzigen Mikrofon aus. Und das sieht dann etwa so aus:
Meine Motivation für meine letztjährige Reise nach Guernsey war das Meer. Und so ist es auch dieses Jahr, wenn ich im April wieder auf die Kanalinsel fliege.
Meer, Felsen, Küste – von den Szenerien Guernseys habe ich noch nicht genug gesehen. Der nordöstliche sowie der südwestliche Teil will ich noch entdecken.
Ich versinke vollkommen in Aufnahmen vom Meer. Idealerweise ein Horizont. Ohne Störung. Kein Stein.
Auch Wiesen oder einzelne Felsen möchte ich ablichten – minimalistisch, monumental.
Zum Beispiel will ich die Houmet Paradis besuchen. Das ist eine unbewohnte, grasbewachsene Insel vor der Ostküste Guernseys. Ein zweites Beispiel ist die Strasse auf dem Felsgrat von La Coupéee auf der Insel Sark.
Mit den Fotos geht es mir jedoch nicht in erster Linie darum, den spezifischen Schauplatz als solchen abzubilden. Ich möchte viel mehr anstreben, dass die Fotos mehr zeigen als die Oberfläche. Etwa meine Interpretation von Natur und der Stellung des Menschen darin (Du in dieser Welt). Oder das Bild des Meeres als gewaltige Naturkraft, die Sinnbild ist für Stärke und Sinnlichkeit. Oder ein Bild dafür zu suchen, wie es im Dao beschrieben wird:
Alle Ströme fliessen zum Meer,
weil es tiefer liegt als sie.
Die Niedrigkeit verleiht ihm seine Macht.
Deshalb der ferne Horizont, die Flut, einzelne Felsen und dazwischen immer mal ein Werk des Menschen.
Und so sehe ich meinen zweiten Besuch als natürliche Fortsetzung des ersten. Dieses Mal möchte ich mich einfach noch mehr einlassen auf Felsen, den Horizont und die Landschaft im Vordergrund. Und wie schon angedeutet, möchte ich mit nur einer Kamera reisen.
Update (09.03.2012): PikPerfekt öffnet sich für weitere Beta-Tester. Die ersten 20 Personen, die sich mit dem Invite-Code «SoGesehen» anmelden, sind dabei. Anmelden auf www.pikperfect.com.
Bei meinen bisherigen Versuchen mit eigenen Fotobüchern waren Erfolge und Enttäuschungen dabei. Die häufigsten Schwierigkeiten sind die Abfolge und Platzierung der Bilder. Der neue Fotobuchservice PikPerfect bietet hier eine Lösung an: das Buch wird von professionellen Designern gestaltet.
PikPerfect konnte ich als Betatester ausprobieren (Beta-Einladung kann beantragt werden). Mich hat die Möglichkeit interessiert, ein zweites Augenpaar an meinem Buch mitarbeiten zu lassen. Ich war gespannt, wie ein unabhängiger Betrachter eine Auswahl von meinen Fotos präsentieren würde. Ich überliess es dem Designer, seine Interpretation des Materials in der Buchgestaltung umzusetzen. Ich erwartete Vorschläge für Spielformen, auf die ich alleine nicht gekommen wäre.
Über die Website von PikPerfect muss zunächst das gewünschte Format, die Art des Einbands und das Papier gewählt werden. Der Leineneinband ist wirklich zu empfehlen, er ist sehr fein und edel gewoben, auf dem Umschlag kann jedoch weder Bild noch Text platziert werden. Auf der Seite mit den Fotobuch-Optionen wird auch gleich der Preis berechnet. Und dabei fällt auf, dass ein wesentlicher Anteil für die Gestaltung anfällt.
Weiter geht es mit den persönlichen Vorlieben für die Buchgestaltung. In mehreren Einstellungen kann bestimmt werden, wie viele Bilder pro Seite, welche Hintergrundvarianten, Bildrahmen, Anordnung etc. gewünscht werden. Eine Option betrifft Bildtexte – es müssen an dieser Stelle aber noch keine Texte eingegeben werden, diese Gelegenheit hat man erst später im Gestaltungsprozess. Wichtig ist, dass im Textfeld spezielle Anforderungen genau beschreiben werden. Was hier mitgeteilt wird, benutzen die Designer für ihre Arbeit.
Es folgt der Bildupload, wo Benutzer zwischen Editor’s Piks und Selbst-Auswahl wählen können. Wer sich für Editor’s Piks entscheidet, kann eine unsortierte Fotosammlung hochladen, aus der die Designer Bilder für das Buch auswählen. Ich habe die passende Anzahl von 32 Bildern für mein Buch übermittelt.
Jetzt fängt die Arbeit der Designer aufgrund der gemachten Angaben und der eingereichten Bilder an. Nach 1-2 Tagen kommt per E-Mail ein Link zum ersten Buchentwurf, der in einem Präsentationsplayer angeschaut werden kann. Hier können Bemerkungen für Änderungen angebracht werden und die Bildtexte. Sind alle Kommentare erfasst, schickt man die Änderungen an die Designer zurück, und eine neue Designrunde fängt an. Ich war mit der Gestaltung meines Buches von Anfang an zufrieden. Die Paarungen und die Abfolge der Bilder sind harmonisch. Die Variationen von Bildgrössen und Verteilung ausgewogen rhythmisch.
Dieser Ablauf mit Vorschlag und Feedback funktioniert reibungslos. Mein grosser Kritikpunkt sind die Optionen für Texte und Typografie. Das angebotene Buchlayout sieht keine Textseiten vor etwa für Titelblatt oder Einleitungstext. Und auch wenn Bildtexte angegeben werden, hat der Benutzer keine Angaben, wie lange diese sein können und wie sie in der Gestaltung umgesetzt werden. Auch die Schriftart kann nicht gewählt werden. Hier kann PikPerfect meine Ansprüche nicht erfüllen, denn meiner Ansicht nach ist die Typografie ein äusserst wichtiger Bestandteil eines Buches. Dem wird eindeutig zu wenig Beachtung geschenkt. Obwohl viele Benutzer sich wahrscheinlich auch in dieser Hinsicht professionelle Hilfe wünschen würden.
Das fertige Fotobuch wird mit DHL geliefert. Druckqualität und Bindung kommen sehr schön und sauber daher. Mit PikPerfect bekommt man einfach und mit einigen Vorteilen (kein Programm installieren, nicht Stunden lang am Computer sitzen) zu einem Fotobuch, das genau das ist: ein Buch voller Fotos. Das eignet sich für Urlaubs-, Familien- oder Hochzeitsfotos, besonders auch mit den edlen Leineneinbänden. Für ein Portfolio- oder Künstlerbuch fehlen aus meiner Sicht wie gesagt die Optionen für Textseiten und Typografie.
PikPerfect ist ein Zürcher Start-up. Wann die Site öffentlich gestartet wird, ist mir nicht bekannt. Ich werde hier ein Update machen, wenn es so weit ist.
Ich nehme die Idee des A Lesser Photographer ab jetzt ernst und mache Schluss damit, mehrere Kameras mit mir herum zu tragen. Ideal wäre es, wenn die Kamera um den Hals ohne Tasche getragen werden könnte (siehe Bild). Die Vision: Weniger Last, freie Hände – langsamer und freier unterwegs.
Unter der Woche soll es die eine Kamera für das 52-Wochen-Projekt sein. Ich möchte in diesem Jahr einen Versuch damit unternehmen und habe dazu die Ricoh FF-1 auserkoren. Da ich mit Film fotografiere heisst das, dass ich nicht jede Woche ein Foto online stellen aber doch fotografieren und in einem Notizbüchlein dokumentieren werde – der Anfang in Woche 1 ist jedenfalls schon mal gemacht. Update: Hier ist das Set des 52-Wochen-Projekts.
Am Wochenende will ich jeweils eine Kamera je nach Projekt oder Laune auswählen. Auch hier mit der Absicht, leichter bepackt und konzentrierter meine fotografischen Ideen zu verfolgen. Auf einen Nachmittag mit vier Kameras möchte ich ab jetzt verzichten.
Und auch in die nächsten Ferien werde ich nur mit einer Kamera reisen. Von den vier Kameras, die ich im letzten Jahr auf Guernsey mit nahm, würden somit drei zuhause bleiben. Auch aus «A Lesser Photographer»-Sicht dürfte ich mich wohl für die schwere Fujica G690 BL entscheiden und damit hoffentlich noch viel konsequentere Schwarzweiss-Landschaftsaufnahmen nachen.
C.J. Chilvers hat das Lesser Photographer Manifesto verfasst und bloggt auf alesserphotographer.com über mehr Kreativität in der Fotografie mit weniger Ausrüstung. Viele technikorientierte Blogs und Podcast und zahllose How-to-Artikel lenken ebenfalls vom kreativen Fotografieren ab, meint Chilvers. Ebenso das Streben nach einer Profikarriere. Viel Gedankenfutter für Fotofreunde. Ich muss sagen, in den meisten Punkten teile ich Chilvers Anliegen.
Ich will im Jahr 2012 bewusster als «lesser Photographer» unterwegs sein. Hoffentlich tut’s mir und meinen Fotos gut.
PS: Wenn wir schon bei der Idee von Weniger sind: weniger iPhone, weniger Social-Media-Gedöns, weniger Nabelschau, weniger Stuff würde sicher auch gut tun.
Hier ist er, mein traditioneller Jahresrückblick, gespickt mit Links zurück auf Blogposts, Fotos und Ereignisse aus dem Jahr 2011.
Es war ein abwechslungsreiches Jahr mit ein paar Neuanschaffungen und einem klaren Höhepunkt. Das Thema Landschaftsfotografie dominiert. Ich möchte mit diesem Material weiter arbeiten. Und im kommenden Jahr auch neue Zusammenstellungen ausprobieren.
Im Jahr 2011 habe ich auch weiterhin mit dem iPhone fotografiert. Ich war ein Betatester der App SuperRetro. Ich habe auf Instagram (Profil via ink361.com) und auf EyeEm meine Fotos hochgeladen. Ausserdem dient mir mein Blog auf Tumblr vermehrt als Fotoblog, auf dem ich die Fotos von Flickr poste.
Wie es im 2012 weitergeht? Vielleicht mit einem Vorstoss in den Bereich der Menschenfotografie? Vielleicht noch mehr Grossformat? Vielleicht ein 52-Wochen-Projekt? Vielleicht ein Zine? Eine Ausstellung der Arbeit «Nacht im Quartier»? Ich will mich auf nichts festlegen und es nehmen, wie es kommt. Ich denke, die gute Absicht ist entscheidender als zu fixe Neujahrsvorsätze.
An dieser Stelle wünsche ich den Leserinnen und Lesern ein frohes Neues Jahr. Danke fürs Interesse und bis bald.
Siehe auch:
Des Set «Israel Egypt» auf Flickr.
Die Geschichte dieser Bilder fängt im Sommer 1997 an. Es ist die Zeit, als ich eine Kompaktkamera kaufe, um sie mit auf die Reise nach Israel und Ägypten mitzunehmen. Die Umstände der Reise sind hier unwichtig. Interessant dagegen die Bilder, die ich damals festgehalten habe.
Mein Blick von gestern hat Landschaften, Städte und Menschen festgehalten. Unter diesem fotografische Material hat mein visuelles Sehen heute Bilder gefunden. Was mir dabei auffällt: es besteht eine unauflösliche Verbindung zwischen dem Blick von gestern und dem Blick von heute: das ist mein Leben, mein persönlicher Ausdruck mit visuellen Mitteln.
Neu ausgewählt habe ich vor allem Landschaftsaufnahmen. Und diese fügen sich aus meiner Sicht erstaunlich gut in meinen Fotostream ein, etwa neben die Fotos aus dem Hänsiried von Ende November. Unter dem Material waren auch reportageartige Menschenbilder sowie typische Touristenfotos. Sie bleiben weiter im Verborgenen.
Dies ist eine weitere Erfahrung mit Bildern aus meiner fotografischen Vergangenheit. Die Publikation meiner Albanienfotos war schon so eine. Im Februar 2007, als ich erstmals Negative aus meinem Archiv neu scannte, habe ich vom zweiten Leben der alten Bilder gesprochen: «Neues Licht macht das Material wieder sicht- und formbar.»
Ein weiteres Bild von früher, das ich neu scannte, ist ein Hochzeitsfoto. Es erzählt davon, dass ich in der Vergangenheit auch zum Fotografieren an Hochzeiten engagiert wurde.
Aufs Bild klicken und bei Flickr die Notes lesen.
Die Idee ist schon alt und offenbar auch unter Fotofreunden beliebt. So ein Foto vom Tascheninhalt mag einiges über eine Person verraten. Jedenfalls gibt es bei Japan Camera Hunter in der Reihe In your bag viele Taschen zu sehen und Fotografenporträts zu lesen.
Auf meinem Bild ist zu sehen, was ich in der Regel an einem meiner Foto-Samstagnachmittage mit mir herum trage – hier in der Fujica-G690-Konfiguration. Diese Kamera verstaue ich in einer Innentasche, die dann in die Freitagtasche kommt. Dazu das Stativ. Als weiteres Fotozubehör ist ein Belichtungsmesser, ein Drahtauslöser und eine Wasserwaage (nicht im Bild) dabei. Die zweite Kamera wechselt natürlich immer, auf dem Bild ist stellvertretend für alle anderen Optionen die Yashica T5 zu sehen.
Weiter geht es bei mir nicht ohne meinen Hut (oder Kappe), dem iPhone und den Kopfhörern sowie dem Portemonnaie. Schliesslich habe ich einen Notizblock, meine Lieblingsschreiber und ein Exemplar meines Blattes «20 Kompositionen» im Innenfach der Tasche.
Ich mache hier im Weblog kein Namedropping aller Marken. Auf Flickr in den Notes zum Bild können die Produktbezeichnungen nachgelesen werden.
Einzig Freitag wurde genannt und ich will nochmals sagen, dass mich diese Tasche schon auf den Gotthard, nach Wien und nach Guernsey und überhaupt jeden Tag begleitet hat. Ich brauche keine andere, «richtige» Fototasche.
(Guernsey 2012) on Flickr.
View from Eperquerie, Sark, looking towards France.
The leaks here are due to bad light seals in the camera. I still like it, though.
Will have to replace the light seals.
(Guernsey 2012) on Flickr.
Gull Rock, Pleinmont.
Rollei CR 200 colour reversal film, converted to black and white.
Yeah, I shot 1 roll of colour reversal film, but I like the results much better in black and white. Call me a monochrome guy ;-)
(Guernsey 2012) on Flickr.
South Coast. Rollei CR 200 colour reversal film, converted to black and white on the computer.
Pinhole camera «Kidz Labs», Agfa Pan 25 film, expired 1990, home developed in ID-11.
Minolta X-700 with 50mm lens f/1.7.
Ilford HP5 Plus home developed in ID-11