PARACUDA
Maybe I'm not the best, but I'm in the Top 1.
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Nach elf Jahren wird es für mich Zeit, dieses Blog in seiner Form zu beenden. Seit einem Jahr schon begleitet mich dieser Gedanke und auch der, dass ich in diesen elf Jahren schon mehrmals aufgehört habe. Aber es ist eben wie beim Rauchen. Das nicht wieder anfangen ist der schwierigste Teil. Dennoch ist auch mal gut jetzt.
Im Jahre 2000 fing ich an, eine Website über mich und meine Freunde zu bauen. 2001 dann wurde daraus ein Blog, welches erst seit 2006 auf WordPress basiert. In diesen ganzen Jahren habe, ohne zu übertreiben, mehr als 20 verschiedene Designs hier reingeprügelt. Wenn mir etwas ans Herz gewachsen ist, dann diese Seite. Sie war stets mein Kompensator für eine abgefuckte Welt. Und auch wenn es hier nie eine große Beteiligung gab, weiß ich, dass es noch eine Handvoll Leser von damals gibt. Einer der wenigen Gründe, warum ich überhaupt so lange durchgehalten habe. Danke hierfür.
Die Zeiten im Internet haben sich geändert. Dieses Web 2.0, wovon jeder Halbwissende gerne spricht, ist das Industriezeitalter der Onlinewelt. Auf einmal geht alles schnell, es wird viel produziert und noch mehr verbraucht. Jeder kann jederzeit überall sein, alles ist awesome, kein fail bleibt ungesehen. Vor allem aber ist es eins geworden: laut. So laut, dass manche Menschen sich die Ohren zuhalten, wenn mal wieder ein Löschzug mit banalen Informationen, Blaulicht und Sirene an einem vorbei donnert. Es gibt Menschen, die passen sich dieser Lautstärke an oder eben nicht.
Es wird irgendwie weitergehen, aber nicht mehr als Blog. Wer wissen will, wie, ob und wann, folgt mir einfach auf Twitter.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit,
Ehrlichkeit und Wertschätzung.
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Normalerweise bedeutet es nichts Gutes, wenn sich ein Hersteller für Energy Drinks in Sport- oder Trendbereiche einkauft. Der Marktführer versucht es gerne beim Fußball, was sich nicht gerade positiv auf die Reputation ausschlägt. Aber es gibt auch Ausnahmen.
Unabhängig davon, ob ich Burn kaufen oder trinken würde, ist dieser Spot mit Skatebpard-Altmeister Rune Glifberg, Jonas Skrøder, Dany Hamard und Hugo Maillard ein sehr gelungenes Endzeit-Skatevideo, gedreht in Buenos Aires. Es gibt Feuer und einen Tornado. Aber mein persönliches Highlight ist mein Lieblingstrick ever, der Onefoot am Anfang. Auch wenn er bailt. Einfach zeitlos dieser Trick.
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Es kann sein, dass ich schon mal über meine Leidenschaft zu Zeitraffer-Videos geschrieben habe, bin mir nicht ganz sicher. Hier ist zumindest ein Exemplar, welches in Island während der Mitternachtssonne gedreht wurde. Aus der Beschreibung:
Iceland is a landscape photographers paradise and playground, and should be number 1 on every photographers must visit list.
Ich denke, man muss kein Fotograf sein, um dieses Land ganz oben auf seiner Liste stehen zu haben.
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Als Kind muss ich in einen großen Topf voll mit Zeitraffer gefallen sein. Denn diese sind eine große Schwäche meinerseits. Dieses Prachtstück wurde beim diesjährigen Burning Man Festival in der Wüste Nevadas gedreht. Über einem Zeitraum von 5 Wochen wurde alle 3 Stunden eine Aufnahme gemacht, inklusive der Vorbereitungszeit. Die Musik passt auch wunderbar zu den Bildern und vielleicht ist dieses Festival doch auf der Liste von Dingen, die man in seinem Leben getan haben muss.
Playa Time: Dust to Dust” – Burning Man 2011 Time Lapse auf YouTube
PreCrime ist Humbug, dachten wir. Minority Report ein schlechter Film mit Tom Cruise, dachten wir. Dabei wird schon seit langer Zeit genau daran geforscht: das von der EU geförderte Indect-Projekt soll nämlich genau das machen, wovon die neodiktatorischen Regierungen dieser Welt nur von träumen. Mit Überwachungskameras ausgestattete Drohnen erkennen am Gesichts- und Verhaltensmuster mögliche Straftaten. Dass es dabei nicht nur um geplante Terroranschläge gehen wird, sondern um ganz banale Alltagssituationen, beschreibt der Golem ganz gut:
Als Beispiel zeigt das Projekt einen Mann, der vor einem Auto nach seinem Schlüssel sucht. Dieses ungewöhnliche Verhalten – von einer Drohne oder einer Überwachungskamera aufgenommen – soll von einer Software ausgewertet werden. Passt das Verhalten der Zielperson in ein Muster, beginnt die Software mit einer Gesichtserkennung und gleicht das Bild nicht nur mit polizeilichen Datenbanken sondern auch im Internet mit sozialen Netzwerken und Suchmaschinen ab, um das Gesicht zu identifizieren.
Einen Autoschlüssel? Was geht ab? Ein guter Bürger hat in Zukunft besser seine Sachen immer dabei, ansonsten meldet die Drohne (WTF!?) ein mögliches Verbrechen. Dabei wurde das Projekt 2009 von der EU in Auftrag gegeben und kostet nur 15 Millionen Euro. Das sollte die Überwachung der eigenen Bürger einem Wert sein.
Wer nun denkt, dass das immer noch Zukunftsmusik ist, sollte zum Überwachungsstaat Nr. 1 schauen. Denn England freut sich schon voll auf die Olympia 2012, heißt es bei Golem:
Laut dem Indect-Projekt soll die Überwachung bereits zur EM 2012 möglich sein. Auch zur Olympiade 2012 in London soll Indect eingesetzt werden. Laut Fiff habe die britische Regierung geplant, entsprechende Gesetze verabschieden oder ändern zu wollen, die den Einsatz von Indect ermöglichen.
Natürlich muss der unbescholtene Bürger nichts befürchten. Denn wer nichts Unrechtes tut oder denkt, ist ein guter Bürger. Am besten bleibt der auch gleich zu Hause, geht nicht zu öffentlichen Veranstaltungen und zahlt auch brav seine GEZ. Das Internet nutzt er am besten auch nur noch, um bei Facebook sein Mittagessen zu posten und um bei Amazon regimefreundliche Schriften zu kaufen. Alle anderen dürfen jetzt ruhig schockiert sein.
Ach, und dass die Bundesregierung das Projekt mitfinanziert, obwohl diese Art der Totalüberwachung in Deutschland noch illegal ist, lässt unsere Vorfreude auf baldige Gesetzesänderungen steigen.
Menschen, die noch nicht aufgegeben haben und denen es nicht egal ist, was mit ihren Daten passiert, sollten diesen Beitrag und auch aktiv werden. Die Europäische Union verhandelt zurzeit mit Australien, Kanada und anderen Drittstaaten über die Übermittlung der Fluggastdaten. Vielleicht hören jetzt einige von euch das erste Mal davon und denken dabei an die Daten, die man beim Buchen eines Fluges angibt, doch weit gefehlt. Es ist die Kundenkarte der Reisenden und noch viel mehr.
Auf nopnr.org wird es gut zusammengefasst, was die Daten der Passenger Name Record (PNR) alles beinhalten:
Diese sogenannten passenger name record Daten (PNR) werden von Fluggesellschaften während des Buchungsvorgangs erhoben. PNR Daten umfassen Kontaktinformationen und Angaben über die Person (Adresse, Mobiltelefonnummer, Geburtstag, Kreditkartendaten, Passinformationen usw.) sowie personenbezogene Informationen über den Passagier, wie besondere Reisevorlieben und Beziehungen zu anderen Mitreisenden (z.B. Sitzplatzinformationen).
Dieser Generalverdacht, der alle Flugreisenden Europas betrifft, wird in den jeweiligen Ländern für 5,5 Jahre gespeichert. Kombiniert mit den Amazon-Daten, die schon seit längerer Zeit z.B. an die amerikanische Flugsicherheitsbehörde übermittelt werden, ergibt das ein umfangreiches Profil des Reisenden.
Wer denkt, dass er ja nichts Unrechtes tut, sollte wissen, dass für uns unkritische Handlungen in anderen Ländern durchaus sehr kritisch angesehen werden können. Sei es eine Bekanntschaft mit einem Verdächtigen über drei Ecken oder der Kauf eines 9/11-Verschwörungsbuches. Wer dann noch mit seiner Kreditkarte online für Dienste bezahlt, die z.B. anonymisierte VPNs oder WikiLeaks-Spenden tätigt, darf sich schon mal auf nette Einreiseprozeduren freuen.
Da die Überwachung der Fluggäste ohne jeglichen Verdachtsmoment und ohne richterliche Verfügungen abgefahren werden darf, ist es wichtig, auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Natürlich soll damit Terror bekämpft werden, da die Welt ja dem Terror quasi verfallen ist. Egal, ob es statistisch quasi unmöglich ist, bei einem Terrorakt ums Leben zu kommen. Wichtig ist, dass alle an einem Strang ziehen, ihre kritischen Gedanken verdrängen und nur noch funktionieren, wie die Regierungen es verlangen. Nennt es paranoid, ich nenne es das letzte bisschen eigenes Leben, das wir noch haben.
Es ist wichtig, dass wir über dieses Thema aufmerksam machen. Auch wenn es leicht ist, der Propaganda zu verfallen. So wurden die Körperscanner am Hamburger Flughafen wieder abgebaut, da sie nicht effektiv waren und die Fehlerquote exorbitant war. Dabei haben sich viele von uns schon viel sicherer mit ihnen gefühlt.
Der Generalverdacht eines ganzen Volkes ist gefährlich und nichts anderes als das Anzeichen eines autoritären Systems. Der Wink mit einem ganzen Zaun. Lasst euch nicht von dem Opium benebeln, dass der Staat ab und an an uns zu verteilen versucht. Wer das alles nicht so schlimm findet und nichts zu verbergen hat, würde wahrscheinlich auch für die Stasi arbeiten, wenn die Kohle stimmt und es sie denn wieder geben würde.
Alle anderen besuchen lieber diese Website für mehr Informationen:
www.nopnr.org/aufruf-zum-mitmachen-nopnr
www.nopnr.org/der-fliegende-datensatz-was-sich-in-deutschland-andern-wird
Update:
Hat alles nichts genützt, denn der Rat hat den Scheiß nun unterschrieben. Für Freunde von Facebook wird sich nicht viel ändern. Denn ist nun so, dass quasi eure ganzen Likes bei der Buchung an die Behörden übergeben werden.
Was für ein schwieriges Wochenende es doch war, um entspannt durch die Medien zu zappen. »Der Tag, der die Welt veränderte« – bla bla der Terror und das Kind. Gut, das ist nun mal so, zehn Jahre später ist halt immer noch nicht vergessen, was anschließend sinnlose Kriege und Gesetze hervor gebracht hat. Da lassen sich auch alle Gewalten es sich nicht nehmen, noch mal ordentlich die Propaganda-Trommel zu rühren. Sei es SPIEGEL TV, die warnen, dass der Terror in Deutschland angekommen ist oder der US-Präsident, der sich entweder versprochen oder den Menschen dreist ins Gesicht gelogen hat. Ich zitiere SPIEGEL ONLINE und hebe dabei mal etwas hervor:
»Unser Wesen als Nation hat sich nicht verändert«: Mit einer bewegenden Rede hat US-Präsident Obama der Terroranschläge vom 11. September gedacht – und die Stärke seines Landes beschworen. Die USA hätten sich der Angst nicht ergeben.
Entschuldigung, ist das witzig gemeint? Nicht nur die USA, sondern die ganze westliche Welt machen seit zehn Jahren nichts anderes, als Ängste zu schüren. Die Amerikaner haben Schiss vor jedem Menschen mit Bart und verlängern stets den Patriot Act, der eine Totalüberwachung möglich macht. In Deutschland, England und – ach, überall! – werden härtere Gesetze gefordert, um den marginalen Terror im Vorfeld zu bekämpfen. Verlassene Gepäckstücke werden mit Cruise Missiles in die Luft gesprengt, Amokläufe in Terroranschläge umbenannt. Kostenpunkt: unsere Freiheit.
Dass dennoch dauernd diese Durchhalteparolen geschwungen werden, dass man ja eine starke Nation sei und die mal ruhig kommen sollen, diese Terrorianer, das ist so witzig, wie ein explodierender Ofen in einem französischen Atomkraftwerk. Angst ist das, was die Regierungen dieser Welt am Leben erhält. Und die Menschen haben sich dieser schon längst ergeben.
Foto: von mir
Shitstorm – das Hippie-Badge der Onliner. Wie der Tiger im Gebüsch lauern wir darauf, dass sich irgendein Unternehmen wieder ein Fauxpas leistet. Dann wird gedisst, gebasht und was noch alles in ein Retweet passt. Wichtig ist, dabei die eigene Fahne hochzuhalten. Man ist selbst korrekt, verabscheut Kinderarbeit, Umweltsünden und findet Kooperationen mit zwielichtigen Unternehmen ekelhaft. Deine Mutter, Alder.
Jüngst durfte sich der WWF mit einem solchen Shitstorm rumplagen, der nicht mal einer war. Hier geht es wieder um die Prinzipien der Menschheit: wer Gutes tut, darf nicht mit den Bösen. Vor allem nicht, wenn man einen so süßen Panda im Logo hat. Und wir? Sind wir denn wirklich korrekt, dass wir das Recht haben, jeden atonalen Furz der Firmen und Regierungen anzuprangern, anstatt ihn anzuzünden, damit dieser effektvoll verpufft?
So wie ich hier gerade am Schreibtisch sitze, fallen mir eine Handvoll Dinge ein, die ich dazu beigetragen habe, dass die Welt genau so läuft, wie sie läuft. Wer sich in den folgenden Punkten nicht wiederfindet, darf sich für heute freinehmen. Der Rest sollte eigentlich das Maul halten. Mich eingeschlossen.
- Trinkwasser in Flaschen
Die wohl größte Umweltsünde im Alltag neben Stadtfahrten mit eigenem Pkw. Trinkwasser, welches umsonst aus dem Wasserhahn kommt und dort auch meistens eine bessere Qualität hat, wird in Plastikflaschen an uns zum 100-fachen Preis verscherbelt. Die Flaschen werden größtenteils nicht recycelt, sondern nach Asien geschifft, wo sie dann als Spielplatz für Kinder dienen. Täglich neue Geschmacksrichtungen sorgen dafür, dass wir uns darüber keine Gedanken machen. Volvic und Evian gehören zu zwei der größten Marken weltweit, wovon eine hier noch später auftauchen wird. - Derbe Sneakers, Digger!
Meine Schwächen sind Nike Air Max – der beste Turnschuh, der je entwickelt wurde. Dabei wird dieser und die meisten anderen auch von Nike, Adidas usw. in Asien von Kindern billig produziert. Hier zahlt man dann 130 Euro für ein büschn Optik und Gehkomfort, während das Kind, welches unseren Show zusammengenäht hat, dafür wahrscheinlich 16 Stunden am Tag arbeiten musste. - Hauptsache Vintage
Sandgestrahlte Jeans, die vintage aussehen, werden in der Türkei von jungen Männern hergestellt, die an Atemwegserkrankungen leiden und mitunter auch daran sterben. - Pöses, pöses Palmöl!
Wisst ihr noch, wo wir derbe gegen Nestlé gebasht haben, weil Greenpeace uns erzählte, dass sie Palmöl verwenden? Das ist natürlich nicht gut, weil die Gorillas dafür umziehen oder sterben müssen. Geht aber mal in die Bio-Abteilung und kauft euch ein paar Kekse oder anderen Naschkram. Ihr findet kein Produkt, welches kein Palmöl verwendet. - Grande Latte Moccachino to go, bitte
Dein tragbarer Kaffee ist genau so beschissen für die Umwelt wie deine beknackten Kaffee-Pads für deine Senseo-Maschine. Chlorgebleicht mit Plastikdeckel – warum nicht gleich 8-lagiges Klopapier? - Die Sucht nach Licht
Die ganze Stadt ist hell. Jeder Baum, jedes noch so hässliche Kunstwerk wird illuminiert. Das lockt nicht nur Insekten, sondern auch Einbrecher an. Doch die Umwelt ist der größte Leidtragende. Lebensräume der Tiere werden verdrängt, der Biorhythmus der Pflanzen wird gestört. Abgesehen davon haben es auch Menschen in Städten immer schwerer, sich richtig zu erholen. - Jedem sein WLAN
Wir haben nie gelernt, richtig zu teilen und dem anderen zu vertrauen. Wäre das so, hätten Wohnhäuser ein bis zwei WLAN-Router, der das gesamte Haus versorgt. Statt dessen versorgt sich jeder Haushalt selbst, sodass unglaublich viel Energie verschwendet wird, dabei aber nicht mal die volle Bandbreite genutzt wird. - Wir unterstützen, wer uns beherrschen will
Wir verurteilen Konzerne, die Monopole sind oder werden. Gleichzeitig kaufen wir alles von Apple (eine Firma, die Fabrikarbeiter unterschreiben lässt, dass sie keinen Selbstmord begehen – WTF?), nutzen die Dienste von Google und sharen jeden unwichtigen Scheiß auf Facebook. Und dann wundert ihr euch, dass die uns nicht ernst nehmen? - Ach ja, Tierversuche
Folgende Marken gehören zu Firmen, die an Tieren testen: Aok, Fa, Bac, Schauma, Poly Kur, Gliss Kur, Drei Wetter Taft, Theramed, Hattric, Perwoll, Persil, Spee, Vernel, Weißer Riese, Sil, Fewa, Somat, Der General, Sidolin, WC-Ente, WC-frisch, Oil of Olaz, Ellen Betrix, Head & Shoulders, Wash & Go, Blend-a-med, Old Spice (die mit dem lustigen Spot), Hugo Boss, Clearasil, Pantene, Herbal Essences, Wella, Ariel, Dash, Lenor, Meister Proper, Swiffer, Fairy, Febreze, Pampers, Ace, Vizir, alldays, Tempo, Bounty Küchentücher, Always, Pringles, Valensina, Axe, Bebe, Fenjala, Neutrogena, Penaten, ob, Gard, Palmolive, Colgate, Dentagard, Ajax, Margaret Astor, adidas, Celine Dion, Davidoff, Joop, Christian Dior, Duschdas, Ambi pur, Odol, Dr. Best, Aronal, Elmex, Meridol.Diese Marken gehören zu Schwarzkopf/Henkel, Procter & Gamble, Unilever/Fabergé, Johnson & Johnson, Colgate/Palmolive, Lancaster, Sara Lee, Smith Kline Beecham und GABA. Alles Firmen, die mindestens Rohstoffe an Tieren testen lassen. Das sind noch lange nicht alle, aber ich kann euch beruhigen: es sind nahezu alle Firmen. Viel Spaß also beim Boykottieren. - Immer schön billig
Wer einen Liter Milch für 49 Cent kauft, hilft sich selbst, aber nicht den Bauern. H&M und kik – same same. - Fliegen
Wie kann man sich über Umweltsünder aufregen, wenn man geschäftlich von Hamburg nach Berlin, Frankfurt oder Düsseldorf fliegt und das mehrmals die Woche? Wie klein muss das Hirn und wie groß der Zeigefinger sein, um hier die Verhältnismäßigkeit zu übersehen? Ach, es muss halt schnell gehen? Keine Angst, die Umwelt wird sich nicht allzu viel Zeit lassen, um sich zu bedanken.
Wahrscheinlich hab ich nicht einmal die Hälfte der Dinge gefunden, die wir alle tagtäglich falsch machen. Dass wir unsere Freunde anlügen, um Verabredungen abzusagen und dem Obdachlosen nichts geben, obwohl wir etwas haben – geschenkt. Woher kommt aber dieser Anspruch, dass die anderen und offiziellen immer korrekt handeln müssen, während wir uns die Freiheit nehmen, jede Sünde mit Genuss auszuleben? Wären wir nicht so gierig nach neuen Schweinereien, die unser Leben einfacher und das der anderen schwerer machen, hätten es die Unternehmen gar nicht so leicht, uns alle zu verarschen.
Wir sitzen mit unserem Wohlstandsspeck auf unserer Couch, haben das MacBook auf dem Schoß und wollen etwas verändern, weil wir uns selbst langweilen. Wir wollen abgelenkt werden vom “eigentlich darf man das ja gar nicht mehr kaufen, aber ich kann auch nicht ohne”. Also suchen wir uns Fehler anderer und nutzen die Kanäle, die andere uns bieten. Wir denken, wir könnten etwas verändern, dabei machen wir alles nur noch schlimmer. Wenn wir wirklich korrekt leben wollen, lasst uns in die Wälder ziehen, erlegte Tiere komplett verwerten und davon leben, was die Natur uns schenkt. Da aber niemand von uns die Eier besitzt, bleibt alles so, wie es ist.
Was uns bleibt, sind Retweets auf Twitter, Statusmeldungen auf Facebook und kritische Blog-Einträge. Wir verlangen, dass die Firmen und Regierungen sich ändern, müssten aber bei uns anfangen. Doch wir selbst sind unfehlbar, deshalb trifft es auch immer die anderen. Wir können die Welt nicht verändern, wir können sie höchstens anderen überlassen. Friss und stirb.
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Wie viele andere war und bin ich großer RATM-Fan. Irgendwo habe ich auch noch die Mappe mit jedem gesammelten Zeitungsschnipsel, besitze Bootlegs aus Absurdistan, aufgenommen ausm Dixi-Klo. Zwei dieser Tapes kaufte ich auf Klassenreise in London von meinem letzten Taschengeld für umgerechnet 50 Mark. Dafür war der Text von ‘Killing In The Name’ abgedruckt. In Zeiten ohne richtiges Internet so wertvoll wie 12 Stoffies und 10 Leuchtis. Erwähnen kann man auch, dass ich Bass spielen gelernt habe, indem ich alle Songs vom Debüt rausgehört und nachgespielt habe. Der beste Bassunterricht, den ich je hatte.
Dieses Video zeigt den allerersten öffentlichen Auftritt von RATM und drückt mir das Pipi in die Augen. Nicht nur, weil sie die späteren B-Seiten wie ‘Clear The Lane’ und ‘Darkness of Greed’ zocken. Viel geiler ist, dass die Songs alle fast unverändert so auf deren Debüt kamen. Tom Morello gniedelt schon so dermaßen fett und perfekt, wie Timmy C und Brad Wilk zusammen den Rhythmuskuchen backen. Die Leute, die an der Bühne vorbeigehen, wie bei einer Schülerband, die nervt, wussten damals nicht, dass sie auf ewig unwürdig sein werden. Und der Typ, der bei Minute 37 die dümmste Frage der Welt stellt, hört heute wahrscheinlich Nickelback und gruschelt auf StudiVZ seine Schwester.
Episch.
Folgende zwei Unterhaltungen haben sich eben gerade hier in Düsseldorf zugetragen, wo ich aus geschäftlichen Gründen zur Zeit bin. Die eine Unterhaltung führte ich mit der Rezeptionistin des überaus schrulligen und und überteuerten Hotels, die andere mit dem Taxifahrer, der mich dort abgeholt hat. Wahrscheinlich hätten diese Gespräche überall stattfinden können, von daher dient diese Information nur der Statistik.
Im Radio läuft something something über das Attentat in Oslo, während ich gerade auscheckte.
Sie: “Das ist so schlimm, dass der Prozess erst nächstes Jahr anfängt. Dabei war er es doch! Sollen sie ihn direkt … hier, ne …”
Ich: “… erschießen?”
Sie: “Er war es doch!”
Ich: “Die Norweger haben halt auch ein Rechtssystem. Auch dieser Fall muss aufgewertet wer…”
Sie: “Und? Ist das gut? Also, das System?”
Ich: “Ist unseres denn gut?”
Sie: “Nein! Und er hat es doch auch zugegeben!”
Ich: “Zugeben kann erst mal jeder alles. Beweisen muss man es können, auch wenn in diesem Fall die Beweislage vielleicht klar ist – es gibt ein Rechtssystem, damit es keine Lynchjustiz gibt.”
– Pause –
Sie: “So viele Menschen leiden.”
Der türkisch-stämmige Taxifahrer ist offensichtlich verwundert und verärgert, dass in dieser Straße so viele Autos fahren und es dadurch länger dauert, obwohl er laut Navi schon längst hätte diese Straße verlassen können. Und dann steht auch noch ein schwarzafrikanischer Bauarbeiter an der Kreuzung …
Er: “Boah, ist der schwarz! So schwarze Afrikaner gibt es doch gar nicht!”
Eigentlich hätte ich aus dem Fenster gucken und meinen inneren Happy Place aufsuchen müssen.
Ich: “Es ist durchaus üblich, dass es in Afrika »richtig« schwarze Menschen gibt, wo die Hautfarbe wirklich sehr dunkel ist.”
Er: “Aber so schwarz? Das ist doch unnormal! Doch nicht so black black-black!”
Ich: “Welcher Farbton wäre denn normal?”
Er: “Naja, es gibt auch hellere. So, wo die fast so sind wie wir. Wenn der Vater oder die Mutter nicht afrikanisch ist, also nur so ein Elternteil aus Afrika kommt.”
Ich: “Mischlinge.”
Er: “Ja, Mischlinge!”
Ich: “Und der Bauarbeiter ist Ihnen jetzt zu schwarz?”
Er: “Naja, das ist doch nicht normal.”
Danke BILD.
Updates
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Das alle Länder nach und nach auf einmal ACTA-Ratifizierung aussetzen, das riecht doch irgendwie komisch. Seit wann hört man auf die Bürger?
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In meiner Bude herrscht ab sofort Astra- und Beck's-Verbot. Es sei denn, ihr nehmt die Pisse wieder mit.
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Ich konnte ja Stani leiden.
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Dank der Auskunftserteilung weiß ich, dass PAYBACK aktuelle Wohnanschriften bekommt, ohne dass man diese denen mitteilen muss ...
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Darf man zu Stanislawski schon so was wie »hab ich doch gesagt« sagen oder ist das noch zu früh?
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Wenn man die »Bild« zitiert, obwohl die Quelle fast keine ist, dann muss es den Zeitungen wirklich beschissen gehen.
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»berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle« reicht aber trotzdem noch für ein Zitat, wa?
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@Weltregierung Man könnte meinen, Du hast recht, aber das stimmt.
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@Weltregierung Ist das jetzt viel oder wenig?
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Da hat das Aussitzen ja doch was gebracht. Oder interessiert sich hier noch jemand für Wulff?
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»Du und deine Verschwörungstheorien immer. So schlimm ist das doch alles gar nicht.« http://t.co/wgYyINwv
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Wie lenkt man von den Nazi-Morden ab? Man verfolgt die Linken. Hat schon damals gut funktioniert.
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Deutschland deine Sippenhaft. http://t.co/e17ePE1H #fcsp
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»Mama, warum ist die Banane krumm?« »Weil die EU sonst ein Einfuhrstopp verhängen würde, mein Kind.«
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Social Media http://t.co/wxHNTUE8
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Ah, die @Weltregierung ist wach. Mein Tweetdeck ist gelb.
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Was mich an American Football interessiert:
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Boah, SpOn, wirklich? http://t.co/ymOpDXZu Gehts noch billiger?
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