nik
Mum. Nerd. Writer. Artist.
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Frau Kleinkinds Zimmer war immer schon das reinste Chaos. Nicht, weil sie nicht gerne aufräumen würde. Nein, weil man es einfach nicht aufräumen konnte. Die meisten Spielsachen lagen durcheinander in kleinen Körben, großen Körben, mittleren Körben. So sehr ich Körbe auch liebe, aber das konnte so nicht weiter gehen. Ein Regal musste her. Eigentlich wollte ich ein weißes von Ikea kaufen. Doch gleichzeitig erschauerte mich der Gedanke. Denn ich hatte mir vorgenommen, für dieses Haus keine Möbel mehr dort zu kaufen.
Ich liebe Regale aus Weinkisten! Aber ganz glücklich machten mich alte Weinkisten für Frau Kleinkinds Zimmer nicht. Es erschien mir zu dunkel. Zudem gestaltete sich die Beschaffung über Ebay.de mit Versand an eine belgische Adresse als zu schwierig. Also kein Weinkistenregal.
Letzte Woche fuhr ich einen Handel für antikes Baumaterial, von dem ich auch wusste, dass er Zinkeimer hatte. Die Eimer wollte ich für den Garten haben um dort hinein Pflanzen zu sähen. Zwischen all den wunderbaren Sachen fand ich dann auch drei Weinkisten. Was für ein Glück! Drei Kisten waren zwar nicht genug, aber trotzdem super. Ich sah mich weiter um und fand in den verstecktesten Ecken immer mehr alte Weinkisten bis ich schließlich sieben Stück hatte. Die passten natürlich nicht alle ins Auto, so dass ich noch mal wieder kommen musste. Aber ich war hochzufrieden mit meinem Einkauf.
Zu Hause angekommen merkte ich allerdings, dass alle Weinkisten Holzwurmlöcher hatten. Irgendwie sahen mir die Löcher auch frisch aus. Ich beschloss also, die Kisten weiß anzustreichen in der Hoffnung, dass das den Holzwürmern nicht so gut bekommen würde. Was auch gleichzeitig das Problem löste, dass die Kisten zu dunkel für das Kinderzimmer waren. Drei Stunden lang strichen wir zwei also diese Weinkisten. Wie anstrengend das war, merkte ich erst am nächsten Tag. Aua!
Die Mühe hat sich aber gelohnt und nach noch zwei Stunden Kinderzimmer aufräumen, konnten wir die Kisten auch reinstellen. Endlich kann in Frau Kleinkinds Zimmer Ordnung herrschen. Das macht mich sehr froh und Frau Kleinkind erst recht.
Für 4 Personen
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 grüne Chilli
1 Knoblauchzehe
1 TL Kümmel gemahlen
1 TL Chayennepfeffer
1/4 TL Piment
2 Zucchini
1 rote Paprika
2 EL Tomatenmark
400 g Dosentomaten in Stücke geschnitten mit Soße
400 g Cannellini-Bohnen (weiße italienische Bohnen)
100 ml Rotwein
200 ml Wasser
1 Handvoll Petersilie
Oregano und Koriander (möglichst frisch)
Salz und Pfeffer
geraspelter Gouda
Salatstreifen
Reis
Die Zwiebeln andünsten, danach Chillis, Knoblauch, Kümmel, Cayennepfeffer und Piment dazu geben.
Zucchini und Paprika hinzufügen, kurz anbraten, danach die Dosentomaten, die Bohnen, den Wein und die restlichen Gewürze hineingeben. 200 ml Wasser und Salz und Pfeffer hineingeben.
25 bis 30 Minuten köcheln lassen, von Zeit zu Zeit umrühren.
Für die Guacamole:
1 Zitrone, ausgepresst
2 große reife Avocados
1 TL Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 EL Jogurt
Die Avocado schälen und entsteinen, klein drücken und alles in einer kleinen Schale vermischen.
Das Chilli mit geraspeltem Käse, Salatstreifen, Guacamole und Reis servieren.
Naturkinder: Ideen, Rezepte und Aktionen für drinnen und draußen von Caroline Hosmann ist ein Buch mit wundervollen Anregungen zum Spielen, Basteln und Kochen mit Dingen, die uns die Natur schenkt.
Carolines Naturkinder-Blog lese ich schon lange mit großer Freude und nehme mir jedes Mal vor viel mehr mit meinen Kindern in der Natur zu verbringen. Wie ihr Blog ist das Buch unglaublich inspirierend.
Sicher hätte sie Selbstverständlichkeiten wie das Basteln von Kränzen aus Gänseblümchen oder das Kochen mit Matsch nicht erwähnen müssen, aber dass man aus Ahorn-Blättern Kronen basteln oder man aus Holunder-Ästen Wasserleitungen bauen kann, hätte ich auch nicht gewusst.
Man darf Carolines Buch nicht als Anleitungsbuch verstehen, denn es sind nur wenige Anleitungen enthalten, sondern eher als Inspirationsquelle zum Ausprobieren und selber rausfinden.
Gerade das ist für mich vielleicht auch die einzige Schwachstelle an diesem Buch, denn hin und wieder hätte ich mir mehr Informationen gewünscht. Manchmal möchte ich mir nicht die Zeit nehmen, etwas auszuprobieren, nur um dann festzustellen, dass es so eben nicht funktioniert. Besonders bei längeren Projekten mit Kindern ist schon sehr frustrierend, wenn es am Ende doch nicht klappt. Beim Thema Pflanzenfarben fiel mir das besonders auf. Caroline verweist zwar darauf, dass es zu dem Thema eine Menge Bücher gibt, aber ein Literaturverzeichnis gibt es nicht.
Vielleicht ist das Manko aber auch gleichzeitig der Reiz des Buches und eben genauso von der Autorin gewollt. So wird nicht das Ergebnis, sondern das Machen in den Vordergrund gestellt. Man wird gezwungen, nicht mal eben schnell ein Projekt mit den Kindern durchzuziehen, sondern sich einfach Zeit zu lassen. Alles in allem auf jeden Fall ein gelungenes Buch.
Gras wird viel zu selten bewundert. Deshalb habe ich heute mal ein bisschen unserer hohen Wiese in eine Vase gestellt. Sieht es nicht toll aus? Vor einiger Zeit hatte ich schon mal sehr schöne Aufnahmen vom Gras auf unserer alten Wiese gemacht. Leider haben wir hier nur noch eine Grassorte. Schnell mal in den Baumarkt fahren und Grassamen kaufen. :)
Da ich Gras so gerne mag, hatte ich es auch beim Gras Art Day gezeichnet. Ach, ich liebe Gras!
Letztes Jahr hatte ich alle meine Küchenkräuter in Zinkeimer gepflanzt und auf die Terrasse gestellt. Das sah zwar dekorativ aus, war aber ungünstig, da durch die Löcher, die ich in die Böden gemacht hatte, das Regenwasser immer ablief. Das sollte natürlich so sein, denn sonst schimmeln die Kräuter durch die Staunässe. Da ich aber nicht so ein großer Pflanzengießer bin, hatten die Pflanzen immer zu wenig Wasser trotz Regens.
Dieses Jahr habe ich durch Zufall eine neue Methode für meinen Kräutergarten entdeckt. Weil ich zu faul war, die Pflanzen direkt einzupflanzen, hatte ich sie in ihren Töpfen einfach in der grauen Kiste gelassen, mit der ich sie im Auto transportiert hatte. Erstaunt, stellte ich nach mehreren Tagen fest, dass die Kräuter wunderbar gediehen. Natürlich, das Regenwasser sammelt sich unten in der Kiste und wird bei Bedarf von den Kräutern verbraucht. Schimmeln tut auch nix. Die Kräuter fühlen sich jetzt seit einigen Wochen in meiner Kräuterkiste äußerst wohl und ich muss gar nichts tun. Lazy gardening - zumindest solange es einigermaßen regelmäßig regnet.
Inspiriert vom Buch Pappenheim hat der große Bruder für Frau Kleinkind eine Spülmaschine aus Karton gebastelt.
Besonders schön, finde ich die einzelnen Fächer - beschriftet, damit man weiß, welche Art Geschirr in welches Fach kommt. Und ganz toll, ist die Klappe für die Spülmaschinentabs. Lustigerweise hatten wir noch aus dem Kaufladen Waschmitteltabs, die sich auch für diese Spülmaschine ganz hervorragend eignen.
Das Schönste ist, dass Fr. Kleinkind große Freude an ihrer Spülmaschine hat.
Our oldest made - inspired by the book Pappenheim - a dish washing machine his little sister. I love the details especially the compartments for plates, bowls, knifes, forks and spoons. Great is also the small box for dishwasher tabs. Fortunately we had some tabs for the washing machine in the kid's play store.
Gestern war ich zusammen mit meinen Söhnen und anderen Freilernern im Malort in Düsseldorf. Der Malort ist ein Raum, in dem man vor Druck und Beeinflussung geschützt malen kann. Die anderen dort, sind nicht Zuschauer, sondern Spielgefährten, sie malen auch.
Es ist zudem ein Ort der Stille, so war es zumindest für mich, Bewertungen und Interpretation von Bildern werden ausgeblendet, ja sie sind sogar verboten.
Hier kann jeder sein und malen, was er möchte, ohne Kontrolle ohne Leistungsdruck. Nur der Maler und das Malen sind wichtig. Das Ergebnis ist geschützt, so geschützt, dass es am Malort verbleiben muss und nicht mit nach Hause genommen werden darf.
Der Malort ist eine Erfindung von Arno Stern, dessen Sohn André Stern auch hier in Deutschland durch sein Buch "...und ich war nie in der Schule": Geschichte eines glücklichen Kindes bekannt ist.
Ich fand es sehr spannend, wie groß der kleine Raum sein kann, wenn man einzig allein auf sein Bild konzentriert ist. Man fühlt sich frei und eins mit seinem Bild. Allerdings ist man nicht in allem frei, denn im Malort gibt es Regeln. So gibt es zu jeder Farbe drei Pinsel, die auch immer wieder zu der Farbe zurück gelegt werden müssen. Farben dürfen weder in den Töpfen noch auf dem Bild selbst gemischt werden. Kleksen oder Spritzen ist auch nicht erlaubt.
Christiane Augustin-Malysz die Leiterin des Malortes in Düsseldorf ist eine unwahrscheinlich nette und hilfsbereite Frau, die es schafft, dass man die Regeln gerne einhält und die auch noch nett ist, wenn man zum zehnten mal den falschen Pinsel in die falsche Farbe getaucht hat.
Nach dem Malen, hat Christiane noch etwas über die Geschichte des Malortes erzählt und mir ist dabei wieder einmal bewusst geworden, wie wenig sinnvoll es ist, die Bilder der eigenen Kinder zu bewerten in welcher Form auch immer.
Es war ein tolles und auch lehrreiches Erlebnis und auch meine beiden Söhne waren total begeistert. Wir schauen sicher irgendwann wieder vorbei. Vielen Dank noch einmal für die liebevolle Betreuung.
Unsere Kinder lieben Basteln und Bauen mit Kartons also musste das neue Buch Pappenheim: Recyclingideen fürs Kinderzimmer aus Karton, Pappe und Papier von Claudia Scholl auf jeden Fall sofort her. Ihr letztes Buch Karton-Zauber hatte ich bereits hier vorgestellt. Beide Bücher gehören mittlerweile zu den absoluten Lieblingsbüchern unserer beiden Jungs und werden immer wieder gerne in die Hand genommen. Ich könnte auch stundenlang daran blättern und würde am liebsten alle Projekte für mich nachbasteln.
Es sind wieder wunderschöne Projekte in dem Buch zu finden. Es unterteilt sich nach Spielobjekten wie Puzzles, Hotdogstand, Hubschrauber, Tankstelle usw. Deko-Objekten wie Vasen, Tabletts, Setzkästen, Pappgeweihe und Geschenken, Möbeln und Kunst.
Insbesondere die Schnipselkunst hat es mir angetan. Ich habe auch gleich ein Bild mit Schnipseln für mein Kunstprojekt gemacht.
Der Große hat eine Box für die Schnipsel gebastelt. Sein aktuelles Lieblingsprojekt ist das Kreativregal, das ich am liebsten auch selber gerne hätte. Bisher fehlt es uns noch an Farbe um damit richtig loslegen zu können. Die großen Bananen-Kisten haben wir beim Supermarkt bekommen. Obstkisten haben wir vom Bioladen zu hauf. Nachfragen lohnt sich auf jeden Fall.
Claudia Scholl bietet auf ihrer Webseite übrigens auch Workshops für Schulen und Kindergärten an.
Als ich letztens in der Apotheke über ein "Green Smoothie"-Buch stolperte, konnte ich einfach nicht widerstehen und musste das Buch Grüne Smoothies: Die supergesunde Mini-Mahlzeit aus dem Mixer (GU Ratgeber Gesundheit) sofort kaufen. Ich hatte den Begriff "Green Smoothies" schon öfter gehört, aber so richtig konnte ich mir darunter nichts vorstellen. Ich war also sehr gespannt.
Grüne Smoothies bestehen zu 60% aus Obst und zu 40% aus Grünzeug, alles klein geschnitten, mit Wasser oder Saft aufgefüllt und im Mixer püriert. Das Grünzeug ist das Wichtigste an dem Smoothie. Grünzeug kann sein: Grüne Blattsalate, grüne Kohlsorten, Kräuter oder Wildkräuter, Grün von Möhren, Rote Beete, Kohlrabi oder anderem Gemüse. Dieses Grünzeug ist voller Vitamine und Mineralien und wir essen davon einfach viel zu wenig, so das Buch.
Ich war mir ziemlich sicher, dass bei den Zutaten und dem Aussehen, diese Grünen Smoothies ganz abscheulich schmecken würden. Doch weit gefehlt. Durch den hohen Obstanteil schmeckt das richtig lecker.
In dem Buch sind eine Menge Rezepte zu finden, viele davon aber mit Banane. (Bäh!) So habe ich einfach beschlossen, selber ein bisschen zu experimentieren und siehe da. Schmeckt alles ziemlich lecker. Wobei man mit Staudensellerie ein bisschen aufpassen muss. Lieber nur ein Stück, die sind sehr geschmacksintensiv.
Hier zwei Rezepte, die ich einfach so versucht habe:
Grüner Smoothie 1
1/4 Gurke
2 Handvoll Feldsalat
1 Apfel
1 Orange
Saft einer Zitrone
mit Orangensaft auffüllen
Grüner Smoothie 2
3 Handvoll Spinat
1 Apfel
1 Blutorange
1 Birne
1/2 Ananas
mit Orangensaft auffüllen
In dem Buch Grüne Smoothies: Die supergesunde Mini-Mahlzeit aus dem Mixer (GU Ratgeber Gesundheit) ist übrigens auch genau aufgelistet, was man alles in den Grünen Smoothie tun sollte und was nicht. Rezepte und Wissenwertes gibt es auch auf dieser Webseite: www.gruenesmoothies.de Viel Spaß beim gesunden Genießen.