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In unserem Nachbarland gibt es eine ganz wunderbare Tradition an die ich mich gerade in einem inspirierenden Morgenmeeting erinnerte. In Polen deckt man zu Weihnachten an der Festtafel immer einen Platz mehr ein als Gäste da sind.
W ilu domach będzie dziś puste miejsce blisko drzwi? – In wie vielen Häusern bleibt heute ein Platz neben der Tür frei?
Ich kenne diese Tradition auch sehr gut von meiner Schwiegermama aus Brasilien, allerdings wäre es dort viel zu umständlich extra einzudecken, denn es kommen immer weitere Gäste zum Essen dazu. Die Frage ist nur wie viele! Was für eine schöne Tradition wie ich finde, das Essen schmeckt doch gleich viel besser wenn man es mit möglichst vielen Lieben Menschen teilt. Die Geschichten werden bunter je mehr Leute am Tisch sitzen und wie oft kommt man so ganz nebenbei auf Themen die sich fortführen, weit über das Mittagessen hinaus!
Bildquelle: Zeitfixierer, FlickR
Wenn man diese Tradition auch in unseren Büros, gerade den Büros von Mittelständlern und Konzernen einführen würde – es würde sich viel an dem Geist der Arbeit ändern. Natürlich würde ich das Beispiel auf einen Arbeitsplatz beziehen und nicht auf Plätze in der Firmenkantine, denn das im Gegensatz zu meinem Vorschlag unverbindliche und weit verbreitete Business Lunch gibt es ja schon zu Genüge.
Nein ich möchte jedem Unternehmen empfehlen Raum zu schaffen für Coworker die nicht gebucht sind oder für Mitarbeiter die noch nicht eingestellt sind. Lasst mir hier auch Bitte den Raum das “Warum” und nicht das “Wie” auszuführen, es ist völlig klar das in Rechtswanwaltskanzleien oder den Wartezimmern von Ärzten nicht einfach Coworker reinlaufen können. Aber man denke an die wunderbaren Synergien, jede Unternehmung hat einen gewissen Kreis an Supportern und Fans, an interessierten Kunden und gar der Familie der Mitarbeiter. Ladet sie doch einfach ein!
Öffnet euch, lasst jeden der sich dafür interessiert rein und sich zu euch setzen und arbeitet Schulter an Schulter. Werdet flexibler und schneller, lernt mit den entstehenden Herausforderungen umzugehen. Wie bekommt der Gast einen Internetzugang, wie kann er oder sie drucken? Was ihr dafür bekommt? Indem Ihr einen Raum öffnet und zum Coworken einladet, beschenkt ihr Menschen sehr direkt und ohne Komplikationen mit Aufmerksamkeit und eurem Raum. Ihr werdet Menschen bei euch haben mit hochinteressanten Ideen die lose Enden schaffen können.
Lose Enden sind das was wir Coworker des fluidnetwork hier im betahaus Hamburg täglich knüpfen und ich würde mittlerweile sagen sie sind der Stoff für alle weiteren Projekte. Man lernt sich kennen, tauscht sich aus, schafft Momente der Zusammenarbeit die aus völliger Freiwilligkeit entstehen und schon sind erste Projektideen geboren. Diese Geschenke sind derart wertvoll das sie gar nicht bezahlbar sind, sie lassen sich auch nicht einkaufen oder forcieren. Und wenn ihr jetzt trotzdem ständig über das “Wie” nachdenkt und von Hölzchen auf Stöckchen kommt, lasst es doch einfach sein. Über Traditionen diskutiert man nicht, man folgt ihnen.
In diesem Sinne frage ich (vielen Dank Agnieszka für die Nachhilfe in Polnisch):
W ilu firmach będzie dziś wolne biurko? – In wie vielen Unternehmen bleibt heute ein Schreibtisch frei?
Our Tribute to the recent meme, showing six pictures of the thoughts of the world. We thought it was about time to talk about Coworking. Of course this one is made for you to share it! If you want to share it on facebook, do it via this picture pls. And don’t miss the awesomeness in pic No. 6, it’s “Memeception”.
Participants: Anne Wangrin, Burkart Orlowski, Jan C Rode, Johannes von Bargen, Jörn Hendrik Ast, Marina Selikowitsch, Moritz Avenarius, Wolfgang Wopperer and THX Valentin Heyde for the epic Tron Pic (No. 4) and our Coworking Space and Mothership betahaus Hamburg.
Am Wochenende dürfen wir auf die Alster, nächste Woche geht es auf die Social Media Week Hamburg und auf die Konferenz work in progress auf dem Kampnagel. Nur wo hingehen bei dem geradezu verschwenderisch gutem Angebot?
Nicht verzagen das fluidnetwork fragen sage ich da nur. Viele von uns machen selbst hervorragende Veranstaltungen, da darf keiner unserer Leser fehlen! Hier eine Übersicht:
Ja wenn das nix ist. Was für ein Auftakt zum Social/Digital/fluid Media Jahr 2012! Wo sehen wir uns?
Früher traf man sich in Kaffeehäusern um alleine zu lesen oder sich gegenseitig vorzulesen, zu diskutieren und sich zu bilden durch die vielfältigen Meinungen und die Sichtweise der anderen. Der freie Fluss von Informationen und vor allem das man die richtige Information zur richtigen Zeit bekommt ist sehr wertvoll.
Aber wie kommt man gegen den reißenden Strom von Informationen an der uns heute überfällt? Das Linkgewitter auf Twitter und Facebook ist oftmals einfach zu unstrukturiert und zu viel. Sich allerdings nur auf ein News-Portal zu verlassen ist einfach zu wenig und wer nutzt schon frequentiert seinen RSS-Reader? Wie wäre es denn wenn ausgewählte Freiberufler, Unternehmer, Social Media Enthusiasten, Entwickler und Manager eine wöchentliche Übersicht über ihre Lieblingsartikel geben würden? Dies ist das Ziel der Leseparade die ich hiermit ins Leben rufen möchte.
Jede Woche Freitag veröffentlicht einer der Teilnehmer aus dem Kreise der Coworker und Freunde des fluidnetwork eine Sammlung aus Artikeln inklusive einem kurzen Exerpt und Kommentar auf seinem Blog. Das Gute daran, es nicht einfach ein nächstes Blogprojekt mit Design, und Kategoriemanagement und dem Druck einer ganzen Redaktion. Wir helfen uns gegenseitig mit maximal einem Link, Zitat und kurzem Exerpt.
In wöchentlichem Turnus schicken die Teilnehmer ihren aufbereiteten Link zu einem Artikel, Blogpost oder einem lesenswerten Diskussionsthread der Person die für die Veröffentlichung auf seinem oder ihrem Blog zuständig ist. Aufbereitet heißt die Quelle wurde komplett gelesen, es wurde ein Satz als Zitat ausgewählt und es gibt ein kurzes Exerpt von mindestens zwei Sätzen. Hier ein Beispiel:
Die Tante Jolesch & das Café Hawelka, besticktes Kissen & Krautfleckerln
„Was ein Mann schöner is wie ein Aff, is ein Luxus.“ Dieser Ausspruch der legendären Tante Jolesch, aufgrund des unbestreitbaren Wahrheitsgehaltes nicht von der Hand zu weisen ist wohl das berühmteste Zitat in dieser an „Sagern“ überreichen Anekdotensammlung über das alte, vergangene Österreich von Friedrich Torberg.”
Eine schöne Zusammenfassung des Klassikers der österreichischen Kaffeehauskultur der beiden Bloggerinnen Ariadne und Penelope. Und somit taugt dieses Beispiel perfekt als Beispiel die Leseparade zu erklären. (gelesen und für gut befunden von Jörn Hendrik)
Der Titel verweist gleichzeitig auf die Quelle, das Zitat gibt einen ersten Einblick und die Zusammenfassung ist ein wichtiger Teaser, wenn man es schafft noch den Twitteraccount oder Blog des Autors zu finden und zu verlinken noch besser. Darunter kommt dann die Referenz des Leseparade-Redakteurs, natürlich mit Link.
Der erste Vorteil liegt auf der Hand, Content für den eigenen Blog, wertvolle Backlinks und wenn wir entsprechende Liebhaber unserer Aktion bekommen auch Aufmerksamkeit.
Ich würde vermeiden auf zu populäre Quellen zu verweisen die voraussichtlich unsere meisten Leser kennen (z.B: Mashable, Techcrunch), aber natürlich kann auch auf eine angefange Kommentar-Diskussion hingewiesen werden oder es gibt Perlen die einfach gezeigt werden müssen. Wichtig ist das nicht offensichtlich eigener Content zitiert wird oder verlinkt wird, es geht ja schließlich um Fundstücke und die beste Werbung ist eh Qualität.
Die aktuellen Beiträge zur Leseparade werden natürlich hier veröffentlicht und verlinkt. Ein Backlink von jedem Blog auf dieses Initialposting ist also obligatorisch und ich werde die jeweils aktuelle Version mit dem Hashtag #fluidnetwork Twittern damit sie ein paar Tage auf der Startseite hier zu sehen ist.
Die Aktion Leseparade ist, wie ja auch schon der Name sagt, durchaus darauf angelegt Mitstreiter zu finden. Kommt doch der Begriff von der Blogparade mit der Themenpostings bezeichnet werden die durch die Blogosphäre gehen. Lassen wir das auf uns zukommen! Die bisherigen Mitstreiter sind:
Zu guter Letzt möchte ich an dieser Stelle den Herren von Thirdwave Berlin danken die mir die Inspiration für diese Aktion durch ihre Blogkategorie “what we read this week” gaben. Dies ist dann auch schon die erste Leseempfehlung an dieser Stelle.
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We will be part of the worldwide Jellyweek Event at the betahaus Hamburg. Next friday, 19th of January from 14:00 to 17:00 CET we will have three Sessions with three Coworker and it will be all about the ultimate working tools of a freelance rockstar. Here’s the direct link for the event on Facebook.
Of course the working routine in the betahaus for those wo can’t take part in the Jelly should not be hindered, this means we have to limit the places for this event to 16 people! Thank you!
How do you organize yourself to organize your work better? Or should we ask how do you organize the organizational-tools you are working with? I often have the feeling that worklife doesn’t get easier with the increasing notifications of webservices. Maybe it’s not about organizing our work but to organize the way we look at what needs to be done? Do we need digital tools or is it better to work with old fashioned pen and paper?
Together we will take a glimpse at the very best tools and of course we will do some coworking to test them!
We will have three in depth sessions:
1. Introduction: Jörn Hendrik, founder of ffluid.
“Organizing yourself to get organized” – here I want to start a discussion about the need of working tools after making a short tour to the world of productivity itself.
2. Start a revolution: Ali Jelveh, chief revolutionary officer protonet.info.
“Breaking the upload barriers of every single fileshare service and more, forever!” – Ali, Founder of the awesome Protonet and a fellow Coworker will talk about the ultimate, free and intelligent way to organize your data. And we’re talking about terabyte Ladies and Gentlemen.
3. The ultimate “collaborative-app-speed-dating”: Katharina Michalski, entrepreneur at brandforesight.de. ”Show me what you got on your homescreen” – let’s stop talking and start working. I’m very happy that my dear coworker Katharina, trend researcher and expert in brand innovation, will host an app-speed dating. Ladies and Gentlemen please reveal your deepest secrets, send us a screenshot of the homescreen of your smartphone, or your application folder of your computer. There will be a winner and even a reward. You can send me your Screenshots via Mail (get in contact here) or even better: post a Tweet with a picture and the hashtag #ffluid, this will publish your screenshot to our Tweetlr on: ffluid.tumblr.com.
Please show some love for this international coworking event, it doesn’t matter if you’re a freelancer, employee, student or CEO. Just come by and let us do some coworking. And if you cannot make it to Hamburg or even when you’re one of our readers from the other side of the world, just take a look at the google world map, maybe there’s a Jelly just around the corner. Thank you Anni for the marvelous organisation of the #Jellyweek it’s absolutely awesome to see so many spots on the map!
—- Update —
We need your help, please fill out our short questioniare about your mobile working tool habits, the results will be shown here on the blog of course:
Was war das wieder für ein intensiver Barcamp Tag, kaum war das furiose Spektakel #bchh11 von letzter Woche zu ende, lud das betahaus Hamburg zum #arbeitvernetzt. Neue Bekanntschaften zu gleich zwei Hannoveraner Coworking Spaces, einer weitreichenden Netzwerk-Initiative aus Lübeck, ehrliche Worte des Google Deutschland Personalchefs, innovative Ideen zum Arbeitsraum aus architektonischer Sicht und jede Menge Austausch – das ist mein Fazit das ich auch hier auf meinem Heimatblog beginnersmind festgehalten habe.
Nach den wirklich gelungenen Keynotes ging es also an die Sessionplanung und ich war überrascht von so viel buntem Programm: Hilfe vom Notar in der Meconomy, Generation Praktikum Studie vorgestellt vom DGB, ein Corporate Coworking Projekt von der TUI, kreative Arbeitstechniken (mit Knete und Lego) und auch ich habe meine Session zum Manifesto fluider Netzwerke angekündigt und letztlich auch gehalten. Ganz wunderbar waren die festen Buchlesung-Sessions von drei Werken die perfekt zum Thema passten:
„Wir haben keine Angst“ – Nina Pauer
Wie so oft auf Barcamps kann man nicht alles gleichzeitig machen und somit lockte mich Christoph mit seiner Vorlesung. Starker Tobak war das, biografische Geschichten aus dem Alltag von exzellent ausgebildeten Juniorberatern die durch den brutalen internen sowie externen Wettbewerb Stück für Stück zu den Menschen mutierten, denen wir sämtliche Krisen der letzten 10 Jahre zuschreiben. Eindrucksvoll war auch die Diskussion danach, so war die Geschäftsführerin eines Beratungshauses vor Ort und teilte ihre Erfahrungen, eine Studentin der Leuphana Universität Lüneburg unterstrich noch einmal wie viele ihrer Kommilitonen heiß auf den von Christoph beschrieben Beraterjob sind. Und ich wußte sofort warum es fluidnetwork.de gibt. Danke Christoph für diesen Input!
Nach der Mittagspause war ich dann an der Reihe. Ich bin erst einmal unsere Geschichte abgegangen und habe das Manifest wie es bis jetzt existiert vorgestellt. Es kamen sehr wertvolle Punkte zusammen, ganz besonders weil es ein bunt gemischtes Auditorium war, aus Freelancern genauso wie aus Festangestellten. Das zeigt mal wieder wie wertvoll Feedback ist und ich freue mich wenn mehr Autoren und Autorinnen zusammen kommen um das Manifesto fertig zu stellen. Hier die diskutierten Punkte, ich werde in jedem Fall einen weiteren Punkt “Ziele” mit aufnehmen:
Nach einigen Kaffeegesprächen an der Bar kam ich dann zur Session von Isabelle Drolle. Habe ich doch aus “früheren” Zeiten im betahaus das Team um Andreas Kurth von der TUI gut in Erinnerung, so war mir aber nicht klar wie weit die Vision von einem Incubator und Corporate Coworking Space gediehen ist. Es war die 57. Idee nach einem Strategiemeeting des Business Innovation Teams zur generellen Zukunft der TUI einen Corporate Coworking Space zu eröffnen, das war der Startschuss von Modul 57! Isabelle erzählte von den Schwierigkeiten die es TUI intern gab mit der Idee ein komplett neues Konzept umzusetzen, in einer Zeit der Restrukturierung wo viele Mitarbeiter gehen mussten. Modul 57 ist ein Corporate Coworking Space der auch offen ist, wo aber schwerpunktmäßig Workshops für Startups und Unternehmen stattfinden sollen zum Thema Innovation und Business Konzeption. Ich selbst habe mit Andreas im betahaus an einem Business Model Canvas Workshop teilnehmen dürfen und habe gar das Buch dort gewonnen. Den Rest seht ihr ja hier auf der Seite!
Interessant war dann nachher in der Fragerunde die Feststellung, das die Anfangsschwierigkeiten genauso hoch waren wie beim Start des betahauses in Hamburg. Themen wie die Handhabung der Vermietung von Arbeitsplätzen generell, das WLAN sowie die Startphase mit zahlenden Usern. Das ist mir persönlich ein Augenöffner gewesen, lief ich doch immer mit einem latenten Vorurteil über Konzern-Startups herum. Ob nun also mit viel Geld und Erfahrung wie bei der TUI oder viel Spirit und Wollen wie den betahäuslern, gründen ist und bleibt ein schwieriges Unterfangen. Darauf wünsche ich dem Modul 57 alles Gute und freue mich alsbald vorbeizuschauen auf einen Coworking Tag!
Als Klemens seine Session ankündigte, war er recht zurückhaltend, er wolle halt seine Abschlussarbeit vorstellen. Als er dann seine fast in DIN-A Null Größe ausgedruckten Pläne aufhängte die Dimension seiner Arbeit schnell klar: es handelt sich um ein komplettes auf Coworking und Collaboration ausgerichtetes Bürogebäude für eine gemischte Bürogemeinschaft aus Kreativen. Großartig wie ich finde!
Sehr schön ist dabei das Konzept einer offenen um den lichtdurchfluteten Innenhof angelegten Arbeitsfläche. So werden auch alle generischen Räume wie Besprechungsräume und eine große Küchen-/Verpflegungs-/ und Café-Etage eher von dem Arbeitsbereich entfernt angesiedelt. Ein interessantes Konzept, hoffen wir das es bald im Prenzlauer Berg zu bestaunen und bereit zum Einzug ist.
Im Nachhinein habe ich dann noch einmal intensiver mit Klemens geschnackt und wir haben ein paar sehr interessante Themen gestreift. Bei seinem ehemaligen Arbeitgeber hat er Projekte u.a. für das betahaus Berlin mit umgesetzt was die Inneneinrichtung angeht. Es war aber auch ein wie ich finde geniales Einrichtungselement, eine flexibel anzubringende Holzwand die mit Gewinden ausgestattet ist dabei. Diese erlaubt nahezu unendliche Gestaltungsmöglichkeiten für Regale, Ordner und allen möglichen Arbeitsutensilien.
Solche Ideen sind ein perfektes Beispiel dafür, wie man mit einfachen Mitteln viel Veränderung schaffen kann. Auch wenn die flexible wall hier als permanentes Einrichtungselement genutzt wird, kann ich mir wunderbar eine Nutzung für Innovations-Workshops vorstellen. Prototyping Sessions vor einer solchen Wand stelle ich mir sehr intuitiv vor, man könnte Präsentationen und z.B. Infografiken plastisch nachbauen. Macht euch selbst einen Eindruck, hier ist ein Video das Klemens mir freundlicherweise zur Verfügung stellte:
Alles in allem war die Atmosphäre auf dem Barcamp eine sehr offene und konstruktive. Sehr erhellend war mich auch der Austausch mit Holger Eggerichs dem Gründer von Cloudsters. Das Konzept ist das einer interaktiven Community der unterschiedlichsten Kompetenzen einer Region. So gibt es bereits eine starke Community in Lübeck und Hamburg und durch Unternehmensvertreter und Partner bereits auch in vielen anderen Städten. Das offene Prinzip das im Grunde alle arbeitenden Menschen vereint finde ich wirklich gut, gerne denke ich die Möglichkeiten für Synergien und gemeinsame Projekte mit dir weiter Holger!
Heute möchte ich auf dem Barcamp mit dem Titel “#Vernetzt – wie wollen wir arbeiten?” im betahaus Hamburg eine Session zum Manifesto fluider Netzwerke anbieten und somit Contributor gewinnen und die Punkte weiterdenken.
Hier meine Einleitung zu der Session auf der Facebookgruppe:
Ich sehe sehr klar das sich Kopfarbeiter immer weiter spezialisieren und es viel freiere, aber auch immer komplexere Strukturen geben wird, wie wir letztlich Projekte abwickeln werden.
Seien es interne Teams die ganze Abteilungen und Konzernstrukturen umwälzen, Freelancer mit hochspezialisiertem Wissen die Feuer löschen oder Teams aus Mitarbeitern und freien Experten – fluide Teams eben, Unternehmen lernen immer stärker den Vorteil vernetzten Arbeitens kennen. In manchen Branchen macht man sich auch direkt selbständig und arbeitet statt mit Kollegen in Hierarchien lieber in Coworking Spaces mit Likeminds zusammen.
Doch was sind die Werte und letztlich Mechanismen von solchen vernetzten, also fluiden Teams? Wodurch entsteht das wir-Gefühl und das Maß an Struktur das für eine Projektarbeit nötig ist? Diese Fragen möchte ich in einer Session versuchen zu beantworten und euch alle einladen in einem Dokument fest zu halten. Hier das bisherige Manifesto. Es folgt eine Zusammenfassung:
Ich habe begonnen an einem offenen Google Docs (Shortlink unter: http://bit.ly/fluidmanifesto) das Manifest zu schreiben. Ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen, tragt euch einfach ein. Jeder Kommentar und jeder Link kann helfen. Eine weitere Idee ist auf Barcamps, der fluidacademy und generell in working sessions im betahaus daran weiter zu arbeiten. Auf dem Barcamp vom betahaus Hamburg am 19.11.2011 würde ich gerne eine Session dazu anbieten wollen.
Durch den Kontakt zu Alex Hillman, dem Mitgründer von Indy Hall einem Coworking Space in Philadelphia, bin ich auf seine schon sehr komplette Sammlung von Werten gestoßen. Er benennt fünf Coworking-Werte:
Es sind sogar einige Übersetzungen erschienen, mir kam in den Sinn auch die Übersetzung in Deutsch anzustoßen, allerdings muss ich sagen sind mir die Punkte nicht klar genug. Alex schafft es hervorragend durch Bilder und gute Zitate den Geist einzufangen den auch ich täglich spüre wenn ich in meinem Coworking Space des Vertrauens bin. Ich würde halt gerne den Charakter der Essays verlassen und noch ein stückweit klarer sprechen, eben wie in einem Manifest. Schaut doch mal auf Alex’ Blog, hier habe ich auch in Englisch kommentiert. Ganz großartig finde ich auch dieses Video von Indy Hall Coworkern das Alex für die diesjährige Coworking Conference im Gepäck hatte, anbei ebenfalls seine Präse:
Ok, ich weiss es war nicht ganz fair so outraging “rumzuranten”, sind doch die Orga, Durchführung und die anschließenden Kontakte des Barcamp Hamburg bisher doch immer hervorragend gewesen. Aber ich konnte nicht anders, da ich für einen Auftrag außer Reichweite vernünftigen WLANS und Netzes war (nein es war der Münchener Flughafen und nicht Zagreb), ging der diesjährige Anmeldewahnsinn des #bchh2011 voll an mir vorbei. Ja es gibt Möglichkeiten nachzurücken und ich stehe auf der Warteliste (Platz 157), vielleicht darf ich kommen. Aber es nervt mich einfach und ich halte es für unnötig.
Es ist ja nicht so, dass ich nur herummeckern will, doch ist es schon etwas seltsam für ein Event das meines Erachtens das authentischste für die Webgemeinde in Hamburg ist, nur ein 20 Minuten Fenster auf mixxt für die Anmeldung geöffnet ist. Ja es ist irgendwie nett das man halt online sein muss und na klar ist der Adrenalinspiegel entsprechend gepusht wenn man es auch geschafft hat.
Aber darum geht es nicht, es geht darum das möglichst viel interessierte und motivierte Menschen zusammenkommen können, gute Sessions entstehen und großartige Projekte in Gang gesetzt werden können. Dies wird mit den aktuellen Regelungen einfach unnötig erschwert und deswegen schlage ich schonmal vorab und unter Vorbehalt persönlichen Show-Offs etwas vor. Für das #bchh2012 könnte ein Eintritt verlangt werden. Dieser betrüge zwischen 15€ bis 50€, dadurch könnte ein Großteil des Caterings, der Location und Technik und Ja auch dem einen und anderen Tagessatz für Franz, Vivian und dem #bchh Orgateam bei rauskommen (Nein es ist kein Problem wenn Menschen für viel Arbeit auch eine entsprechende Entschädigung dafür bekommen).
Nun, Geld grenzt in diesem Fall nicht aus, da wir alle mindestens einmal die Woche am Abend das Geld für eine Kinokarte (13€), zwei Bier und ein GinTonic (14,50€) oder ein Coworking Ticket ausgeben (17€). Da ist es doch das mindeste für eine Veranstaltung für die einige meiner liebsten Tweeps sogar das doppelte an Fahrtkosten ausgeben einen Unkostenbeitrag zu leisten.
Lasst uns das diskutieren. Ich stell mich dafür gerne vorne hin, wenn ich nachrutsche – ansonsten bitte hier, jetzt!
>>>>> Nachtrag 17.10. <<<<<<
Vielen Dank für eure rege Teilnahme an der Diskussion, ich denke wir haben genügend Stimmen zusammen um eine gute Session zu dem Thema zusammenzukriegen, in a Nutshell lässt sich für mich sagen: Raus aus Bramfeld von Otto, unabhängiger werden und größer werden. Wichtig: das ist kein Rant an die wunderbare Orga des Teams (vielen Dank Alex für deinen Kommentar) und auch an die mehr als großzügige Unterstützung durch Otto und die anderen Sponsoren. Ich fände es unpassend ein zweites Barcamp zu organizen, eine konstruktive Evolution aus den Teilnehmern heraus ist besser. Außerdem wird das diesjährige Barcamp sicher ein so großer Erfolg das man über andere Räume und somit andere Orga nachdenken muss…ich fänd’s schön!Meine Antwort zu dem Blogpost von Franz lest ihr hier. Weitere Stimmen in den Trackbacks aber explizit hier bei Daniel Rehn. Ich empfehle auch wärmstens diesen Blogpost von Hirnrinde, etwas älter aber sehr gute Punkte dabei.
Am 06. Oktober waren wir es soweit, Innovation für alle, neue Synapsenverbindungen und bemerkenswerte Momente mit Legosteinen, Gesangseinlagen und spontanen Umräumaktionen fanden in unserem Coworking Space der Wahl statt. Wir luden zur dritten fluidacademy und unsere Coworkerin Theresia Warwitz gestaltete zusammen mit Birgit Rocholl einen Innovationsworkshop. Die einleitende Frage war “can Coworkers coInnovate?” und anhand zweier Methoden schufen Birgit und Theresia Raum diese zu ergründen.
Mit der Mental Model Game Methode die Theresia von der finnischen Team Academy mitgebracht und zusammen mit Birgit um ihre Variante der Birthgiving Methode erweitert hat, wurde zuerst in spielerischem Rahmen das Eis gebrochen. Aus einem Würfelspiel wurden jeweils Fragen gezogen, die dann in verschiedenen Formen diskutiert wurden. Hier spielten die vier Tiere, das Seepferdchen (Diskussion in kleiner Gruppe), die Katze (jeder für sich), der Vogel (immer zu zweit) und der Fisch (Diskussion im Schwarm) eine Rolle.
Für mich war es eine eindrucksvolle Erfahrung darin, dass man durch Ausbrechen aus gewohnten Denkmustern tatsächlich auch an einem Abend Ergebnisse erzielen kann. Es waren keine preisverdächtigen Geistesblitze, sondern die kleinen und eher unbequemen Impulse denen es zu folgen galt. Die Innovation des Abends entstand nicht durch Konsens, sondern durch Verwunderung und Überwindung.
Vielen Dank an Carolin für das wunderbare Videomaterial und die geführten Interviews, dank derer ihr nun diese Zusammenfassung des Abends genießen könnt. Für weitere Infos schaut bitte auch auf den Blog bei Isger, dieser hat adhoc über den Abend gebloggt. Wir sehen uns bei der fluidacademy IV!
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Im Januar haben sich einige Blogger aus dem Dunstkreis des fluidnetwork zusammengeschlossen und die Leseparade ins Leben gerufen. Verschiedene Experten aus der Digital Media, der Beratung und allesamt Unternehmer kuratieren ihre Lieblings-Lesestücke der Woche und bereiten diese in einem Blogpost der Reihe nach auf. Hier der Ursprungsblogpost.
Heute bin ich dran und freue mich ganz besonders über die bunte Mischung aus guten Geschichten, einem Case für Social Media und Sport und einem Stück Online Historie Reloaded. Viel Spaß beim Lesen und wir suchen weitere Leseparadisten, meldet euch gerne bei mir!
Bildquelle: Wikipedia
What keeps us tuned in and turning the pages is that we don’t know what will happen next. Is he really that good? Can he keep it up? If the answers to either of those questions is yes, how many other Jeremy Lins are out there, unrecognized?
Ich liebe die kleinen und großen Geschichten, die der Sport schreibt. Und ich liebe NBA-Basketball, verbinde damit lange Nächte in meiner Jugend – gebannt von Michael Jordan und seinen herausragenden Spielen. Doc Searls schildert hier die fesselnde Geschichte um Jeremy Lin, den bis Anfang Februar nie jemand auf dem Zettel hatte und der nun ein dominierender Spieler ist. Viel dabei, was die Rezeptur einer guten Geschichte ausmacht. Ach ja, schade, dass ich gerade keine Zeit habe, mir die Nächte mit Live-NBA-Spielen um die Ohren zu hauen. Jeremys Story wäre es im Moment wert. (gelesen von Valentin Heyde)
Bildquelle: FlickR
Einige Unternehmen hören heute besser zu als 1999, weil sie keine andere Wahl haben. Aber die Schwungräder des Business as usual drehen sich weiter, sie betreiben Tracking und Targeting, sie fangen und akquirieren, managen und verwalten “ihre” Kunden, als ob wir Sklaven oder Vieh wären. Diese Einstellung ist immer noch dominierend, und ich glaube nicht, dass wir das allein auf der Unternehmensseite reparieren können.
Eine durchaus lohnenswerte Retrospektive auf das berühmte Cluetrain Manifest. Ist es angekommen bei den Medienanstalten und den Unternehmen generell? Ist der digital-soziale Akt des “Likens” bereits teil unserer Kultur? Reicht es aus das wir nun Aufkleber mit dem Likebutton verteilen wie damals die Antifa Spukis? Natürlich nicht, wir stehen immer noch am Anfang und trotzdem hat sich viel geändert. Ein Rückblick mit wirklich guten Gedanken von Brand Eins Redakteur Steffan Heuer. Hach schade das ich so ungeduldig bin! (gelesen von Jörn Hendrik Ast)
Bildquelle: FlickR
Connecting used to be, ‘Here’s some product, and here’s some advertising. We hope you like it,’ “ Nike CEO Mark Parker says. “Connecting today is a dialogue.
Ich selbst bin extrem sportbegeistert und enthusiastischer Nutzer der Nike+-Community. Nike hat es als einer der ersten Anbieter überhaupt geschafft, Gamification-Gedanken in sein Business-Modell zu integrieren. Dieser Text zeigt, was noch alles von Nike zu erwarten ist. Und überhaupt sorgen Sport und Sportartikelhersteller immer wieder dafür, dass technische Entwicklungen den Massenmarkt erreichen. (gelesen von Jan C. Rode)
Ich habe immer mal wieder Telefonate, bei denen ich mir die Frage stelle, ob mein(e) Gesprächspartner(in) mich für bekloppt hält.
Wir alle kennen diese Anrufe von wildfremden Leuten die uns etwas verkaufen oder beraten wollen und mit dieser antrainierten Scheißfreundlichkeit sprechen. Psychiater, Psychoanalytiker und Systemiker Fritz Simon spricht aus, was jeder denkt. Unter den Kommentaren (die viel länger als der eigentliche Beitrag sind) finden sich auch einige Perlen. (gelesen von Bernd Oestereich)
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mehr Leseparaden: 2. Leseparade, auf dem Blog von Valentin, 1. Leseparade, auf dem Blog von Jan
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Eigentlich ist die Frage ja schnell geklärt. Die Freelancer sind es die zwischen Kundenterminen, Flughäfen und ihrem Coworking Space ihr Smartphone als wichtigstes Kommunikationsgerät nutzen. So kann man nicht nur alle Emails checken und bearbeiten, nein im Grunde koordiniert der digitale Nomade von heute gleich ein ganzes Team von indischen Office Assistants und lässt mit einem Anruf Infografiken und Blogpostings erstellen und Angebote verschicken. Wenn ein Kunde dann doch direkt eine wichtige Frage hat, gibt man einfach den Dropbox-Link zu der Datei mit den Antworten via Direct Message auf Twitter durch. Dafür erhält man natürlich eine positive Referenz auf LinkedIn die man ebenso mit per App bestätigen kann!
Wozu sollen auch die Angestellten und Manager der Konzerne dieser Welt ein Smartphone ausgiebig nutzen? Im Grunde reicht ja es Mails zu checken und zu telefonieren, naja eine Kalenderfunktion hat ein Blackberry auch noch. Aber seine Abrechnung via Smartphone machen oder das Kommentarmanagement des firmeneigenen Blogs über die WordPress-App steuern? Doch nicht in zehn Jahren!
In den meisten Konzernen darf man doch nichtmal Google-Docs nutzen, geschweige denn die zu Hause bearbeiteten Dateien auf einem USB-Stick auf den Firmenrechner ziehen! Es ist doch die digitale Bohéme die die Nutzung neuer Technologien als early adopter entdeckt, wenn diese dann in den Konzernen angekommen sind dann kommunizieren digitale Nomaden ja schon mit einem Brain-Computer-Interface!
So oder so ähnlich lassen sich die Vorurteile ganz gut beschreiben, die zwei so grundverschiedene Welten voneinander trennen. Aber Vorurteile führen bekanntermaßen nicht allzuweit. Zum Anlass einer gemeinsamen Coworking Session im betahaus Hamburg die auf die weltweite Jellyweek fiel, habe ich das mal genauer untersucht. In einer Umfrage ein paar Tage zuvor habe ich insgesamt 114 Smartphone-User zu ihren Arbeitsgewohnheiten on the road befragt. Die Ergebnisse waren erstaunlich, hier die Studienergebnisse für euch zur Durchsicht:
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Neue Bekanntschaften zu gleich zwei Hannoveraner Coworking Spaces, einer weitreichenden Netzwerk-Initiative aus Lübeck, ehrliche Worte des Google Deutschland Personalchefs, innovative Ideen zum Arbeitsraum aus architektonischer Sicht und jede Menge Austausch – das ist mein Fazit zu dem Barcamp #arbeitvernetzt das gestern im betahaus Hamburg stattfand.
Entstanden ist das Barcamp aus der Initiative .vernetzt# – wie wollen wir leben angestoßen von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Daniel Opper tat sich mit Lena Clausen zusammen, sie luden hervorragende Sprecher ein, stellten ein super Catering und versorgten uns mit gewohnt kuscheliger betahaus Nestwärme. Dafür an dieser Stelle schon einmal ein riesiges Dankeschön.
Die Einleitung machte Prof. Axel Haunschild, Leiter des Instituts für Interdisziplinäre Arbeitswissenschaften an der Leibniz-Universität Hannover. Er gab uns in einem gut strukturierten und schnellen Ritt einen Gesamtüberblick über das Thema Arbeit, von der Tin Lizzy bis zur aktuellen Entwicklung des freien Unternehmertums. Spannend dabei Aussagen wie die von Dunkel und Kratzer zitierten, über das permanente Ungenügen unserer heutigen Arbeitsgesellschaft – erfolgsgesteuerte Leistungsorientierung Galore halt. Das wir auch eine Retaylorisierung erleben die dem Massenkonsum gerecht werden muss führte Axel auch an, McDonaldisierung wie man es auch nennt. Abgerundet wurde der Vortrag mit einem Überblick was Arbeit für die Gesellschaft bedeutet und der Frage wer eigentlich wir ist in der Kernfrage des Barcamps “wie wollen wir arbeiten”. Eine sehr komplexe Fragestellung wie sich herausstellte, aber gerade deswegen auch eine so wichtige.
Danach freute sich auch besonders Lena über den Auftritt von Markus Albers, dem Autor solch “Coworking-Kultur-trächtiger” Bücher wie Morgen komm ich später rein und Meconomy, hat das Lesen seiner Bücher ihr doch mit den Ruck gegeben den Weg zur Gründung des betahaus Hamburg zu machen. Sehr erfrischend war der Auftakt in dem Markus davon berichtete wie er seinen ersten Schritte in die Selbständigkeit tat, das Bild des Kabelsalats aus Headset, Maus und USB-Kabeln im Home Office ist mir noch klar vor Augen. Die für mich wichtigsten Punkte waren allerdings diese hier:
The quest for technical best is a form of hiding. You can hide from the marketplace because you’re still practicing your technique. And you can hide from the hard work of real art and real connection because you decide that success lies in being the best technically, at getting a 99 instead of a 98 on an exam. (…) Until we’re honest with ourselves about what we’re going to master, there’s no chance we’ll accomplish it.
Also Danke Markus für deine Impulse und für deine Bücher, wer weiß ob wir sonst ein betahaus Hamburg in dieser Form hätten!
Auf den nächsten Gast habe ich mich als Personalmarketer natürlich sehr gefreut, Frank Kohl-Boas der Personalchef von Google Deutschland erzählte in entwaffnend offenem Stil davon wie man bei Google arbeitet und warum es gut so ist. Das Google ein Vorreiter in Sachen work-life Balance ist und Schlagwörter wie freie Arbeitszeiten und Homeoffice defintiv zutreffen, bestätigte Frank nicht nur mit schönen Bildern aus den Büros von Google in Zürich oder einem Video des Googleplex im Silicon Valley, er sprach auch über seine Erfahrungen. Der rege Austausch der Mitarbeiter den er ja als Personalchef auch anstößt, führt ihn so manches Mal ins Homeoffice, einfach zum Abarbeiten von Aufgaben. Die vielen Freizeitangebote und Goodies die Google seinen Mitarbeitern bietet, kann er sich auch nicht immer genehmigen. Denn ür einen Familienvater ist dann die Zeit mit der Familie doch oft wichtiger als eine runde Tischtennis oder eine Nackenmassage.
Hochspannend fand ich allerdings den sehr offenen Ausspruch von Frank, dass er sich bei allen Vorteilen der Google Arbeitsatmosphäre eines von jedem Mitarbeiter wünscht: stets zu hinterfragen ob Google noch der richtige Arbeitgeber für einen ist. Es sei ihm wichtig das man im Arbeitsumfeld bei Google auch nach 7 Jahren immer noch dazu lernen kann und gerne da ist, Hut ab dafür! Grundsätzlich war natürlich viel zu wenig Zeit, denn ich hätte Frank gerne noch tausend Fragen gestellt. Dazu vielleicht mehr an anderer Stelle, denn zum einen muss ich unbedingt mal in ein Google Office und vielleicht setzt sich Frank ja für mich auf ein Sofa oder wird’s eher ein futuristischer Meetinghub für ein Interview werden?
In der anschließenden Sessionplanung wurde deutlich warum die Mischung der Veranstalter so gut war, es waren sehr unterschiedliche Themen dabei: Hilfe vom Notar in der Meconomy, Generation Praktikum Studie vorgestellt vom DGB, ein Corporate Coworking Projekt von der TUI, kreative Arbeitstechniken (mit Knete und Lego) und auch ich habe eine Session gehalten zum Thema fluide Netzwerke, aber dazu mehr auf dem dazu passenden Blog!
Ich sage auch zum Schluss dieses Postings noch einmal Danke an das ganze Barcamp Team und wünsche mir im kommenden Jahr natürlich ein weiteres Arbeiterbarcamp!
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Mein Posting zu den Session auf fluidnetwork.de findet ihr hier.
Und hier ein weiterer Blogpost aus dem Modul 57 von Isabelle Droll.
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Letzte Woche war ich auf der Social Media Recruiting Conference in Hamburg. Es war mir wie immer eine Freude. Ganz besonders, weil der von mir sehr geschätzte Christoph Fellinger die Moderation übernahm, ich Henner Knabenreich endlich kohlenstofflich kennenlernte und natürlich die komplette Riege der Social Media Recruiting Crew des Nordens versammelt war. Ich saß direkt neben Tobias Kärcher der neben einem Livestream mit Cam und Mikro auch live mitbloggte! Hier das Resultat direkt für euch zum nachlesen. Leider musste ich direkt nach meinem Vortrag wieder los zu einem Kundenauftrag. Aber ich freut mich über ein Herzensthema referieren zu können, nämlich der Frage was man denn nun in dieses ganze Facebook-Twitter-Blog-Dingens reinschreiben soll, wenn man nun einen HR-zweinull Auftritt in der Welt der sozialen Medien hat? Meine ausführlichen Gedanken dazu gibt es unten in der auf Slideshare hochgeladenen und eingebetteten Präsentation, aber zu einem Punkt möchte ich Stellung nehmen, nämlich zu diesem hier:
Das mit der Silberrückenmentalität habe ich ja ureigentlich von einer meiner Vertriebskarrieren, dabei geht es darum sich nicht verunsichern zu lassen und mit kraftvoller Stetigkeit nach vorne zu gehen, so wie ein Silberrückengorilla halt. Zum einen glaube ich das diese Einstellung Onlinern grundsätzlich gut tut. Denn sich andauernd ablenken zu lassen von dem nächsten Hype und somit andere geschaffene Kanäle zu vernachlässigen, ist einfach unklug. Aber auch als Personaler oder Personalerin, wo man ja um Budget und letztlich Anerkennung für eine nachhaltige Social Media Recruiting Strategie oftmals kämpfen muss, ist die nötige Ausdauer zu beweisen sehr wichtig.
Warum das wichtig ist?
Weil man online nur Erfolg hat, wenn man Geduld beweist, das richtige Händchen für seine Leser und Fans hat und dafür braucht man Zeit. Da die ja wiederum Geld ist, sollte oben beschriebenes Szenario zumindest bei einigen von euch inneres Kopfnicken erzeugen. Allerdings sagte ich auch das man bei der Contentstrategie in gewisser Weise die Silberrücken-Einstellung beweisen sollte, gerade wenn am Anfang ist oder gerade wenn man schon ein echter HR-2.0-Silberrücken ist. Strategien in Form von Facebook Bilderrätseln oder unternehmenseigenen Geschichten brauchen halt ein wenig bis sie den Geschmack der Fans treffen. Anders gesagt, die Beziehung zu euren Fans und Lesern muss sich entwickeln. Ganz wichtig ist dafür eine gesunde Portion Selbstbewusstsein, nicht umsonst ist das Hineinschreiben von Dingen ins Internet für Außenstehende fremd, man muss schon sehr genau wissen warum man das tut um auch dranzubleiben. Also liebe Unternehmen da draußen, liebe Personaler und vor allem die Kollegen an den Budgetknöpfen: habt Mut zu mehr Gesicht und zu spannenderem Content, es lohnt sich und ihr habt mehr zu erzählen als ihr denkt! Aber jetzt genug geschrieben, hier ist meine Präsentation und bitte achtet auf die Tweets und Links im Folgenden:
Contentstrategien auf der #SMRC
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Im Dezember letzten Jahres hatte ich das Glück in meinem geliebtem Coworking Space einen kompletten Gutschein für die kreativ .garage der .garage Hamburg zu gewinnen. Der Claim des Intensiv-Coachings lautet: “In 12 Wochen mehr Erfolg mit deiner kreativen Arbeit”. Diese besondere Form des Gründercoachings der Erfolgsschmiede für Selbständige, richtet sich an Designer, Texter, Illustratoren, Fotografen, kurzum allen die in kreativen Berufen frei tätig sein wollen.
Ich bin sehr dankbar für die Erfahrung von zwölf Wochen des intensivem Austausches unter Gleichgesinnten, unter der Führung erfahrener Coaches. Natürlich habe ich mir einen Businessplan vor Beginn der Selbständigkeit geschnitzt und auch genau überlegt diesen Schritt zu gehen, allerdings war es wahres Balsam für die Entrepreneur-Seele, meine Motivation und die einzelnen Bausteine meines Geschäftes noch einmal zu hinterfragen und zu prüfen. Insbesondere weil ich ja seit Mai mit meinem Coworker und Geschäftspartner Marcus Krause inmitten einer Firmengründung stehe. Und es hat sich gelohnt.
Der Weg als selbständiger Unternehmer ist steinig. Die ständigen Herausforderungen wie glasklare Positionierung, Projektakquise und schlichtweg die Stärkung des Selbstbewusstseins des Unternehmerherzens sind immer wieder Thema in der Anfangszeit. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass wenn man als Selbständiger keinen erfahrenen Coach oder Mentor zu Anfang an der Seite hat, weitaus schneller wieder seine Pläne begräbt. Der Austausch mit meinen Coworkern im betahaus Hamburg ist schon ein sehr wichtiger Faktor, es ist aber nicht dasselbe.
Die vielen Prüfungssituationen, das stetig geführte Feedback und die Gemeinschaft mit den anderen Gründern ist intensiv. So stehen insgesamt drei Prognosen an, wo jeder Teilnehmer über die aktuellen Fortschritte berichtet und ein dezi-und dediziertes Feedback bekommt. Die wöchentlichen Seminare orientieren sich an den wesentlichen Fragen wie Recht, Vertrieb, Positionierung, Buchhaltung und diese werden in vier-Augen-Coachings mit einem persönlichen Coach noch vertieft.
Dabei blieb es nicht aus das einzelne Teilnehmer ihre Entscheidung grundsätzlich hinterfragten, sich neu fanden und schließlich neuen Mut fassten die Dinge anzugehen. Neben den oft gehypten Startup-Szenarien, wo es nach Ideen-Pitches eigentlich nur um Funding geht, bekommt man in der kreativ .garage eine Einführung in den grundsätzlichen Start als Unternehmer. Ich habe für mich daraus den Leitsatz destilliert, dass die einzig wertschöpfende Investition in dieser Anfangsphase die Zusage eines Kunden für ein Angebot sein kann.
Der Traum vom schnellen Geld durch Zusagen von Venture Capital-Gebern oder Kreditinstituten ist gefährlich. Es lenkt vom Wesentlichen ab. Wenn man als Unternehmer nicht 100% sicher ist was man seinen Kunden an Vorteilen bietet und diese nicht in handfeste Produkte oder als Einzelunternehmer in einen griffigen 15-Zeichen-Satz benennen kann, dann nützt auch kein in Erfüllung gehender Traum.
Die Alltagsprobleme des angehenden Entrepreneurs sind einfach zu wichtig um die Zeit zu Verträumen. Ein erfolgreiches Startup braucht immer auch erfolgreiche Unternehmer. Wäre es nicht besser wenn man als Gründer eben dieser selbst wäre? Verlässt man sich auf Geldgeber, holt man sich immer zusätzlich jemanden an Bord, oftmals später dann auch mit starker Steuerkraft. Und auch als Kreativer, wie das Beispiel meiner kreativ .garage Alumnis Anabel und Simone zeigt, kann man schnell zu Beginn im Bereich einer Firmengründung unterwegs sein.
Ich habe einen klaren 15-Zeichen-Satz geformt für beginners-mind.de, den man schon seit einiger Zeit ganz oben rechts im Blog (und hier) lesen kann. Dafür herzlichen Dank an Ingo Green, einem Coach mit beispielloser Empathie den Finger in die Wunde zu legen und dabei alles wieder zu flicken! Ebenso inspirierend waren die Sessions von Kaja Otto zum Thema Empfehlungsmarketing, Katrin Harke was Pitchtraining angeht, Maike Classen in Sachen Rechtsgrundlagen für Anarchisten und Lars Harder Prinz für das Thema Onlinerecht. An dieser Stelle ebenfalls vielen Dank an das Coaching mit Ulrike Martzinek, es kommt oft auf die kleinen Dinge im Alltag an die Veränderung schaffen, wie ich lernen durfte!
Nicht zuletzt bedanke ich mich bei Kathrin Roski, der Projektleiterin der kreativ .garage Hamburg und Henning Prox, die uns durch die zwölf Wochen führten! Und bitte fühlt euch aufgefordert bei Interesse an der kreativ .garage, Kathrin direkt anzusprechen!
Und schließlich kommt nun die ehrenhafte Nennung meiner kreativ .garage Kollegen des Barcamp Fontane (jede Gruppe wird als Barcamp mit dem Namen einer kreativer Lichtgestalt benannt). Es war ganz wunderbar euch kennenzulernen und ich freue mich auf unsere Alumni Treffen, we’ll stay strong and keep on going! Yeah Yeah Yeah!
Anabel Diebitz, Christa Hansen, Christian Altstaedt, Diana Dua, Esther Büthe, Michael Kraemer, Pamela Petersen, Sebastian Bleck, Simone Meseberg und Steffen Weisz!
Natürlich haben wir uns zum Ende ein gebührendes Geschenk für Kathrin und das .garage Team ausgedacht. Vielen Dank an das Meisterhafte Coworking von Pamela (Layout, Design), Steffen (Foto), Christian (Gedicht) und Diana (Text). It’s simply fantastic:
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Eine Weile ist es her, das ich meine Screencastskills unter Beweis stellen konnte. Ich musste etwas warten, da mir das Tonequipment abhanden kam. So konnte ich für diese Folge aber das Studiomic von meinem Bruder nutzen, das wird jetzt nur noch so gemacht! Es gibt auf YouTube einmal die ausführliche Version von 27:45 (siehe unten), für Facebook und Vimeo habe ich noch eine 19:57 minütige Version fertig gemacht (hier oben).
In diesem ausführlichen Screencast befasse ich mich mit Googles neuem Social Network Googleplus, oder g+. Ohne die folgend genannten wunderbaren Personen wäre der epische Hangout (Videochat) mit insgesamt acht (!) Personen nicht zustande gekommen. Also lieben Dank an: Inken Meyer, Jörg Leupold, Julian Wiersbitzki, Martin Thielecke, Nina Galla, Sanja Stankovic und Taalke Renken! (Hier der Hangout für euch seperat)
Ich überlege Ausschnitte aus dem insgesamt 1:30 minütigen Hangout ebenfalls zu veröffentlichen, es waren einige sehr gute Punkte dabei. Vielleicht machen wir ja ein eigenes Format auf, jeden Samstag ab in den Hamburg Media Hangout?
Wir werden sehen!
Hier eine Inhaltsangabe für euch: Ich spreche über den Anmeldehype auf Googleplus und was dahintersteckt (01:00), über erste Zahlen der User auf dem neuen Netzwerk (04:05). Dann erläutere ich die Funktionen von Googleplus (05:32), insbesondere wie man postet und wer dann alles mitlesen kann (12:10). Ist g+ ein Facebook oder Twitter-Killer? (15:12) Dann bekommt ihr einen epic Hangout zu Gesicht den wir zu acht durchführten 18:10 (liebe Corporates, bitte verzeiht uns die Partystimmung, aber schließlich war es Samstag Abend! ). Schlussendlich dann noch ein Fazit (24:38). Ich wünsche gute Unterhaltung und freue mich über Likes, Kommentare und Anfragen!
Ich begann mit dem meiner Meinung nach schwierigsten Thema in Sachen Social Media und Recruiting, Twitter. Schwierig deswegen, weil der Mikroblogging-Anbieter eine so einzigartiges und engmaschiges Netzwerk aus Bloggern, Tekkies und Wortkünstlern generell darstellt, dass es für Corporates eine echte Herausforderung darstellt. Einmal angekommen bietet es natürlich hervorragende Möglichkeiten, der Community Aufbau funktioniert durch die in der Regel engeren Bindungen hervorragend, Twitter ist das perfekte Tool für Veranstaltungen und hat man erst einmal das Vertrauen seiner Follower aufgebaut, geht auch Recruiting per Tweet. Das ist meine Meinung, aber ich hatte das Glück eine zweite und sehr erfahrene Meinung zu Corporate Twitter und Recruiting zu hören, denn Robindro Ullah saß in meinem Intensivseminar. Seine Anregungen gingen weg von dem individuellen Ansatz hin zum reinen Corporate Auftritt, wie es DBKarriere auch nach seinem Fortgang tut. Es sei sogar Ok, so Robin, wenn ein Karriere Account wie der von ThyssenKrupp nur Stellenanzeigen postet, wer sich darauf einlässt weiß was er bekommt (Und die 1.000 Follower Marke hat @thyssenkruppjobs bald erreicht). Ich danke an dieser Stelle sehr für die spontanen Tweets von David Philippe, Ralf Appelt und Richard Gutjahr. Dem besten Beweis dafür wie eine Followergemeinde zusammenhält! Followerpower!
Hier findet ihr meine Bookmarks (Linksammlung) zum Thema Twitter, mit dabei ist selbstverständlich auch der Report von Jo Diercks zu den aktuellen deutschen Karriere-Twitter-Accounts, da wird wohl bald Österreich mit hinzu kommen müssen! Ganz sicher!
Das Thema Facebook ist ein ganz wichtiges gewesen, viel erklären wie es geht musste ich dazu nicht, trotzdem waren die Themen grundsätzlicher Art. Wir merken es alle einfach im täglichen Umgang mit dem sozialen Netzwerk, ständig gibt es neue kommunikative Herausforderungen. So berichtete ein Teilnehmer von dem Beitrag über den verfrühten Tod eines Kollegen auf der Facebookpage, wenn das plötzlich 20 Leuten gefällt kommt man schon ins Grübeln wie man damit umgehen sollte.
Mein Vorschlag: die Kommunikation auf seine Seite holen, die Likes sind im Grunde Kondolenzbekundungen und durchaus positiv. Ein kurzer Kommentar dazu der das anerkennt und die Situation ist für beide Seiten geglättet. So haben wir auch weitere Fragen geklärt wie z.B die wie oft sollte man posten. Der amerikanische Blogger Dan Zarella hat dazu erhellende Informationen, in seinen Untersuchungen kommt er zu dem Schluss das es ausreicht alle zwei Tage eine Statusmeldung abzusetzen. Mehr zum Thema Facebook und im speziellen wie man seine Fanzahl sinnvoll erhöht findet ihr in meinem zweiten Screencast. Nicht vorenthalten möchte ich euch meine ausführliche Linkliste zum Thema Facebook und das gezeigte Video folgt hier natürlich auch, die Stones müssen sein!
Das dritte Thema ist zugleich auch mein Lieblingsthema gewesen, da ich auch mit Blogs in die Spähre der sozialen Medien eingestiegen bin. Dabei verweise ich ja gerne auf “Wir nennen es Arbeit” von Sascha Lobo und Holm Friebe aber natürlich auch auf meinen bisher längsten Blogpost überhaupt zu diesem Thema auf meinem allerersten Blog (wehe ihr wühlt da zu lange rum! .
Blogs sind grundsätzlich ein wunderbares Mittel um alle Social Media Auftritte zu bündeln. Ein gutes Beispiel dafür wie so etwas im Corporate Bereich aussieht ist die Landing Page von Otto-Karriere, hier kann man auf einen Blick sehen wo sich die Ottos überall tummeln. Praktisch geht das mit Plugins für die Facebookseite und den Twitterstream auf dem Blog, wie hier auf beginners-mind auf der rechten Seite zu sehen ist. Wer sich noch tiefer einlesen möchte, dem empfehle ich meinen Blogpost zum Thema unter Tutorials, meine Prezi dazu muss natürlich hier schon einmal rein. Viel Spaß beim Klicken, ach und nicht die Linkliste vergessen: http://www.delicious.com/jormason/blogs
Abschließend möchte ich mich noch einmal herzlich bei Jan und Frank bedanken für die gute Organisation der gesamten Konferenz, es war eine Freude live zu bloggen bei dem (fast) durchgängig stabilen WLAN. Das Hotel war wirklich schön, der Service perfekt und natürlich war die Stadt ganz wunderbar. Ich war so oder so nicht das letzte Mal in Wien, am liebsten komme ich aber zu der Social Media Conference 2012 und dann hoffe ich das Teilnehmer zu Sprechern werden!
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Heute (29.06.2011) und morgen bin ich in Wien auf der Social Media Recruiting Conference! Vielen Dank an Jan und Alex für die Einladung. Ich freue mich auf einen spannenden zweiten Tag, hier darf ich den einen Track der Intensivseminare leiten, zu den Themen Twitter, Blogs und Facebook. Meine Zusammenfassung dazu ist hier nachzulesen!
Meine ersten Eindrücke waren schon zahlreich, so ging es gleich am Flughafen in Hamburg los damit das ich die wunderbare Susanne Hagen traf, da konnten wir uns schon einmal ausführlich unterhalten und auf die #smrc vorbereiten. In Wien angekommen sind wir gleich an ordentlich Geschichte und Kultur vorbeimarschiert und die Lobby des Hotels am Konzerthaus atmete Geschichte. Welch wunderbarer Empfang!
Noch viel schöner ist, dass ich gleich zu anfang ein perfektes Beispiel für Social Media Kommunikation serviert bekomme. Auf meine Frage welches Kaffeehaus mir meine Twitter-Follower empfehlen können, schrieb Semira mir diesen Tweet:
Das Kaffeehaus werde ich mir definitiv anschauen! Der wunderbare Zufall ist aber das Ralf Tometschek, den mir du mir Semira gerade empfohlen hast, die #smrc mit seinem Vortrag eröffnete! Unglaublich! Für mich einfach ein schönes Zeichen was für ein Gewinn Social Media auf Veranstaltungen sein kann! Ralf Tometschek, sprach über “Employer Branding als Vorraussetzung für Social Recruiting. Eindrucksvoll seine Beispiele zu der Wirkung des Wortes bei der Arbeitgebermarke.
Der nächste an der Reihe war Stefan Schmidt-Grell, Marketing Director von Xing. Er gab uns einen aktuellen Überblick über die Corporate Auftritte von Konzernen auf Xing wie Bertelsmann und Metro. Mit Xing bin ich ja etwas versöhnter als sonst, durch den Relaunch sind vielversprechende Funktionalitäten hinzugekommen.
Der Vortrag von Susanne war wie auch wie der letzte den ich auf der #smrc in Hamburg hörte, sehr Praxis orientiert und voller guter Beispiele.
Sehr schön finde ich den Punkt, dass sie bei Philips das Empfehlungsgeber-Programm “sense for friends” auch so ausweitet, dass sie mit den Mitarbeitern aus der Fachabteilung direkt spricht und diese aktiv mit einbindet. Den so gewonnenen Tipps geht sie nach, die “cents-for-friends” werden bei erfolgreicher Einstellung trotzdem weitergereicht. Das ist ein gutes Beispiel für aktives Sourcing aus der Personalabteilung heraus. Hier ein paar weitere Tweets:
Am nachhaltigsten hängen geblieben bei dem Vortrag von Ulrike Rose-Maier von medicaltopjobs.de, ist bei mir das Bild des Anglers und des Tauchers. Während ein Angler im Boot sitzt und wartet, geht der Taucher direkt dahin wo die Fische sind. Perfekt ausgedrückt! Social Media ist eine qualitative Methode Mitarbeiter zu gewinnen die, richtig angewendet, geradezu maßgeschneiderte Ergebnisse liefert. Das erinnert mich an dieser Stelle an die Social Recruiting Ergebnisse von UPS, die sogar von einem Social Media ROI sprechen!
Ein ganz wichtiger Punkt ist natürlich die Mittagspause und die Kaffepausen auf Konferenzen. Meiner Meinung nach könnten Konferenzen ja nur aus Kaffeepausen bestehen, die Gespräche sind so wichtig! Nachdem ich also Robindro Ullah endlich einmal in persona kennenlernte und ihm von meinen Plänen erzählte in jedem Fall ein Wiener Kaffeehaus zu besuchen, kam Barbara Wiesinger vorbei, Country Manager von Monster.at und korrigierte mich, zu recht. Ich hatte Kaffeehaus mit einem kurzen hanseatischen “e” ausgesprochen, das geht so natürlich nicht. Genauso wenig wie man italienische Kaffeespezialitäten in einem Kaffeehaus bestellen sollte.
Während des Mittagessens erzählte mir Barbara Wiesinger dann von der gerade am Montag gelaunchten Facebook App BeKnown von Monster. Hier wird das Problem vieler Facebook-User gelöst die berufliche und private Kontakte voneinander trennen möchten. Meine Meinung dazu habe ich ausführlich in diesem Posting beschrieben, aber die Lösung von Monster ist tatsächlich clever. Vielen Dank für den Tipp!
Ich sage auch Danke für das anregende Gespräch mit Claudia Lorber, Recruiting Manager an der FH Campus Wien. Wir sprachen über den Zeitaufwand von Social Media und die Wichtigkeit von Strategien. Wie kann man die Balance finden zwischen proaktivem “Let’s do it” und einem gut durchdachten Auftritt auf entsprechenden Plattformen? Frau Lorber wies mich auch auf eine der erfolgreichsten Facebook-Auftritte Österreichs hin von DiTech Computer.
In sehr angenehm, lockerem Stil sprach Robindro Ullah über die Anfänge von @DBKarriere. Wie er versucht Foursquare Battles mit seinen Azubis auszutragen und wie man in einem Konzern Twittert das waren die Erkenntnisse der geneigte Zuhörer bekam!
Wieder einmal hörte ich gutes aus dem Hause i-Potentials, Janka Schmeißer PR Managerin des Unternehmens und Co-Autorin für das Blog HR-inside erzählte von ihren Erfahrungen in Sachen Blogging. Eine rundum gute Einführung, was soll ich sagen, besser hätte ich es auch nicht gemacht!
Hier die Präsentation von Janka, ich mag ja das Zebrabild zum Schluß! #loveit
Die Zukunft der Personalsuche – Strategien im Social Recruiting
Danken möchte ich auch Jan, den Initiator der #smrc für den Abschluss-Vortrag. Er hat in gewohnt direkter und nonchalanter Art die neuralgischen Punkte in Sachen Corporate Social Media angesprochen. Seine Hauptbotschaft: die Zukunft ist jetzt! Wer meint in ein paar Jahren erst starten zu können und immer noch Welpenschutz im Social Web stehen zu können, hat sich geschnitten. Trotzdem sollte man nicht auf Biegen und brechen alle Fenster des Unternehmens öffnen, wer Leichen im Keller liegen hat, sollte sich zuerst darum kümmern. Wen man also negativ-Aufmerksamkeit bekommt, sollte man auch die Kapazitäten haben darauf zu reagieren. Die Scheu davor zu verlieren ist ein wesentlicher Punkt.
So ging ein ereignisreicher Tag voller Input zu Ende, ich bekam Abends im Sälm Bräu noch mein echtes Wiener Schnitzel, machte mich dann aber früh auf, es galt fit zu sein für die Intensivseminare die ich am nächsten Tag halten durfte, mehr dazu hier!
–||– ALLE LINKS ZUR #SMRC –||–
Artikel von Janka Schmeisser auf HRinside
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Direkt nach der Uni in die Selbständigkeit! So so, sollte man da nicht erst einmal ein paar Jahre Erfahrungen sammeln, vielleicht die eine oder andere wichtige Lektion lernen in puncto Disziplin und Ausdauer? Nö! Kathrin schafft das auch so! Zusammen mit ihren Kommilitonen setzt sie bereits das zweite Projekt um, die Eröffnung des ersten Geschäftes für das sie Raumkonzepte entwickelt haben wurde gerade gefeiert. Glückwunsch zu soviel Mut zur Berufung und meinen Respekt!
Ich mag das Konzept für mehr Freiheit auf Organisation und vor allem Raum bei der Arbeit sehr. So haben Studien unumwunden ergeben das nach 90 Minuten intensiver Arbeit eine Pause von 5-7 Minuten wie eine Frischzellenkur wirken. Wer seinen Rhythmus selbst bestimmen kann ist dabei klar im Vorteil, keine Frage. Zu schnell verfällt man dem Trugschluss “Leistung zeigen durch Anwesenheit”. Schonmal den Spruch “Nimmste dir nen halben Tag frei?” im Büro gehört? Tja daraufhin würde Kathrin wohl nur müde lächeln, sie nimmt sich den Raum den sie braucht und das ist gut so!
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Heute war der Start der kreativ .garage in der City Nord. Es handelt sich um ein Gründercoaching der .garage Hamburg, die mit ihren begleitenden Coaching-Programmen bereits ca. 2.000 Menschen dazu verholfen hat den Schritt in die Selbständigkeit zu gehen. Die Bilanz, so wie in diesem Artikel beschrieben, ist dabei durchaus positiv. In sieben Jahren waren von 577 .garage-Gründern noch über 87% erfolgreich als freier Unternehmer tätig.
Klingt gut, ich wer mir das mal in Rube anschauen und ausführlich berichten!
Vielen Dank an dieser Stelle an Lena Clausen, Geschäftsführerin vom Betahaus Hamburg und Clas Beese, Geschäftsführer der .garage Hamburg. Ich habe nämlich die Teilnahme an der kreativ Garage bei der Coworking-Weihnachtsfeier im Betahaus gewonnen.
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Es gilt mal wieder etwas im Zeichen der weltweiten Karottenbewegung zu tun. Der Carrotmob-Papst und Gründer Brent Schulkin hat einen wie ich finde ganz hervorragenden Artikel geschrieben mit dem Titel: “open letter to occupy”. Ich finde den Artikel deshalb so großartig weil Brent darin nicht nur die Kraft der Carrotmob-Bewegung erklärt, sondern auch noch der occupy-Bewegung eine zusätzliche Werte-Ebene liefert, die meiner Meinung nach sehr hilfreich sein kann.
Ich finde das was hunderttausende von Demonstranten weltweit tun sehr gut und mutig. Auch hier in Hamburg sind die Zelte vor der HSH-Nordbank der occupy-Anhänger sichtbar. Demonstrationen sind wichtig, aber es geht heute um mehr als “nur” das gegen etwas sein. Wie man bei dieser Situation hier in Hamburg anschaulich sehen kann:
Manager wie Ackermann sind geschult bis aufs Mark für solche Situationen, Freunde von mir die da waren berichteten sogar von dem Kommentar des Deutsche Bank Chefs, endlich einmal würde die Situation eintreffen auf die er in Trainings vorbereitet wurde, schade das man nicht mit ihm diskutieren wolle.
Nun, ich glaube nicht das diskutieren mit einem der mächtigsten Manager des Landes etwas bringen würde, nicht nur das Ackermann wie er selbst sagt perfekt geschult ist und durch tausende Vorstandssitzungen die Kunst aalglatter Rhetorik zur Machterhaltung gelernt hat. Man muss sich einfach fragen ob die Ziele der Occupy Bewegung realistisch sind, keine Bank würde einfach so seine Tore schließen, auf Umsätze verzichten oder sich sonst irgendwie einzuschränken – es sei denn…
“We should stop approaching businesses like they are piñatas, and start approaching them like they are donkeys.”
Genau das ist der Schlüssel. Nicht draufschlagen sondern dieselbe Sprache der Konzerne und Unternehmen sprechen. Der Carrotmob hat ein starkes Potential in dieser Fragestellung weiterzuhelfen. Deshalb möchte ich euch bitten an der Übersetzung des Textes kollaborativ mitzuwirken, hier ist der Link zudem offenen Googledocs. Ihr könnt einfach unter einer Passage in blauem Text die deutsche Übersetzung einfügen.
Bei Fragen kommt gerne auf mich zu (jh.at.carrotmobhh.de), Brent würde sich riesig über die Übersetzung freuen und sie mit promoten, natürlich sollt ihr den Text auch auf euren Blogs posten können! Wer ist dabei?
Posted in 4. Carrotmob
Der vierte Carrotmob war ein voller Erfolg. Insgesamt konnten wir
8.003,97 € für das Klima ermobben, das ist ein neuer Rekord über den wir uns sehr freuen. Vielen Dank zunächst einmal an jeden einzelnen der treuen Carrotmobber und Neumobber die am Donnerstag da waren, wir hörten sogar von Karottisten die extra aus Ahrensburg angefahren sind. Das ist Einsatz für das Klima, vielen herzlichen Dank!
Ganz wunderbar war auch der Besuch von Edeltraut aus Kiel, die zusammen mit Freiwilligen und Freunden die komplette Grünanlage vor dem Marlowe, samt Mülleimern und Straßenschildern mit ihren selbstgehäkelten Karotten, Zitronen und Bommeln dekoriert hat. Wir hatten ja schon in diesem Blogpost auf die Aktion hingewiesen. Ich bin mir sicher wir werden noch des öfteren von den Kieler Urban Knitting Aktivisten berichten, jetzt wo es entsprechende Häkelvorlagen für Karotten gibt!
Wir bedanken uns bei Manfred und Uli Ott von Marlowe Nature für die Mithilfe in der Vorbereitung und der wunderbaren Versorgung durch Federweissen und natürlich mit Effenberger Brot. Bis 22:00 ging der Carrotmob insgesamt bei den Otts im Laden, es spielte sogar noch die Band Different Cover von unserem Karottisten Bernd. Auch ich als männlicher Einkäufer habe mir etwas bei Marlowe gekauft, einen schönen Gürtel der Marke Kuyichi der mit natürlichen Gerbstoffen gefertigt wurde. Marlowe verkauft Mode die zu 100% aus Naturtextilien, in erster Linie Biobaumwolle in ökologische Produktion und selbstverständlich mit hoher Sozialverträglichkeit in der Herstellung gefertigt wird. Das hat auch den Carrotmobbern gefallen, so haben Uli und Manfred Ott im direkten Vergleich zu letzten Donnerstag einen Umsatzplus von 50% festgehalten, ein prächtiges Ergebnis.
Vielen Dank auch an Anne Südekum und Thomas Effenberger, sie haben sich bestens für den Carrotmob vorbereitet. So wurden in der Filiale an der Rutschbahn wurde gut 30% mehr Brot produziert, aber da im Keller die Bäckerei steht wurde es vorgehalten und nach bedarf frisch gebacken. Und es lohnte sich auch hier, über 45% mehr wurde am Tag des Carrotmob verkauft. Kein Wunder, das Brot ist wirklich hervorragend, ich esse heute noch von den Brotlaiben die ich gekauft habe und es wird jeden Tag leckerer. Zum Abend lud uns Frau Südekum zu einer spontanen Führung durch die Bäckerei ein, die Details der durch und durch nachhaltigen Produktion sind beeindruckend: von den Biobauern die das Getreide mit dem Trecker direkt an die Bäckerei liefern, zu den großen Mühlen mit Steinmahlwerk und den Ruhekesseln wo der frische Sauerteig in drei Stufen arbeiten kann bis zu der ausgezeichneten Energiebilanz (frische Verarbeitung macht das Frosten der Ware überflüssig) und einer Retour von nur drei Prozent ist alles auf Nachhaltigkeit eingestellt.
[[Show as slideshow]]Wir freuen uns über den gemeinsamen Erfolg und natürlich auf die nächsten Schritte mit unserem Energieberater Carsten Heidrich, durch die KfW-Förderung und der großzügigen Unterstützung unseres Partners CO2-Online werden die Kosten für eine detaillierte Analyse und Umsetzungsanalyse getragen. Die erste Einschätzung für Marlowe wo er Heidrich schon war ergab Verbesserungspotential im Beleuchtungsbereich und im Bereich Lüftung. Wir halten euch auf dem Laufenden und freuen uns wenn der Rekord schnellstmöglich gebrochen wird, oder Köln?
Posted in 4. Carrotmob
Der Carrotmob rückt näher, und wir brauchen eure Mithilfe! Aus Kiel kommt eine Aktivistin, die sich dem Thema “Urban Knits” verschrieben hat, also der Gestaltung urbaner Flächen mit textilen Mitteln.
Gerade hat in Kiel der Ideenmarkt 2011 stattgefunden, auf dem Projekte und Initiativen für ein nachhaltiges Kiel vorgestellt wurden. Wir profitieren davon, indem wir einige Exponate aus dem Bereich “Urban Knits” bei uns wiederverwenden können. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, bekommt hier ein paar Eindrücke, wie das aussehen kann:
Wir wollen aber natürlich nicht nur von den Kieler Vorarbeiten profitieren, sondern für den Carrotmob sollen neue Werke entstehen. Bereits von der Initiatorin entworfen wurden erste Karotten-Prototypen:
Wir wollen allerdings auch, dass noch während des Carrotmobs neue Kunstwerke entstehen, sozusagen eine Live-Performance. Wir bitten euch daher, ab 11 Uhr auf der Grünfläche vor dem Marlowe-Laden (Beim Schlump 5) mit Wollresten vorbeizukommen, die verarbeitet werden können. Dass können alte, aufgeribbelte Pullover sein oder auch Topflappen, die umgearbeitet werden können. Kauft aber bitte keine neue Wolle dafür, wir wollen dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung tragen und (fast) alles, was auf der Verkehrsinsel auftaucht, ist aus Dingen, die viele Menschen wegwerfen.
Gerne dürft ihr euch auch an der Verwertung beteiligen, Vorkenntnisse sind dafür nicht von Nöten. Wir könnten z.B. die Parkbank umhäkeln, so dass wir sichtbare Zeichen hinterlassen und uns beim Vorbeikommen an die gemeinsame Aktion erinnern können. Ansonsten sollen entstandene Dinge später an anderer Stelle wieder verwendet werden.
Das ultimative Ziel der Kieler Initiatorin ist übrigens, die Kieler Hochbrücke zu bestricken. Wer die Dimension der Brücke kennt, der weiß, was für ein Mammut-Projekt das darstellt. Fragt mal nach, ihr erhaltet bestimmt gerne Auskunft darüber…
Posted in 4. Carrotmob,allgemeines
Bei einer Begehung hat der uns von co2online vermittelte Energieberater Carsten Heidrich eine erste Bestandsaufnahme im Laden von Marlowe nature gemacht. Wie üblich liegen die Einspar-Potentiale im Bereich Lichttechnik. Da es sich vorrangig um die Beleuchtung von Präsentationsflächen handelt, in der die ausgestellte Ware gut zur Geltung kommen soll, stellen sich natürlich an die Lichtquelle besondere Anforderungen, die über die reine Erzeugung ausreichender Helligkeit hinausgehen. Diese Erfahrung hatten wir schon beim CarrotClubMob gemacht, wo es ja bei der Clubausleuchtung auf atmosphärisches Licht im Eventbereich ankommt. Energieberater hatten daher bei früheren Carrotmobs vorrangig zur Optimierung des Nutzlichts geraten, also beim Club das Licht im Kassen- und Lagerbereich und das im Eventbereich während des Aufräumens und Putzens verwendete Licht.
Durchbruch bei LED-Technik
Bisher galt zwar die LED-Technik als das Non-Plus-Ultra bezüglich Umweltbilanz, aber auch als sehr teuer und von der Lichtqualität her nicht optimal. Hier scheint sich jetzt aber ein Durchbruch ergeben zu haben. Schon im Consumer-Bereich, also für normale Haushalte, finden sich zunehmend Angebote für normale Haushaltslampen auf LED-Basis. Die Preise wirken auf den ersten Blick noch etwas erschreckend, betrachtet man aber Einergieeinsparung und Lebensdauer, scheinen die LED-Lampen mittlerweile die Konkurrenzfähigkeit zu erreichen. Insbesondere ohne die Nachteile der aktuellen Generation von Energiesparlampen, wie Einschaltverzögerung, Helligkeitsdrift und Quecksilberbelastung. Auch was die Lichtqualität angeht, sollen neue Produktionsverfahren die LEDs von ihrem früher öfter als bläulich und kalt empfundenen Licht befreit haben. Während bei ersten Warmton-Exemplaren noch eine Beschichtung aufgedampft war, die sich unter Umständen lösen konnte, wird die Farbgebung jetzt innerhalb der LED erreicht und erzielt hierdurch einen dauerhaften Effekt. Für Demonstrationszwecke hat Energieberater Heidrich eine Leuchte auf LED-Basis dabei, die auf den ersten Blick wie eine konventionelle Neon-Röhre aussieht. Tatsächlich befinden sich in der Röhre eine Vielzahl von LEDs, die im Gegensatz zu Neon-Röhren ohne Vorschaltgerät oder Transformator und die daraus entstehenden Verluste auskommen. Beim Lichtest im dunklen Lagerkeller lässt sich die Lichtqualität begutachten und der weiche Ton des Lichts feststellen.
Beeindruckt zeigte sich Energieberater Heidrich übrigens von der Backstube von Effenberger, wo auch bereits eine erste Begehung stattgefunden hat. Effenberger ist mit seiner Bäckereitechnik der Zeit weit voraus und hat daher nur 1/3 des Stromverbrauchs einer “normalen” Bäckerei. Potential besteht auch bei Effenberger durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung, sowie in der Backstube durch die weitere Optimierung der Regelung und Anpassung von Regelparametern.
Noch ein kleiner Praxistip, der bei der Begehung vom Energieberater kam: Richtet man eine normale Digitalkamera auf eine Neonröhre und das Bild flackert, dann verfügt die Lampe über ein altes Vorschaltgerät. Hier sind die Einsparpotentiale besonders groß, entweder durch den Ersatz des Vorschaltgeräts oder, noch besser, durch den Austausch mit einer LED-Leuchte.
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Posted in 4. Carrotmob
Nachdem der 3. CarrotMob eine Clubnacht war, haben wir uns auch für den 4. CarrotMob wieder etwas Neues überlegt: Es wurden diesmal gezielt Geschäfte angesprochen, die ökologische und faire Produkte anbieten. Also ausschließlich solche, denen das Nachhaltigkeitsthema bereits wichtig ist.
Das ist etwas anders als bei den bisherigen CarrotMobs, bei denen wir eher neutrale Läden angesprochen haben, aber schließlich geht es bei den CarrotMobs darum, dass die Kunden durch bewußt nachhaltigen Konsum mit ihrem Portemonnaie abstimmen und so Wirtschaftsunternehmen Anreize für nachhaltiges Verhalten liefern, wie es im Animationsfilm zu CarrotMobs auf CarrotMob.org beschrieben ist:
Zum einen sollen die jetzt angesprochen Unternehmen für ihre bisherigen Aktivitäten durch einen Carrotmob „belohnt“, zum anderen aber auch dazu angeregt werden, ihre Wirtschaftsweise in sozialer oder ökologischer Hinsicht weiterhin zu verbessern.
Ausserdem findet der 4. CarrotMob im Rahmen der Zukunftswochen statt, die in diesem Jahr bereits zum fünften Mal stattfinden und sich in diesem Jahr dem Schwerpunktthema nachhaltiger Konsum und Ernährung widmen. Dies ist für uns der Anlass, innerhalb dieses Rahmens parallel mehrere Carrotmobs durchzuführen. Es ist uns gelungen, dafür von einigen hochkarätigen Unternehmen attraktive Angebote einzuholen. Wir befinden uns momentan in konkreten Planungen mit folgenden Interessenten:
Effenberger (effenberger-vollkornbaeckerei.de)
Effenberger backt Vollkornbrot aus 100% Vollkorn. Seit 1986 steht die Effenberger Vollkornbäckerei in Hamburg für kompromisslose Qualität. Von den ihm persönlich bekannten Biobauern der Region bezieht Effenberger wöchentlich sein Getreide. Das Brot wird “nach alter Väter Art” aus dem vollen Korn, Sauerteig, Wasser und Meersalz gebacken – ohne jegliche chemische Hilfsmittel, natürlich ökologisch.
Marlowe nature (marlowe-nature.de)
„Marlowe Nature – green fashion“ präsentiert Naturtextilien von Modelabeln und Designern, die mit ökologischer und fairer Produktionsweise überzeugen. Trendig, fair produziert und angenehm auf der Haut! Junge Mode aus Organic Cotton, Jeanswear aus Biobaumwolle, Shirts, Pullis, Kleider und Hosen, sowie eine große Auswahl an Accessoires wie z. B. die kuschelig weichen Strickmützen von Wooligan.
Damit decken wir ein breites Spektrum von Bäckereierzeugnisse bis hin zu Bekleidung ab, oder – wie es ein Mitglied des CarrotMob-Teams ausdrückte: “Brot & Bluse”. Durch die Vernetzung verschiedener Bereiche entsteht sowohl das Potential, bereits sensibilisierte Käuferschichten noch umfassender für unterschiedliche Bereiche des nachhaltigen Konsums zu gewinnen, sowie durch Öffentlichkeitsarbeit auch neue Schichten hinzu zu gewinnen und durch die Vorbildfunktion für andere Unternehmen den Beweis zu liefern, daß sich ökologisches und soziales Wirtschaften auch ökonomisch rentieren kann.
Effenberger und Marlowe verpflichten sich, sensationelle 100% ihres Tagesumsatzes in Energiesparmaßnahmen zu investieren, die ihre CO2-Emissionen weiter verringern.
Beide Unternehmen haben darüber hinaus Ihren Hauptsitz im Grindelviertel, so dass wir für Gemeinschaftsaktionen und Events die nachbarschaftliche Nähe ausnutzen können. Lasst euch überraschen, was wir für euch auf die Beine stellen, wir halten euch auf dem Laufenden.
Stay tuned!
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Im Juni haben wir bei dem Wettbewerb “Zeichen kleben” von Tesa mitgemacht. Dabei gab es auf unserer Facebookseite einige konträre Meinungen von euch. So wie sich das gehört haben wir natürlich eure Kritik aufgenommen und bei Tesa nachgefragt. Vielen Dank an dieser Stelle an Thorsten Petersson von der Unternehmenskommunikation von Tesa für das ausführliche Gespräch und an Christoph Fellinger für die Herstellung des Kontaktes!
Die Fragen von Birgit standen dabei in dem von mir geführten Gespräch im Vordergrund, hier aber erst einmal die Facebook-Diskussion zur Einführung:
TESA unterstützt mit der Initiative Zeichen Kleben “Projekte für mehr Nachhaltigkeit” der Carrotmob Hamburg hat sich auch beworben. Bitte gebt uns eure Stimme!
Hier geht’s übrigens zum dazugehörigen Video: http://www.vimeo.com/22414786?ab
#http://www.tesa.de/consumer/zeichen_kleben/carrotmob-hamburg,2075855.html
Carrotmob Hamburg Um für uns zu stimmen, müsst ihr zunächst auf der Carrotmob Hamburg Projekt Seite sein und dann auf den roten Kasten klicken. Danach sollte sich ein Fenster öffnen, in dem ihr nach euren Daten gefragt werdet. danke02. Mai um 23:07 ·
Birgit Angel: Ich finde, so ein Greenwash-Projekt passt nicht zu Euch. Schließlich steht tesa gerade für Wegwerf & Plastikfolie satt. Ich empfehle Euch mal den Film “Plastic Planet”. Wer sich Nachhaltigkeit auf die Fahne schreibt, sollte mE schon ein bisschen kritischer sein- schließlich wird der Begriff geradezu inflationär benutzt.02. Mai um 23:20 ·
Carrotmob Hamburg @Birgit: Plastic Planet is ein sehr guter Film! Du hast recht das Projekt soll Tesa bzw. Beiersdorf sicherlich in ein grüneres Licht rücken. Aber: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Fakt ist: private Projekte, die Schritte in Richtung…Mehr anzeigen02. Mai um 23:32 · Birgit Angel: Wie steht Ihr denn dann zu Vattenfall zum Beispiel? Die haben ja nicht nur Atomstrom, sondern auch Naturstrom, der den Ökostrom mindestens über Zertifikate refinanziert. Und Vattenfall sponsort Kulturveranstaltungen wie der “Lesetage”, das ist ja auch etwas Gutes. Oder BP – die haben zwar den ganzen Golf von Mexico verseucht, aber haben ein großes Solarprojekt.02. Mai um 23:38 ·
Carrotmob Hamburg Ok, dann machen wir doch mal folgendes: schreibt uns doch mal ein paar Fragen hier hin! Ich werde mich an die Kollegen von Tesa persönlich wenden und Ihnen diese Fragen stellen. Mal sehen ob sie überzeugend sind. Deal? ^JH02. Mai um 23:43 ·
Birgit Angel: O.K. Zum Beispiel: Wieviel Tonnen oder Folienmeter Plastik produziert tesa pro Jahr? (Würde die Macher von “Plastik Planet” bestimmt auch interessieren Was sagt tesa zum “Vorwurf” Greenwash = sie wollen mit der guten Idee von Initiativen (wie Carrotmob) für eine Produktpalette werben, die hauptsächlich aus “Einweg”-Produkten besteht? Warum zeigt das Foto zu “Zeichen kleben” ausgerechnet Plastikfolienbäume? Viel Glück beim Fragen – hoffe natürlich trotz Kritik, dass Ihr gewinnt!03. Mai um 00:08 ·
Carrotmob Hamburg Dann dank dir vielmals für die Fragen, das ist zwar ganz schön hart, aber ich werde mein Bestes geben deine Fragen beantwortet zu bekommen! Anything else? ^JH
Hier nun also die Antworten von Thorsten Peterrson, Unternehmenskommunikation tesa SE:
Thorsten Petersson: Natürlich sind wir uns bewusst, dass Kunststoffe in der Herstellung und Entsorgung für die Umwelt problematisch sein können und dass wir als forschendes und produzierendes Technologieunternehmen besondere Verantwortung für eine intakte Umwelt tragen – von der Herstellung unserer Produkte bis zur Entsorgung. Daher setzen wir bei Folien bevorzugt auf umweltschonendere Materialien wie PP-Folien. Zudem definieren wir regelmäßig für einem Zeitraum von fünf Jahren zu erreichende, weltweit gültige Umweltziele. Im aktuellen Zeitraum 2007 bis 2012 beinhalten diese mehr als 60 Einzelprojekte, die wir durch ein flächendeckendes und jeweils auf konstante Produktionsmengen bezogenes Monitoring überwachen.
Thorsten Petersson: Weil es im Sortiment unserer Produktlinie ecoLogo auch enthalten ist. Hierbei handelt es sich um Produkte die frei von Lösemitteln sind und deren Etiketten aus Recyclingpapier bestehen. Im Zentrum unserer internen Projekte stehen der sorgsame Umgang mit Rohstoffen und Energie, die Vermeidung unnötiger Abfälle und der korrekte Umgang mit Recycling. Eingeschlossen ist auch der Ausstoß flüchtiger organischer Verbindungen (VOC), den wir seit 2007 um 42 Prozent reduzieren konnten. Auch unseren Einsatz von Energie und unseren CO2-Ausstoß reduzieren wir kontinuierlich.
Teil der tesa Umweltstrategie sind die Entwicklung und der Einsatz innovativer lösemittelfreier Produktionstechnologien. Ein Beispiel dafür ist die Großanlage im tesa Werk Offenburg. Dort werden seit 2002 Klebebänder für den Maler- und Lackierbereich – sogenannte Kreppbänder – mit einer bei tesa entwickelten und patentierten Technologie ohne den Einsatz von Lösemitteln produziert. Wir haben dieses Verfahren in den Folgejahren kontinuierlich weiterentwickelt und auf andere Produkte und Standorte übertragen. Einen weiteren Teil der Produkte – darunter der berühmte tesafilm® – stellen wir bereits seit mehr als 20 Jahren unter Verwendung wasserbasierter Acrylatklebmassen und leicht abbaubarer PP-Folien umweltschonend her. Auf dieser Basis produziert unser größtes Werk in Offenburg bereits heute mehr als 60 Prozent seines Volumens ohne den Einsatz von Lösemitteln. Zugleich arbeiten wir kontinuierlich an neuen Technologien, die den Einsatz von Lösemitteln erheblich reduzieren oder vollständig vermeiden. Wo dies aus technischen Gründen noch nicht möglich ist, kommen moderne und hocheffiziente Rückgewinnungsanlagen zum Einsatz.
Ein besonderer technologischer Durchbruch gelang tesa mit der selbst entwickelten ACX-Technologie. Das hochmoderne Verfahren ermöglicht eine umweltschonende Herstellung von doppelseitigen Acrylat-Klebebändern. Im September 2010 ging die weltweit einzigartige Produktionsanlage im tesa Werk Hamburg-Hausbruch an den Start. Das Besondere daran: Verglichen mit herkömmlichen Technologien erfolgt der Einsatz von Lösungsmitteln nur noch im ersten Prozessschritt, wird im anschließenden Trocknungsverfahren sofort wieder entzogen und in den Kreislauf zurückgeführt. Das Ergebnis: jedes Jahr 50 Prozent weniger Lösungsmittel und Energieverbrauch.
Ich könnte Ihnen noch zahlreiche weitere Beispiele zu den Themen Energiesparen, Abfallmanagement oder Lösemittelvermeidung nennen. Ein paar davon finden Sie hier: http://www.tesa.de/company/responsibility/global_compact/cop/environment
Unsere Bemühungen schlagen sich nicht nur in den Produkten, sondern auch in deren Verpackung nieder. Beispielsweise sind alle Produkte unseres tesa ecoLogo® Sortimentes lösemittelfrei und bestehen ebenso wie ihre jeweilige Verpackung überwiegend aus recycelten oder erneuerbaren Rohstoffen. Dies gilt auch für unser tesapack® eco & strong, aus dem die Bäume für den grafischen Hintergrund der Aktion „Zeichen kleben“ gestaltet wurden. Dessen Trägerfolie besteht aus 100 % recyceltem Kunststoff (PP), der Rollenkern aus 100 % recyceltem Karton, die Klebmasse ist lösungsmittelfrei und das Etikett aus biobasiertem Papier. Alle unsere Produkte kommen im Übrigen ohne Tierversuche aus.
Die Statements sind einer ausführlichen Mail von Thorsten Petersson entnommen, in dem anschließenden Telefonat habe ich die Punkte noch einmal vertieft und genauer nachgefragt. Die Frage nach den genauen Produktionsdaten konnte er mir aus verständlichen Gründen des Wettbewerbsschutzes allerdings nicht beantworten. Ich war ganz schön beeindruckt von den vielen laufenden Projekten und den bisher erreichten Produktions-Standards die Tesa gesetzt hat. In Zukunft werden sich andere Unternehmen an den Bemühungen von Tesa messen lassen müssen, denn ich sehe meine Klebemittel zu Hause ab jetzt in einem anderen Licht. ACX-Technologie und Lösemittelfreiheit, wieder was gelernt. Vielen Dank an Birgit für die Fragen und an Thorsten Petersson für die Geduld und die ausführlichen Antworten!
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#thepopeiscoming, ein Album auf Flickr.
It was such an awesome event and a great pleasure to have him here in Hamburg. Thank you so much Brent for sharing some of your plans for the future of the carrotmob. We had a lot of highly interesting discussions, especially Monday evening at the Betahaus. There were more than 30 carrotmobbers, so thank you all for coming and joining the discussion.
Brent started the evening by giving an exciting keynote, we learnt the whole story of the hour of birth of the carrotmob and he even gave us some top secret insights. The interesting part of the story was that Brent took some of the inspiration by talking to Howard Rheingold (the author of smart mobs) and a few weeks later while probably taking a shower he came up with the carrotmob concept. From there it started to spread the world and now Brent wants to take it to the next level.
The most interesting point to my was the statement that social media made it easy for companies to communicate directly to the customer, but there’s still no clear message of value and social good. This is a chance for the carrotmob to stand out, services like Groupon and Foursquare are using intelligent communication models but the carrotmob is about giving real power of change back to the customer. Brent wants to empower the customers to vote with their wallet. It’s the feeling of standing powerless in front of huge brands that convinced Brent to build the worldwide carrotmob community. So mobbing big companies is the aim for the evolution of the carrotmob.
After the keynote we made up two groups, discussion A. the next carrotmob in hamburg and B. how to organize huge scale campaigns. Discussing to huge scale campaigns the group came up with three questions: what attracts people? How do hypes start? What is the impact we want to achieve? Brent joined this group and had some interesting ideas, explaining the K-Factor (oh dear I cannot recall a thing ) the group came across the theories mentioned in Gladwells book tipping point but also the latest Facebook Party event from 16 year old Thessa (oh my god there’s already a blog with every single information). We never finished the discussion of how to make it real huge in every detail but I want to emphasize these points: the carrotmob community needs more growth, it is a question of person centric strategy versus hype. Building local organizers through some pieces of brilliant technology is the plan and when the community is about a million people strong, it’ll be the right time! The image of giving the single canoes in every land (symbolizing the different organizers) a sail to make more things happen and floating towards real change for the whole planet was the last we came up with.
The other group talked about the upcoming fourth carrotmob here in Hamburg and Marco made a point to mob different venues at a time. The idea of organizing Carrotmobs in Schools like the Organizers in Munich did is good, but we’ll never make it with the upcoming holiday season. So Marco came up with the idea to mob different bakerys here in Hamburg. We will keep you updated, as always!
To end this posting I want to say thanks for visiting us in Hamburg Brent. It was really a pleasure talking to you in person. We felt that there’s a lot to come from the Carrotmob Headquarter in San Fran and we are absolutely excited about it. And of course you are always welcome here in Hamburg!
Posted in Team
The founder is on his way!
We are more than happy to announce that Brent “the Pope of the Carrotmob” Schulkin himself will visit us here in Hamburg.
Of course we made only the most sophisticated plans to make his first ever Hamburg trip a memorable one: an Alster Trip at night, a Reeperbahn visit during the day and a skipper workshop at Kapitän Prüsse’s oldest iron Lady on the Elbe…ok maybe we want him to come back! (:
Wouldn’t it be great to have a Meetup and discuss the very future of the carrotmob and consumer activism? We thought so too and organized a perfect space for a nice event with Brent:
Save the Date:
Monday, 6th of June · 19:00 – 22:30 @ betahaus Hamburg, Lerchenstraße 28a · 22676 Hamburg
Schedule:
19:00- 19:30 Arriving @ Betahaus
19:30- 19:45 Introduction by the CarrotmobHH Team
19:45- 20:45 Keynote by Brent Schulkin “Consumer Activism – take small ideas – scale them – change the world”
20:45- 22:00 Discussion in two groups:
1. How to organize a carrotmob (chance for interested organizers to get the perfect how-to information from the founder in person)
2. The Future of consumer activism (Starting something big)
For all of you who need a quick introduction into the Carrotmob thang; Mr. Schulkin, could you please….
Es ist soweit! Nachdem wir drei erfolgreiche Carrotmobs gemeinsam mit euch organisiert haben, wurde das Interesse des Carrotmob Headquarters so groß das er nun wirklich kommt! The Carrotmob- Pope himself Mr. Brent Schulkin! Der Initiator der weltweiten smartmob Bewegung besucht uns am Montag den 06. Juni aus San Fransisco höchstpersönlich. Im Betahaus Hamburg um 19:00h wird Brent von der weltweiten Entwicklung des Carrotmob erzählen.
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Hier mein Gastposting auf der Seite des Betahaus Hamburg
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Posted in 2. Carrotmob
Was haben wir für ein Stress gehabt, zuerst wurde der Antrag zur Förderung der Energieberatung abgelehnt und wir mussten uns überlegen wie wir das mit einer guten Energieberatung hinkriegen ohne die 7.500,00€ davon zu schmälern die ihr ja liebe Carrotmobber mit uns hart “ermobbt” habt.
Die Antwort lag im Grunde nahe, Reinhard Heymann von der Q-Data Service GmbH, der uns ja schon tatkräftig bei unserem ersten Carrotmob unterstützte sprang für uns in die Bresche. Die Analyse erfolgte gewohnt professionell und wir haben eine gute Übersicht bekommen was mögliche Maßnahmen angeht.
Auswertung Energiebertung | 2. Carrotmob | QDS Data Service GmbH
Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an Herrn Heymann und die QDS!
Vorletzte Woche sind wir dann mit der Auswertung zu Volker Wiem gegangen und haben uns erste Lösungen überlegt. Fest steht, die Veränderung der Beleuchtungssituation ist am effizientesten und auch machbar mit der Summe von 7.500,00€. Das Anbringen von Bewegungsmeldern im Kellerraum damit das Licht nicht ununterbrochen leuchtet ist schon in Arbeit und auch das Anbringen von Wassersparmodulen hat Herr Wiem bereits in Auftrag geben lassen. Welche Lösung wir für die Beleuchtung genau finden ist noch in der Diskussion. Am liebsten wären uns ja LED Leuchten, aber hier gilt zu klären für welchen Bereiche des Marktes das finanzierbar ist und ob diese Alternative auch im Verkaufgsraum arbeitstauglich ist was Lichtfrequenz und Lichtton angeht. Schließlich müssen die Verkäufer/Innen die ganze Zeit unter den Leuchten sitzen.
Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden!
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Posted in 3. Carrotmob
Die Uhr zeigte halb sieben am Morgen als unser DJ des abends Robert Laube die Musik auf dem Schlagersahne Floor abdrehte. Werte CarrotClubber, eure Ausdauer ist fantastisch! Wir waren insgesamt 800 Feierwillige die zur Hamburger Partynacht in den Hühnerposten kamen um so ganz nebenbei ein beachtliches Ergebnis für den Klimaschutz zu ertanzen.
Insgesamt konsumierten die Gäste für 11.285,30 Euro, von denen nun 25 Prozent für das Vorhaben der Carrotmob Community zur Verfügung stehen. Geschäftsführer Timo Kollmeier und Veranstalter Dennis Günther waren von der Idee des Carrotmobs derart angetan, dass sie das Ergebnis großzügig auf 3.500 Euro aufrundeten!
Nachdem wir inzwischen also einen Gemüseladen und einen Supermarkt zusammen mit euch „gemobbt“ haben, beweist die Anwendung des Carrotmob-Prinzips in einem Club, dass die Verbindung von Konsum und Klimaschutz auf vielerlei Ebenen funktionieren kann! Habt ihr eigentlich beim Gang zum stillen Örtchen unsere Plakate gesehen? Da wir ja nicht damit rechnen konnten das jeder bescheid wußte, haben wir ein paar “Störer” gesetzt. Erzählt doch mal welche Gespräche ihr belauschen konntet oder sogar selber geführt habt!
[[Show as slideshow]](Wir danken auch diesmal Cornelius für die Bilder, schön das du auch diesem Mal mit dabei warst!)
In der Carrotmob Lounge waren wir Organisatoren dann zum Gespräch persönlich da und informierten die Gäste über die Funktionsweise und die Hintergründe zum CarrotClubMob. Wir haben durch dieses Experiment viel gelernt, wie man die Themen strategischen Konsum und Party vereint, vielleicht ist dies der Start für weitere Green Clubbing Events in Hamburg.
Weitere Aktionen werfen bereits ihre Schatten voraus: Im Juni 2011 kommt der Carrotmob-Gründer Brent Schulkin erstmals nach Deutschland und besucht dabei auch uns Hamburger Karottisten. Zudem ist das Carrotmob Team am 20. Juni 2011 auf Einladung des Nachhaltigkeitsrates der Bundesregierung zu Gast auf dem Podium der 11. Jahreskonferenz in Berlin.
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Bisher habe ich den Beiträgen von Sascha Lobo nur am Rande Aufmerksamkeit geschenkt, obwohl ich die Kooperation Sixtus vs. Lobo schon mal ziemlich geil finde da pointiert, klug und mit einer gesunden Portion Quatsch natürlich.
Ich habe natürlich u.a. seine Statements zur Piratenpartei gesehen, sehe ihn im Fernsehen im Bus und auch die Diskussion zum Internet Manifest an dem er beteiligt ist war nicht zu überhören. Aber ich bin wirklich froh, dass ich mir erst vorgestern so wirklich aufmerksam ein paar seiner Statements angehört habe.
Nadia Zaboura, führte mich mit Ihrem monatlich erscheinenden Podcast auf die Lobo- Spur. (By the way ich liebe ja deine Intonation Nadia….Rrrrrr. Der Podcast der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH den Nadia moderiert nimmt sich verschiedensten Themen an, so hatte sie schon David Weinberger und Clay Shirky im Interview. Normalerweise für eine Dauer so um 20-30 Minuten, aber mit Sascha Lobo hat sie gleich eine ganze Stunde zusammengesessen. Gut so, denn so entstand ein wie ich vorab schon sagen möchte wirklich hochspannender Podcast, der es schafft die Arbeitswelten von morgen in so klarem Licht zu zeigen und zu erklären, dass kein Zweifel an der Relevanz der stattfindenen Evolution besteht. Für die die nicht so lang hören möchten bitte weiterlesen, ansonsten ist hier die komplette Folge für euch:
Quelle: http://podcast.mfg-innovation.de/?p=68
Stattgefunden hat das Gespräch am 29.11.2008 auf der DMMK young professionals. Direkt nach der Keynote von Sascha Lobo. Die Themen waren quasi das Exerpt aus zwei Büchern von ihm, umrahmt durch präzise Fragen von Nadia die über Beruf vs. Interesse, hin zu dem Aspekt des sozialen Kapitals, bis zur Frage nach Authentizität im Netz und Quatsch gingen.
Was mich fasziniert ist die eingängige Art mit der Sascha Lobo sprudelnd sein Wissen preisgibt. Es macht Spaß ihm zuzuhören, denn er spricht kunstvoll Schleifen die der trägen deutschen Wirtschaft an den Kern gehen und durch entwaffnendes, direktes Zuziehen spürt man dann: ja, das könnte eigentlich ab um Platz für Neues zu schaffen. Hier seine Keynote auf der DMMK young professionals:
Sascha ist dafür den Beruf auch als Berufung zu betrachten. Das Streben nach Karriere ist nicht das worauf es ankommt. Eingängig ist sein Beispiel des Berufszweiges der Investment Banker, den ehemaligen “masters of the universe”. Wer nur ganz oben war fällt halt mit allen anderen ohne Auffangnetz.
Zentral ist für ihn die Frage “was interessiert mich?”, selbst wenn ein Berufszweig in der Auflösung begriffen ist, es geht darum sich zu engagieren, das zu tun was einem gefällt, ein wirkliches Interesse zu entwickeln. Sein ureigenes Interesse zu begreifen und als Treiber für den Beruf einzusetzen und sich nicht vergiften zu lassen von Prognosen die sich gar später als falsch erweisen und vor allem sich nicht von den Urteilen der Eltern abhalten zu lassen.
Sascha will die jungen Menschen erreichen die noch vor so einer Entscheidung stehen, die ihre Kraft und Energie unvoreingenommen entfalten können. Sein Tipp: Interessengruppen bilden auf StudiVZ/ Xing/ Facebook/ Foren oder einem eigenen Blog und über die Themen sprechen die man beruflich bespielen möchte. Sich mit der Welt auseinandersetzen in die man rein will. Wenn man das tut und so nach außen kommuniziert, dann hat man die ideale Basis in diesem Bereich später einen Beruf zu ergreifen, ob als Freelancer oder in Festanstellung. Aber das Freiberuflertum und/oder das arbeiten in Netzwerken gilt für Lobo als Zukunftsform für die er werben möchte.
Da polarisierende Beispiele vorgetragen mit todernster Mine augenscheinlich zu Saschas Standardrepertoire gehören, wundert es nicht das er das Beispiel des Amerikaners Chuck Lamb aus Ohio bringt der sich DeadBodyGuy nennt. Sein Interesse besteht darin die weltbeste Filmleiche zu werden. Mit mittlerweile über 38 mio. Hits auf Google hat er eine wirkliche Leistung vollbracht. Zudem ist er mittlerweile ständig als Filmleiche gebucht. Mission accomplished!
[[Show as slideshow]]Den Appell von Sascha Lobo seinen Interessen zu folgen, sich durch Blogs und in Diskussionen entsprechender Netzwerke zu positionieren und so auch searchable zu werden für künftige potentielle Auftraggeber ist gut, aber wie viel ist das bloße Interesse wert gegenüber dem immer noch so wichtigen Studienabschluss und wie kommt man an dieses immmer noch nicht aus der Mode gekommene Geld?
Diese Frage erörtern Nadia und Sascha ab der 12. Minute genauer und zu meiner Freude greifen sie auch die Gedanken und Thesen des französischen Soziologen Pierre Bourdieu auf. Bourdieus Kulturtheorie spricht neben dem ökonomischen Kapital auch von sozialem Kapital, was dem Individuum erlaube durch Distinktionsgewinn seine gesellschaftliche Stellung zu beeinflussen. Vor allem aber sei es laut Bourdieu möglich, soziales Kapital in andere Kapitalformen zu überführen. Im Grunde also die Reputation in einem Netzwerk als Grundlage für Aufträge, die man dann in Tagessätzen fakturieren kann!
Sascha Lobo spricht von der “Währung Respekt“, genauer er und Holm Friebe in dem gemeinsamen Werk “Wir nennen es Arbeit“. Als Hymne an die Selbständigkeit der neuen digitalen Bohéme beschreiben sie wie diese Mechanik der Kapitalüberführung funktioniert. Denn die Vorstellung der meisten, dass man als Freiberufler hauptsächlich alleine arbeitet und mit gierigen Individualisten um wenige Budgettöpfe konkurriert ist schlichtweg falsch, eher ist man in großen Konzernen auf sich alleine gestellt zwischen Politik und Hierarchie.
Wenn der Freiberufler die richtigen 25 Leute kennte die ihn respektieren in seinem Bereich, ist die Wahrscheinlichkeit auch sehr hoch das er Aufträge bekommt. Und diese richtigen Leuten kennen zulernen ist in der heutigen digitalen Zeit gar nicht so schwer. Oftmals ist es nur ein einziger Link der den potentiellen Auftraggeber auf den Blog des Freiberuflers führt. So funktionieren heute sowieso weite Teile der Sozial- Kommunikations- und IT-Wirtschaft. Genau da merkt man das diese Netzwerke, dieses gemeinsame soziale Kapital eben dieser Respekt die Basis für gemeinsame Projekte und Aufträge und letztlich Geld sind.
Dabei ist es allerdings wichtig, so Lobo, dass man weiß das die Währung Respekt nicht darauf basiert das man so laut wie möglich herausschreit was man kann, sondern das man mit den richtigen Menschen in Kontakt kommt und diese überzeugt wie gut man bestimmte Sachen tun kann. Nicht laut sein sondern gut sein ist wichtig und Netzwerke sollten auf Interesse basieren und nicht nur auf einer “das könnte mir mal nutzen”- Konsumhaltung.
Nach einer Diksussion um open source geht es dann zu Sascha Lobos neustem Buch. Das ich vorab erst einmal mit diesem wunderbaren Trailer einleiten möchte:
Youtube:
Dinge geregelt kriegen, ohne einen Funken Selbstdiziplin hat er mit Kathrin Passig geschrieben und die Kernbotschaft drückt er so aus: die meisten sind überfordert mit all den Dingen die man beruflich beherrschen soll, alleine die existierende Ratgeberlandschaft zeigt was das alles sein kann, Softskills, Flexibilität, mehrere Sprachen, Stilsicherheit etc pp.
Dem will er drei Dinge Entgegenstellen:
1. die Erkenntnis das man überfordert ist!
2. die Erkenntnis das es vielen anderen auch so geht!
3. die Erkenntnis das man sich von den Dingen fern halten sollte, die einem nicht gefallen!
Das Schlagwort ist Progrestination, was man wohl am besten mit Aufschieberritis übersetzen könnte. Das man sie hat ist ein prima Indikator dafür das man manchmal lieber etwas anderes tun sollte als das jetzt gerade Notwendige. Linus Thorwald hat Linux entwickelt obwohl er eigentlich seine Diplomarbeit hätte schreiben sollen. Man sollte mehr seinen Interessen folgen und die so geschaffenen Freiräume auskosten bis zu einer gewissen Deadline die man sich selber setzt, aber wichtig ist das man den Druck rausnimmt und sich nicht kaputt macht. Ich kenne das sehr gut aus Beschreibungen meines Bruders der Musiker ist, wenn er komplexe Melodien entwickeln will, kommen ihm die besten Ideen dazu eigentlich in der Phase zwischen wachsein und schlafen wenn er sich ein wenig hinlegt. Er sagte das fast mit ein wenig peinlicher Zurückhaltung: “Die besten Ideen kommen mir halt beim chillen!”
Sehr spannend finde ich den Part zu dem Konzept ROWE was Nadia aus der Keynote von Sascha aufgreift.
ROWE steht für RESULTS- ONLY WORK ENVIRONMENT
Die amerikanische Version von MediaMarkts – Best Buy, setzte dieses Prinzip sehr erfolgreich ein. Umgesetzt wurde es von zwei Mitarbeiterinnen die sich laut dachten “hier zu arbeiten ist grauenvoll”! Eine Fluktuation von durchschnittlich zwei Jahren bei Best Buy zeigte das es auch so war. Starre hierarchische Strukturen und eine völlig unflexible Arbeitszeit waren ihrer Meinung nach die Hauptgründe der Unzufriedenheit. Und die Strukturen der digitalen Bohéme, nämlich interessengeleitetes Arbeiten mit digitalen Medien und modernen Kommunikationsmethoden waren hier die Lösung. Die Arbeitszeiten wurden komplett abgeschafft mit dem Ziel eine Arbeitsumgebung (Environment) zu schaffen wo nur die Ergebnisse zählen, der Rest wurde völlig der Selbstorganisation überlassen. Es wurden klare Aufgabenstrukturen mit Deadlines geschaffen, wie z.B. Vorstellung des neuen Marketingplans nächste Woche vor der Geschäftsführung. Die Resultate waren u.a. dass sich die Produktivität der Best Buy Filialen die auf ROWE umstellten im Schnitt um 35 steigerte und die Fluktuation sank um 90%. Und das für eine Initiative die nicht Top-Down vom Management ausgerollt wurde sondern tatsächlich als Grassroot- Aktion der Mitarbeiter startete.
Was in vielen Büros in Deutschland laut Sascha passiert ist einfach nur Arbeitssimulation. Sein Gesicht neun Stunden in die Bürolandschaft halten um dadurch sein täglich steigendes Maß an Unzufriedenheit zu kaschieren. ROWE bekämpft das, entschlackt die Arbeit um die Arbeitssimulation. Man muss niemandem mehr was vor machen, es zählen nur die Ergebnisse. Eine ebenfalls äußerst gute These, ich selber würde mich gerne von den starren Arbeitszeiten meines Arbeitsgebers verabschieden. Das Paradoxe ist allerdings das ich sie als Führungskraft sogar noch weitergeben muss – mehr erreichen dadurch das man länger dableibt. Ein schwieriger Kreislauf den man auch nur durchbrechen kann wenn alle mitmachen. Und die Sprüche wenn man ab 19:00 Feierabend macht wie “nimmste nen halben Tag frei?” sind Teil eines ernsthaften Problems.
Das Interview streift dann weitere interessante Projekte von Sascha wie der Webciety auf der letzten und kommenden Expo, seine Zusammenarbeit mit der ZIA und seine Agentur Adnation die Blogs vermarket. Ich steige für meinen Blogpost aber wieder ein wenig später ein, mit einem für meinen Geschmack echtem Juwel für Blogger und denjenigen unter euch die es werden wollen.
Auf Nadias Frage ob die Kommerzialisierung von Blogs nicht den imperfekten Geist der Blogosphäre ad absurdum führt widerspricht Sascha klar.
Denn seiner Meinung nach gibt es nicht DIE Blogs denen man etwas unterstellen kann, Blogging sei zum einen ein Kultur- und Kommunikationsphänomen also eine Technik wie Zeitschriften oder Bücher schreiben. Aber Bloggen geht darüber hinaus, weil ein Blog die Stimme des Einzelnen sein kann in der digitalen Welt ohne das man geradezu stumm wäre. Man hat also ein Interventionsmedium und ein Medium seine Interessen entsprechend kundzutun um dadurch, wie weiter oben beschrieben, sein Netzwerk aufzubauen.
Die Gemeinsamkeiten von Blogs sind das sie alle eigene Themenschwerpunkte haben, einfach zu bedien sind (man muss kein Techniker sein), meist Kostengünstig sind und das der neueste Beitrag oben steht. Die in Saschas augen schöne Mechanik und Dynamik von Blogs, dass sie so perfekt als Sprachrohr zur Netzwelt fungieren, sollte mehr Menschen zugänglich gemacht werden und es sollte auch mehr Menschen möglich sein von Ihrem Blog zu leben. Dies sind Gründe genug für Sascha die Kommerzialisierung von Blogs voranzutreiben und dadurch einen Markt entstehen zu lassen der in Deutschland einfach noch viel zu klein ist.
Wie gut das in New York funktionieren kann, erzählt die Geschichte von Rachelle Hruska und ihrem Blog Guestofaguest.com. Der Blog berichtet von den angesagtesten Partys und ihre gnadenlose Kritik lässt auch die sonst so schamlos arroganten Neureichen aus den Hamptons nicht kalt. Die Times drückt den Erfolg, von der die 26 jährige ganz fabelhaft leben kann, so aus:
The main draw of Guest of a Guest is its interactive show, not tell. Ms. Hruska invites visitors to identify themselves in the party photos, automatically setting up their own page — or “gallery”— on the site.
Das ist also die Magie von Blogs und auch eine schöne Überleitung zu meinem letzten Punkt in diesem summary des Podcast, der Frage nach einem Trend zu Authentizität. Eben diese stellt Nadia nämlich zum Schluss in Bezug auf die Selbstironie und das Zugeben von Imperfektion das sie bei Sascha stark wahrnehmen kann.
Wenn man selber zugibt das man irgendwo unzulänglich ist, so Sascha, kommt man viel schneller an die wirklich interessanten Themen heran. Die Frage nach Glaubwürdigkeit und Authentizität wird allerdings komplett überbewertet, findet er. Glaubwürdigkeit sei eine schlechte Eigenschaft, denn es heißt ja nicht Wisswürdigkeit sondern Glaubwürdigkeit.
Den Ruf nach Glaubwürdigkeit brauchen vor allem die Leute die wollen das man ihnen ihre Lügen glaubt. Die Eigenschaft “interessant und sinnvoll zu kommunizieren” sollte man dagegen halten. Stimmiger und sinnvoller bei Modejournalisten z.B. ist eine künstliche Kommunikation, das Aufbauen eines antinatürlichen Scheins. Ungeschminkt seine Authentizität zu propagieren sei erbärmlich und peinlich.
Wenn die neusten und tollsten Ideen aus ner Garage in Düsseldorf kommen, dann möchte ich gar nicht wissen das es aus ner Garage in Düsseldorf kommt, weil ne Garage in Düsseldorf ist für mich völlig uninteressant. Ich möchte das die Leute so tun, als würden sie sich zu einem Gespräch auf einer Glasplattform über dem brasilianischen Dschungel treffen und von dort aus in Leichtmetallfliegern ihre Meetings abhalten per Handy oder was auch immer. Ich möchte das sie mir eine Geschichte erzählen die interessant ist, ich möcht das sie mich überzeugen davon, ich möchte das sie mich unterhalten, ich möchte das sie cool sind im wahrsten Sinne des Wortes und zwar nicht in diesem ‘läßig-abgetörnt-cool’ sondern in diesem Duktus dessen, das es so ne Zugkraft entwickelt für sich selbst das man denkt: “Da, das ist interessant!” Dann könne sie mir ne Story erzählen. Dann ist mir auch egal ob die Hälfte erfunden ist oder alles. Ich möchte das sie mir ne gute Story erzählen und mir dazu ein interessantes Produkt geben -welches auch immer das ist- und nicht das sie in einem Hinterhof mit irgendwelchen gebrauchten Flaschen um sich schmeißen!”
Schließen tun beide dann noch mit einem Ausflug zum Dadaismus und dieser beschreibt dann noch einmal ganz gut was Sascha Lobos Geheimrezept zu sein scheint, zumindest ist es eine gute Lebensphilosophie die ich nur unterstützen möchte:
Das was viele Leute für Quatsch halten führt manchmal zu Dingen die die Welt verändern und dabei bleibt es trotzdem noch Quatsch. Wichtig ist das man zu keinem Punkt glaubt, dass das was man tut das wichtigste der Welt ist. Der Balanceakt Beschäftigung mit Quatsch – Distanz zu sich entwickeln – und gleichzeitig die Ernsthaftigkeit des eigenen Handelns zu erkennen ist wertvoll und erstrebenswert. Denn dadurch wird das Scheitern dann leichter und zum Trainingsmuskel für Selbstironie.
Ich habe viel von diesem Gespräch gelernt, viel für meinen Blog aber auch für die Projekte die da für mich noch kommen und auch beruflich treiben werden. Ich sage herzlichen Dank an Nadia für deinen Ausflug zur DMMK young professionals und natürlich vielen Dank an dich Sascha für deine geballte Ladung Netzweisheit und Quatsch, hervorragend!
Cheers
Jormason
Bisher habe ich den Beiträgen von Sascha Lobo nur am Rande Aufmerksamkeit geschenkt, obwohl ich die Kooperation Sixtus vs. Lobo schon mal ziemlich geil finde da pointiert, klug und mit einer gesunden Portion Quatsch natürlich. Ich habe natürlich u.a. seine Statements zur Piratenpartei gesehen, sehe ihn im Fernsehen im Bus und auch die Diskussion zum Internet Manifest an dem er beteiligt ist war nicht zu überhören. Aber ich bin wirklich froh, dass ich mir erst vorgestern so wirklich aufmerksam ein paar seiner Statements angehört habe. Nadia Zaboura, führte mich mit Ihrem monatlich erscheinenden Podcast auf die Lobo- Spur. (By the way ich liebe ja deine Intonation Nadia….Rrrrrr. Der Podcast der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH den Nadia moderiert nimmt sich verschiedensten Themen an, so hatte sie schon David Weinberger und Clay Shirky im Interview. Normalerweise für eine Dauer so um 20-30 Minuten, aber mit Sascha Lobo hat sie gleich eine ganze Stunde zusammengesessen. Gut so, denn so entstand ein wie ich vorab schon sagen möchte wirklich hochspannender Podcast, der es schafft die Arbeitswelten von morgen in so klarem Licht zu zeigen und zu erklären, dass kein Zweifel an der Relevanz der stattfindenen Evolution besteht. Für die die nicht so lang hören möchten bitte weiterlesen, ansonsten ist hier die komplette Folge für euch: Quelle: http://podcast.mfg-innovation.de/?p=68 Stattgefunden hat das Gespräch am 29.11.2008 auf der DMMK young professionals. Direkt nach der Keynote von Sascha Lobo. Die Themen waren quasi das Exerpt aus zwei Büchern von ihm, umrahmt durch präzise Fragen von Nadia die über Beruf vs. Interesse, hin zu dem Aspekt des sozialen Kapitals, bis zur Frage nach Authentizität im Netz und Quatsch gingen. Was mich fasziniert ist die eingängige Art mit der Sascha Lobo sprudelnd sein Wissen preisgibt. Es macht Spaß ihm zuzuhören, denn er spricht kunstvoll Schleifen die der trägen deutschen Wirtschaft an den Kern gehen und durch entwaffnendes, direktes Zuziehen spürt man dann: ja, das könnte eigentlich ab um Platz für Neues zu schaffen. Hier seine Keynote auf der DMMK young professionals: Link: Sascha ist dafür den Beruf auch als Berufung zu betrachten. Das Streben nach Karriere ist nicht das worauf es ankommt. Eingängig ist sein Beispiel des Berufszweiges der Investment Banker, den ehemaligen “masters of the universe”. Wer nur ganz oben war fällt halt mit allen anderen ohne Auffangnetz. Zentral ist für ihn die Frage “was interessiert mich?”, selbst wenn ein Berufszweig in der Auflösung begriffen ist, es geht darum sich zu engagieren, das zu tun was einem gefällt, ein wirkliches Interesse zu entwickeln. Sein ureigenes Interesse zu begreifen und als Treiber für den Beruf einzusetzen und sich nicht vergiften zu lassen von Prognosen die sich gar später als falsch erweisen und vor allem sich nicht von den Urteilen der Eltern abhalten zu lassen. Sascha will die jungen Menschen erreichen die noch vor so einer Entscheidung stehen, die ihre Kraft und Energie unvoreingenommen entfalten können. Sein Tipp: Interessengruppen bilden auf StudiVZ/ Xing/ Facebook/ Foren oder einem eigenen Blog und über die Themen sprechen die man beruflich bespielen möchte. Sich mit der Welt auseinandersetzen in die man rein will. Wenn man das tut und so nach außen kommuniziert, dann hat man die ideale Basis in diesem Bereich später einen Beruf zu ergreifen, ob als Freelancer oder in Festanstellung. Aber das Freiberuflertum und/oder das arbeiten in Netzwerken gilt für Lobo als Zukunftsform für die er werben möchte. Da polarisierende Beispiele vorgetragen mit todernster Mine augenscheinlich zu Saschas Standardrepertoire gehören, wundert es nicht das er das Beispiel des Amerikaners Chuck Lamb aus Ohio bringt der sich DeadBodyGuy nennt. Sein Interesse besteht darin die weltbeste Filmleiche zu werden. Mit mittlerweile über 38 mio. Hits auf Google hat er eine [...]
Letzte Woche rief mich Willms an und fragte mich ob ich Lust habe an einem Telefoninterview für einen Podcast zum Thema Enterprise 2.0 mitzumachen. Na klar hatte ich!
Geschwind kam dann auch der Anruf von Alexandra Mirus von der Agentur Fink & Fuchs die das alles organisiert hat und vorletzten Freitag haben wir dann über eine Telefonkonferenz Fragen gestellt bekommen. Unser Interviewer (oder sagt man da Podcaster?) war Wolfgang Rudolph der früher im WDR den Computerclub moderiert hat. Und zwar 22 Jahre lang! Er gilt als Pionier des Computerjournalismus steht auf Wikipedia, spannend.
Gemacht wurde der Podcast letzlich in Kooperation mit Handelsblatt.com und Cisco. Er erscheint letzlich auf beiden Seiten.
Die Fragen von Wolfgang Rudolph waren wirklich gut durchdacht, er wollte zwar ein wenig kritischer einsteigen um später auf die Vorteile von Enterprise 2.0 zu kommen. Aber als wir erstmal im Redefluss waren, spürte man schnell auch sein Interesse an dem Thema.
Da ich nicht nur einfach als Jörn Hendrik Ast (privat) auftreten wollte, habe ich noch den DNAdigital Botschafter mit aufgenommen nur leider völlig vergessen den Link Bezug zu geben. #fail
Das hole ich hiermit nach, also liebe Leser geht mal auf DNAdigital.de und werdet Teil der Community!
Genug gesabbelt, hier der Podcast für euch!
Vielen Dank an alle Beteiligten, hat echt Spaß gemacht!
Cheers
Jormason
Letzte Woche rief mich Willms an und fragte mich ob ich Lust habe an einem Telefoninterview für einen Podcast zum Thema Enterprise 2.0 mitzumachen. Na klar hatte ich! Geschwind kam dann auch der Anruf von Alexandra Mirus von der Agentur Fink & Fuchs die das alles organisiert hat und vorletzten Freitag haben wir dann über eine Telefonkonferenz Fragen gestellt bekommen. Unser Interviewer (oder sagt man da Podcaster?) war Wolfgang Rudolph der früher im WDR den Computerclub moderiert hat. Und zwar 22 Jahre lang! Er gilt als Pionier des Computerjournalismus steht auf Wikipedia, spannend. Gemacht wurde der Podcast letzlich in Kooperation mit Handelsblatt.com und Cisco. Er erscheint letzlich auf beiden Seiten. Die Fragen von Wolfgang Rudolph waren wirklich gut durchdacht, er wollte zwar ein wenig kritischer einsteigen um später auf die Vorteile von Enterprise 2.0 zu kommen. Aber als wir erstmal im Redefluss waren, spürte man schnell auch sein Interesse an dem Thema. Da ich nicht nur einfach als Jörn Hendrik Ast (privat) auftreten wollte, habe ich noch den DNAdigital Botschafter mit aufgenommen nur leider völlig vergessen den Link Bezug zu geben. #fail Das hole ich hiermit nach, also liebe Leser geht mal auf DNAdigital.de und werdet Teil der Community! Genug gesabbelt, hier der Podcast für euch! Vielen Dank an alle Beteiligten, hat echt Spaß gemacht! Cheers Jormason
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I’m really happy to share so many thoughts with so many great people around the world with just the meaning of my companies name.
This is really a great concepts for a ebook, it reminds me of some fantasy books I used to read where your decision makes all the difference!
Nice project, I’m happy that this tweet was grabbed by my tumblr!
(:
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Welcome to my most complete online profile ever! My name is Jörn Hendrik and I am the founder of the consulting company ffluid and expert in social media recruiting. For more than a decade I worked in B2C and B2B sales- companies, before I changed tie and cubefarm with laptop and coworkingspace.
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