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Wer zuviel arbeitet schafft auch nicht mehr. Das konnte ich mir schon selbst zusammenreimen, denn mit einem frischen Kopf löse ich anstehende Aufgaben schneller und effizienter. Doch was mich schockierte: wer zuviel Überstunden macht, läuft sogar Gefahr nicht wieder gut zu machende Fehler zu begehen und unser Hirn funktioniert ganz einfach nicht für den Task-Akkord eines 10-Stunden-Arbeitstages. Da hilft auch kein schönes Interior Design, der beste Kaffee der Welt oder ganz viel Geld, es ist schlichtweg Wahnsinn regelmäßig Überstunden zu machen.
Ich habe dieses Thema schon in Köln auf dem Crowdsourcing Summit letztes Jahr angeschnitten und in letzter Zeit spreche ich auch viel mit Freunden über das mangelnde Bewusstsein vieler berufstätiger Menschen, insbesondere in der Software-Entwicklung und der Kreativbranche zu gesunder Arbeit. Daher folgen hier die meiner Meinung nach wichtigsten Punkte, auf die man achten sollte um ein möglichst ausgeglichenes und vor allem effizientes Arbeiten zu ermöglichen.
Gehirngerecht Arbeiten
Wir alle haben ganz unterschiedliche Vorlieben wie wir arbeiten wollen, dem einen macht das Großraumbüro gar nichts aus, dem anderen kann es nicht ruhig genug sein am Arbeitsplatz. Es gibt aber ganz wesentliche Ergebnisse aus neurowissenschaftlichen Studien, die ein gehirngerechtes Arbeiten empfehlen.
Überstunden sind dumm
Schon 1907 fand Ernst Abbe, der damalige Mitinhaber der Firma Carl Zeiss in einer Studie die Effizienz der eigenen Fabrikarbeiter folgenden Zusammenhang heraus: „(…) die Verkürzung von neun auf acht Stunden, also um mehr als 10 % in einem Sprung, hat keine Minderung der Tagesleistung herbeigeführt, sondern in unserem Falle eine nachweisbare Erhöhung.“ Das ist für die damalige Zeit eine bemerkenswerte Studie finde ich. Und das es zur Abschaffung der Sonntagsarbeit und Einführung des Achtstundenarbeitstages führte macht die Arbeit von Ernst Abbe noch bemerkenswerter.
Die Faustregel 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Freizeit und 8 Stunden Schlaf ist nicht von gestern.
Studien zeigen, dass bei nur einer Überstunde, also einem 9-Stunden Arbeitstag, die Fehlerrate um 10% steigt. Und die Regeneration nach einem zwei-Monate-Coding Sprint um das Projekt live zu bringen, bei dem kontinuierlich in 60-Stunden-Wochen durchgearbeitet wurde, liegt bei der doppelten Zeit, also bei vier Monaten. Ihr merkt schon worauf ich hinaus will, in gewissen Branchen sitzen völlig überarbeitete Kollegen, die nie wirklich Zeit haben runter zu kommen. Vielleicht wird ihnen auch der Urlaub gestrichen, so dass im Grunde nur die Kündigung sie aus diesem Teufelskreis wieder rausholt.
Ein weiterer alarmierender Fakt, hängt mit der gestörten Konzentrationsfähigkeit bei Schlafentzug zusammen. Wer nur eine Woche statt zu Schlafen, eine Stunde länger arbeitet, der hat einen Blutalkoholwert von .10. Das sind je nach Körpergröße ein bis zwei Halbe. Na herzlichen Glückwunsch, in vielen Büros arbeiten also nicht nur chronisch überarbeitete, sondern auch besoffene Mitarbeiter.
Die Empfehlungen die ich also jedem von euch nur wärmstens ans Herz lege, sind also klar:
Ach und wenn ihr einen dieser dämlichen Chefs habt, die nicht-gehirngerechte Arbeit mit Überstunden für eine Heldentat halten, wenn ihr einen Kollegen habt der immer nach dem Chef aus der Tiefgarage fährt und wenn euch Kollegen um 17:30 einen schönen halben Urlaubstag wünschen, jubelt ihnen die Fakten dieses Blogposts unter. Und wenn das nicht hilft, solltet ihr überlegen zu kündigen. Die Langzeitfolgen von Überstunden, Schlaflosigkeit und Konzentrationsschwäche sind es nämlich nicht wert.
Quellen:
Präsentation
Zum Verteilen im Business Kasper Modus, hier noch ein paar Slides:
Natürlich war es mal wieder großartig. Es gibt keine bessere Möglichkeit im Kalenderjahr die Timeline kohlenstofflich zum Flausch um sich zu haben. Wie immer war es schwer jeden lieben Menschen ausführlich zu sprechen, im Grunde bin ich ja dafür das wir das ständige “Sorry, muss weiter” und “tut mir leid, ich sehe da ist…” einfach abschaffen, ist doch so auf der re:publica.
Aber ich war leider wieder nicht so begeistert von der Qualität der Inhalte. Das liegt vor allem an der Mischung “Klassentreffen-Festival” und den Bemühungen zu einer “themenorientierten Konferenz”. Das passt leider nicht zusammen, vieles geht dabei verloren, viele werden ausgeschlossen. Aber dazu gleich mehr.
Nach ordentlich suchen, empfehlen lassen und radikalem Sessionwechsel habe ich sie dann doch gefunden, meine Perlen. Da ich am Montag gerade eben so zu Herrn Lobos Streber-Aufsatz nach Berlin kam (mir hat das Plugin aber gut gefallen), ging es für mich erst am Dienstag los. Hier freute ich mich auf Kate Darling mit ihren Robot Ethics. Sie sprach über ihre Studien am MIT, hier lies sie Probanten mit süßen Dinosaurierbaby-Robos spielen und forderte die Gruppe danach auf die Spielgefährten zu zerstören. Viele hatten eine emotionale Bindung zu den Spielzeug-Robos aufgebaut und konnten sie nicht “töten”. Hieraus entstand eine sehr interessante Diskussion über Werte, Erziehung und wie wir Menschen miteinander umgehen. Als dann noch Moon Ribas und Neil Harbisson zu einer Diskussion auf die Bühne kamen, wurde der beste Satz der drei Tage für mich gesprochen:
Am nächsten und letzten Tag imponierte mir Cory Doctorow sehr. Er kam auf die Bühne, sagte kurz wir können winken wenn er zu schnell sei und redete dann 60 Minuten durch. Von der Notwendigkeit der Empörung über DRM, staatliche Kontrolle im Netz und das die Telekom ihr Kupfer demnächst schön aus unseren Gärten buddeln darf. Bäm.
Dann ging es schon in Richtung Abschied und ich hätte fast noch ein Bier bekommen bei der Session der Ironblogger Deutschland. Das Treffen dieser wunderbare Hilfsgemeinschaft im Internet schreibender Menschen, zu denen ich seit anfang des Jahres ja auch gehöre, war ein perfektes Beispiel für die Kultur der re:publica. Auf den Eintritts-Bänzeln zur #rp13 stand auch “das Ereignis” und für mich war es das auch viel eher als eine Konferenz. Der Mittelpunkt der Zusammenkunft der Netzgemeinde, ist halt die Zusammenkunft der Netzgemeinde.
Ich komme zurück zu meiner anfangs angerissenen Kritik. Meinethalber können wir nächstes Jahr vier von sieben Bühnen schließen und die Call for Paper abschaffen. Bühne frei für Stars, gute Redner und unterhaltsame Keynotes auf den Stages, die Amateure bekommen ihre eigene Bühne. Und zwar das re:publica Barcamp. Die Sessionplanung ist wesentlich demokratischer als das völlig undurchsichtige Verfahren mit dem gerade Sprecher auf die Bühne gelassen werden und dann vor Lampenfieber wie Esbenlaub vor sich hin zittern 60 Minuten. Ja das sind direkte Worte, aber ich war mittlerweile auf so vielen Konferenzen, ich kann einfach niemandem mehr zu hören der nicht sprechen kann. Von vielen hörte ich noch völlige Überforderung bei dem Überangebot raus, ganz zu schweigen von den armen Erstgängern der Konferenz.
Versteht mich nicht falsch, es gab verdammt viel Gutes auf der diesjährigen re:publica. Das Catering war enorm gut (Chipotle Chicken und Haloumi Brötchen, om nom nom), die Zusatzveranstaltungen von Lunchbeat über DIY-Hackerspace und Co waren sehr gut und ich hörte es gab sogar WLAN. Habe ich aber nicht bemerkt, hab mich aus Gewohnheit gar nicht erst versucht einzuloggen. Also an dieser Stelle ein großes Lob an die vielen Helfer, alle Sponsoren und die re:publica Organisatoren, ich freue mich auf das nächste Jahr. Machen wir’s dann etwas entspannter und inhaltsreicher?
Warum mache ich das eigentlich alles hier? Regelmäßig bloggen, twittern, alles auf Facebook verteilen und kräftig liken und kommentieren? In einigen meiner Freundeskreise werde ich deswegen schon als ziemlich nerdig (für die die sich angesprochen fühlen, nerdig= Neudeutsch für absonderlich) eingestuft.
Ich bin der mit den Internetfreunden, der sein iPhone nie aus der Hand legt. Beim Teilen von Fotos auf Facebook oder beim Einchecken mit Foursquare ernte ich oft Kopfschütteln. Die unausgesprochenen Fragen dahinter: “Warum macht er das? Dafür gibt es doch ___ (veraltetes, analoges Pendant hier einsetzen)? Ist der etwa süchtig?”
Die Antwort ist einfach, ich mache das wegen euch. Jeder einzelne Kommentar, jeder Like und jedes geschriebene Wort macht mich ein wenig glücklicher. Ich kann spüren wie sich neue Bekanntschaften entwickeln, jeder Austausch von Lieblingsthemen bereichert mich.
Das was mich am Bloggen und den ganzen Social Media Gedöns wirklich interessiert sind nämlich all die wunderbaren Menschen dahinter. Ich bin an weit mehr interessiert als zu “netzwerken” und “Synergien zu schaffen”. Ich will euch in die Augen schauen, von euch lernen, ich will wissen wer ihr seid.
Heute morgen habe ich diesen wunderbaren Artikel von Paul Miller gelesen. Er hat ein Jahr komplett ohne Internet gelebt. Als Experiment und für die Klärung der Frage was das Internet mit uns Menschen tut. Ob man davon geheilt werden könnte?
I’d read enough blog posts and magazine articles and books about how the internet makes us lonely, or stupid, or lonely and stupid, that I’d begun to believe them. I wanted to figure out what the internet was “doing to me,” so I could fight back. But the internet isn’t an individual pursuit, it’s something we do with each other. The internet is where people are.
Zum Glück muss ich diesen Wahnsinn nicht nachmachen. Tausend Dank schonmal Paul dafür. Aber viel dankbarer bin ich für die wichtige Erkenntnis das das Internet kein Ding ist was uns süchtig oder krank machen kann. Das Internet hat die verschiedensten Möglichkeiten geschaffen mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Wenn dann machen wir uns abhängig von anderen Menschen und deren Aufmerksamkeit, wie auch vorher ohne das Internet. Wenn dann sind wir süchtig nach Kontakt, Bestätigung und warmen Worten unserer Mitmenschen, wie auch vorher ohne das Internet.
Das für mich klarste Beispiel für die Natürlichkeit der digitalen Kommunikation, ist der Moment wo Paul seiner Nichte erklärt warum er ein Jahr nicht mir ihr Skypen konnte. Sie dachte er habe keine Lust gehabt sie zu sprechen, da läuft mir schon eine Gänsehaut den Arm entlang. Als temporärer Pendler verstehe ich das nur zu gut, noch besser aber wenn meine Schwiegermutter in Brasilien ihre Enkeltochter wachsen sehen kann, über das Internet.
Ich möchte also allen Neophobikern hierzulande, allen Eltern die ihrem Kind den Internetzugang zum Schutz abklemmen und jedem der sich über die von Smartphone Displays blau leuchtenden Gesichter morgens in der U-Bahn aufregt zurufen: “It’s about the people stupid!” Reg dich nicht darüber auf wie die Leute miteinander in Kontakt kommen, rede mit. Ändere etwas in dem du etwas änderst, alles andere ist vollkommen wertlos, verpufft und ist die Zeit nicht wert sich damit zu beschäftigen!”
Ja sie ist schon verwirrend diese bunte Social Media Welt. Was heute noch wie in Stein gemeisselter Standard wirkt ist morgen überholt. Wir erinnern uns an die Einführung der neuen Facebook Timeline für Pages, wie stark Social Media mittlerweile Suchmaschinen beeinflusst (Klassik SEO vs. Social SEO) und das nächste Social Network oder die neue trendige App kommt bestimmt. Wenn Unternehmen ihre Corporate Social Media Kanäle sinnvoll betreiben wollen, braucht es die richtigen Mitarbeiter und vor allem dafür geschaffene Positionen. Auf dem Blog der @punktefrau las ich heute diesen Beitrag mit dem Titel “Social Media Manager: weder Heilsbringer noch Facebook-Schreiberling” und möchte diesen hiermit erweitern.
Wir haben ein Problem. Beinah jeder versteht etwas anderes unter dem Berufsbild des Social Media Managers und stellt dementsprechend auch andere Anforderungen an die Bewerber – oftmals vollkommen überzogene Anforderungen, finde ich. Es gibt zwar eine Ausarbeitung des Bundesverbands Community Management, aber die Realität sieht anders aus.
Die Realität sieht sogar fürchterlicher aus. Ich habe kein Unternehmen hierzulande kennengelernt, dass sich so konsequent um Social Media bemüht das es das einzig richtige tut – ein komplette Abteilung mit mehreren Positionen zu eröffnen. Stattdessen sitzen von der IT, dem Marketing, der Unternehmenskommunikation und der Personalabteilung hie und da ein paar Kollegen auf den Themen. Meistens dürfen die sowieso schon unterbesetzten und überarbeiteten Kollegen aus dem Marketing das noch on top machen. Naja oder man holt sich halt, na wen wohl? Genau Praktikanten, Werkstudenten und Azubis die dann bei diesem neumodischen Mediengedöns was posten dürfen. Was das für ein derart wichtiges Thema bedeuten kann ist ja klar, häufiges Scheitern, kaum Wachstum und Mehrwert und von ROI kann man dann sowieso nicht sprechen. Stattdessen floriert die Social Media Agency Landschaft, man lässt posten statt sich selbst um den nachhaltigen Aufbau einer eigenen Community zu bemühen.
Ach und kommt mir nicht mit den immer selben Beispielen derer die das ganz gut machen, OTTO, TK, Krones und BASF sind nicht ganz Deutschland und wenn da nicht bald mehr passiert habe ich die Befürchtung das dem Corporate Social Media hierzulande generell die Puste ausgeht. Die werte @punktefrau sprach ja vom Heilsbringer Social Media Manager, ich denke es braucht dringend ein Umdenken. Denn wir können doch nicht von einem einzigen Manager mit Superkräften sprechen der alles macht, sondern es muss einen komplett eigenständigen Bereich im Unternehmen dafür geben. Die Social Media Abteilung. Lasst mich ausführen warum ich das für wichtig halte und wie so eine Abteilung aussehen sollte.
Das Ziel der Social Media Abteilung
So wie die Personalabteilung sich um neue und bestehende Mitarbeiter kümmert und das Marketing sich um die Pflege und den Ausbau der Markenkommunikation des Unternehmens, sollte auch die Social Media Abteilung eine ganz eigene Zielsetzung haben. Natürlich braucht man in Fällen von z.B. Social Media Support wie bei @telekom_hilft oder @db_bahn eine gute Vernetzung mit den Abteilungen die zum Beispiel über Kundendaten verfügen, aber im Grunde ist das nicht die Hauptarbeit. Das Ziel der Social Media Abteilung ist der Aufbau von Echtzeitkommunikation mit den Menschen die über Social Media Kontakt suchen. Dazu gehört auch der Aufbau und die Pflege eines eigenen Netzwerks von Fans, Kunden und Mitarbeitern. Dann folgt die Redaktion und Konzeption von eigenen Inhalten und natürlich ein eigenes und umfassendes Monitoring. Wer Social Media richtig machen will, kommt um keines der drei Bereiche herum, deshalb spreche ich auch von Abteilung. Hier kommen die Bereiche:
Community Management
Wer sich nicht um die Menschen kümmert mit denen man kommunizieren will, der hört am besten gleich auf den Versuch zu unternehmen. Community Management heißt 24/7 Bereitschaft auf allen Kanälen. Kein @-reply und keine Mention darf verloren gehen, keine Frage auf der Pinnwand übersehen werden. Es spielt keine Rolle wie groß eine Marke ist und wie viele Tausend Anfragen täglich eingehen. Wer ein funktionierendes Community Management hat schafft sie alle. Der kontinuierliche Aufbau des Netzwerks gehört ebenso dazu wie die Aufnahme von Feedback. Das Community Management hat soviel Mitarbeiter, wie es der Aufbau eines lückenlosen Schichtdienstes erfordert.
Monitoring
Das Monitoring besteht aus Social Media Analysten, hier werden sämtliche Daten aller Social Networks aggregiert und ausgewertet. Kein Blogpost mit einer Beschwerde über die eigenen Produkte die dem Monitoring Team entgeht und keine Ebene im Google Analytics Account die nicht verstanden und verfolgt wird. Das Monitoring Team ist das Rückrat der Abteilung, misst es doch den Erfolg jeder einzelnen Kampagne und ja hier wird auch der Return in Invest gemessen. Glasklar und mit den schönsten Charts sogar in Power Point zum Ausdrucken für den CEO. Mir fällt hierzu sofort die Mission Control Initiative von Gatorade ein, so muss das bei den Kollegen im Monitoring aussehen. Auch hier wieder braucht es so viele Kollegen, wie das Unternehmen Kapazitäten braucht um bis in die hinterletzte Ecke des Internets an relevante Daten zu kommen.
Social Media Redaktion
Hier sind wir nun endlich bei der Facebook Statusmeldung. Ach und bei Tweets, Blogpostings, Kommentarredaktion und ganz wichtig zielgruppenrelevante Social Media Kampagnen. Die Kollegen aus dem Monitoring sagen es dem Social Media Redaktionsteam schon sehr schnell, kommen die Inhalte an? Funktioniert das Corporate Storytelling? Woran muss noch geschraubt werden? Die Redaktion schafft die Inhalte und zwar im Dialog mit den Kunden und Mitarbeitern, die zu Fans, Followern und Lesern werden in der Corporate Social Media Welt. In der Social Media Redaktion sitzt übrigens immer mindestens ein Designer der alle Avatare und Designs entwirft und die Blogpostings illustriert, Bilder und Videos macht und bearbeitet und vielleicht auch eine Infografik umsetzt. Dann braucht es Texter, einen fürs Microblogging und Statusmeldungen und einen für die langen Blogpostings und Landing Pages von Kampagnen. Na und ohne magischen PHP Feenstaub, Ruby und ner Prise Java Script läuft hier auch nichts. Spätestens nach der dritten Kampagne mit eigener Landingpage und dem zweiten Blogrelaunch, überlegt man sich schon ob man den freien Entwickler nicht lieber fest einstellt.
So, hier wären wir. Eine perfekt organisierte Corporate Social Media Abteilung. Werter CEO und auch du lieber CFO, das sind Minimum vier Planstellen die ihr bitte freigebt, den AL Social Media Department und mindestens einen Hire in jedem der genannten Bereiche. Ehrlich gesagt kann ich erst wenn ich exakt diese Bemühungen bei deutschen Unternehmen sehe daran glauben, dass ich als Kunde oder zukünftiger Mitarbeiter Gehör finde auf Facebook oder Twitter. Und bis dahin, werte deutsche Unternehmen, hört auf mit den Logos dieser beiden hippen Social Networks auf euren Verpackungen zu werben. Wer’s nämlich noch nicht kann, kassiert nämlich eine sechs und sollte sich setzen.
Seit ich bei jovoto arbeite, nutze ich die Kommunikation via E-mail wieder sehr viel stärker. Wir arbeiten komplett mit Google Apps, nutzen die Chat Funktion als wichtiges Tool zu schnellen Zurufen und auch unser CRM ist über ein Tool mit Gmail verknüpft. Dazu kommt die unglaubliche Mailingliste von über 40.000 Empfängern auf Mailchimp für unser Newsletter Marketing. Emails über Emails.
Nicht das das die letzen Jahre so viel anders gewesen wäre, aber als Freelancer habe ich doch sehr viel mehr mit Dropbox, Facebookchat und Twitter DMs gearbeitet als jetzt. Auch die Arbeit in Podio und mit anderen Social Workspace Tools hat mir sehr gefallen. Die für Projekte relevante Kommunikation geht nur an die für die es wichtig ist, oft klären sich Fragen dadurch das andere die Kommunikation mitlesen können und ein kurzes Like zeigt dem Absender die Nachricht wurde wahrgenommen. Ja es geht auch ohne E-mail. Dies zeigte schon 2009 der IBMer Luiz Suarez. Der auf Gran Canaria lebende Manager, kommunizierte strikt via Social Media mit seinen Kollegen und Kunden.
Email ist definitiv die Oma der digitalen Kommunikation. In Zeiten des Echtzeit Internet ist es schon schwer zu verstehen warum man nicht sofort eine Antwort bekommt, warum man gewisse Etiketten und Zwänge wie Anrede, ellenlange Signaturen und fürchterliche Betreffzeilen nicht einfach weglassen kann. Die Antwort ist traurig, selbst nach 29 Jahren Email hierzulande, wird diese Art der Kommunikation meiner Meinung nach noch nicht wirklich beherrscht. Die wunderbare Kampagne Memo Randoms auf Kickstarter mahnt unter anderem das erwähnte Betreffzeilen Disaster (siehe rechts).
Hier meine Top drei der gröbsten Fehler in Bezug auf den Umgang mit e-Mails:
Gerade zum letzten Punkt gibt es viele schlaue Ideen. Zeitmanagement. Effizientes Selbstmanagement. Und dieser Artikel hier. Das häufigste Problem: Urlaub oder längere Abwesenheit und ein brechend volles Postfach. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass wenn man weg ist auch weg sein sollte, Umleitungen einrichten und seine Empfänger auch davon in Kenntnis setzen sollte das man längere Zeit nicht erreichbar ist. Aber wenn man mal nicht anders kann (Achtung Selbstreflexion), dann gibt es jetzt eine schlaue Lösung. Sofortiges und fokussiertes Abarbeiten. Was kann ich sofort beantworten? Was kann ich ignorieren? Was kann warten? Es gibt eine App die nach dieser Methode funktioniert und die in den letzten Wochen meinen Umgang mit der E-mail entscheidend verbessert hat. Die Rede ist von Mailbox, einer wunderschönen App die bisher nur unter iOS mit Gmail funktioniert.
Das Schöne an der App ist die #inboxzero Logik. Das schnelle Abarbeiten der Mailflut. Mit einem Wischen kann man die Mails direkt löschen, als gelesen markieren und für später wieder in die Inbox zurückholen. Wenn man sich auf diese Methode einlässt schafft man das für einige sicher unmöglich erscheinende Ziel des leeren Posteingangs spielend. Es macht sogar richtig Spaß. Natürlich ist das in wunderbares User Experience Design verpackte Vorgehen auch ohne die App möglich. Ich empfehle z.B. den Buzz aus allen Notifications von Social Networks und E-Commerce Plattformen auf eine separate Mailadresse zu verbannen. Damit ist schon einmal ein Großteil des weißen Rauschens eliminiert, einfach Strg. + A und als gelesen markieren, fertig. Aber was die “echte” Kommunikation angeht, da hilft nur konsequentes Abarbeiten. Im übrigen sorgt man durch eine solche Disziplin dafür, dass die Absender der Mails hellhörig werden. Wer so schnell antwortet, muss gut organisiert sein, dem schickt man dann gerne Mails, gibt sich mehr Mühe und somit reduzieren sich auch die vergeblichen Versuche gehört zu werden.
Da wohl allerschönste Symbol dafür ist die Schönheit der #inboxzero. Mailbox treibt diesen feierlichen Moment auf die Spitze mit den schönsten Instagram Bildern des Tages. Für mich ein perfekter Abschluss der Arbeitswoche.
Seit Anfang 2006 beschäftige ich mich mit dem Thema der Karrierentwicklung, zum einen beruflich, erst als Personaldienstleister und später als Berater für Social Media Recruiting und immer natürlich auch für mich selbst und meine eigene Karriere. Nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung und einem abgebrochenen Studium, unzähligen Nebenjobs und seit kurzem auch intensiver Recherche in meinem Umfeld für mein Buch das sich mit diesem Thema beschäftigt, bin ich zu einem Schluss gekommen, dass die Zeiten flächendeckend-traditioneller Karrierewege seit gut zehn Jahren vorbei ist.
Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, sich selbst und seine Fähigkeiten genau zu kennen, ein gesundes Kontaktnetzwerk zu pflegen und natürlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Ich will damit nicht sagen, dass klassische Karrieren in zehn Jahren obsolet sein werden, der Angestellte aussterben wird und wir uns in zunehmender Flexibilisierung nur noch als Freelancer in Coworking Spaces wieder finden werden. Ich möchte aber ganz laut heraus schreien, dass es KEINE Instanz in diesen Breiten gibt, die den Schüler/ Studenten ausreichend darauf vorbereiten, was auf sie und ihn in dem zunehmend brutaler werdenden War for Talents wirklich wartet. Schauen wir uns dazu kurz ein paar Zahlen an. Bei der Ergebnissuche zu den Tags #studie #karriere #deutschland lande ich Suchoptimiert bei dem Staufenbiel Paper “Jobtrends Deutschland 2013″. Hier findet sich folgende Übersicht:
Das ist im Grunde dasselbe Bild, dass seit Jahren herum geht. Mach nur was mit BWL, international Management, werd’ Ingenieur oder lern’ Programmieren und du schaffst den Einstieg in die gutbezahlten Positionen der Unternehmen des Landes. Der Studie folgend, sollte man möglichst den Master dazu machen, dann ist es quasi egal in welchen Studiengang man sich einschreibt. Aha.
Leider ist es in der Realität natürlich nicht so einfach. Niemand bringt einem jungen Studenten an egal welcher Uni bei, wie Konzernpolitik funktioniert und was man denn nun wo mit einem der vielfach gewünschten Studiengänge genau anfangen kann. Praktika, ja das scheint einen Ausweg zu sein. Hineinspüren in die mit guten Einstiegsgehältern winkenden Top-Arbeitgeber des Landes. Aber dann? Funktionieren, arbeiten, erfolgreich sein. Oftmals heißt es hineinstolpern, sich ausprobieren und drei, vier Jahre durchziehen.
Die McKinsey Falle
Aber wo passe ich hin mit meinen Fähigkeiten? Welcher Arbeitgeber, welche Branche macht mir Spaß? Reicht die kurze Zeit zwischen Bachelor durchkloppen und Master machen um seinen Traumjob zu finden? Sehr schön passt da das Bild was ich von einem Stamm-Taxifahrer meines früheren Arbeitgebers habe, er nannte es die McKinsey Falle. Er fuhr bereits mehrere Jahre für den Beraterriesen und beobachtete bei den meisten der frisch angeheuerten Berater und als Wirtschaftswissenschaftler am meisten gefragten Absolventen, folgende Entwicklung: man fängt jung und motiviert an, wird unter Erfolgsdruck gesetzt, erfüllt diesen und erreicht großartige Jahresgehälter. Dann schraubt man seinen Lebensstandard hoch, eine gute Wohnung, einen teuren Wagen, teure Partys und Urlaube. Der Rückweg aus der McKinsey Falle ist so gut wie unmöglich, man ist versaut, gewöhnt sich an die Umstände, macht weiter. Es bleibt wenig Zeit zur Besinnung auf die eigenen Fähigkeiten und Wünsche, hat man doch schon so viel erreicht. Und aus Angst zu verlieren und in seinem sozialen Umfeld seinen Status zu verlieren schlägt die McKinsey Falle zu, man reibt sich auf und brennt aus.
Natürlich ist das ein Stereotyp und ein Weg den nicht jeder Absolvent geht. Aber es zeigt das Problem, dass ich den meisten der durch ähnliche Erkenntnisse der Staufenbil Studie motivierten High Potentials attestiere – sie haben so gut wie keine Zeit sich auszuprobieren und zu erkennen was ihnen wirklich liegt. Ihr wisst worauf ich jetzt hinaus will. Ja, Burnout. Das am meisten diskutierte Stigmata der Wissensarbeiter dieses Landes. Interessant sind dabei, nach einer weiteren kurzen Recherche, die Erkenntnisse der Studie der Bundes-Psychotherapeuten Kammer zu diesem Thema:
Burnout ist gemäß der Weltgesundheitsorganisation keine anerkannte psychische Erkrankung, sondern eine Zusatzkodierung im ICD10. Die Symptome von Burnout können sehr unterschiedlich und unspezifisch sein. Entsprechend gibt es keinen Konsens dar- über, wie Burnout zu diagnostizieren ist.
Hach, herrlich. Ich meine schaut selbst, es ist ein Graus. Aber seit unbesorgt, ich attestiere mir seit Mitte letzten Jahres selbst einen Burnout. Gut nur, wenn man eine möglichst stabile familiäre Situation und wie ich bis Ende 2012 als Unternehmer die Freiheit hatte sich ausgedehnte lange Wochenenden frei zu nehmen. Ich bin Ok, habe vieles für mich durchgearbeitet und bin der gewöhnlichen Karrieremühle und zusätzlich auf Gemüt drückenden McKinsey Fallen entkommen.
Aber es kann ja wohl nicht angehen, dass wir in einem Land wo das Scheitern derartig stigmatisiert wird (ich schrieb ausführlich hier darüber), erst durch ein Hineinstolpern und Ausprobieren seine Karriere entwickelt. Natürlich spricht hier viel Emotion und auch ein stückweit Verallgemeinerung aus diesem Blogpost, aber es geht auch anders.
Der Erkenntnisweg zur fluiden Karriere
Es gibt wunderbare Wege ein strahlendes Selbstbewusstsein für den eigenen Karriereweg zu entwickeln. Diese schützen zwar nicht vor dem Scheitern, aber sie bewahren einen davor eine dem eigenen Wesen grundlegend widersprechende Karriereentscheidungen zu treffen. Der erste Schritt ist sich kennenzulernen, es gibt dazu viele schlaue Bücher, aber das meiner Meinung nach Beste, ist das Konzept der Karriere-Anker von Edgar Schein, Professor emeritus für Organisationspsychologie und Management am MIT. Hier beschreibt er acht verschiedene Karrierewege, die alle einzigartig sind und für sich stehen. Natürlich beeinflussen sich die verschiedenen Karriereanker gegenseitig wie in jeder Typologie. Man kann Flügel, also Neigungen zu anderen Bereichen entwickeln und die Momentaufnahme des dahinter stehenden Tests, kann sich über die Jahre auch verschieben. Aber man bekommt tatsächlich einen Anker an dem man festhalten kann. Im Grunde ist der Anker mehr ein Kompass, der einen den Weg weisen kann.
Für mich ist das Bild auch erst komplett mit dem einer Persönlichkeits-Typologie, wie meinem Favoriten dem Enneagramm. Die Frage nach dem eigenen Karriereweg ist eng verknüpft mit der eigenen Persönlichkeit. Hier eine kurze Einführung:
Ich glaube, es ist entscheidend zumindest eine ungefähre Ahnung von den eigenen Fähigkeiten und Neigungen zu haben, bevor man sich in das Karrierespiel begibt. Nach Edgar Schein ist es z.B. dem Ingenieur mit dem Karriere-Anker “Technisch-Funktionale Kompetenz” ein Graus, wenn er als Dienstältester Mitarbeiter eines Tages zur Führungskraft befördert wird und statt Erfinden, Bauen und Machen nun Führen, Entwickeln und Leiten soll. Es geht schlichtweg gegen seine Natur plötzlich in das General Management aufzusteigen. Und so geht es in anderen Beispielen jedem Absolventen, Auszubildenden und Quereinsteiger. Wir brauchen einen Startpunkt um unsere Fähigkeiten an der richtigen Stelle einzusetzen. Erst dann können wir auch daran wachsen, weitere Fähigkeiten entwickeln und den dann auch offensichtlichen Karrierefallen entgehen.
Meines Wissens nach, gibt es dazu nur sehr wenig Programme die früh und klug genug ansetzen. Ich sehe gar ein gesellschaftliches Grundproblem in dem Glaubenssatz “funktioniere und schaffe” hierzulande. Wir brauchen wesentlich fluidere Karrieremodelle, keiner hat Lust in Karrierefallen zu tappen die vorher vermeidbar wären, oder?
Als überzeugter Webarbeiter nutze ich sogut wie alle modernen Tools, Apps und Dateiverwaltungslösungen die in den Weiten des Internet zu Hause sind. Aber ich bin an einem Punkt des Genervtseins angekommen, wo ich nicht anders kann als euch heute von meinem Weg aus der Abhängigkeit der Wolkenapplikationen zu erzählen.
Die Vorteile von den durch die Cloud synchronisierten Datenströme sind verlockend: jederzeit Zugriff auf Fotos, Musik, Mails und Dokumente. Arbeiten von überall und nach kurzer Anmeldung von fast jedem Gerät. Wer kennt sie nicht, die erstaunten Gesichter der Kollegen die ein Google Doc zum ersten Mal richtig verstehen und jauchzend auf den blinkenden Cursor zeigen, der von dem Kollegen aus der anderen Niederlassung kommt.
Aber seitdem ich zwischen Hamburg und Berlin pendele, habe ich während der Bahnfahrten viel Zeit zum Nachdenken und Gründe mich über die mangelnde Weitsicht in der Entwicklung moderner Webanwendungen aufzuregen. Diesen Montag war es besonders schlimm, der ICE hatte wegen eines Software Fehlers eine Verspätungszeit von satten 2,5 Stunden. Wir standen zum Teil 40 Minuten und länger mitten in der Walachei. An Arbeiten war da, wie auch sonst in Zügen zwischen zwei deutschen Großstädten, nicht zu denken.
Denn ich arbeite mittlerweile komplett in der Cloud, bei jovoto nutzen wir Google Apps und Google Drive, das Pendant zu Dropbox und so man online ist, ist das auch wunderbar. Alle Termine, Mails, Dokumente und jeder noch so kleine Arbeitsschritt und Task ist nur online verfügbar. Selbst das CRM zum Verwalten der Kundendaten ist komplett online und mit Googlemail verbunden. Aber als ich dann einen Termin aufgrund der Verspätung absagen musste, dauerte es mehrere Minuten bis ich bei dem grausamen Empfang die Nummer des Kunden parat hatte.
Meine Gedanken von der Zukunft der Cloud sind folgende: Innovationen die rein webbasiert funktionieren, werden es in Zukunft gerade hier in Deutschland enorm schwer haben zu wachsen und es wird einen Trend zurück zu Offline Applikationen geben.
Deutschland das Netzentwicklungsland
Das Problem ist natürlich der flächendeckende Empfang, ja LTE ist im Kommen, aber es ist und bleibt ein Spiel mit dem Zufall wirklich überall in der Bundesrepublik Zugriff auf das Internet zu haben. Sascha Lobo schrieb in seiner SpOn Kolumne zu Anfang des Jahres warum dieses Problem auch die nächsten zehn Jahre noch Thema sein wird.
Die Raumstation ISS hat seit 2008 W-Lan, in Finnland und in der Schweiz haben öffentliche Omnibusse kostenloses W-Lan, im deutschen ICE dagegen kommt man auf einem Bruchteil der Fahrstrecken für nur 4,16 Euro pro Stunde ins Netz. Zwischen Hamburg und Berlin dagegen funktioniert nicht einmal der Telefonempfang durchgehend. Und die Datenverbindung fühlt sich von der Durchschnittsgeschwindigkeit her an, als würde es vom Frankfurter Netzknoten aus durch das Jahr 1995 bis in den Zug geroutet.
Und immer wieder kann man Beispiele anderer Länder nehmen, Estland hat den kostenlosen Internetzugang ins Grundrecht aufgenommen. Es wird tatsächlich noch etwas dauern, bis es hier soweit ist. Leider. Aber kommen wir zu Punkt zwei.
Der Trend zurück
Ich glaube es wird einen Punkt geben, wo die Nutzer einfach keine Lust mehr haben. Ich meine damit nicht nur den abbrechenden Spotify Empfang in der U-Bahn, trotz Offline Playlist sondern die mangelnde Praktikabilität der Online Dienste hin zum Offline Modus generell. Google hat im Chrome ein Offline-Modus entwickelt, dass ist schonmal fein. Leider hat dieser den Charme eine Kratzbürstigen Schwiegermutter. Wenn man aus Versehen zum falschen Zeitpunkt den Browser im Offline Modus neu lädt, ei ei ei dann war’s das mir dem bis dahin geschriebenen Text. Kurzum, kaum ein Entwickler, UIX-Experte und Designer denkt wirklich über das Zwischenspiel der beiden Welten nach. Und ich persönlich habe keine Lust mehr Versuchskaninchen zu spielen. Seit geraumer Zeit komme ich sogar dahin die Screentime wo es geht zu minimieren, mit Postits zu arbeiten, Gedanken und Notizen auf Papier festzuhalten. Es ist verrückt.
Durch diesen Rückschritt passiert etwas ganz Wichtiges: man denkt wieder zusammenhängend. Es gibt meiner Meinung nach nichts schlimmeres als nach einem gemeinsamen Brainstormen ein Google Docs anzulegen. Es ist quasi das moderne Vereinsprotokoll das keiner mehr nach dem Treffen liest. Ich habe schon so viele gute Ideen in der Cloud versinken sehen, es ist ein Graus. Wenn man aber Dinge zu Papier bringt, Post-its hin und her schiebt und die ausgesprochenen Ideen somit ein Stück weit in die Realität holt, hat das eine ganz andere Wirkung.
Aber wo waren wir? Genau, bei der Cloud Lüge. Ich appelliere für weniger Screentime in unseren Büros und für mehr Vertrauen auf die Fähigkeit in die eigene Organisationsfähigkeit. Für unterwegs freue ich mich, wenn Apps und vor allem Speicherkapazitäten entwickelt werden, die das mühelose Wechseln von Online- zu Offlinezeiten möglich machen. Bis dahin speichere ich immer schnell solange ich noch Empfang habe.
Mit Claudia Pelzer saß ich auf der Work in Progress zu einem Kaffee zusammen und habe über ihr Fachgebiet gesprochen, dem Crowdsourcing. Wie ist der aktuelle Stand der Branche? Was ist Claudias Meinung von der Zukunft der Branche? Und was sind die Antworten auf die kritischsten Fragen gegen Crowdsourcing? Den Disclaimer, dass ich bei jovoto arbeite, dem größten Anbieter für Creative Crowdsourcing hierzulande, schiebe ich mal schnell mit ein. Aber ihr könnt unbesorgt zuhören – wir beleuchten die ganze Branche und beantworten dazu noch die kritischsten Fragen die sich Innovation Manager und Marketingentscheider stellen müssen um ihren Chef zu überzeugen Crowdsourcing auszuprobieren.
Mit Claudia wollte ich schon länger einen Podcast aufzeichnen. Nicht nur wegen ihrer äußerst Podcasttauglichen Stimme, sondern weil sie mit crowdsourcingblog.de die Instanz zum Thema Crowdsourcing in der deutschen Blogossphäre ist. Dementsprechend gehaltvoll war unser Gespräch. So haben wir den Trend und die Themen für die nächsten Jahre der Branche benannt:
Kuratiertes Crowdsourcing
Die Ideenvielfalt die man bei einem Crowdsourcingwettbewerb mit der Crowd erhält ist sicher gut, aber man braucht einen Intermediär wie eine Abteilung im Unternehmen oder eben eine Plattform die die Ideen evaluiert um damit auch klar zu kommen. Wer treu dem Motto “Wir machen dann mal Crowdsourcing” arbeitet, der läuft Gefahr von der Tyrannei der Ideen überrannt zu werden.
Plattformübergreifendes Crowdsourcing
Diese Möglichkeit die Claudia als Game Changer im Bereich Crowdsourcing benennt, ist tatsächlich sehr spannend. Man stelle sich vor die Backer einer Kickstarter Kampagne (z.B. die Fans des Veronica Mars Kinofilms, der erfolgreichsten Kickstarter Kampagne bis dato, die 2mio US$ in nur 10h erreichte) können mit einem Klick die Plattform wechseln und zusammen mit den Designern einer anderen Plattform die Kinoplakate entwerfen. Hier ist noch viel möglich, man darf gespannt sein was da noch so kommt. Aber wir sprachen auch über kritischen Themen in Bezug auf Crowdsourcing:
“Aber es wird doch nur einer bezahlt?!”
Mit diesem Ausspruch nähern wir uns der oft gehörten Kritik an Crowdsourcing. Diese Frage folgt einem Unverständnis dahingehend, dass doch die meiste Arbeit der Kreativen auf den Plattformen umsonst getane Arbeit sein müsse, wenn diese nicht bezahlt wird. Neben unseren Erklärungen im Podcast, fällt mir ein hervorragender Artikel auf fastcocreate.com ein, den ich die Tage gelesen habe. Der Titel lautet: “8 ways to win the race for creative talent” und Punkt zwei beschäftigt sich mit dem deflationären Wert von Geld. Denn es ist in den wenigsten Fällen das Geld das Menschen motiviert etwas zu tun, sondern es geht um Anerkennung, die Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten und nicht zuletzt auch Spaß. Das man das alles schön kaputt macht wenn man einen Preis für die Aufgabe zahlt der deutlich unter Marktwert liegt, ist auch klar. Alles in allem spielt aber die Art der Aufgabe, die Zusammenarbeit in der Community und die Aussicht auf einen fairen Geldpreis eine größere Rolle bei Kreativen auf Crowdsourcing Plattformen, als die Angst davor ausgebeutet zu werden.
Ich sage vielen Dank für diesen Podcast liebe Claudia und euch viel Spaß beim Zuhören.
Es musste schon ein wenig in mir arbeiten, bis ich diesen Blogpost schreiben konnte. Am Freitag hatte ich einen kleinen Talk auf der Webciety/ CeBit und sprach vor kleinem Publikum und im Panel darüber und heute nach einem wunderbaren Nachmittag in der Praxis meines guten Freundes Stefan ist es soweit, ich möchte über mein Scheitern schreiben. Über mein Unvermögen die anfänglichen Visionen mit ffluid als Gründer weiterzuführen und warum es so lange dauerte, es euch auf diesem Wege mitzuteilen.
„Es ist das Eckige was unsere Gesellschaft krank macht. Darum bildet Kreise, damit wir wieder heil, wieder ganz werden können.“
Wichtig in diesem Zusammenhang ist aber, dass ich mich nicht um mangelnde Unterstützung beklagen möchte. Die Coworker- Gemeinschaft des betahaus Hamburg und bei vielen Gründer-Kollegen war großartig, ich hatte tolle Coaches und ich bin jedem einzelnen meiner Kunden dankbar für ihr Vertrauen. Es lag schlichtweg an mir, dass ich nicht rechtzeitig weitere Wege gesucht habe, die vielleicht das Ruder hätten herum reißen können. Ich war wie gelähmt, wollte nicht das zarte Gründerpflänzchen gefährden, kämpfte weiter. Erst als meine Familie mir signalisierte, dass Ihnen der Stress zu hoch wurde, lenkte ich ein. Ich hatte schlichtweg Angst vor dem Scheitern.
Laut dem Global Entrepreneurship Monitor von 2012 würden übrigens 50% der Deutschen kein Unternehmen gründen aus eben diesem Grund (mehr dazu hier). Und das ist mein Punkt. Wenn wir also eine Kultur des Scheiterns etablierten, würde sich das auch enorm auf die Lust und den Mut jedes einzelnen auswirken mehr auszuprobieren. Wir hätten im Vornherein viel weniger Angst, wir würden das Scheitern als organisch betrachten, es würde viele Lebensläufe einfach runder machen. Rund weil ganz, niemand ist frei von Fehlern und ja verdammt man darf auch dazu stehen. Auch wenn sich obiges Zitat ziemlich drastisch anhört, ich glaube es ist wahr. Perfektion ist eckig und somit unorganisch, lasst uns runder mit diesem Thema umgehen.
Ich möchte allerdings nicht schließen und meine tiefe Dankbarkeit für das Erlebte ausdrücken und allen Menschen die mich begleitet haben. Vielen Dank für eure Geduld, es sind endlich alle Rechnungen bezahlt – yiepiehh. Und ein großes Sorry, dass ich bei einigen Anlässen verhaltener war als sonst, das jormason Strahlen kehrt in vollem Ausmaß zurück, versprochen. Es war so wichtig für mich diese Erfahrung zu machen und ich möchte JEDEN ermutigen den Schritt dahin zu tun wo sein Gefühl ihn beruflich hintreibt. Und eines ist mir besonders klar geworden, mit einem starken Kreis aus Vertrauten lässt sich jedes Scheitern überwinden. Deshalb ist es so wichtig den Mut aufzubringen über das Scheitern zu sprechen, es ist nicht immer schön aber ein solches Vertrauen wird belohnt. Ich glaube wir sind auf dem richtigen Weg, einem runden Weg.
Imposant war er, der Mann von Welt auf der Bühne am Freitag morgen. Imposant entspannt nämlich. Richard Sennett, der große Soziologe der sich dem gesellschaftlichen Wandel durch die modernen Arbeitswelten verschrieben hat, wirkte völlig normal und seine Keynote war für einen Soziologen ungewöhnlich klar und verständlich. Seine Keynote war der Höhepunkt der zweiten Work in Progress Konferenz für die ich letztes Jahr auch schon auf der Bühne saß.
Seine Keynote mit dem Titel “The Craft of Cooperation”, behandelte die Frage danach wie der moderne Mensch in dieser stark unübersichtlichen und schnelllebigen Welt leben und arbeiten soll. Dazu stellte er vier grundsätzliche Pfeiler auf, entlang derer er solide Beispiele gab und Empfehlungen aussprach. Da es ja auch um die Kreativwirtschaft ging, blieb bei mir besonders dieser Ausspruch von Richard Sennett hängen:
Nach dieser Keynote folgte ein relativ schwache Fragerunde, die den meiner Meinung nach unsäglichen Fragen des Moderators Jakob Augstein entsprang. Zum Glück gab es noch das Publikum und ganz wunderbar war der Plausch der sich an der Kaffeebar danach ergab und aus dem dieser Podcast wurde. Ich freue mich mit Katja Kullmann, Schriftstellerin von wunderbaren Werken wie z.B. Echtleben, Moritz Avenarius, Zukunftslotse und langjährige Bruder im Geiste der New Work sowie Jan Kirchner, Wollmilchsau-Blogger und HR-Suppen-Mitstreiter dieses feurige Gespräch geführt zu haben.
Man kann die ganzen Bereiche die wir in diesen intensiven 20 Minuten ansprachen kaum alle zusammen fassen. Aber der rote Faden war dennoch die Frage nach dem Individuum, wie viel Unterschiedlichkeit wir aushalten können und welche Rolle unsere Startup-Social-Media-Hipster Welt darin spielt. Katja war, wie sie selbst sagte, die gestrenge Rittmeisterin und legte den Finger in so einige Wunden der schönen bunten Shareconomy, die ja in so vielen Fällen revolutionär sein soll. So führte Katja aus, was diese neue Unübersichtlichkeit des modernen Lebens uns auch für Möglichkeiten und neue Gesprächsthemen beschert:
“Diese sozialen Durchlässigkeiten, die ganz fürchterlich sind, die wir als Prekariat bezeichnen (…) bieten unglaubliche Möglichkeiten den sozialen Horizont viel viel größer zu machen. Weil du eben nicht mehr weißt zu welcher “formally known Schicht/ Klasse” du wirklich gehörst. Das empfinde ich als ein Versprechen oder eine Möglichkeit, eine Potenz die in diesem ganzen Unübersichtlichen liegt.”
Katja Kullmann, ffluidcast Minute 10:00
Wir haben also die Möglichkeit durch Unsicherheit zu wachsen. Das vermeintliche Chaos hilft uns zu uns selbst zu finden. Wenn wir unser Ändern leben wie es Rilke so schön ausdrückte, gewinnen wir die Selbstsicherheit die wir brauchen um zu wachsen, um letztlich auch einen Beitrag zu leisten der tatsächlich an der Old Economy kratzt. Auch wenn das laut Katja noch ein paar Dekaden mehr dauern wird, ich bin guter Dinge das die Grundsätze die Sennett uns bescherte, eine gute Möglichkeit sind aus der Kooperation einzelner einen gesamtgesellschaftlichen Wandel zu bauen. Warten wir’s ab, vielleicht bis zur nächsten Work in Progress.
Weitere Links zur Veranstaltung:
Was für ein großartiger Wochenstart war das diesen Montag bitte? Nicht nur das die Social Media Week Hamburg eingeläutet wurde, ich hatte auch die Möglichkeit für meine 16. ffluidcast-Folge eine ganz besondere Runde vor das Mikrofon zu locken. Nach dem sehr informativen Panel “Netzgemüse – so wird das Internet zur Familiensache”, saß ich mit den Spreeblick-Bloggern, re:publica Gründern und Autoren des besprochenen Werks Tanja Haeusler und Johnny Haeusler zusammen. Großartig das die Runde sich spontan vergrößerte um Sanja Stankovic, die die beiden zur Social Media Week nach Hamburg holte und Carolin Neumann, die ich ja eh schon seit der ersten ffluidcast Folge vor das Mikrofon holen wollte.
Wir sprachen in einem sehr lockeren und angenehmen Gespräch darüber, wie schlecht es doch für die Jugend hierzulande ist, wenn das Thema Internet immer nur voller Angst diskutiert wird. Wie fühlen sich unsere Kinder wohl dabei? Was macht es mit Ihnen wenn sie praktisch die einzige Generation ist, die sich wirklich mit diesem Medium richtig beschäftigt? Aber ihr erfahrt auch was Sanja mit 9 Jahren so getrieben hat, wie sich ein akkustischer Facepalm anhört und was Johnny bald auf den Bühnen dieser Welt fordert wenn sich in diesem Bereich nicht bald was ändert.
“Wann gibt es eigentlich endlich mal Applaus? Applaus für Kinder die sich Kompetenzen aneignen, freiwillig in ihrer Freizeit, die für ihre Zukunft unabdingbar sind. Niemand kümmert sich darum. Die Eltern können es teilweise nicht schaffen, die Lehrer interessiert es größtenteils nicht und sie machen es ganz eigenständig und werden immer nur bestraft und ernten Kopfschütteln und Verständnislosigkeit. Wie frustrierend ist das denn?”
Tanja Haeusler im ffluidcast, Minute 16:44
Ich bin sehr dankbar für diese 35 Minuten, es hat ganz ganz viel Spaß gemacht und sollte nicht das einzige Mal bleiben. Bitte verteilt den Podcast an die Eltern dieser Republik und kauft euch das Buch. Ich glaube damit haben Tanja und Johnny einen sehr wichtigen Beitrag für die Zukunft der deutschen Internetpeople geleistet.
Was für ein großartiger Wochenstart war das diesen Montag bitte? Nicht nur das die Social Media Week Hamburg eingeläutet wurde, ich hatte auch die Möglichkeit für meine 16. ffluidcast-Folge eine ganz besondere Runde vor das Mikrofon zu locken. Nach dem sehr informativen Panel “Netzgemüse – so wird das Internet zur Familiensache”, saß ich mit den Spreeblick-Bloggern, re:publica Gründern und Autoren des besprochenen Werks Tanja Haeusler und Johnny Haeusler zusammen. Großartig das die Runde sich spontan vergrößerte um Sanja Stankovic, die die beiden zur Social Media Week nach Hamburg holte und Carolin Neumann, die ich ja eh schon seit der ersten ffluidcast Folge vor das Mikrofon holen wollte. #bbpBox_303538416061124609 a { text-decoration:none; color:#BF0B23; }#bbpBox_303538416061124609 a:hover { text-decoration:underline; }"Solange wir Kinder als Opfer neuer Technologien darstellen, können sie darin nicht zu Helden werden." @elektrotanja im @Jormason-Podcast18. February 2013 17:16 via TweetDeckReplyRetweetFavorite@CarolinNCarolin Neumann Wir sprachen in einem sehr lockeren und angenehmen Gespräch darüber, wie schlecht es doch für die Jugend hierzulande ist, wenn das Thema Internet immer nur voller Angst diskutiert wird. Wie fühlen sich unsere Kinder wohl dabei? Was macht es mit Ihnen wenn sie praktisch die einzige Generation ist, die sich wirklich mit diesem Medium richtig beschäftigt? Aber ihr erfahrt auch was Sanja mit 9 Jahren so getrieben hat, wie sich ein akkustischer Facepalm anhört und was Johnny bald auf den Bühnen dieser Welt fordert wenn sich in diesem Bereich nicht bald was ändert. “Wann gibt es eigentlich endlich mal Applaus? Applaus für Kinder die sich Kompetenzen aneignen, freiwillig in ihrer Freizeit, die für ihre Zukunft unabdingbar sind. Niemand kümmert sich darum. Die Eltern können es teilweise nicht schaffen, die Lehrer interessiert es größtenteils nicht und sie machen es ganz eigenständig und werden immer nur bestraft und ernten Kopfschütteln und Verständnislosigkeit. Wie frustrierend ist das denn?” Tanja Haeusler im ffluidcast, Minute 16:44 Ich bin sehr dankbar für diese 35 Minuten, es hat ganz ganz viel Spaß gemacht und sollte nicht das einzige Mal bleiben. Bitte verteilt den Podcast an die Eltern dieser Republik und kauft euch das Buch. Ich glaube damit haben Tanja und Johnny einen sehr wichtigen Beitrag für die Zukunft der deutschen Internetpeople geleistet. Tanja und Johnny signieren mein Netzgemüse Exemplar. #hach
Morgen beginnt es wieder, dass Feuerwerk von Talks, Paneldiskussionen und Workshops rund um Social Media in Hamburg. Toby Daniels gründete die Social Media Week vor fünf Jahren in New York und Bastian Unterberg holte diese nach einem Meetup mit Toby im Jahre 2010 nach Deutschland.
Social Media Week is a worldwide event exploring the social, cultural and economic impact of social media. Our mission is to help people and organizations connect through collaboration, learning and the sharing of ideas and information. In just under five years, Social Media Week has become a platform and a community that has grown to more than 100k members in 26 cities around the world.
Ich muss zugeben, ich war letztes Jahr etwas angestrengt von dem sehr dezentralen und dadurch etwas chaotisch anmutendem Konzept. Doch die Organisatoren Inken “Meyola” Meyer, Sabine Ewald und John Heaven haben es dieses Jahr geschafft mit mehr Zeit und Power in der Planung richtig gute Sessions zusammenzukriegen. Nicht zuletzt auch durch die vielen freiwilligen Kräfte die z.B. im Beirat sitzen und sich um Speaker und Sessions kümmerten. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an alle Sponsoren und Locationpartner, schön das so viele mit anpacken und die #smwHH 2013 möglich machen.
Es gibt zwar auch dieses mal wieder viel zuviel gutes Programm um alles zu sehen. Aber viele Sessions werden aufgezeichnet und können somit auch im Nachhinein gesehen werden, nicht zu vergessen das es auch einen Livestream gibt. Lasst mich euch meine persönliche Eventauswahl und selbst organisierte Sessions kurz vorstellen, gefolgt von den Links zu den vielen wunderbaren Zusammenfassungen vieler befreundeter Blogger. Also, wir können uns hier sehen:
Montag 15:00h Netzgemüse in Hamburg
Ich freue mich riesig das die Netzlegenden und Spreeblick Blogger Tanja und Johnny Haeusler nach Hamburg kommen. Ihr neues Buch verschlinge ich gerade und kann es nur jedem von euch nebst diesem Panel empfehlen.
Montag 19:30h Passion for Entrepreneurship
Dieses Event erwarte ich mit großer Spannung, Catherine ist eine echte Vollblutunternehmerin und einer der wenigen internationalen Gäste. Sie ist Mitgründerin der Agentur OMD, des Telko Players iFrance und aktuell der eCommerce Agentur Malinea.
Mittwoch 19:30h Social Media Recruiting Galore
Diese Kombination aus kurzen Lightening Talks und anschließender Diskussion, ist ein Experiment das ich mit organisierte und auf dem ich auch sprechen werde. Ich freue mich schon sehr darauf, die Idee war möglichst viele Facetten dieses umfangreichen Themas aufzugreifen und von der Bewerbersicht auf die Unternehmenssicht zu kommen.
Freitag 16:30h Der Crowdstorm ist los
Den Abschluss meiner Social Media Week Woche macht der Vortrag mit meinem neuen Chef und frischgebackenem Buchautor Bastian Unterberg. Das Thema ist in jedem Fall für jeden relevant der über die Arbeitsformen der Zukunft nachdenkt. Es gibt auch zwei Bücher zu gewinnen.
Es folgen die Linktipps zu weiteren #smwHH 2013 Event-Tipps:
Sanja ist Mitglied des #smwHH Beirats und #dmw Gründerin, sie hat selbst über zwanzig (!) Events organisiert und z.B. Tanja und Johnny Haeusler, sowie Catherine Barba nach Hamburg geholt.
Kulturelle Themen bei der SMWHH zusammengestellt von Christine Enterlein (auf socialmediaweek.org)
Newsletter-Special zur Digital Media Women Week… ähm… Social Media Week (auf dmw.de)
Social Media Week 2013 (von Henning Gross)
Social Media Week here we come (von Sina Gritzhuhn)
Social Media Week Hamburg 2013. Mein Intermezzo und Photowalks (von Cem Basman)
What’s the next big thing for Sport Fans (von Jan C. Rode)
#smwhh – Die Social Media Week Hamburg ruft (von Daniel Rehn)
Wer von euch kennt sie nicht, diese Situation bei der man sich über Kontaktanfragen auf Facebook plötzlich unwohl fühlt oder wenn man noch eine ganze Hand voller offener Anfragen auf Xing liegen hat, weil man sich nicht entscheiden kann sie anzunehmen. In dem heutigen ffluidcast, behandele ich die Frage welchen Wert das digitale Netzwerken überhaupt hat, sage einiges zur Social Network Etikette und warne mit anschaulichen Beispielen vor Facebook Stalkern.
Es gibt sie zu Hauf, die Netzwerkmuffel die ein gefühltes halbes Jahr für eine Kontaktbestätigung brauchen. In letzter Zeit habe ich immer wieder Gespräche zu dem eigentlichen Wert von online Freundschaften geführt. Wozu das ganze Theater fragten sich so einige. Da habe ich mich wieder einmal vor den Rechner gesetzt und einen Screencast aufgenommen. Und siehe da, es gibt stichhaltige wissenschaftliche Beweise das Facebook-Freundschaften einen wirklichen Wert haben. Mark Granovetter, ein amerikanischer Soziologe fand schon 1974 in einer Befragung heraus, dass soziale Netzwerke mehrheitlich dafür verantwortlich sind das die Menschen eine Arbeitsstelle bekommen.
Die 1974 erschienene Studie “Getting a Job” aus der Granovetter später die “Weak Tie Theory” entwickelte, führt anschaulich vor Augen wie wichtig das lockere Netzwerken ist. Das gilt heute natürlich umso mehr mit den Möglichkeiten zur digitalen Klüngelei. Ich habe mich etwas tiefer für euch eingelesen und wertvolle Zitate und weitere Zahlen herausgesucht. Genauso wichtig wie der entspannte Umgang mit Kontaktanfragen ist allerdings auch der Blick auf die Authentizität der Anfragen. Es tummeln sich auch Fake-Accounts in den weiten der sozialen Netzwerke im www. und ich zeige euch wie ihr diese entlarven könnt.
“Das Paradoxon das Bekannte eher bereit sind einem Job Informationen zu geben als enge Freunde liegt daran, dass sie durch die schwache Verbindung nicht unter Druck stehen.”
Ich plädiere für einen entspannteren Umgang mit Kontaktanfragen, weniger schwerfälliges Abwägen wofür der Kontakt “gut sein könnte” und mehr Freude an den vielen Vorteilen die Online Freundschaften mit sich bringen. Durch eine konsequente Pflege eurer Kontakte (seht hierzu diesen Screencast) und einem gesunden Instinkt für tatsächlich sinnlose Anfragen, wird es ein ganzes Stück schöner und vor allem nützlicher im Social Network eurer Wahl. Sehen wir uns dort?
Wer von euch kennt sie nicht, diese Situation bei der man sich über Kontaktanfragen auf Facebook plötzlich unwohl fühlt oder wenn man noch eine ganze Hand voller offener Anfragen auf Xing liegen hat, weil man sich nicht entscheiden kann sie anzunehmen. In dem heutigen ffluidcast, behandele ich die Frage welchen Wert das digitale Netzwerken überhaupt hat, sage einiges zur Social Network Etikette und warne mit anschaulichen Beispielen vor Facebook Stalkern. “Getting a Job” Die persönliche Empfehlung überwiegt klar gegenüber anderen Bewerbungsmethoden. Es gibt sie zu Hauf, die Netzwerkmuffel die ein gefühltes halbes Jahr für eine Kontaktbestätigung brauchen. In letzter Zeit habe ich immer wieder Gespräche zu dem eigentlichen Wert von online Freundschaften geführt. Wozu das ganze Theater fragten sich so einige. Da habe ich mich wieder einmal vor den Rechner gesetzt und einen Screencast aufgenommen. Und siehe da, es gibt stichhaltige wissenschaftliche Beweise das Facebook-Freundschaften einen wirklichen Wert haben. Mark Granovetter, ein amerikanischer Soziologe fand schon 1974 in einer Befragung heraus, dass soziale Netzwerke mehrheitlich dafür verantwortlich sind das die Menschen eine Arbeitsstelle bekommen. Die 1974 erschienene Studie “Getting a Job” aus der Granovetter später die “Weak Tie Theory” entwickelte, führt anschaulich vor Augen wie wichtig das lockere Netzwerken ist. Das gilt heute natürlich umso mehr mit den Möglichkeiten zur digitalen Klüngelei. Ich habe mich etwas tiefer für euch eingelesen und wertvolle Zitate und weitere Zahlen herausgesucht. Genauso wichtig wie der entspannte Umgang mit Kontaktanfragen ist allerdings auch der Blick auf die Authentizität der Anfragen. Es tummeln sich auch Fake-Accounts in den weiten der sozialen Netzwerke im www. und ich zeige euch wie ihr diese entlarven könnt. “Das Paradoxon das Bekannte eher bereit sind einem Job Informationen zu geben als enge Freunde liegt daran, dass sie durch die schwache Verbindung nicht unter Druck stehen.” frei übersetzt: Mark Granovetter, Getting a Job, S. 54 Ich plädiere für einen entspannteren Umgang mit Kontaktanfragen, weniger schwerfälliges Abwägen wofür der Kontakt “gut sein könnte” und mehr Freude an den vielen Vorteilen die Online Freundschaften mit sich bringen. Durch eine konsequente Pflege eurer Kontakte (seht hierzu diesen Screencast) und einem gesunden Instinkt für tatsächlich sinnlose Anfragen, wird es ein ganzes Stück schöner und vor allem nützlicher im Social Network eurer Wahl. Sehen wir uns dort?
Begegnungen im ICE machen eine interessante Zwischenwelt auf, man sitzt ein paar Stunden nebeneinander während Deutschland an einem vorbei rast, nickt sich mehrmals freundlich zu, macht sich Platz zum Beine vertreten und verabschiedet sich voneinander bevor man am Zielbahnhof aussteigt und sich nie wieder sieht.
Gerade diese Situation des Flüchtigen ist es, in der man aber auch mit seinem Sitznachbarn ins Gespräch kommen kann. Immer mit einer gewissen Rücksicht dem Anderen gegenüber, nicht stundenlang durch zu plappern, sich aufzudrängen sondern auch den Rückzug in die Tageszeitung oder das Buch zu gewähren. Während meiner Pendelei zwischen Hamburg und Berlin, ist es besonders interessant wenn solche Gespräche zustande kommen. Denn man hat nur eine limitierte Zeit und gerade morgens wollen die meisten arbeiten oder sich mit ihrem Kaffee der mitgebrachten Lektüre hingeben.
Das Gespräch was ich diese Woche am Montag morgen zwischen 08:06 und 09:48 geführt habe, war besonders. Ich bat um den Platz am Gang an einem der begehrten Tische, der Herr der seine Ledertasche und Trenchcoat auf dem Sitz verstaut hatte gab den Sitz frei und ich klappte mein MacBook auf. Ich weiß nicht mehr genau wie das Gespräch zustande kam, aber es war derart spannend das ich die Arbeit ruhen ließ und nach kurzer Zeit den Rechner zuklappte. Das Thema war kein geringeres als die grundsätzliche Frage nach der Fähigkeit des modernen Menschen zu staunen, sich die Welt durch das Entdecken zu erschließen. Was dies mit dem Titel nach den echten Schaffenden der Generation Internet zu tun hat, dazu gleich mehr.
Mein Gesprächspartner, ich kenne seinen Namen nicht, war gefühlt in seinen Sechzigern, Musiker, wahrscheinlich Komponist, eher Klassik. Es fing an mit seinem Blick auf mein MacBook und meinem Kommentar das WLAN zwischen den größten Städten Deutschlands eine Utopie sei. Wir unterhielten uns darüber ob die totale Abhängigkeit von cloudbasiertem Arbeiten wirklich eine so gute Idee sei und warum er die fortschreitende Digitalisierung für sehr fragwürdig hält. Ich wartete mit den Vorteilen effizienter Kollaboration mit modernen digitalen Worktools, den Vorteilen einer SSD Festplatte und der Vernetzung der Vielen über Twitter auf.
Ich staunte nicht schlecht als er nicht mir nicht nur bei Twitter folgen konnte, sondern auch die Fotofilter von Instagram belächelte. Für ihn seien die modernen digitalen Werkzeuge eine hilflose Nachahmung vorher dagewesener analoger Instrumente. Das Flackern des 8mm Films, die überbelichteten Bilder der Kameras von damals. Er brachte das wunderbare Beispiel des Transistorradios mit dem magischen Auge aus seiner Kindheit. Diese hatten eine “Anzeigeröhre” die sozusagen direkt auf die Qualität des eingestellten Senders reagierte. Hier versuchte er Nachrichten aus der ganzen Welt zu empfangen, immer entlang der nach europäischen Städten eingeteilten Senderleiste, begleitet von einem grünen Leuchten.
“Sie hatten allerdings für Kinder einen sehr faszinierenden Bestandteil, und zwar das magische Auge. Das war ein gläsernes Rechteck, meist im Zentrum der der Frontseite. Es war etwa 4cm hoch und 3cm breit und leuchtete teils intensiv grün, teils eher gelblichgrün. Die Farbverteilung änderte sich ständig und zuckte in verschiedenen elliptischen oder hyperbolischen Formen, während mit einem Drehknopf ein Sender gesucht wurde, der guten Empfang versprach.”
Die Frage der wir nachgingen, nicht ohne kurz zu Dichtern wie Friedrich Hölderlin und Berthold Brecht abzuschweifen, war die nach dem Umgang mit den digitalen Hilfsmitteln und was es für die Menschen heute bedeutet. Diese seien sich doch gar nicht mehr bewusst, was diese moderner Geräte für sie leisten, so mein Gesprächspartner. Das Gefühl dafür welche Aufgaben der Computer einem abnimmt, ist verloren gegangen. Ich brauchte eine Zeit um meinem Gesprächspartner in diesem Punkt zu folgen, wurde dann aber nachdenklich und stimme ihm darin sogar zu. So kamen wir auf das Beispiel eines einfachen Hammers, hier weiß der Nutzer genau welche Aufgabe ihm abgenommen wird. Der Hammer weiß sozusagen was er will, durch den Einsatz von Kraft schlägt er den Nagel in das Holz und demjenigen der den Hammer schwingt erschließt sich diese Aufgabe unmittelbar. Dieses Gefühl verliert sich bei dem Anschalten eines modernen Computers heute im Grunde völlig. Man ist nicht mehr in der Lage wirklich zu erfassen, welche Abläufe das Öffnen eines Programms in der Maschine wirklich auslöst. Das sei aber äußerst wichtig, argumentierte er, denn nur durch das Staunen, im Grunde durch eine grundlegende Neugier den Dingen auf den Grund zu gehen, machen wir uns die Welt zu eigen, wachsen an ihr und können Dinge wirklich benennen.
An diesem Punkt lehnte sich mein Sitznachbar zurück, lächelte leicht und sagte er sei sich nicht sicher was die neuen sozialen Kommunikationswerkzeuge wirklich leisten. Ich konterte mit dem Argument das es doch signifikante Zeichen dafür gäbe, dass gerade Twitter sehr starke Auswirkungen auf die Informationsverteilung hat. Ich brachte das Beispiel des Phänomens #aufschrei. Doch er blieb unbeeindruckt, was genau bedeute es denn wenn die Informationsflut der Kommunikation zwischen Tausenden, jetzt sichtbar wird?
Und jetzt kamen wir an einen Punkt, den ich als zentral in dieser Unterhaltung empfand. Mein Sitznachbar fragte nach den echten Innovatoren des Internets, die wie Brecht und Hölderlin die Worte oder andere Arten an Werken so gestalten das etwas wirklich Neues für ihre Zeit entsteht. Wo sind diese Beispiele geschaffener Werke aus dem Internet? Blogs die nicht nur verwerten, kommentieren eine weitere Tür in die Subjektivität eines Einzelnen öffnen. Können wir, die Generation Internet Schaffende hervorbringen die aus diesen wunderbaren, vernetzenden Werkzeugen echte Kulturgüter kreieren? Großartige Fragen sind das, die ich einfach mal hier so stehen lasse. Ich bedanke mich bei meinem unbekannten Sitznachbar, vielleicht stimmt er ja ein in die hoffentlich fruchtbare Diskussion unter diesem Blogpost.
Außerordentlich freue ich mich über den Podcast mit Christian heute, der langjähriger Coworker und Freund von mir ist und Mitgründer der Storytelling und Strategie Beratung Three Headed Monkeys. Denn es geht um das Thema Storytelling. Neben den Grundlagen für das erfolgreiche Erzählen von Geschichten in der Geschäftswelt, bringt Christian eindrückliche Beispiele, gibt klare Tipps was gutes Storytelling ausmacht und ich fasse es zwar nicht, aber es wurde sogar über das Dschungelcamp gesprochen.
For sale: baby shoes, never worn.
Ernest Hemingways Antwort auf die Frage, was die beste Geschichte gewesen ist, die er je geschrieben hat.
Warum ist Storytelling wichtig? Warum brauchen Unternehmen gute Geschichten? Ganz einfach, denn da wo der Moment der Werbung vorbei ist, beginnt der Moment für die Geschichte. Die magische Grenze lässt sich laut Christian sehr klar nach Minuten drei ziehen. Nachdem die Verkaufsargumente aufgelistet wurden, also der Sales Pitch sitzt, kommt es darauf an mit Geschichten die Authentizität der Fakten glaubhaft zu machen. Menschen habe einen natürlichen Hunger nach Geschichten, denn die Geschichte über den gefährlichen Säbelzahntiger eine Höhle weiter, war damals lebensrettend. Diesen Hunger gilt es sich bewusst zu machen für den Prozess des Corporate Storytelling.
Und da kann man viele Fehler machen, denn viel wichtiger als die Entscheidung ob man nun einen Film dreht, einen Blog eröffnet oder eine Anzeige schaltet, ist natürlich die Frage nach dem Inhalt. Dazu sieht Christian drei Stufen:
Ein schönes und sehr aktuelles Beispiel, ist die Geschichte die die Deutsche Bahn, Renault und Opel um das Posting einer Kundin gestrickt haben. Diese ist mir dank des Blogpostings von Silke gestern hier aufgefallen. Sehr schön wie die Bahn mit einem “Liebesbrief” auf den “Abschiedsbrief” einer Kundin reagiert und noch schöner wie Renault und Opel darauf einsteigen:
Außerordentlich freue ich mich über den Podcast mit Christian heute, der langjähriger Coworker und Freund von mir ist und Mitgründer der Storytelling und Strategie Beratung Three Headed Monkeys. Denn es geht um das Thema Storytelling. Neben den Grundlagen für das erfolgreiche Erzählen von Geschichten in der Geschäftswelt, bringt Christian eindrückliche Beispiele, gibt klare Tipps was gutes Storytelling ausmacht und ich fasse es zwar nicht, aber es wurde sogar über das Dschungelcamp gesprochen. For sale: baby shoes, never worn. Ernest Hemingways Antwort auf die Frage, was die beste Geschichte gewesen ist, die er je geschrieben hat. Warum ist Storytelling wichtig? Warum brauchen Unternehmen gute Geschichten? Ganz einfach, denn da wo der Moment der Werbung vorbei ist, beginnt der Moment für die Geschichte. Die magische Grenze lässt sich laut Christian sehr klar nach Minuten drei ziehen. Nachdem die Verkaufsargumente aufgelistet wurden, also der Sales Pitch sitzt, kommt es darauf an mit Geschichten die Authentizität der Fakten glaubhaft zu machen. Menschen habe einen natürlichen Hunger nach Geschichten, denn die Geschichte über den gefährlichen Säbelzahntiger eine Höhle weiter, war damals lebensrettend. Diesen Hunger gilt es sich bewusst zu machen für den Prozess des Corporate Storytelling. Und da kann man viele Fehler machen, denn viel wichtiger als die Entscheidung ob man nun einen Film dreht, einen Blog eröffnet oder eine Anzeige schaltet, ist natürlich die Frage nach dem Inhalt. Dazu sieht Christian drei Stufen: Geschichten haben immer eine Ursache-und Wirkungsstrecke und an dieser entlang sollte man sich fragen was man erzählen will. Wer ist der Protagonist, was muss dieser erreichen und wie sieht das Ende aus? Danach sollte man sich fragen wer das überhaupt hören will, also wie die Empfänger wohl reagieren. Es geht ganz klar um Empathie. Erst im letzten Schritt kommt die Frage nach der Inszenierung, wie man es darstellen will, wie eine Kampagne aussehen soll. Ein schönes und sehr aktuelles Beispiel, ist die Geschichte die die Deutsche Bahn, Renault und Opel um das Posting einer Kundin gestrickt haben. Diese ist mir dank des Blogpostings von Silke gestern hier aufgefallen. Sehr schön wie die Bahn mit einem “Liebesbrief” auf den “Abschiedsbrief” einer Kundin reagiert und noch schöner wie Renault und Opel darauf einsteigen:
Als Supporter der Digital Media Women, freute ich mich sehr auf den ersten Themenabend des Berliner Quartiers der Digital-Damen diese Woche Dienstag. Zusammen mit männlicher Verstärkung durch Herrn Schmutte, betrat ich die Räume unseres Gastgebers im Nokia Haus. Wie man Karriere macht als Frau, warum frau das Frausein nicht verstecken sollte und warum Verletzlichkeit der Schlüssel zum Erfolg ist, all das lernte ich an und durch diesen Abend.
Die beiden Speakerinnen Carolina und Jennifer erörterten diese Fragen mit sehr authentischen und erfrischenden Vorträgen. Sehr Lobenswert fand ich die Initiative der sogenannte 19%-Group die sich innerhalb von Nokia gebildet und sich dem Thema Diversity verschrieben hat. Die Prozentzahl zählt den Frauentanteil im Hause und das kam laut Carolinas Ausführungen bereits beim Vorstand an und findet feste Unterstützung. Gut so, möge die Kollaboration mit den #DMWb die Aufmerksamkeit weiter erhöhen.
„Sei aufmerksam und schaffe eine Atmosphäre der Aufmerksamkeit“, lautet Jennifers Rat. Wenn Männer sich ungehindert wie Alpha-Männchen verhalten und ihre Stereotypen pflegen können, werde sich nie etwas ändern. Sie hat sich deshalb angewöhnt die Dinge freundlich und humorvoll anzusprechen. Bei Männern, die sich angewöhnt haben, Frauen nicht ernst zu nehmen, helfen manchmal nur Mittel, die nicht unbedingt dem eigenen Stil entsprechen, gab eine Teilnehmerin aus ihrer Erfahrung bei Nokia in Kairo zu bedenken.”
Jennifer sprach ein paar ganz wunderbare Themen an. Sehr gefallen haben mir ihre Erfahrungsberichte dazu was Verletzlichkeit mit Erfolg zu tun hat. Über ihre Empfehlung zu einem TED Talk zum selben Thema den ich unten gepostet habe, bin ich schließlich zu diesem Blogpost gekommen. Wenn wir uns in einer harten Schale aus Erfolgseifer daran machen die Karrierleiter zu erklimmen, kommen wir leider in die Gefahr das Gefühl für das richtige Maß zu vergessen. Agieren wir aus der Trotz-Position des “Ich will”, vergessen wir zu schnell das viel wichtigere “Ich bin”.
Was hat das jetzt mit Diversity und den Digital Media Women zu tun? Eine ganze Menge und darüber hinaus nicht nur für diese Themen, denn eines der größten Probleme für die Karriere einer Frau ist die süffisante Nutzung von Sterotypen von Männern ihnen gegenüber, wie Jennifer es auch ansprach in ihrem Talk. Dieses Befeuern des Status Quo scheint mir wie das Nicken von Vertretern eines Old Boys Club zu sein. So wie immer, erhalten, bewahren, ja nichts anders machen. Diese Energie ist ein Innovationskiller für Veränderung und verhindert Diversity. Und das Gefühl was verbleibt ist ein zermürbendes und schlechtes.
Ich glaube das es ist wichtig ist, dass zu verstehen auf dem Weg zur Veränderung. Natürlich geht es auch darum anzupacken und manchmal reinzuschlagen, aber wenn man oder in diesem Falle frau schon völlig eingeschüchtert vom Getrommel der Silberrücken um sie herum den Kopf in den Sand steckt, wird es nichts werden. Dagegen ist aber leider auch keine Option. Was wirkt ist mit strahlender Sicherheit und fachlicher Brillanz zu überzeugen. Das geht nur mit Authentizität und wer authentisch sein will, muss zwangsläufig mit der eigenen Verletzlichkeit umgehen. Das ist schwer, aber ich finde es eine ganz großartige Lehre.
“And the last, which I think is probably the most important, is to believe that we’re enough. Because when we work from a place, I believe, that says, “I’m enough,” then we stop screaming and start listening, we’re kinder and gentler to the people around us, and we’re kinder and gentler to ourselves.”
Ich sage also vielen Dank an Maren und Christine für die Orga und natürlich vielen Dank an unseren Gastgeber Nokia, dass nächste Mal sind wir doppelt soviele damit auch das letzte Stück Pizza aufgegessen wird. Ein schöner Einstand in die Netz-Eventwelt in Berlin war das, ich freue mich auf mehr und werde mir jetzt noch einmal den TED Talk von Brene Brown angucken, dies empfehle ich euch auch.
Die hohe Kunst der Verhandlungsführung ist ein entscheidendes Instrument in so vielen Lebenslagen. Sei es privat im täglichen Umgang miteinander, als Gründer bei Vertragsverhandlungen mit der Bank oder als Mitarbeiter in der Gehaltsverhandlung. Ich freue mich euch heute den 14. ffluidpodcast im Rahmen der #ironbloggerHH präsentieren zu können. Ich sprach mit Coworker Matthias Bergmann, der sich gerade frisch als Berater für Verhandlungsstrategien selbstständig macht.
Im betahaus gibt es so viele Situationen wo verhandelt wird, bei Verträgen mit dem Kunden, den VCs oder den Geschäftspartnern. Da ist seine Expertise im Grunde vom Start weg dankbar in Anspruch genommen worden. Es ist schon erstaunlich wie schnell man gravierende Fehler in einer Verhandlungssituation machen kann und somit den Kopf verliert. Und das hat leider nicht selten zur Folge, dass die Situation sich festfährt und das Vorhaben scheitert.
“Don’t bargain over positions. Separate the people from the problem. Insist on objective criteria”
from “Getting to YES” by Roger Fisher & William Ury
Das ist natürlich nicht akzeptabel, insbesondere wenn beide Parteien es mit den richtigen Tipps so viel besser hätten machen können. Matthias erklärt in diesem Podcast eingängig und ausführlich worauf es ankommt, zitiert erstaunliche Studienergebnisse und gibt anschauliche Beispiele. So führt Matthias aus, dass Vertrauen ein ganz wichtiger Bestandteil ist für den Erfolg für beide Seiten. Ein prominentes Beispiel dazu ist das Gefangenendilemma, hier rechts. Zwei Gefangene denen die Freiheit versprochen wird wenn sie jeweils den anderen verpfeifen, fahren am besten wenn sie kooperieren. Aber wem kann man trauen?
Und hier kommt auch schon der zweite wichtige Ratschlag, wer nicht wagt der nicht gewinnt. Ist man nicht bereit ein gewisses Risiko einzugehen, wird man nicht weit kommen. Die darauf basierende Tit-for-Tat Computer-Simulation von Robert Axelrod bestätigt die Empfehlung im ersten Schritt zu dem Gegenüber zu vertrauen. Aber es gibt noch weitere wichtige Ratschläge für eine professionelle Verhandlungsführung:
- Führe vorher eine strukturierte und sachorientierte Entscheidungsfindung durch.
- Sei dir im Klaren was die beste Alternative bei gescheiterter Verhandlung für dich ist (Die BATNA - Best Alternative to Negotiated Agreement).
- Gehe offen in eine Verhandlungssituation hinein (Vertrauen) und erarbeite konstruktiv Lösungsansätze mit dem Verhandlungspartner.
Matthias ist hier auf Xing zu erreichen und in ein paar Tagen auch auf seinem Blog verhandlung.net. Ich habe sehr viel mitgenommen und freue mich wie immer über eure Fragen oder eure eigenen Erfahrungsberichte in den Kommentaren. Und zum Schluss sei noch die von uns zitierte Szene aus Game of Thrones aufgelöst – es ist Petyr Baelish “Littlefinger” der Eddard Stark den Rat gibt: “Distrusting me was the wisest thing you’ve done since you climbed off your horse.”
Die hohe Kunst der Verhandlungsführung ist ein entscheidendes Instrument in so vielen Lebenslagen. Sei es privat im täglichen Umgang miteinander, als Gründer bei Vertragsverhandlungen mit der Bank oder als Mitarbeiter in der Gehaltsverhandlung. Ich freue mich euch heute den 14. ffluidpodcast im Rahmen der #ironbloggerHH präsentieren zu können. Ich sprach mit Coworker Matthias Bergmann, der sich gerade frisch als Berater für Verhandlungsstrategien selbstständig macht. Im betahaus gibt es so viele Situationen wo verhandelt wird, bei Verträgen mit dem Kunden, den VCs oder den Geschäftspartnern. Da ist seine Expertise im Grunde vom Start weg dankbar in Anspruch genommen worden. Es ist schon erstaunlich wie schnell man gravierende Fehler in einer Verhandlungssituation machen kann und somit den Kopf verliert. Und das hat leider nicht selten zur Folge, dass die Situation sich festfährt und das Vorhaben scheitert. “Don’t bargain over positions. Separate the people from the problem. Insist on objective criteria” from “Getting to YES” by Roger Fisher & William Ury Das Gefangenendilemma. Vertrauen führt zum besten Ergebnis Das ist natürlich nicht akzeptabel, insbesondere wenn beide Parteien es mit den richtigen Tipps so viel besser hätten machen können. Matthias erklärt in diesem Podcast eingängig und ausführlich worauf es ankommt, zitiert erstaunliche Studienergebnisse und gibt anschauliche Beispiele. So führt Matthias aus, dass Vertrauen ein ganz wichtiger Bestandteil ist für den Erfolg für beide Seiten. Ein prominentes Beispiel dazu ist das Gefangenendilemma, hier rechts. Zwei Gefangene denen die Freiheit versprochen wird wenn sie jeweils den anderen verpfeifen, fahren am besten wenn sie kooperieren. Aber wem kann man trauen? Und hier kommt auch schon der zweite wichtige Ratschlag, wer nicht wagt der nicht gewinnt. Ist man nicht bereit ein gewisses Risiko einzugehen, wird man nicht weit kommen. Die darauf basierende Tit-for-Tat Computer-Simulation von Robert Axelrod bestätigt die Empfehlung im ersten Schritt zu dem Gegenüber zu vertrauen. Aber es gibt noch weitere wichtige Ratschläge für eine professionelle Verhandlungsführung: Führe vorher eine strukturierte und sachorientierte Entscheidungsfindung durch. Sei dir im Klaren was die beste Alternative bei gescheiterter Verhandlung für dich ist (Die BATNA - Best Alternative to Negotiated Agreement). Gehe offen in eine Verhandlungssituation hinein (Vertrauen) und erarbeite konstruktiv Lösungsansätze mit dem Verhandlungspartner. Matthias ist hier auf Xing zu erreichen und in ein paar Tagen auch auf seinem Blog verhandlung.net. Ich habe sehr viel mitgenommen und freue mich wie immer über eure Fragen oder eure eigenen Erfahrungsberichte in den Kommentaren. Und zum Schluss sei noch die von uns zitierte Szene aus Game of Thrones aufgelöst – es ist Petyr Baelish “Littlefinger” der Eddard Stark den Rat gibt: “Distrusting me was the wisest thing you’ve done since you climbed off your horse.” Peter Baelish “Littlefinger” Illustration by Roman Papsuev (http://en.amokanet.ru/)
Wir sind die eisernen, wir sind die die durchhalten, wir sind Ironblogger. Ab heute geht es los, 39 Netzschreiberlinge aus dem Norden wollen wöchentlich Bloggen. Schafft man es eine Woche mal nicht, kommen fünf Euro in die Iron Blogger Kasse, schließlich wollen wir uns auch regelmäßig feiern mit kühlem vergorenen Hopfensaft.
Guckt man uns Digitalos so an, könnte man sich schon manchmal fragen, ob diese Internetvollschreiberei seltsam macht. Geheime Absprachen, getarnt mit einem Codewort wie #bchh13 #ironbloggerhh oder gar #tassebier, bei der sich Abends Menschen zum Umtrunk eben genannten Gebräus aus Porzellanbechern treffen.
Aber das hat nichts mit “seltsam sein” zu tun, es sind Rituale der Stärkung die nur ein Ziel haben, die innere Stimme des Zweifels zu übertönen. Jeder der den Weg in die Richtung Shareconomy geht, der anfängt eigene Artikel zu veröffentlichen, der seine Stimme in Form von selbstgehosteten Artikeln erhebt, muss automatisch mit Ablehnung leben. Mal kommt ein Artikel nicht so gut an, selten bekommt man Lob das man nach oder anscheinend statt der Arbeit nochmal den Rechner aufklappt um zu bloggen. Und so richtig verstehen tut es sowieso keiner was man da macht.
So schrieb ich die oberen drei Absätze heute im Zug, vorher hörte ich noch einen meiner aktuellen Lieblingspodcasts, den Social Media Marketing Podcast von Michael Stelzner, er hatte heute für mich Seth Godin im Interview der sein neues Buch vorstellte. Es handelt über das Machen und vor allem über die Angst zu scheitern. Der Titel the Icarus Deception spielt auf den griechischen Mythos des geflügelten Jünglings an. Was mich allerdings aufhorchen ließ, war die Ausführung Seths, dass wir selten die ganze Geschichte zu hören bekommen. Dädalus der Vater von Ikarus, der ihm die Flügel mit Federn, Holz und Wachs fertigte damit sein Sohn aus der Gefangenschaft der sie durch die Götter unterworfen wurden fliehen konnte, schärfte seinem Sohn nicht nur ein er solle nicht zu hoch in Richtung Sonne fliegen, nein, er sagte ihm auch er solle nicht zu tief fliegen. Denn sonst würde die Gischt die Flügel ebenso zerstören wie das gleißende Sonnenlicht.
Mir gefällt dieser für mich neue Aspekt dieser alten Geschichte ganz besonders. Was trauen sollten wir uns, groß denken und uns nicht vom Strom erwischen lassen. In diesem Sinne, verfolgt uns #ironbloggerHH auf Twitter und vielen Dank an Kathrin und Carolin für den Anstoss sowie an alle Ironblogger des Bundesgebiets: #ironbloggerberlin, #ironbloggerstuttgart und den ironironbloggern der ersten Stunde.
Für meinen dreizehnten Podcast ging es spontan in die Chillout-Ecke des betahaus Hamburg mit Ruben zum Thema Netzelite vs. Generation Youtube. Mit dem Blogpost “Das Web zurückerobern” von Johnny Häusler, einem der Netzurväter der Blogger des Landes, wurde eine Diskussion losgetreten die diese Woche ihren vorläufigen Höhepunkt nahm. Mit dem Posting “Wachablösung, die Dotcom Generation wird alt” hat Martin Weigert, einer der Jungstars der Blogosphäre gegen Johnnys Blogpost argumentiert. Das inspirierte gewaltig. Bereits diesen Mittwoch diskutierte ich dann eifrig mit Ruben über die Themen Medienkompetenz und Erziehung im Netzzeitalter und darüber ob es das freie Internet überhaupt noch gibt oder geben muss.
Technologie verändert das Verständnis des Menschen zu unumstösslich scheinenden Soheiten des Alltags. Ruben spricht zu Anfang über das in meinen Augen unsägliche Buch “digitale Demenz” von Manfred Spitzer, wo dieser fragt ob Navigationssysteme dem Menschen die Orientierung nehmen. In unserem Gespräch kommen wir dahin, dass Entwicklung immer heißt Veränderungen zu akzeptieren. Oder mal etwas frech in diesem Zusammenhang gefragt: möchte jemand von euch die Spülmaschine zu Hause missen, habt ihr Angst motorische Fähigkeiten durch das Abspülen mit der Hand einzubüssen? Es nützt nix zu mosern, wir müssen lernen mit Veränderungen umzugehen. Zum Beispiel mit der Informationsflut die einen im Netz überfällt, eine ausgeprägte Fähigkeit zur Recherche und die Entwicklung von Empathie für das digitale Gegenüber ist dafür äußerst wichtig.
Die Entwicklungen die Johnny Häusler beklagt, dass zunehmende Liken, Retweeten, Kommentieren hinter den Schrägstrichen anderer Services, die Appisierung und Portalisierung des Netzes ist nicht mehr aufzuhalten. Dienste wie Whatsapp oder das aktuell in den Staaten gehypte Snapchat ;werden rasend schnell von der Jugend angenommen. Es geht mehr um den Moment des schnellen Austausches, der direkten Kommunikation gefangen in einer App, einem Whatsapp-Gruppenchat. Niemand der Generation Youtube diskutiert hochgestochen auf Googleplus, ja sogar Facebook scheint bei einigen den Reiz zu verlieren.
Beispiel gefällig? Als ich zwecks einer Vortragsreihe in der Schweiz unterwegs war, habe ich mich mit den Userzahlen von Facebook in der Alpenrepublik auseinandergesetzt. Interessant ist, dass die Zahlen bei Jugendlichen unter 15 seit Mitte 2012 rückläufig sind, diese ziehen Whatsapp und Fotocommunities vor. Als ich mich vor Ort mit Jugendlichen unterhielt, bekam ich auch die Auskunft, dass die schweizerischen Lehrkräfte den Schülern von Facebook abraten. Zu unsicher soll das blaue Netzwerk sein.
Tja, was nun? Apps sind In, der schnelle Austausch ist gefragt. Wird der wirkliche Austausch, das Meinungsbildende Medium Blog im Netz überleben und überhaupt noch Anhänger finden?
Passend dazu fragen Ruben und ich uns, ob denn die Kritik an Social Media wirklich repräsentativ ist? ;Kann man denn schon davon sprechen ob der Umgang mit Foursquare, Twitter und Facebook wirklich im Mainstream angekommen ist? Bei den Schweizern nicht wie wir jetzt gelernt haben und nehmen wir Location Based Services (Foursquare) oder Microblogging Dienste (Twitter), so sehen die Zahlen in Deutschland nicht wirklich berauschend aus.
Wir kamen aber zu der durchaus positiven Conclusio, dass der Geist des Ausprobierens und die Hackermentalität nicht verschwinden wird. Wer sich für eine Sache interessiert hat heute mehr denn je die Möglichkeit sich zu informieren, Gleichgesinnte zu finden und darüber im eigenen Blog zu berichten. Es kommt halt darauf an, dass wir eine Umgebung schaffen, die dazu anregt und Lust darauf macht zu experimentieren. Diese Lust aufs Neue, den großen Weiten des Netzes sollte keine Dämpfung erfahren von denen die Zeit Ihres Lebens dafür gekämpft haben. Wir sollten der Internetgeneration der Zukunft Mut machen zu Meinung und dem Interessanzdiktat zu folgen wie es Sascha Lobo einst ausdrückte. Also, lasst uns diesen Weg bereiten und bitte teilt eure Ideen zu diesem Thema.
P.S. Ein entscheidender Beitrag dazu liefert übrigens das Buch Netzgemüse von Tanja und Johnny Häusler.
Für meinen dreizehnten Podcast ging es spontan in die Chillout-Ecke des betahaus Hamburg mit Ruben zum Thema Netzelite vs. Generation Youtube. Mit dem Blogpost “Das Web zurückerobern” von Johnny Häusler, einem der Netzurväter der Blogger des Landes, wurde eine Diskussion losgetreten die diese Woche ihren vorläufigen Höhepunkt nahm. Mit dem Posting “Wachablösung, die Dotcom Generation wird alt” hat Martin Weigert, einer der Jungstars der Blogosphäre gegen Johnnys Blogpost argumentiert. Das inspirierte gewaltig. Bereits diesen Mittwoch diskutierte ich dann eifrig mit Ruben über die Themen Medienkompetenz und Erziehung im Netzzeitalter und darüber ob es das freie Internet überhaupt noch gibt oder geben muss. Technologie verändert das Verständnis des Menschen zu unumstösslich scheinenden Soheiten des Alltags. Ruben spricht zu Anfang über das in meinen Augen unsägliche Buch “digitale Demenz” von Manfred Spitzer, wo dieser fragt ob Navigationssysteme dem Menschen die Orientierung nehmen. In unserem Gespräch kommen wir dahin, dass Entwicklung immer heißt Veränderungen zu akzeptieren. Oder mal etwas frech in diesem Zusammenhang gefragt: möchte jemand von euch die Spülmaschine zu Hause missen, habt ihr Angst motorische Fähigkeiten durch das Abspülen mit der Hand einzubüssen? Es nützt nix zu mosern, wir müssen lernen mit Veränderungen umzugehen. Zum Beispiel mit der Informationsflut die einen im Netz überfällt, eine ausgeprägte Fähigkeit zur Recherche und die Entwicklung von Empathie für das digitale Gegenüber ist dafür äußerst wichtig. Ergebnisse einer Umfrage des bernetblog.ch Die Entwicklungen die Johnny Häusler beklagt, dass zunehmende Liken, Retweeten, Kommentieren hinter den Schrägstrichen anderer Services, die Appisierung und Portalisierung des Netzes ist nicht mehr aufzuhalten. Dienste wie Whatsapp oder das aktuell in den Staaten gehypte Snapchat ;werden rasend schnell von der Jugend angenommen. Es geht mehr um den Moment des schnellen Austausches, der direkten Kommunikation gefangen in einer App, einem Whatsapp-Gruppenchat. Niemand der Generation Youtube diskutiert hochgestochen auf Googleplus, ja sogar Facebook scheint bei einigen den Reiz zu verlieren. Beispiel gefällig? Als ich zwecks einer Vortragsreihe in der Schweiz unterwegs war, habe ich mich mit den Userzahlen von Facebook in der Alpenrepublik auseinandergesetzt. Interessant ist, dass die Zahlen bei Jugendlichen unter 15 seit Mitte 2012 rückläufig sind, diese ziehen Whatsapp und Fotocommunities vor. Als ich mich vor Ort mit Jugendlichen unterhielt, bekam ich auch die Auskunft, dass die schweizerischen Lehrkräfte den Schülern von Facebook abraten. Zu unsicher soll das blaue Netzwerk sein. Tja, was nun? Apps sind In, der schnelle Austausch ist gefragt. Wird der wirkliche Austausch, das Meinungsbildende Medium Blog im Netz überleben und überhaupt noch Anhänger finden? Passend dazu fragen Ruben und ich uns, ob denn die Kritik an Social Media wirklich repräsentativ ist? ;Kann man denn schon davon sprechen ob der Umgang mit Foursquare, Twitter und Facebook wirklich im Mainstream angekommen ist? Bei den Schweizern nicht wie wir jetzt gelernt haben und nehmen wir Location Based Services (Foursquare) oder Microblogging Dienste (Twitter), so sehen die Zahlen in Deutschland nicht wirklich berauschend aus. Wir kamen aber zu der durchaus positiven Conclusio, dass der Geist des Ausprobierens und die Hackermentalität nicht verschwinden wird. Wer sich für eine Sache interessiert hat heute mehr denn je die Möglichkeit sich zu informieren, Gleichgesinnte zu finden und darüber im eigenen Blog zu berichten. Es kommt halt darauf an, dass wir eine Umgebung schaffen, die dazu anregt und Lust darauf macht zu experimentieren. Diese Lust aufs Neue, den großen Weiten des Netzes sollte keine Dämpfung erfahren von denen die Zeit Ihres Lebens dafür gekämpft haben. Wir sollten der Internetgeneration der Zukunft Mut machen zu Meinung und dem Interessanzdiktat [...]
Und los! Ab in ein neues Jahr, allerdings nicht ohne vorher einen Rückblick zu machen, denn es ist viel passiert. Das wichtigste vorab, durch meine beruflichen Veränderungen habe ich dieses Jahr endlich die eine, perfekte digitale Heimat gefunden – dieses Blog. Lange habe ich herumexperimentiert, mit meinem Videoprojekt beginners-mind.de, dem fluidnetwork.de, meinem Herzprojekt dem carrotmobhh.de und auch immer wieder noch einmal mit meinem Urblog jormason.com.
Für mich gehörte es zu einem wichtigen Schritt hin zur digitalen Identitätsfindung. Deine Tonart verändert sich je nachdem in welchem Zusammenhang und beruflichen Abhängigkeiten du bloggst. Da ich aber ein Freund der warmen und direkten Ansprache in meinen Artikeln bin, habe ich mich schwer getan das Themenfeld klar einzugrenzen, ich wollte möglichst fokussiert für meine Zielgruppe schreiben. Dadurch und durch Kooperationen mit Coworkern entstanden all diese unterschiedlichen Blogs.
Das ist nun vorbei, schrittweise werden die anderen Blogs eingestampft und alle Energie auf ffluid.de gezogen. Ich blogge hier weiterhin für jeden der in und mit den Social Media kommuniziert und den das Thema Innovation am Arbeitsplatz der Zukunft interessiert.
Ich bin ein großer Freund des Podcastings geworden, wenn es erstmal steht ist es ein so einfaches aber auch so aussagekräftiges Medium, Sprache trägt so vieles. Und mein Wissen das ich als Berater für Social Media Recruiting einsetze, werde ich nun Stück für Stück in Form exklusiver ffluid Manuale rausgeben, nur für meine Newsletter Abonnenten versteht sich.
Nun aber zum Überblick der von euch meistgeklickten Inhalte 2012. Ich habe mich in die Tiefen meines Lieblings URL-Shortener Dienstes bit.ly begeben, mit dem ich konsequent Links twittere und stelle euch hier die Highlights monatsweise vor:
Januar, 73 Klicks: An open letter to occupy
Aus meiner Carrotmob Initiative entstand diese crowdsourced Übersetzungsarbeit. Der offene Brief des Carrotmob Gründers Brent Schulkin an die Occupy Bewegung wurde hier veröffentlicht.
ffluid Content: Mit 42 Klicks kam meine Studie zur Nutzung von Apps und Worktools bei euch auch sehr gut an.
Februar, 62 Klicks: Bei Freunden übernachten mit korrekten Spesen
Das Wulf-Bashing war auf dem Höhepunkt kurz vor seinem Rücktritt. TV-Journalistin Bettina Schausten wurde von 9Flats mit einem Blogpost köstlich veräppelt. (Sehr schön auch der von euch 40 Mal geklickte Tweet von AirBnB)
ffluid Content: Und hier wurde das Welt Interview u.a. mit mir zum Thema Erreichbarkeit im digitalen Zeitalter am meisten geklickt.
März, 42 Klicks: Berliner Digital Media Women gesucht
Die #DMW sind in Hamburg ja schon eine richtige Institution, hier suchte Inken Verstärkung für die Expansion in die Hauptstadt. Es hat geklappt, hier die News des Berliner Quartiers der DMW die ich in den nächsten Monaten auch besuchen werde.
ffluid Content: Insgesamt 94 Mal habt ihr mein collaborative Pinterest Board zur neuen Facebook Timeline geklickt und weitergeleitet.
April, 27 Klicks: Lügendetektortest beim Vorstellungsgespräch
Ein großartiges Video, politisch absolut unkorrekt aber großartig. Schaut selbst nochmal rein:
Mai, 44 Klicks: Und jetzt muss ich Spreadshirt verkaufen, obwohl ich gar nicht will
Der Blogpost über den Unmut von Spreadshirt Gründer Lukasz Gadowski was den Verkauf seiner Spreadshirt Anteile angeht, war im Mai kurzzeitig Thema.
ffluid Content: Der Mai war re:publica Monat, meine Zusammenfassung vom ersten Tag habt ihr 67 Mal geklickt und 64 mal den Video-Zusammenschnitt.
Juni, 38 Klicks: Best Practice Baloise Group
Schöne Sache das euch der Vortrag von Michele und Lydia auf der SMRC in Zürich so gut gefiel. Auf dem Liveblog jobup.ch wurde die Konferenz live verbloggt.
ffluid Content: Mein Vortrag zum Thema Recruiting Generation Y auf der SMRC war mit 48 Klicks auch ein Highlight in meiner bit.ly Historie vom Juni.
Juli, 38 Klicks: Arctic Ready – Shell, Greenpeace und der Coup
Nachdem Shell im Sommer diesen Jahres Ölbohrungen in der Arktis androhte, entstand durch die Aktivisten The Yes Men und Greenpeace ein genialer Meme-Generator der im Netz die Runde machte.
ffluid Content: Das Interview mit Ibrahim Evsan über Social Trademarks interessierte euch mit 49 Klicks am stärksten auf ffluid.de im Juli.
August, 43 Klicks: Shit(storm) Happens
Die Reaktion der Social Media Agentur TLLG auf die Unterstellung durch die ARD sie würden Shitstorms manipulieren, interessierte euch im August am meisten.
ffluid Content: Im August ging mein Podcast live. Yay! Und das habt ihr 35 geklickt.
September, 37 Klicks: LG;-) Wie wir vor lauter Kommunizieren unser Leben verpassen
Das neue Buch von der von mir sehr geschätzten Nina Pauer steht seit September in den digitalen und analogen Regalen. Ich habe die Lesung auf dem Kampnagel noch sehr gut in Erinnerung. Das Buch ist sehr lesenswert.
ffluid Content: Und das ffluid Highlight im September war mit 52 Klicks für euch mein Artikel zum Thema Sales und geschnitten Brot.
Oktober, 19 Klicks: Announcing a New Pages Structure for Global Brands
Das Thema Facebook wurde im Oktober viel im Netz diskutiert. Hier zwar ein nicht so stark geklickter Artikel, aber die Botschaft wie Facebook mit Seiten für globale Marken umgeht, ist nach wie vor wichtig.
ffluid Content:Meine Reaktion auf die Facebook Recruiting Studie der wollmilchsau wurde von euch 26 mal auf Twitter geklickt.
November, 34 Klicks: Protonet auf Seedmatch
Mit ihrem Crowdfunding Projekt auf Seedmatch haben meine Gründer Kollegen und Coworker vom Protonet Startup Geschichte geschrieben, hier seht ihr warum.
ffluid Content: Hier ein weiteres Pinterest Experiment, was mit 104 sehr gut funktionierte: die Sammlung der Recruiting Video Katastrophen aus meiner gemeinsamen Barcamp Session mit Jürgen.
Dezember, 15 Klicks: Coping with Email Overload
Ja mit 15 Klicks jetzt nicht mein Bestes Beispiel, aber das Twittern dieses Blogposts führte zu einer für Twitter typischen Reaktion. Ich werde ab Januar zusammen mit Marc Thomalla die Email Diät ausprobieren, vielleicht ist ja noch jemand von euch mit dabei?
ffluid Content: Breaking News verteilen sich immer am schnellsten. Der mit Abstand am meisten gelesene Artikel diesen Monat und mit 75 Klicks in dieser Zählweise auf Twitter verteilte Blogpost war der über meinen Start bei Jovoto in Berlin.
Ich wünsche euch eine wunderbare Jahresübergangsfeier. Komt gut rein und mögen wir uns im kommenden Jahr wieder alle fleißig lesen, retweeten und unsere Beiträge liken. Mit euch macht es am meisten Spaß!
Was braucht es wirklich um eine Geschäftsidee erfolgreich zu launchen? Was sind die kritischen Erfolgsgeheimnisse der Unternehmensgründung und wann kann man sagen man hat es geschafft? Heute geht es in meinem ffluidcast um das Gründen mit Smart Business Concepts. Vielen Gründern geht schon nach kurzer Zeit die Luft aus, die Gründe sind unter anderem mangelnde Aufträge, Überarbeitung und dann kommt auch noch die Steuer. Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg haben einen einfachen Vorschlag für alle die sich angesprochen fühlen: gründet smart, exakt an euren Kompetenzen entlang und zieht alle Register der heute möglichen Flexibilität.
Knapp eine Dreiviertelstunde habe ich mit Ehrenfried Conta Gromberg diese und andere Fragen vertieft. Ich sage es ja an mehreren Stellen im Podcast, ich bin ein riesen Fan der Arbeit zu Smart Business Concepts. Die meisten Gründungsprogramme bieten ein hervorragendes Grundwissen, aber die entscheidenden Fragen zum Was und Wie werden selten beantwortet.
“Wo ist das was ich kann für andere wichtig? Das ist die entscheidende Brücke, der Kompetenzpunkt eines Smart Business Concepts.”
Ich bin sehr dafür, dass wir das Thema der Gründung hierzulande sehr viel strukturierter angehen. Damit meine ich keineswegs strukturiert wie kleinlich und mit 50 Seiten Businessplan, sondern mit grundsätzlichen Fragen wie z.B. ob und wann eine Gründung zu mir und meinen Lebensumständen passt und welche Fähigkeiten ich als Gründer haben und einbringen sollte. Nach meinem Dafürhalten ist noch viel zu viel mystischer Nebel in der Luft der Startupwelt. #entrepreneurship #venturecapital #stealthmode #I’m-a-CEO-bitch. Ich weiß nicht, es geht sehr viel smarter als uns es die eine oder andere Legende der Internet Startups glauben machen will.
“Schon wieder nen Portal, schon wieder ne App, irgendwie schon wieder etwas das mit Internet und mit Anmelden und mit Userdaten zu tun hat. Da muss ich langsam sagen, dass ich glaube das eine Saturierung erreicht ist. Einfach so eine Million für Entwicklungskosten rauszuballern, ich weiß nicht ob das überhaupt in irgendeiner Form smart ist.”
Natürlich braucht es Kapital, wenn man z.B. Hardware herstellen will wie protonet und es ist mehr als gut wenn dieses Kapital zusammenkommt, aber Brigitte und Ehrenfried setzen einen Schritt vorher an. Bei Smart Business Concepts geht es darum ein Geschäft so aufzubauen, dass man nicht gleich mit Haut und Haaren darin versinkt. Ich würde sogar soweit gehen und das Programm als bessere four hour work week bezeichnen. Denn im Gegensatz zu Timothy Ferris liefern Ehrenfried und Brigitte klare Antworten statt Motivations-Trubel.
Ich freue mich für dieses Blog und für meine treuen Leser zwei Probeexemplare zur Verfügung gestellt bekommen zu haben, wenn ihr also gerade überlegt zu Gründen oder auch einfach wenn euch das Posting samt Podcast angesprochen hat, hinterlasst mir einen kurzen Kommentar, ich lose die glücklichen Gewinner bis 31.12.2012 aus und schreibe euch an.
Hiermit verabschiede ich mich in die Weihnachtsferien, ihr bekommt sicher einiges auf Twitter oder Facebook von mir zu lesen, aber bis dahin euch allen ein friedliches Weihnachtsfest und kommt gut rein ins neue Jahr 2013! Whohooo!
Shownotes:
Was braucht es wirklich um eine Geschäftsidee erfolgreich zu launchen? Was sind die kritischen Erfolgsgeheimnisse der Unternehmensgründung und wann kann man sagen man hat es geschafft? Heute geht es in meinem ffluidcast um das Gründen mit Smart Business Concepts. Vielen Gründern geht schon nach kurzer Zeit die Luft aus, die Gründe sind unter anderem mangelnde Aufträge, Überarbeitung und dann kommt auch noch die Steuer. Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg haben einen einfachen Vorschlag für alle die sich angesprochen fühlen: gründet smart, exakt an euren Kompetenzen entlang und zieht alle Register der heute möglichen Flexibilität. Knapp eine Dreiviertelstunde habe ich mit Ehrenfried Conta Gromberg diese und andere Fragen vertieft. Ich sage es ja an mehreren Stellen im Podcast, ich bin ein riesen Fan der Arbeit zu Smart Business Concepts. Die meisten Gründungsprogramme bieten ein hervorragendes Grundwissen, aber die entscheidenden Fragen zum Was und Wie werden selten beantwortet. “Wo ist das was ich kann für andere wichtig? Das ist die entscheidende Brücke, der Kompetenzpunkt eines Smart Business Concepts.” Ehrenfried Conta Gromberg Ich bin sehr dafür, dass wir das Thema der Gründung hierzulande sehr viel strukturierter angehen. Damit meine ich keineswegs strukturiert wie kleinlich und mit 50 Seiten Businessplan, sondern mit grundsätzlichen Fragen wie z.B. ob und wann eine Gründung zu mir und meinen Lebensumständen passt und welche Fähigkeiten ich als Gründer haben und einbringen sollte. Nach meinem Dafürhalten ist noch viel zu viel mystischer Nebel in der Luft der Startupwelt. #entrepreneurship #venturecapital #stealthmode #I’m-a-CEO-bitch. Ich weiß nicht, es geht sehr viel smarter als uns es die eine oder andere Legende der Internet Startups glauben machen will. “Schon wieder nen Portal, schon wieder ne App, irgendwie schon wieder etwas das mit Internet und mit Anmelden und mit Userdaten zu tun hat. Da muss ich langsam sagen, dass ich glaube das eine Saturierung erreicht ist. Einfach so eine Million für Entwicklungskosten rauszuballern, ich weiß nicht ob das überhaupt in irgendeiner Form smart ist.” Jörn Hendrik Ast Natürlich braucht es Kapital, wenn man z.B. Hardware herstellen will wie protonet und es ist mehr als gut wenn dieses Kapital zusammenkommt, aber Brigitte und Ehrenfried setzen einen Schritt vorher an. Bei Smart Business Concepts geht es darum ein Geschäft so aufzubauen, dass man nicht gleich mit Haut und Haaren darin versinkt. Ich würde sogar soweit gehen und das Programm als bessere four hour work week bezeichnen. Denn im Gegensatz zu Timothy Ferris liefern Ehrenfried und Brigitte klare Antworten statt Motivations-Trubel. Ich freue mich für dieses Blog und für meine treuen Leser zwei Probeexemplare zur Verfügung gestellt bekommen zu haben, wenn ihr also gerade überlegt zu Gründen oder auch einfach wenn euch das Posting samt Podcast angesprochen hat, hinterlasst mir einen kurzen Kommentar, ich lose die glücklichen Gewinner bis 31.12.2012 aus und schreibe euch an. Hiermit verabschiede ich mich in die Weihnachtsferien, ihr bekommt sicher einiges auf Twitter oder Facebook von mir zu lesen, aber bis dahin euch allen ein friedliches Weihnachtsfest und kommt gut rein ins neue Jahr 2013! Whohooo! Shownotes: Smart Business Concepts – Seite des Programms und des Buchs ffluidcast No. 7 zum Thema Startupmagie der Freiwilligkeit ffluidcast No. 6 mit Protonet Gründer Ali Jelveh
Zu Nikolaus war es soweit, Jörg Jelden veröffentlichte sein crowdgestormtes Projekt “Agenturen der Zukunft”. Eine Studie die unter anderem der Frage “Warum es Agenturen so schwer fällt, sich neu zu erfinden und was passiert, wenn nichts passiert” nachgeht. Natürlich ist dies eng verknüpft mit dem Modell fluiden Arbeitens das ich vertrete. An dem Ideenwettbewerb auf jovoto hatte ich seinerzeit ja auch einen Teil zu dem Think Tank beigetragen.
Heute habe ich Jörg Jelden zu seinem Großprojekt befragt und einen Podcast daraus gezaubert. Schaut euch auf agenturenderzukunft.de einmal um und ladet euch die Studie herunter. Schon sehr cool, das es vor euch bis heute bereits über 1.000 interessierte Menschen taten, das Thema kommt an!
Natürlich freue ich mich über ein wenig Diskussion zum Thema unter diesem Posting. Jörg und ich sprachen über die Frage ob die klassischen Agenturmodelle denn noch überleben werden, ob denn überhaupt die Kunden bereit sind für neue Agenturmodelle und was sich Jörg ganz persönlich für die Agenturen der Zukunft wünscht.
“Das Wort Agentur weckt bei Vielen das Image einer Unternehmensform, die darauf aus ist möglichst viel Geld zu verdienen, Leute zu verbrennen und viele andere negative Assoziationen. Das ist das eine von der emotionalen Ebene her, aber es gibt auch eine rationale Ebene die durchaus interessant ist. Nämlich das der Begriff Agentur eigentlich immer damit einhergeht, dass man einen Auftrag bekommt etwas umzusetzen. Das heißt, man hat vom Wort her den Auftrag etwas zu produzieren und zu machen. Aber gerade das was Agenturen umtreibt, ist ja eine immer stärker beraterische Leistung. Und diese beraterische Leistung fällt Agenturen unheimlich schwer auch zu verkaufen. Deshalb ist man in einer Produktions- und Umsetzungsrolle gefangen, deshalb ist das Wort Agentur auch Teil des Problems.”
“Reise” Blackout von Dirk Bathen (mentalreserven.de) Zu Nikolaus war es soweit, Jörg Jelden veröffentlichte sein crowdgestormtes Projekt “Agenturen der Zukunft”. Eine Studie die unter anderem der Frage “Warum es Agenturen so schwer fällt, sich neu zu erfinden und was passiert, wenn nichts passiert” nachgeht. Natürlich ist dies eng verknüpft mit dem Modell fluiden Arbeitens das ich vertrete. An dem Ideenwettbewerb auf jovoto hatte ich seinerzeit ja auch einen Teil zu dem Think Tank beigetragen. Heute habe ich Jörg Jelden zu seinem Großprojekt befragt und einen Podcast daraus gezaubert. Schaut euch auf agenturenderzukunft.de einmal um und ladet euch die Studie herunter. Schon sehr cool, das es vor euch bis heute bereits über 1.000 interessierte Menschen taten, das Thema kommt an! “Bündnisse” Blackout von Dirk Bathen (mentalreserven.de) Natürlich freue ich mich über ein wenig Diskussion zum Thema unter diesem Posting. Jörg und ich sprachen über die Frage ob die klassischen Agenturmodelle denn noch überleben werden, ob denn überhaupt die Kunden bereit sind für neue Agenturmodelle und was sich Jörg ganz persönlich für die Agenturen der Zukunft wünscht. “Das Wort Agentur weckt bei Vielen das Image einer Unternehmensform, die darauf aus ist möglichst viel Geld zu verdienen, Leute zu verbrennen und viele andere negative Assoziationen. Das ist das eine von der emotionalen Ebene her, aber es gibt auch eine rationale Ebene die durchaus interessant ist. Nämlich das der Begriff Agentur eigentlich immer damit einhergeht, dass man einen Auftrag bekommt etwas umzusetzen. Das heißt, man hat vom Wort her den Auftrag etwas zu produzieren und zu machen. Aber gerade das was Agenturen umtreibt, ist ja eine immer stärker beraterische Leistung. Und diese beraterische Leistung fällt Agenturen unheimlich schwer auch zu verkaufen. Deshalb ist man in einer Produktions- und Umsetzungsrolle gefangen, deshalb ist das Wort Agentur auch Teil des Problems.” Jörg Jelden, Minute 10:19 P.S. Vielen Dank auch Dirk Bathen, dessen Blackouts ich hier ins Posting nehmen durfte.
Endlich kann ich es mir von der Seele schreiben. Ich gehe nach Berlin, verlasse Hamburg und erweitere meinen Themenhorizont in Richtung New Work. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber nach fast einem halben Jahr guter Gespräche mit Bastian fange ich heute bei jovoto für die Bereiche Sales & Marketing im Herzen Kreuzbergs an zu arbeiten.
In eine Festanstellung, ehrlich?
Genauso ist es, ich arbeite ab sofort wieder auf Lohnsteuerkarte, so richtig mit festem Gehalt. In unzähligen Vorträgen, Lunchterminen und Blogpostings habe ich mich mit den Vorzügen des Gründens und der Selbständigkeit beschäftigt, ja als Evangelist quasi dafür gekämpft. Aber viel mehr als das, bin ich ein Freund fluider Entwicklungen. jovoto ist als führender Anbieter einer Creative Crowdsourcing Plattform mit einer schlagkräftigen Crowd aus über 40.000 Mitgliedern weltweit und hunderten erfolgreich durchgeführten Projekten für Startups, NGOs und globally leading Brands, der Erschließung des Arbeitsmodells der Zukunft sehr nah gekommen. So nah, dass ich schon im Frühjahr letzten Jahres auf Tuchfühlung mit dem CEO und Gründer von jovoto Bastian Unterberg ging. Die erfolgreiche Teilnahme als Kreativer bei dem Wettbewerb Agencies of the future war die perfekte Grundlage zu konkreten Gesprächen um die Position die ich ab heute innehabe. Ich freue mich zum einen im Bereich Sales zu arbeiten und Schwerpunktmäßig die Themen Kommunikation und Marketing zu gestalten. Das Schöne an dem großartigen Team von jovoto ist der unbezwungene Startup-Geist, der auch nach fünf Jahren das Unternehmen noch durchströmt und es gibt noch soviel zu tun. Ich sage nur Relaunch, hochspannende neue Geschäftsfelder und New York City, Baby!
Was passiert mit ffluid?
Natürlich kann ich als Unternehmer nicht einfach von heute auf morgen alles stehen und liegen lassen. Es gibt wunderbare laufende Projekte, ein hohes Interesse an zukünftigen Kunden für whatchado in Deutschland und ich habe bereits jetzt gebuchte Speaker-Auftritte für 2013. Kurzum, erst einmal ändert sich für meine Kunden nichts, ich werde weiterhin für laufende Projekte und Anfragen zur Verfügung stehen. Allerdings nicht mehr in einem völlig freien Zeitrahmen, ich werde bis April 2013 in einer 80/20-Regelung jeweils von Montag bis Mittwoch in Berlin sein und den Rest der Woche im betahaus Hamburg arbeiten. Danach werde ich dann die Projekte meiner Stammkunden an meine geschätzten fluiden Partner übergeben und die Kommunikation zu whatchado an Wien.
ffluid wird als Marke weiter Bestand haben und im Grunde freue ich mich auch auf die bevorstehende Zeit für dieses Blog. Denn dann kommt der ganze „Beraterkrempel“ runter und ich kann mich auf das konzentrieren was mir von anfang an am meisten Freude bereitet hat – die Produktion von hochwertigen Inhalten für euch. Ich möchte ffluid.de zu einem Blog ausbauen an dem man in Puncto Innovation, Coworking und Recruiting nicht vorbei kommt im deutschsprachigen Raum. Der Podcast wird natürlich weiterleben und ich freue mich riesig auf die vielfältigen Möglichkeiten in Berlin mit großartigen Menschen zu sprechen.
Hamburg, deine Perlen
Ich habe mich seit der Zusage von Jovoto intensiv mit dem Thema Hamburg vs. Berlin auseinander gesetzt. Denn ich werde nicht nur dort arbeiten, sondern zu Mitte nächsten Jahres mit meiner Familie in die Hauptstadt ziehen. Das ist ganz schön aufregend alles und ich sehe schon jetzt jede Fahrradtour an der Alster, jede Bahnfahrt an altbekannten Haltestellen und jeden Besuch am Hafen aus den Augen der Erinnerung. Hach. Aber auch hier kann ich als Freund und Befürworter des Wandels nur sagen, ich freue mich riesig auf die neue Herausforderungen und auf dich Berlin, du riesengroße Stadt.
Meine Beraterschaft für Social Media Recruiting und die Verwurzelung von ffluid im betahaus Hamburg werde ich aufgeben. Was das betahaus angeht kann es im Grunde nicht besser kommen, jovoto sitzt genau ein Stockwerk über dem Coworking Mutterschiff, dem betahaus Berlin mit der Open Design City und vielen fabelhaften Startups. Was das Social Media Recruiting angeht, so werde ich diesen Bereich nicht mehr weiter in der aktiven Beratung verfolgen. Ich erinnere mich noch gut als der nun als freier Autor und Journalist aktive Wahlmünchner Tom Hillenbrand Hamburg verließ, Hamburg keine Perle schrieb Tom.
Ich möchte den Vergleich nicht in der Form auf die Stadt anwenden, dafür werde ich zu sehr mit weinendem Auge gehen. Aber einen Teil der Kritik die in dem Posting mitschwingt, erkenne ich in meiner Arbeit als Berater für Social Media Recruiting in Bezug auf die Personalabteilungen Hamburgs wieder. Und nicht nur in Hamburg spüre ich es. Seit meinem Brief an das Social Media Recruiting bei den Netzpiloten, spreche ich es auch laut aus: die Personalabteilungen dieses Landes sind noch nicht bereit für ganzheitliche Social Media Recruiting Strategien. Zuviel Unsicherheiten gibt es, zuviel Kritik an andernorts längst gelebten Fakten. Und das Schlimmste, es mangelt an Budget und auf Seiten der Unternehmensführung an Einsicht zur Dringlichkeit wirklich andere Recruiting Wege zu gehen. Natürlich gibt es gute Beispiele die beweisen, dass es auch anders geht, aber es reicht eben noch nicht. Gerne hätte ich weiterhin an der Social Media Recruiting Front gekämpft, um insbesondere Hamburgs “Arbeitgeber-Perlen” mit Expertenmagneten und Ich-bin-stolz-Kampagnen zu versorgen. Wenn sich aber derartige Chancen ergeben wie hier und jetzt bei jovoto, dann muss man einfach Tschüss sagen.
Und hier kommt der ffluid Podcast Nummer 10! Großartig wie das flutscht, es macht einen heiden Spaß und geht auch genauso locker von der Hand wie ich es mir vorgestellt habe. Gespräche die ich im betahaus sowieso führe, einfach nach oben in die Chillout Area verschieben (ich gebe zu diese Folge ist etwas stark vom Fatboy-Füllung-Rauschen untermalt) und los schnacken. Vielen Dank das ihr euch die Zeit nehmt zuzuhören und Danke auch für eurer Feedback, das natürlich immer herzlich willkommen ist. Ach und natürlich freue ich mich auch über Anfragen, wenn ihr Lust habt selbst an einem Podcast teilzunehmen.
Diese Folge steht komplett unter dem Themenbereich Coworking und Innovation. Christian von FastBill erklärt viele wichtige Punkte die ein Freelancer für das Überleben zwingend wissen muss. Es geht um das Schreiben, Tracken, Mahnen und Organisieren von Rechnungen. Wir sprechen darüber ob das papierlose Büro tatsächlich Realität ist, ob Rechnungen endlich auch nach geltendem Recht nur per PDF/Email versendet werden dürfen und zwei weitere Themen führe in jetzt noch weiter aus für alle die erst lesen und dann hören wollen.
Gegen Freitagsaufwände
Das neue Interface von FastBill kann natürlich auf fastbill.com ganz in Ruhe genossen werden, hier ein kleiner Einblick in ein Feature das ich besonders cool finde. Die sogenannten Freitagsaufwände, also Arbeit die sich auf dem Schreibtisch stapelt, sind mit dieser smarten Lösung passé. Sowieso gibt es keine wirklichen Gründe mehr das papierlose und bürolose Büro zu leben. Christian sagt ganz richtig, es ist eine reine Kopfsache. Aber hier jetzt erstmal eine kleines Video von Christian selbst, zu dem Beleg-Einscan-Feature:
Die Fastbill Startup Tour
Sehr schön finde ich auch die Ausführungen zu der startuptour.fastbill.com. Hier hat Christian mit seinem Team über 30 Startups in ganz Deutschland besucht. Die Aktion hat nicht nur eine eigene Landingpage bekommen, sondern auch eine schöne Infografik die unten anhängt ist. Auch aus Content Marketing Sicht ist die Startup Tour sehr interessant, denn für die FastBill Kunden waren das natürlich sehr spannende Insights, die besuchten Startups bekamen geschenkte PR und auch für die Employer Brand sind die Videos sehr wertvoll (als Beispiel hier der Besuch bei Jimdo).
Und hier kommt der ffluid Podcast Nummer 10! Großartig wie das flutscht, es macht einen heiden Spaß und geht auch genauso locker von der Hand wie ich es mir vorgestellt habe. Gespräche die ich im betahaus sowieso führe, einfach nach oben in die Chillout Area verschieben (ich gebe zu diese Folge ist etwas stark vom Fatboy-Füllung-Rauschen untermalt) und los schnacken. Vielen Dank das ihr euch die Zeit nehmt zuzuhören und Danke auch für eurer Feedback, das natürlich immer herzlich willkommen ist. Ach und natürlich freue ich mich auch über Anfragen, wenn ihr Lust habt selbst an einem Podcast teilzunehmen. Diese Folge steht komplett unter dem Themenbereich Coworking und Innovation. Christian von FastBill erklärt viele wichtige Punkte die ein Freelancer für das Überleben zwingend wissen muss. Es geht um das Schreiben, Tracken, Mahnen und Organisieren von Rechnungen. Wir sprechen darüber ob das papierlose Büro tatsächlich Realität ist, ob Rechnungen endlich auch nach geltendem Recht nur per PDF/Email versendet werden dürfen und zwei weitere Themen führe in jetzt noch weiter aus für alle die erst lesen und dann hören wollen. Gegen Freitagsaufwände Das neue Interface von FastBill kann natürlich auf fastbill.com ganz in Ruhe genossen werden, hier ein kleiner Einblick in ein Feature das ich besonders cool finde. Die sogenannten Freitagsaufwände, also Arbeit die sich auf dem Schreibtisch stapelt, sind mit dieser smarten Lösung passé. Sowieso gibt es keine wirklichen Gründe mehr das papierlose und bürolose Büro zu leben. Christian sagt ganz richtig, es ist eine reine Kopfsache. Aber hier jetzt erstmal eine kleines Video von Christian selbst, zu dem Beleg-Einscan-Feature: Die Fastbill Startup Tour Sehr schön finde ich auch die Ausführungen zu der startuptour.fastbill.com. Hier hat Christian mit seinem Team über 30 Startups in ganz Deutschland besucht. Die Aktion hat nicht nur eine eigene Landingpage bekommen, sondern auch eine schöne Infografik die unten anhängt ist. Auch aus Content Marketing Sicht ist die Startup Tour sehr interessant, denn für die FastBill Kunden waren das natürlich sehr spannende Insights, die besuchten Startups bekamen geschenkte PR und auch für die Employer Brand sind die Videos sehr wertvoll (als Beispiel hier der Besuch bei Jimdo).
Diese Infografik ist die erste und wohl einzige die wirklich praktisch ist und die man wirklich auch mal ausdrucken sollte. Naja bis zum nächsten Relaunch der Social Media Plattformen natürlich.
Vielen Dank an Daniel für’s Posten, THX all of you busy bees at LunaMetrics for this perfect piece of work!
Was war das für ein Fest. Ein Fest für die kollaborativen, fluiden Arbeitsformen der Zukunft. Theoretisches Gerede darüber wie es laufen könnte hatte keinen Platz, ich hörte super dichte Erfahrungsberichte von den Mitarbeiterinnen, die täglich dafür Sorge tragen das die Kultur, das richtige Gefühl und somit die Leistung ihrer Unternehmen stimmt. Ich war zu Gast bei Jimdo, die zum ersten Meetup der Feelgood Manager dieses Landes einluden.
Als Evangelist für den Arbeitsplatz der Zukunft und Befürworter agiler Arbeitsmethoden habe ich schon viel von Jimdo gehört, bei meinem letzten Besuch vor ein paar Monaten durfte ich Magda, die Feelgood Managerin von Jimdo ja auch schon kennenlernen. Das Bild wurde aber in der Runde hervorragend erweitert durch Gitta Blatt, Head of HR bei dem Spielehersteller wooga (ja das waren die mit dem lila “W”auf den Jutetaschen bei der re:publica dieses Jahr) und Stefanie Häußler, Feelgood Managerin bei spreadshirt, dem Erfolgsstartup in Sachen customized Shirts. Natürlich saß auch Jimdo Gründer Fridel Detzner mit in der Runde.
Großartig moderiert wurde das Panel von brand eins Technologie Korrespondent Thomas Ramge, der zwar durch seine kritischen Zwischenfragen die Damen nicht aus der Ruhe zu bringen vermochte, aber umso besser die Berater- und Journalistenkollegen auf der anderen Seite des Panels mit einbezog. Ich freute mich durch sehr gute Beiträge von Yvonne Neubauer, Tobias Kärcher und Slaven Marinovic. Ich bezog Platz direkt neben dem Lautsprecher um die Diskussion für euch auf einem Podcast festzuhalten. Keine Sorge liebe Audio-Muffel, die Aufnahme ist durchaus hörbar.
An alle Personaler und Manager, bitte macht es zu eurem Pflicht-Hörspiel, legt die Flitze Feuerzahn Kassetten weg und hört euch an was die drei Damen zu sagen haben. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass in den extrem dichten Erfahrungsberichten alles drinsteckt was man zur Einführung eines Feel Good Managements in einem Unternehmen braucht. Folgende Punkte wurden in der Runde besprochen: Was macht ein Feel Good Manager? Welche Skills muss man als Feel Good Manager mitbringen und worauf kommt es an? Was verändert sich durch das Feel Good Management im Unternehmen? Sieht es hinter den so voller Spaß klingenden Kulissen der jungen Unternehmen wirklich so rosig aus?
If it’s not fun, what’s the point about doing it?
In den für mich wichtigsten Zitaten, führe ich euch in diesem Blogpost durch den Abend. Der Podcast ist gekürzt, leider waren die Publikumsfragen und Einwürfe nicht zu verstehen, aber dies tut der Qualität des Inhaltes keinen Abbruch.
Wenn wir merken, dass ein Spiel auch wenn es noch so erfolgreich ist eine Wachstumsgrenze erreicht hat, fackeln wir nicht lange mit weiteren Investitionen um zu sehen ob wir es noch gepusht, gepolisht und auf den Kurs zurück kriegen, sondern handeln verhältnismäßig schnell, weil wir der Meinung sind, dass wir gute Leute an Bord haben die es verdient haben an den Top-Themen zu arbeiten. Und sobald ein Thema kein Top Thema mehr ist, versuchen wir ein neues zu bringen, damit die Challenge für die hochmotivierte Talente permanent erhalten bleibt.
Geradezu als großartig empfinde ich diese Einstellung zu Geschäftsmodell und Mitarbeiterentwicklung. Natürlich ist es mit am schwersten die guten Leute zu motivieren und an Bord zu halten. Eine hervorragende Firmenkultur kann viel dazu beitragen, aber wenn das Produkt an dem man baut eine Qual ist und man als Entwickler keine Fortschritte sieht, nützt das alles nicht viel. Gitta führt übrigens ein Team von über 18 Mitarbeitern (!), bei einer Gesamtgröße von 250 Mitarbeitern. Das ist das richtige Zeichen, echte Personalarbeit und Feel Good Management braucht auch genug Menschen die sie ausführen. Ich kann kein Unternehmen ernst nehmen, wo der CEO sagt wir brauchen neue Talente und dann aber der völlig überforderten Assistentin alleine die ganze Personalarbeit auflastet.
Wir finden es falsch das es zu generalisieren und zu sagen “Du bist jetzt in dieser Stufe und darin gut”. Wenn du ein offeneres Format hast, hast du jemanden der ist technisch gut, jemand der holt gut Leute ab, jemand der passt gut auf Leute auf, es ist ein vielfältigeres Bild. Und das nicht festzuschreiben ist gut, weil es auch allen eröffnet sich weiterzuentwickeln und das Ganze so flüssiger bleibt.
Hier spricht mir Fridel natürlich aus meiner fluiden Seele. Diese Aussage kam als Antwort auf die Frage, ob es nicht utopisch sei zu behaupten Jimdo käme praktisch ohne Hierarchien aus. Diese Art der leistungsbezogenen Betrachtung von Arbeit, ist DAS Kernelement der Arbeit der Zukunft. Menschen haben unterschiedlichste Begabungen, diese zu fördern und zur richtigen Zeit und an der richtigen Stelle mit Ihnen zu arbeiten, das macht den großen Unterschied zu herkömmlicher Führung aus. Eine großartige Erkenntnis, vor deren konsequenter Umsetzung Jimdo wirklich Respekt verdient hat.
Ich finde es lustig, dass wir hier sitzen und Menschen die in einem Unternehmen arbeiten und die sich darum kümmern das es den Menschen im Unternehmen gut geht, als innovatives System besprechen, was es leider Gottes ist. Und Gitta sagt schon fast entschuldigend “Wir sind keine normale HR-Abteilung, denn wir kümmern uns auch um die Menschen” was auch leider war ist. Das zeigt eigentlich recht gut welchen Stand wir hier in Deutschland haben (…).
Tobias Kärcher, Blogger, wollmilchsau.de
Ne, das ist nicht lustig Tobi, verdammt traurig ist das! Aber ein großartiges Zitat aus der Runde wie ich finde, mit dem ich diesen Blogpost nun schließe. Es waren große Ideen und Konzepte die bei Chez Sam in den heiligen Hallen von Jimdo ausgetauscht wurden. Für mich war es ein Meilenstein der modernen Unternehmensführung. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für Organisation und die Einladung liebe Svenja. Und wie gesagt liebe Leser, hört euch den Mitschnitt an und dann gibt es nächste Jahr kein Panel, sondern ein Barcamp der deutschen Feelgood Manager. Vamos?
Was war das für ein Fest. Ein Fest für die kollaborativen, fluiden Arbeitsformen der Zukunft. Theoretisches Gerede darüber wie es laufen könnte hatte keinen Platz, ich hörte super dichte Erfahrungsberichte von den Mitarbeiterinnen, die täglich dafür Sorge tragen das die Kultur, das richtige Gefühl und somit die Leistung ihrer Unternehmen stimmt. Ich war zu Gast bei Jimdo, die zum ersten Meetup der Feelgood Manager dieses Landes einluden. Als Evangelist für den Arbeitsplatz der Zukunft und Befürworter agiler Arbeitsmethoden habe ich schon viel von Jimdo gehört, bei meinem letzten Besuch vor ein paar Monaten durfte ich Magda, die Feelgood Managerin von Jimdo ja auch schon kennenlernen. Das Bild wurde aber in der Runde hervorragend erweitert durch Gitta Blatt, Head of HR bei dem Spielehersteller wooga (ja das waren die mit dem lila “W”auf den Jutetaschen bei der re:publica dieses Jahr) und Stefanie Häußler, Feelgood Managerin bei spreadshirt, dem Erfolgsstartup in Sachen customized Shirts. Natürlich saß auch Jimdo Gründer Fridel Detzner mit in der Runde. Großartig moderiert wurde das Panel von brand eins Technologie Korrespondent Thomas Ramge, der zwar durch seine kritischen Zwischenfragen die Damen nicht aus der Ruhe zu bringen vermochte, aber umso besser die Berater- und Journalistenkollegen auf der anderen Seite des Panels mit einbezog. Ich freute mich durch sehr gute Beiträge von Yvonne Neubauer, Tobias Kärcher und Slaven Marinovic. Ich bezog Platz direkt neben dem Lautsprecher um die Diskussion für euch auf einem Podcast festzuhalten. Keine Sorge liebe Audio-Muffel, die Aufnahme ist durchaus hörbar. An alle Personaler und Manager, bitte macht es zu eurem Pflicht-Hörspiel, legt die Flitze Feuerzahn Kassetten weg und hört euch an was die drei Damen zu sagen haben. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass in den extrem dichten Erfahrungsberichten alles drinsteckt was man zur Einführung eines Feel Good Managements in einem Unternehmen braucht. Folgende Punkte wurden in der Runde besprochen: Was macht ein Feel Good Manager? Welche Skills muss man als Feel Good Manager mitbringen und worauf kommt es an? Was verändert sich durch das Feel Good Management im Unternehmen? Sieht es hinter den so voller Spaß klingenden Kulissen der jungen Unternehmen wirklich so rosig aus? If it’s not fun, what’s the point about doing it? Firmenmotto von Ben & Jerrys, zitiert von Thomas Ramge In den für mich wichtigsten Zitaten, führe ich euch in diesem Blogpost durch den Abend. Der Podcast ist gekürzt, leider waren die Publikumsfragen und Einwürfe nicht zu verstehen, aber dies tut der Qualität des Inhaltes keinen Abbruch. Wenn wir merken, dass ein Spiel auch wenn es noch so erfolgreich ist eine Wachstumsgrenze erreicht hat, fackeln wir nicht lange mit weiteren Investitionen um zu sehen ob wir es noch gepusht, gepolisht und auf den Kurs zurück kriegen, sondern handeln verhältnismäßig schnell, weil wir der Meinung sind, dass wir gute Leute an Bord haben die es verdient haben an den Top-Themen zu arbeiten. Und sobald ein Thema kein Top Thema mehr ist, versuchen wir ein neues zu bringen, damit die Challenge für die hochmotivierte Talente permanent erhalten bleibt. Gitta Blatt, Head of HR, wooga Geradezu als großartig empfinde ich diese Einstellung zu Geschäftsmodell und Mitarbeiterentwicklung. Natürlich ist es mit am schwersten die guten Leute zu motivieren und an Bord zu halten. Eine hervorragende Firmenkultur kann viel dazu beitragen, aber wenn das Produkt an dem man baut eine Qual ist und man als Entwickler keine Fortschritte sieht, nützt das alles nicht viel. Gitta führt übrigens ein Team von über 18 Mitarbeitern (!), bei einer Gesamtgröße von 250 Mitarbeitern. Das ist das richtige Zeichen, echte Personalarbeit und Feel Good Management braucht auch genug Menschen die sie ausführen. Ich kann kein Unternehmen ernst nehmen, wo der CEO sagt wir brauchen neue Talente und dann aber der völlig[...]
Und hier kommen sie, die ultimativen Geheimnisse die erfolgreiches Bloggen auszeichnen. Wie schreibt man den “Killerblogpost”? Wie wird man Blogger-Superstar? Für derartig schwere Fragen hole ich mir ja generell Hilfe auf den ffluid Blog. Und weil Audio so großartig ist, hiermit in die Folge Nummer acht des ffluid Podcasts. Vielen Dank an Daniel Rehn, der sich als kompetenter Podcastpartner Zeit nahm und der natürlich selbst auf danielrehn.wordpress.com regelmäßig bloggt.
Der Podcast fand im Abschlussprogramm des zweiten Tages des Barcamp Hamburgs (#bchh12) statt, über meine Sessions habe ich hier ja schon ausführlich gebloggt. Auch vielen Dank an David Philippe, der uns tatkräftig unterstützt hat mit fast perfekter Ablenkung meiner kleinen Tochter die am Samstag mit mir auf dem Barcamp war. Ana Luisa fand allerdings das Mikrofon doch zu faszinierend und kam nicht umhin mindestens einmal reinzusprechen. Schön auch das Foto von dir David, Podcast mit erschwerten Bedingungen!
:)
Hört euch die Folge an und lasst uns einen Kommentar hier, was sind eure Lieblingsbogs? Was sind eure Erfahrungen mit dem Bloggen? Es folgen alle im Podcast genannten Blogs und Verweise zu Inhalten und Kampagnen:
Und hier kommen sie, die ultimativen Geheimnisse die erfolgreiches Bloggen auszeichnen. Wie schreibt man den “Killerblogpost”? Wie wird man Blogger-Superstar? Für derartig schwere Fragen hole ich mir ja generell Hilfe auf den ffluid Blog. Und weil Audio so großartig ist, hiermit in die Folge Nummer acht des ffluid Podcasts. Vielen Dank an Daniel Rehn, der sich als kompetenter Podcastpartner Zeit nahm und der natürlich selbst auf danielrehn.wordpress.com regelmäßig bloggt. Der Podcast fand im Abschlussprogramm des zweiten Tages des Barcamp Hamburgs (#bchh12) statt, über meine Sessions habe ich hier ja schon ausführlich gebloggt. Auch vielen Dank an David Philippe, der uns tatkräftig unterstützt hat mit fast perfekter Ablenkung meiner kleinen Tochter die am Samstag mit mir auf dem Barcamp war. Ana Luisa fand allerdings das Mikrofon doch zu faszinierend und kam nicht umhin mindestens einmal reinzusprechen. Schön auch das Foto von dir David, Podcast mit erschwerten Bedingungen! :) Hört euch die Folge an und lasst uns einen Kommentar hier, was sind eure Lieblingsbogs? Was sind eure Erfahrungen mit dem Bloggen? Es folgen alle im Podcast genannten Blogs und Verweise zu Inhalten und Kampagnen: Der Vortrag von Sascha Lobo auf der re:publica 2012, youtube /publishing auf Social Networks und die Risiken, beginners-mind.de Carta.info, das Vielautorenblog “für digitale Öffentlichkeit, Politik und Ökonomie” Blogpostkapmagnen die gefallen: die Elbdudler und die Flaschenpost Blogpostkapmagnen die gefallen: Thirdwave Berlins “weekly reads“ kleiner Zusatz: Screencast: Organisation mit RSS-Readern
Wie wichtig sind eigentlich Fan und Follower Zahlen? Zählt nicht viel eher die wirkliche Interaktion mit der Fanbase? Kommt es nicht eher auf die Inhalte an? Facebook hat uns mit dem Edge Rank gelehrt, dass uns die Fans eigentlich nur dann etwas nutzen, wenn wir auch Shares (Gold), Kommentare (Silber) und Likes (Bronze) bekommen. Postings die kein Feedback erhalten, gehen unter in der Timeline.
Auf meinem Weg zu einer drei-Städte-Roadshow in die Schweiz, habe ich mir die letzte Ausgabe der deutschen Wired gekauft und las einen Artikel des Lady Gaga Managers Troy Carter (hier der Original Artikel). Dieser Mann hat Großes vor, Troy will aus dem Social Media Imperium des berühmtesten Popstars weltweit, ein völlig neues Fanerlebnis machen. Mit dem Launch des eigenen Social Networks Little Monsters von Gaga, das auf der Technologie des Startups Backplane basiert, ist der erste Schritt in diese Richtung getan.
Aber trotz alledem ist Gaga DIE Instanz in den Social Media. Mit bald 54 mio Fans auf Facebook (Platz vier) und 31 mio Twitterfollowern (Platz eins) versteht sie es beispielhaft Ihre Fans in Verzücken zu versetzen. Aber um auf die einleitenden Fragen zurückzukommen, wieviel Power hat Gaga denn mit der viertgrößten Facebookpage eigentlich?
Diese Frage konnte ich für mich letzte Woche beantworten, als ich auf ein Posting von ihr aufmerksam wurde. Hier warb sie für ein Wasser das die Company hinter ihrem Manager “Atom Factory” gerade herausbrachte.
So ein bisschen Wasser in der Plastikflasche ist total modernes Zeug und super In gerade. Es müsste sich also über den Millionen Account Gaga’s wie geschnitten Brot verkaufen. Ich begab mich sofort auf die Seite und machte Screenshots von der rasant wachsenden Fangemeinde von “Pop Water”. Hier die Ergebnisse:
Wow, dachte ich bei mir. Mit jeder Minute die verstrich prasselte es Likes. In nicht einmal zehn Minuten hatte die Seite über 1.000 Fans. Ein Wahnsinn! Welche Recruitingseite wünscht sich nicht einmal ein derart rasantes Wachstum hinzulegen? Vielleicht sollte man einfach mal bei Lady Gaga anklopfen?
Als ich diese Entdeckung meinen Coworkern im betahaus vorstellte, zuckten diese mit den Schultern und sagten: “Tausend Fans in zehn Minuten? Nur? Das ist schwach!” Und nach ein wenig nachdenken muss ich sagen, sie haben verdammt nochmal recht. Gehen wir einmal davon aus, dass alle diese Likes von dem Posting von Lady Gaga herrühren. Runden wir auf 1.000 Fans ab und nehmen glatte 53.000.000 Fans. Dann haben insgesamt nur 0,0001 Prozent aller Fans dieses Posting so wahrgenommen, dass sie mit einem Like darauf reagierten. Das ist eine Null mit drei Nullen rechts vom Komma!
Nach dieser Entdeckung muss ich sagen, machen die bombastischen Fan und Followerzahlen der Stars nicht mehr einen so großen Eindruck auf mich. Ich stimme meinem Bloggerfreund David Philippe zu, der vorletzte Woche schrieb: “Ich habe keinen Bock mehr auf euren Schwanzvergleich!”. Vollkommen richtig, es geht um die Inhalte, den steten Aufbau der Beziehung zu den Lesern und Fans und darum ein feines Gespür zu entwickeln für diejenigen die einem da draußen zuhören. ;
Was wollt ihr denn mit den Fans machen? Denkt da doch bitte einmal drüber nach, bevor ihr da viel Geld investiert! Es ist sinnvoller, beim Fanaufbau gleich auf die Zielgruppe zu achten. Dann ist man vielleicht nicht so schnell wie der Wettbewerber, dafür hat man aber die richtigen Leute, die womöglich auch echte “Fans” sind und nicht einfach irgendwelche Like-Zombies.
David Philippe auf davidphilippe.wordpress.com
In diesem Sinne hoffe, dass ich ein wenig dazu beigetragen zu habe das auch ihr diesen falschen Respekt vor großen Zahlen verliert. Es geht um etwas anderes bei Social Media und wer das versteht, wird auch davon profitieren können.
Dieses Wochenende war wieder Barcamp Hamburg und dieses Mal habe ich dem Mandat meines Kalenders entsprochen und mich rechtzeitig angemeldet. Was soll ich schreiben, was mir der werte Daniel nicht schon von der Seele geschrieben hat? Ach ja, es ist ein so heimelig, angenehm, familiäres Miteinander auf dem Barcamp in den Räumen von Otto in Bramfeld. Es macht einfach Spaß zu sehen wie viele kreative Sessions gehalten werden, Geheimtipps waren an vielen Ecken zu finden.
Es ist Movember
Bevor ich auf meine Sessions zu sprechen komme sei gesagt, dass wir diesen Monat Movember haben. Diese unterstützenswerte Aktion verlangt von den männlichen Teilnehmern, sich den Monat über einen Schnurrbart wachsen zu lassen. Damit soll Männern Mut gemacht werden verantwortungsvoller mit der eigenen Gesundheit umzugehen. Viele Krankheiten können früher und wesentlich erfolgreicher behandelt werden, wenn Mann regelmäßiger zu Gesundheitschecks gehen würde. Außerdem sammeln die MoBro’s in Teams Geld für verschiedene Institutionen wie z.B. Krebshilfen. Ich traute mich für das Barcamp mit einem ganz besonderen Moustache aufzutreten, dem Trucker. Auch wenn ich die Aktion nicht vier Wochen durchhalte, hier könnt ihr meine MoBro’s unterstützen mit Spenden.
Session: Stundensatzverhandlung
Als die Sessionplanung voranschritt, kam mir spontan eine Idee etwas für das tägliche Brot des Freelancerlebens zu sagen. Vielen Dank an Sanja das du diese Aktion mitgemacht hast, trotz deiner Abneigung gegen Truckerbärte. Es ist doch immer wieder schön Sessions komplett spontan ein paar Minuten vor Beginn vorzubereiten. Und vielen Dank an Henning, der das Bild einfing, MoBro mit @kassanja, Hello Yeah!
Danke auch an Lars Brücher das wir zu deiner Session dazustossen durften. Lars hatte eine Adhoc-Umfrage auf dem Barcamp initiiert und lieferte spannende Insights die sich gut ergänzten mit unseren Themen.
Ich habe in der folgenden Slideshare noch eine kleine Zusatzinfo einfließen lassen. Die Formel zur Berechnung eures Tagessatzes. Ich finde eine derartige Formel ist sehr wichtig, lasst euch nicht von anderen diktieren was ihr zu nehmen habt, rechnet durch was ihr zum Leben braucht und haltet euch dran. Vielen Dank für die gute Diskussion und die vielen guten Fragen.
Session: Recruitingvideo Katastrophen
Ziemlich direkt im Anschluss, ging es in meine Session zusammen mit Jürgen Sorg. In einer spritzigen Doppelmoderation, haben wir die größten Recruitingvideo Katastrophen gezeigt. Im großen Kinosaal haben wir richtig Spaß gehabt, den Fremdschämfaktor erhöht und auch ernsthaft diskutiert. Natürlich waren neben Klassikern der Recruitingfailvideos, wie dem BMW Praktikums Rap, auch die nicht minder heftigen Katastrophen von Bewerbern mit dabei.
Aber wir zeigten auch ein paar gute Beispiele und wie ich hörte, konnten wir ein paar Ohrwürmer setzen. Natürlich ist es schon ein wenig gemein, die zum Teil wirklich guten Ansätze von Praktikanten so zu zerreißen, ich weiß so was tut weh. Aber leider ist es da draußen im Internet zu finden und das ist Teil des Problems für die meisten dieser Beispiele. Ich hoffe es gibt nächstes Jahr ein paar mehr gute Recruitingvideos. Es war ein riesen Spaß, vielen Dank Jürgen für die gemeinsame Moderation und natürlich tausend Dank an das Pulikum, ihr ward großartig.
Es folgt nun die interaktive Präsentation mit direkt eingebundenen Videos. Viel Spaß beim Anschauen!
Heute morgen erreichte mich eine derart schockierende Nachricht, mir blieb fast mein Müsli im Halse stecken. Lediglich ein Tick über die Hälfte der für die Facebook Recruiting Studie 2012 untersuchten knapp 300 Facebook Karrierepages, reagieren überhaupt auf ihre Fans. Um es noch deutlicher zu sagen, bei 46,67% der von Atenta untersuchten Facebookpages laufen die Fans mit ihren Fragen zum Unternehmen und dem Bewerbungsprozess komplett ins Leere.
Liebe Recruiter die ihr euch jetzt angesprochen fühlt, bitte setzt doch im Dashboard eurer Seite unter “Genehmigungen verwalten” das Häkchen auf “Veröffentlichung der Seite zurücknehmen” bis ihr euch entschieden habt auf den Zug “offener Dialog auf Facebook” aufzuspringen. Bitte stört nicht die Timelines euer Fans mit phatischer Kommunikation auf die keiner reagieren will, aber auch eigentlich nicht möchte wenn es keine Antwort gibt. Bitte wartet ein wenig, bis es klappt mit dem Facebooken.
ziellose Einstellung
Eine solche Einstellung ist dreist? Ihr denkt was erlaubt sich dieser Berater so eine Frechheit? Mit Verlaub würde ich sogar sagen, dass alle Bemühungen in den Social Media die derartig wie aus der Hüfte geschossen wirken, mehr Schaden anrichten als das sie nützen. Das gilt für schlechte Recruitingvideos genauso, wie eben für Facebookseiten die aus welchen Gründen auch immer nicht mit ausreichender redaktioneller Kompetenz und Community Management geführt werden. Und wehe diese völlig ziellose Einstellung in Bezug auf Social Media Auftritte geht jetzt auch mit Pinterest, app.net oder [add Social Media Hype here] weiter.
Bei dieser Situation ist es sogar besser, wenn man eine Agentur dafür bezahlt die Statusmeldungen schreiben zu lassen. Dann können zumindest technikaffine Junior Community Manager eine schnelle Antwort schreiben, bevor der Bewerber das Gefühl hat, dass er mit seiner Interessensbekundung etwas falsch gemacht hat. Ich halte zwar nichts davon die Contentredaktion für ein so sensibles Thema wie Social Media Recruiting in die Hände einer Agentur zu geben. So versuche ich jeden meiner Kunden so umfassend in Social Media Content Redaktion und Community Management zu coachen, dass dieser Prozess selbständig läuft, aber mit den Ergebnissen dieser Studie, knicke ich glaube ich langsam ein.
Social Media Recruiting wird unterschätzt
Natürlich sind mir die Probleme der meisten Personaler völlig bewusst und es ist auch ein bisschen gemein so direkt zu sein. Aber leid tut es mir nicht, denn es muss wohl noch ein wenig mehr weh tun bis sich wirklich etwas tut. Die Wahrheit ist nämlich nicht, das der Wert von Social Media noch nicht bekannt ist oder das es zuviel andere Dinge zu tun gibt und die Zeit fehlt. Die Wahrheit ist Social Media Recruiting wird maßlos unterschätzt. Es geht nicht nur darum sich auf den Kanälen wo sich die Generation Y trifft auch Gehör zu verschaffen. Es geht um den effizienten Aufbau eigener Kommunikationskanäle, die wie kein anderer Kanal vorher (Print, Messen, Stellenbörsen) eine so direkte und vor allem messbare Erfolgsbilanz zulässt. Gerade auf Facebook kann jeder Personaler zum ersten Mal in Echtzeit sehen wie Kampagnen ankommen und welche Bewerber aus welcher Region und in welchem Alter sich für die Inhalte des Unternehmens interessieren. Als Recruiter 2.0 schafft man es durch aktive Rekrutierung den Kontakt zu potentiellen Mitarbeitern zu knüpfen noch bevor sie wissen das sie einen Job suchen. Der Wert einer aktiven und großen Fangemeinde/Followerschaft/ Leserschaft ist gleichzusetzen mit einem deutlich fünfstelligem Mediabudget, ach was sage ich es geht in die Millionen über die Jahre.
fluide Hilfe
Aber nun genug der direkten Beschimpfung meiner zukünftigen Kunden, ich möchte ja gerne helfen. Die Erkenntnis, dass ein Personaler nun mehr wie ein Marketeer denken sollte, ja ein Meta-Marketeer der nicht nur Netzwerker sondern auch Community Manager gleichzeitig ist, kommt natürlich brutal daher (siehe dazu diesen Beitrag zum Recruiter 2.0 von Suppenkollege Robindro Ullah). Aber es führt kein Weg daran vorbei, wenn man Social Media Recruiting richtig machen will.
Die Skills des Recruiter 2.0 sind vielfältig, eine ganz wichtige Fähigkeit liegt darin relevante Inhalte zu produzieren. Wenn wir bei dem Beispiel Facebook bleiben, ist diese schon in der DNA des Social Network festgelegt. Wer Dinge postet die keinen interessieren, wird gar nicht erst gesehen. Das war diese gemeine Wahrheit über den Edge Rank und Nein, dass ist nicht böse von Facebook sondern der Grund warum Facebook überhaupt noch interessant ist. Wenn ich mir vorstelle ich würde wirklich alle Postings der 924 Seiten die ich geliket habe sehen, ich würde Facebook wohl nicht wieder aufmachen. (Mehr dazu in diesem Artikel vonThomas Hutter)
Ich möchte jedem Leser und aktuellem ffluid Newsletter Abonnenten hiermit ein Angebot machen, ich werde zum nächsten Monat mein vielgenutztes ffluid Facebook Manual, ein ausführliches Whitepaper mit vielen Posting-Beispielen und ausführlichen Erklärungen zu Edge Rank und Aufbau der Facebookseite im Wert von zwei Beratertagessätzen kostenlos weitergeben. Rechts ein Screenshot des Inhalts. Alles was ihr tun müsst, ist euch unter dem Link bit.ly/subscribe-ffluid oder auf der rechten Seite hier auf ffluid.de für meinen vierwöchig erscheinenden Newsletter anzumelden. Denn konkrete Hilfe bekommt nur der, der auch einen Klick weitergeht als alle anderen. In diesem Sinne, ich freue mich darauf bald mehr Corporate Postings in meiner Facebook Timeline zu sehen, denn dann weiß ich das die Facebook Recruiting Studie 2013 besser ausfallen wird.
Von Dienstag bis Donnerstag hatte ich die Freude sehr eng mit Ali Mahlodji zusammen zu arbeiten, wir waren auf der #SMRC Hamburg (Bericht in der W&V, Post beim Jo) die wieder einmal hervorragend von Stefan und Frank organisiert und von Jan, Alex und dem Rest von Atenta mit einem super Line-up versehen wurde. Und vor allem saß das gesamte whatchado Deutschland Team zusammen, einem ganz großartigem Kader aus Filmemachern, PRlern und Sales-Experten um über den Launch von whatchado in Deutschland zu sprechen.
Ich bin ehrlich baff über die Geschwindigkeit mit der die Idee wächst. Als ich vor ein paar Wochen in Wien war und mit Jubin und Ali die Kooperation geschlossen habe, fing ich gemäß des Claims dieser ganze Veranstaltung hier “fast forward concepts” einfach mal an mit den ersten Kundenkontakten. Nicht einmal zwei Wochen später haben wir tatsächlich den ersten großen Kunden für den Deutschlandstart gewonnen. Die nächsten Steps gehen natürlich in den professionellen Aufbau des deutschen Standorts, natürlich mit der kontinuierlichen Unterstützung aus Wien.
In diesem Podcast unterhalte ich mich mit Ali über das letzte Jahr, der Gründungsphase von whatchado, was er dabei alles erlebt hat und welche Lehren er daraus gezogen hat. Natürlich unterhalten wir uns über die konkreten Ergebnisse der Arbeit, wie es bei den Bewerbern ankommt und welche Erfolgsstories es gibt in puncto Traumjobfindung. Sehr schön finde ich aber auch den überraschenden Ausflug in Richtung Mitarbeiterführung und Unternehmensgründung.
Du kannst Menschen viel Geld zahlen und trotzdem kündigen sie. Du musst dich von vornherein fragen: “Wie schaffe ich es die Leute abzuholen, wie wachsen wir gemeinsam, so dass alle dabei bleiben wollen, sich begeistern und für die Sache brennen? Wenn es etwas zum Feiern gab, haben alle gefeiert und wenn es etwas zum Weinen gab haben alle geweint.”
Ein äußerst erfrischendes Gespräch war das mit Ali, ich freue mich schon auf den 23.10. und 24.10. da beginnt unsere Deutschland Roadshow die wir zu dritt machen. Erste Station ist natürlich Hamburg, an alle interessierten HRler und Manager, am Dienstag den 23.10. haben wir Stand heute noch ein paar Slots frei, nutzt die Kontaktseite für einen Ping oder schreibt mir einen Kommentar.
Foto: Torsten Schaper Von Dienstag bis Donnerstag hatte ich die Freude sehr eng mit Ali Mahlodji zusammen zu arbeiten, wir waren auf der #SMRC Hamburg (Bericht in der W&V, Post beim Jo) die wieder einmal hervorragend von Stefan und Frank organisiert und von Jan, Alex und dem Rest von Atenta mit einem super Line-up versehen wurde. Und vor allem saß das gesamte whatchado Deutschland Team zusammen, einem ganz großartigem Kader aus Filmemachern, PRlern und Sales-Experten um über den Launch von whatchado in Deutschland zu sprechen. Ich bin ehrlich baff über die Geschwindigkeit mit der die Idee wächst. Als ich vor ein paar Wochen in Wien war und mit Jubin und Ali die Kooperation geschlossen habe, fing ich gemäß des Claims dieser ganze Veranstaltung hier “fast forward concepts” einfach mal an mit den ersten Kundenkontakten. Nicht einmal zwei Wochen später haben wir tatsächlich den ersten großen Kunden für den Deutschlandstart gewonnen. Die nächsten Steps gehen natürlich in den professionellen Aufbau des deutschen Standorts, natürlich mit der kontinuierlichen Unterstützung aus Wien. In diesem Podcast unterhalte ich mich mit Ali über das letzte Jahr, der Gründungsphase von whatchado, was er dabei alles erlebt hat und welche Lehren er daraus gezogen hat. Natürlich unterhalten wir uns über die konkreten Ergebnisse der Arbeit, wie es bei den Bewerbern ankommt und welche Erfolgsstories es gibt in puncto Traumjobfindung. Sehr schön finde ich aber auch den überraschenden Ausflug in Richtung Mitarbeiterführung und Unternehmensgründung. Du kannst Menschen viel Geld zahlen und trotzdem kündigen sie. Du musst dich von vornherein fragen: “Wie schaffe ich es die Leute abzuholen, wie wachsen wir gemeinsam, so dass alle dabei bleiben wollen, sich begeistern und für die Sache brennen? Wenn es etwas zum Feiern gab, haben alle gefeiert und wenn es etwas zum Weinen gab haben alle geweint.” Ali Mahlodji, CEO und Founder whatchado GmbH Ein äußerst erfrischendes Gespräch war das mit Ali, ich freue mich schon auf den 23.10. und 24.10. da beginnt unsere Deutschland Roadshow die wir zu dritt machen. Erste Station ist natürlich Hamburg, an alle interessierten HRler und Manager, am Dienstag den 23.10. haben wir Stand heute noch ein paar Slots frei, nutzt die Kontaktseite für einen Ping oder schreibt mir einen Kommentar.
Wie kann man Dienstleistungen anbieten, die so attraktiv sind, dass sich Kunden anstellen um dafür Geld auszugeben? Was muss man tun um statt gewöhnlich zu sein, awesome zu werden? Seit meinem Einstieg in die Welt des Vertriebs Anfang 2000 beschäftige ich mich mit dem Thema Vendor-Relations oder auf Deutsch gesagt, wie man seine Produkte verkauft. Dabei habe ich von Telefonmarketing über Kosmetik und Finanzdienstleistung schon so einiges gemacht. Seit meinem Sprung in den B2B Bereich 2006 wurde es schlagartig schwieriger, es galt komplexe Dienstleistungen zu verkaufen, statt anfassbare Produkte. Und heute als Unternehmensberater und Gründer für Social Media Recruiting spreche ich über Reichweite, Content, User Engagement und Facebookfans. Mit dem Start der whatchado-Kooperation vor 14 Tagen allerdings, haben sich irgendwie ein paar Synapsen verbunden und veranlassten mich zu diesem Tweet:
Auf den ersten Blick mag es schwer sein, bei einer spezialisierten Dienstleistung ähnliche Kaufimpulse hervorzurufen wie ein Tech Gadget das sich wie geschnitten Brot verkauft. “Ist ja auch ein ganz anderer Markt”, mag da so manch gebeutelter Account Manager sagen. Diejenigen die Dale Carnegie gelesen haben werden sagen: “Du musst nur ein guter Zuhörer werden und auf den Kunden hören!”. Aber ich werde den Eindruck nicht los, dass es nicht so sehr darum geht wie oder in welchem Bereich, sondern was man verkauft.
Ein guter Freund sagte mir einmal: “Es geht darum Inuits Temperierschränke zu verkaufen und nicht Eskimos Kühlschränke” In diesem Satz steckt viel drin, auch wenn er etwas hinkt. Zu erst einmal geht es natürlich darum seinen Kunden zu verstehen. Hier sind es die eingeborenen Bewohner u.a. Grönlands die sich selbst nie als Eskimos bezeichnen würden. Aber viel wichtiger ist das Bild eines Temperierschrankes statt eines gewöhnlichen Kühlschrankes, es geht darum die Speisen wohl zu temperieren und nicht wohlmöglich einzufrieren. Natürlich muss das Produkt dieses Versprechen auch halten, aber dieses Bild macht klar worauf ich hinaus will.
Auch und gerade im B2B Business will man Dienstleistungen kaufen die gut durchdacht sind, die funktionieren, deren Design so unwiderstehlich ist, dass man auch das Budget hierfür freigegeben bekommt. Bei vielen Gründern sehe ich leider, dass sie viel Mühe in die Entwicklung von Plattformen, oder die Formulierung der Services stecken, aber zu wenig in die Perspektive des künftigen Käufers. Gerade als agiles Startup reicht es nicht awesome zu sein, man sollte besser Produkte haben die die Kunden lieben.
Mit genau dieser Einstellung werden zur Zeit große Erfolge auf Crowdfunding Plattformen wie Kickstarter gefeiert. Hier kaufen Kunden einzig aus dem Grund, das sie das hoffentlich erfolgreiche entwickelte Produkt dann auch bekommen. Diese Art des Vertrauens von begeisterten Kunden, und einer ganzen Handvoll Micro-Investoren, kann man sich auch im B2B-Umfeld zu nutze machen. Ich würde sogar sagen, dass man in dieser schnelllebigen Zeit unbedingt darauf angewiesen ist, Services ständig neu auszurichten.
Die beste Methode das zu tun, ist der regelmäßige Kontakt zu seinen Kunden. Statt nur in der F&E-Abteilung seines Beratungsunternehmens zu hocken, sollte man möglichst früh die Kunden Akquise suchen. Release early, release often - das gilt nicht nur für das nächste Facebook, dass irgendwo zwischen London, Hamburg und Wien gerade entwickelt wird. Wenn man als Dienstleistungsunternehmen merkt, dass der Kunde nicht kauft, gilt es die Perspektive zu wechseln. Woran genau liegt es, das die Nachfrage nicht stark genug ist? Was kann ich tun, damit ich einen Sog des Interesses erzeugen kann, damit der Kunde sich meine Dienstleistung förmlich selber verkauft?
Nur wenn ich als Vertriebler zwischen die Gründe für die Projektabsagen schauen kann, also dort wo sich Worte wie gewöhnlich und uninteressant tummeln, dann fange ich an zu verstehen. Ich kann abwägen wie sich meine Dienstleistung verändern muss, damit ich mich schnellstens aus der Gewohnheitsfalle retten kann. Ich glaube daran, dass diese Art von fluidem Vertrieb die eng mit einem neuen Verständnis für die Wirkung von Dienstleistung verbunden ist, absolut entscheidend ist. Die Phrasen “mache deine Hausaufgaben” und “halte die Schlagzahl hoch” greifen zu kurz. Hinter den Tugenden Fleiß und Disziplin stecken zu viele Jahrzehnte der alten Schule des Vertrieb die zwar noch praktiziert wird, aber langsam ausstirbt.
Ich empfehle die Trennung von Machern und Vertrieblern von Business-to-Business Lösungen aufzuheben, die Rollen umzudrehen und schnelle Wechsel zu vollziehen. Neben den guten alten Tugenden wie Fleiß und Disziplin, wachsen die Tugenden der Zukunft Agilität und Empathie heran. Der B2B-Sales Consultant von heute spult keinen Verkaufsleitfaden ab, sondern reagiert mit verschiedenen Nutzenargumentationen. Es werden dem Kunden klare und fassbare Vorteile aufgezeigt, die es ihm leicht machen seine Vorgesetzten zu überzeugen das Budget freizumachen. Das geschieht insbesondere dadurch, dass Wörter wie User Engagement und Reichweite verknüpft werden mit bestehenden Kanälen des Kunden. Erst wenn die angebotene Dienstleistung auf perfekte Weise mit der Welt des Kunden verknüpft werden kann, verkauft sie sich auch wie geschnitten Brot. Was sind eure Erfahrungen ihr Verkäufer und Gründer da draußen? Ich freue mich über eine anregende Diskussion.
Potzblitz, da sind wir bereits bei Folge No. 6 des ffluid Podcast, ich bin begeistert. Noch mehr freue ich mich aber, dass Ali Jelveh sich diese Woche die Zeit genommen hat mit mir ein intensives Gespräch zu führen. In dieser Folge geht es natürlich um das Baby von Ali, dem Startup protonet das diese wunderbaren orangenen Boxen baut die hier im betahaus überall herumstehen. Die Idee dahinter ist, dass man sich als Agentur, kleines Unternehmen und auch Privatkunde seine eigene Cloud und Miniserver bauen kann. Die protonet Box hat ein Leistungsstarkes WLAN und ist ein NAS und somit Speichermedium für bis zu 16 TB. Besonders cool ist z.B. das man seine eigene Music-Library so auch immer über die Netzwerke und sogar das Internet verfügbar machen kann, man baut sich sozusagen sein eigenes Spotify mit Protonet und AppleTV.
Was mich und Ali in diesem Podcast aber insbesondere interessiert, ist schlichtweg die Zukunft des Internet. Alis Vision davon, wie wir Menschen uns künftig über Technologie vernetzen werden ist brilliant. So werden mit protonet aus den heute eigentlich nur herumstrahlenden WLAN Routern, eigene Sender die sich untereinander vernetzen können. Stellt euch vor aus Nachbarschaften werden wieder echte Gemeinschaften mit Projekten wie Stadteilwerkschaften oder Jugendhäusern wo sich Familien, Singles und Kinder einbringen können. Wie schön wäre es, wenn man die heute noch brachliegenden Fähigkeiten der Menschen die um einen herum wohnen, für das Allgemeinwohl nutzen könnte. Einige werden sagen das gibt es doch schon, was ist mit Kirchen, Vereinen und bestehenden Wohngemeinschaften? Richtig, aber wie so oft ist es die Technologie, die laut Ali als Katalysator für diese bisher kaum vernetzten Gemeinschaften unglaubliches leisten kann. Wenn man nur wüsste das drei Stockwerke über einem ein Architekt wohnt der bei der Planung eines Projektes nur allzu gerne helfen würde?
Ich glaube nicht daran, das die momentane Facebook-Euphorie der Weisheit letzter Schluss ist. Die Relevanz der Plattform ist zweifelsohne hoch und wird noch lange bestand haben, aber nicht mehr als Social Network Monopol. Ich glaube, dass es eine neue Bewegung der Metazentralität geben wird. Damit meine ich, dass wir unsere eigene kleine Cloud haben werden, entweder bei uns im Flur neben dem Telefon oder angemietet bei einem Dienstleister unseres Vertrauens, dem Tante Emma Laden für unsere digitalen Daten etwa.
Ich finde diese Idee spannend, der Auszug aus meinem Blogpost von Februar den ihr oben lest, geht genau in diese Richtung. Weitergehend würde ich sogar behaupten, dass der Hype um Facebook der jetzt langsam abkühlt und dieses hervorragende Tool um mit den verschiedensten Kontakten und Marken in Kontakt zu kommen eine Frage offen gelassen hat, nämlich wie sozial sind derartige Netzwerke wirklich? Ich möchte nicht auf ein Facebook Bashing aus und in diese Richtung geht der Podcast auch nicht, es ist das Gedankenspiel um die These, das die Zukunft des Internets lokal ist. Was sagt ihr dazu?
Das Internet ermöglichte uns, dass jeder mit jedem kommunizieren kann, aber es verändert sich nichts in unserer unmittelbaren Nähe. protonet soll der Katalysator für die Kommunikation in lokalen Gemeinschaften sein, um diese mit der richtigen Idee zu verändern.
Ali, Chief Revolutionary Officer von protonet Potzblitz, da sind wir bereits bei Folge No. 6 des ffluid Podcast, ich bin begeistert. Noch mehr freue ich mich aber, dass Ali Jelveh sich diese Woche die Zeit genommen hat mit mir ein intensives Gespräch zu führen. In dieser Folge geht es natürlich um das Baby von Ali, dem Startup protonet das diese wunderbaren orangenen Boxen baut die hier im betahaus überall herumstehen. Die Idee dahinter ist, dass man sich als Agentur, kleines Unternehmen und auch Privatkunde seine eigene Cloud und Miniserver bauen kann. Die protonet Box hat ein Leistungsstarkes WLAN und ist ein NAS und somit Speichermedium für bis zu 16 TB. Besonders cool ist z.B. das man seine eigene Music-Library so auch immer über die Netzwerke und sogar das Internet verfügbar machen kann, man baut sich sozusagen sein eigenes Spotify mit Protonet und AppleTV. Was mich und Ali in diesem Podcast aber insbesondere interessiert, ist schlichtweg die Zukunft des Internet. Alis Vision davon, wie wir Menschen uns künftig über Technologie vernetzen werden ist brilliant. So werden mit protonet aus den heute eigentlich nur herumstrahlenden WLAN Routern, eigene Sender die sich untereinander vernetzen können. Stellt euch vor aus Nachbarschaften werden wieder echte Gemeinschaften mit Projekten wie Stadteilwerkschaften oder Jugendhäusern wo sich Familien, Singles und Kinder einbringen können. Wie schön wäre es, wenn man die heute noch brachliegenden Fähigkeiten der Menschen die um einen herum wohnen, für das Allgemeinwohl nutzen könnte. Einige werden sagen das gibt es doch schon, was ist mit Kirchen, Vereinen und bestehenden Wohngemeinschaften? Richtig, aber wie so oft ist es die Technologie, die laut Ali als Katalysator für diese bisher kaum vernetzten Gemeinschaften unglaubliches leisten kann. Wenn man nur wüsste das drei Stockwerke über einem ein Architekt wohnt der bei der Planung eines Projektes nur allzu gerne helfen würde? Ich glaube nicht daran, das die momentane Facebook-Euphorie der Weisheit letzter Schluss ist. Die Relevanz der Plattform ist zweifelsohne hoch und wird noch lange bestand haben, aber nicht mehr als Social Network Monopol. Ich glaube, dass es eine neue Bewegung der Metazentralität geben wird. Damit meine ich, dass wir unsere eigene kleine Cloud haben werden, entweder bei uns im Flur neben dem Telefon oder angemietet bei einem Dienstleister unseres Vertrauens, dem Tante Emma Laden für unsere digitalen Daten etwa. jormason.com Ich finde diese Idee spannend, der Auszug aus meinem Blogpost von Februar den ihr oben lest, geht genau in diese Richtung. Weitergehend würde ich sogar behaupten, dass der Hype um Facebook der jetzt langsam abkühlt und dieses hervorragende Tool um mit den verschiedensten Kontakten und Marken in Kontakt zu kommen eine Frage offen gelassen hat, nämlich wie sozial sind derartige Netzwerke wirklich? Ich möchte nicht auf ein Facebook Bashing aus und in diese Richtung geht der Podcast auch nicht, es ist das Gedankenspiel um die These, das die Zukunft des Internets lokal ist. Was sagt ihr dazu? Das Internet ermöglichte uns, dass jeder mit jedem kommunizieren kann, aber es verändert sich nichts in unserer unmittelbaren Nähe. protonet soll der Katalysator für die Kommunikation in lokalen Gemeinschaften sein, um diese mit der richtigen Idee zu verändern. Ali Jelveh, Chief Revolutionary Officer, protonet
Gerade komme ich aus Wien von zwei arbeitsreichen Tagen und es liegt mir ein Yeahh auf den Lippen! Denn es ist eine Kooperation und definitiv der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Als ich im Juni auf der #SMRC mit Ibo über Social Trademarks gesprochen habe, hat mich auch ein ganz anderes Thema elektrisiert. Beim Mittagessen hörte ich von den Kollegen von monster.at und dem Verbund, dass es gerade ein ganz heißes Startup in Wien gibt das steil bergauf geht. Eine Karriereplattform wurde mir beschrieben, die mit Videos arbeitet- whatcha – what’ya – what’ya – ich brauchte eine Zeit um mir den Namen zu merken, es handelte sich um whatchado. Ich war sofort begeistert und wollte die Gründer unbedingt kennenlernen, etwas schwierig wenn man gerade auf einer Konferenz ist und auch einen Ganztages-Intensivseminar halten soll. Aber Dank der Flexibilität von Frank und Stefan, den wunderbaren Organisatoren der #SMRC, habe ich dafür gesorgt das whatchado Gründer Ali Mahlodji einen Überraschungsvortrag am zweiten Tag halten konnte.
whatchado ist eine Karriereplattform der neuen Generation, die eine in meinen Augen entscheidende Frage für den Berufsstarter und wechselwilligen High Professional beantwortet: “Welcher Beruf passt zu mir und was muss ich dafür können?” In maximal 6 1/2 minütigen Interviews werden Gründer, Freiberufler und die Mitarbeiter eines Unternehmens von Empfangsdame bis CEO ausführlich zu ihrem Werdegang und ihrem Aufgabenbereich befragt. Das Schöne an dem Konzept ist das ausgeklügelte Interessensmatching hinter den folgenden sieben Fragen:
Mit dem Klick auf das Interessensmatching wird der Zielgruppe (Schüler, Absolventen und High Professionals) in Echtzeit die dazu passenden Videos angezeigt. Das Besondere daran, auch die Interviewgeber beantworten alle diese Fragen. Der erste Schritt ist also Berufe zu entdecken, die zum eigenen Interessensprofil passen könnten: viel ich viel Reisen oder wenig, Kreativ arbeiten oder mit Zahlen, im Team oder als Einzelkämpfer. Frage Nummer 6 zum Beispiel, ist eine ganz fundamentale Frage. Die ehrliche Antwort nach den Einschränkungen, dem was nicht so toll ist an dem Job des Befragten, macht das Onboarding viel effizienter. Denn die bisher effektivste Möglichkeit zu erfahren was die Stress verursachenden Faktoren eines Berufs wirklich sind, war bisher einfach dort anzufangen. Der wohl wichtigste Vorteil überhaupt ist jedoch, dass man die Lebensgeschichte von Menschen hört, authentisch und unaufgeregt. Man erfährt nicht über den gefilterten Kanal der Personalabteilung wie es wohl wäre bei einem Unternehmen in einer bestimmten Position zu arbeiten, sondern man lernt die Lebensgeschichten von Menschen kennen. Das ist eine völlig neue Sichtweise auf das Employer Branding für Unternehmen, ermöglicht durch Storytelling und das Trägermedium Video.
Zusammen mit diversen Kooperationspartnern wie Universitäten oder hier die Stellenanzeigen von karriere.at wird die Reichweite erhöht!
Interessant wird whatchado als eine wertvolle Ergänzung für die Unternehmenskommunikation, den Aufbau der Arbeitgebermarke, das Personalmarketing und für den direkten Weg zur Besetzung von Positionen. Durch die intelligente Vernetzung mit dem Jobportal karriere.at, unter jedem Video werden dem whatchado User sofort passende Jobangebote vorgestellt. Die Business Pages für Unternehmen bieten zudem die Möglichkeit einer genauen Darstellung aller Karrieremöglichkeiten. Natürlich können die Videos durch eine Facebook-App auch auf der Recruitingseite des Social Networks angezeigt werden. Eine weitere kreative Idee des whatchado Teams, ist die Einbindung des passenden Mitarbeiter-Videos in die aktuelle Stellenanzeige, durch einen QR-Code auch in Printprodukten.
Atemberaubend ist die Geschwindigkeit mit der das junge Startup wächst. Nach nicht einmal sechs Monaten offizieller Firmengründung, zählt whatchado bereits Größen wie McDonalds, Accenture, Deloitte, den Stromerzeuger Verbund und das Kommunikationsunternehmen A1 zu seinen Kunden und die Liste wächst im Wochentakt.
Ich freue mich daher außerordentlich, dass ich die letzten zwei Tage ausführlich mit dem wunderbaren Team von whatchado unterwegs sein konnte. Ich war bei einem großen Videodreh für 10 Interviews bei der österreichischen Tageszeitung DiePresse dabei, habe abends mit dem Team Wien unsicher gemacht und einen Kooperationsvertrag geschlossen. ffluid ist ab heute offizieller whatchado Partner für Deutschland, ich habe bereits ein sechsköpfiges fluides Team für die Videoproduktion rekrutiert und ich werde mich um den Kundenkontakt kümmern, es kann also mit Vollgas losgehen. Vielen Dank an Miriam, Manuel, Stefan, Ranya, Kambis, Xenia und euch Jubin und Ali, es war mir ein Fest und nächstes Mal gibt’s eine Eitrige mit Krokodil, nem 16er Blech und zwar Jennifer.
P.S. Zum 10. Oktober ist whatchado Gründer Ali Mahlodji in Hamburg auf der Social Media Recruiting Conference und stellt die Karriereplattform ausführlich vor.
Seit einigen Monaten wird in meiner Timeline mit dem Hashtag #LSR ein Thema stark diskutiert, es handelt sich dabei um das Leistungsschutzrecht. Dieses Gesetz, das bereits Ende des Jahres in Kraft treten könnte, hat einen großen Einfluss darauf, wie künftig Online Content verteilt und auffindbar wird. Viel schlimmer ist jedoch für uns Online Publisher, sei es aus der PR, dem Personalmarketing, Texter im Agenturumfeld sowie für alle Blogger, die Unsicherheit darüber was denn jetzt erlaubt ist und was nicht.
“Es gibt weder eine rechtliche, noch wirtschaftliche oder technische Notwendigkeit für das Leistungsschutzrecht!”
Ich freue mich sehr, diese Themen in 40 Minuten Podcast zumindest angerissen haben zu können. Ich Danke dir Nina für deine Zeit und Expertise. Man folge Nina auf Twitter unter @neina_hh oder auf ihrer Seite fair-sprechen.de. Den Link zum aktuellen Podcast findet ihr wie immer unter bit.ly/ffluidcast und ihr könnt auch direkt hier auf Soundcloud reinlauschen:
Dieser Podcast ist ein Ein Muss für jeden der online Inhalte durch Blogs und Social Media bereitstellt. Es ist nicht zu spät sich zu informieren und sich gegen die Einführung eines Leistungsschutzrechtes zu engagieren. Es folgen die wichtigsten Links:
Ich freue mich über eure Kommentare, eine Bewertung meines Podcasts auf iTunes und flattert den Beitrag, wenn er euch etwas gebracht hat!
Seit einigen Monaten wird in meiner Timeline mit dem Hashtag #LSR ein Thema stark diskutiert, es handelt sich dabei um das Leistungsschutzrecht. Dieses Gesetz, das bereits Ende des Jahres in Kraft treten könnte, hat einen großen Einfluss darauf, wie künftig Online Content verteilt und auffindbar wird. Viel schlimmer ist jedoch für uns Online Publisher, sei es aus der PR, dem Personalmarketing, Texter im Agenturumfeld sowie für alle Blogger, die Unsicherheit darüber was denn jetzt erlaubt ist und was nicht. “Es gibt weder eine rechtliche, noch wirtschaftliche oder technische Notwendigkeit für das Leistungsschutzrecht!” Nina Galla, freie PR-Beraterin Ich freue mich sehr, diese Themen in 40 Minuten Podcast zumindest angerissen haben zu können. Ich Danke dir Nina für deine Zeit und Expertise. Man folge Nina auf Twitter unter @neina_hh oder auf ihrer Seite fair-sprechen.de. Den Link zum aktuellen Podcast findet ihr wie immer unter bit.ly/ffluidcast und ihr könnt auch direkt hier auf Soundcloud reinlauschen: Dieser Podcast ist ein Ein Muss für jeden der online Inhalte durch Blogs und Social Media bereitstellt. Es ist nicht zu spät sich zu informieren und sich gegen die Einführung eines Leistungsschutzrechtes zu engagieren. Es folgen die wichtigsten Links: ePetition zum stoppen des Leistungsschutzrechts Der Link zu der Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht ist leistungsschutzrecht.info Schaut euch gerne das zitierte Video des #elrep Teams hier an. Außerdem hier der von Nina zitierte belgische Fall auf Golem: Belgische Zeitungen fliegen aus Googles Suchmaschine Ich freue mich über eure Kommentare, eine Bewertung meines Podcasts auf iTunes und flattert den Beitrag, wenn er euch etwas gebracht hat!
The stories way back in our childhood about monsters under the bed or the boogie man in the cuboard are not true, we know that because we’re still alive. Since these are good news for our little ones, there’s a dark force which is so real, it is actually able to dangerously affect us adults badly. I’m not making up a story here guys, I saw it with my own eyes! It always happens in front of screens at work or by wiping your fingers on the cold surface of your mobile. It is easy to notice when this evil force affects someone. These poor individuals are so full of fear and under pressure, it really sucks their life blood out of them and leaves them with an empty stare. This haunting thread is called the Task Monster and this is what it looks like:
It is so scary and it all starts with a simple eMail-Adressl! Once you have your first the seed for the growing of the task monster is planted deep into your PC, Mac or Mobile Phone. Through the electromagnetic fields of these gadgets the Task Monster will directly grow in your brain! You continue working online and it all gets worse. By installing and using all of these little helpers like Basecamp, Dropbox, Trello, Podio, Wunderkit, Things and by using Google Docs and opening Facebook Groups the Task Monster starts to grow. And then one day you start feeling an itching and scratching in your shoulders, Doctors keep telling you it is about being stressed out and all, but this not true at all. It is the parasitic Task Monster that is slowly growing. With every mail you’re reading, every check hook your are setting in your To-Do Lists you’re feeding it. And then one day, when you forget to supply the Task Monster with the “Woosh” sounds of outgoing Mails, when you stop to check notifications and when you stop creating workspaces and manage tasks: IT WILL BREAK OUT!
It will hit you with the check hook of evil and with that your inboxes in every single mail-postbox and online service you are using will be doomed. You will have 233 unread notifications that are undeletable and just like sisyphos you will be forced to work it over and over again, the rest of your life!
So keep up working your tasks and feeding the Task Monster, before it is too late!
Man kann eingefügte Links bei Facebookpostings wieder rausnehmen, sobald man eine Vorschau sehen kann!
Ihr kennt das bestimmt noch aus der Zeit wo man sich witzige Filmchen per Mail hin und her geschickt hat? In der Zeit vor Youtube wo der Windows Media Player auf dem Firmenrechner immer eine Version zu alt war zum schauen? Kennt ihr vielleicht noch den kleinen Pinguin mit dem Spruch von Herrn Nuhr? Das war ja mein Favorite, lag noch Monate in dem entsprechenden Ordner.
Aus dieser Zeit kommt auch die Unart sich nackte Links hin und her zu schicken. Die zum Teil mehrere Zeilen überspannende, weil durch etliche Browser zerstückelten und wieder eingefügten Linkbruchstücke begleiten uns teilweise noch heute. Zu oft sehe ich sie noch, die nackten hässlichen Links in den Statusmeldungen der Facebookseiten dieser Welt. Aber das muss nicht sein! Doch wie kann man diese hässlichen langen Links kleiner machen? Wie kann man Links auf der Facebookseite unterbringen und diese danach sogar auf Klickzahlen tracken? Und was bringt einem der kluge Umgang mit zusätzlichen Links in Facebook Statusmeldungen überhaupt?
Diese Fragen beantworte ich in meinem vierten Podcast, wieder einer Folge mit Bewegtbild und mit Blick über meine Schulter in die weiten des world wide web und seinen wundervollen Tools! Viel Spaß beim Schauen und ab jetzt will ich die schönsten Links sehen, postet diese gerne auch hier. Nachdem ihr diesen Beitrag geflattert habt natürlich!
Man kann eingefügte Links bei Facebookpostings wieder rausnehmen, sobald man eine Vorschau sehen kann! Ihr kennt das bestimmt noch aus der Zeit wo man sich witzige Filmchen per Mail hin und her geschickt hat? In der Zeit vor Youtube wo der Windows Media Player auf dem Firmenrechner immer eine Version zu alt war zum schauen? Kennt ihr vielleicht noch den kleinen Pinguin mit dem Spruch von Herrn Nuhr? Das war ja mein Favorite, lag noch Monate in dem entsprechenden Ordner. Aus dieser Zeit kommt auch die Unart sich nackte Links hin und her zu schicken. Die zum Teil mehrere Zeilen überspannende, weil durch etliche Browser zerstückelten und wieder eingefügten Linkbruchstücke begleiten uns teilweise noch heute. Zu oft sehe ich sie noch, die nackten hässlichen Links in den Statusmeldungen der Facebookseiten dieser Welt. Aber das muss nicht sein! Doch wie kann man diese hässlichen langen Links kleiner machen? Wie kann man Links auf der Facebookseite unterbringen und diese danach sogar auf Klickzahlen tracken? Und was bringt einem der kluge Umgang mit zusätzlichen Links in Facebook Statusmeldungen überhaupt? Diese Fragen beantworte ich in meinem vierten Podcast, wieder einer Folge mit Bewegtbild und mit Blick über meine Schulter in die weiten des world wide web und seinen wundervollen Tools! Viel Spaß beim Schauen und ab jetzt will ich die schönsten Links sehen, postet diese gerne auch hier. Nachdem ihr diesen Beitrag geflattert habt natürlich! Hier geht’s lang: http://bit.ly oder http://bitly.com
Da sprechen Ruben und ich im letzten Beitrag noch über das Coworking und was es Konzernen bringen kann und zack, sitzt Sonja Königsberg, Leiterin des Personalmarketings bei OTTO, neben mir im betahaus. Sie war sogar bereit mir auf die Couch für einen Plausch zu folgen. In der dritten Folge des ffluid Podcasts, sprechen wir darüber wie OTTO mit Social Media Personalmarketing macht, wo die Diskussion über den Social Media ROI Sinn macht und wo nicht, was sich Sonja für das Personalmarketing wünscht und warum wir noch eine Folge zusammen machen werden.
Hier für euch der Link der im Podcast angekündigten Studie von vi Knallgrau und der FH Johaneum. Es sind schon ein paar gute Erkenntnisse dabei, vor allem weil diese mal aus der DACH Region kommen und nicht aus den Staaten. Auf der anderen Seite hat Sonja natürlich recht mit der Aussage, dass man sich im Grunde nicht zu sehr auf solche Studien fokussieren sollte. Wenn man sklavisch den Redaktionsplan danach aufsetzt, wird man unflexibel. Meiner Erfahrung nach, ist es jedoch durchaus so, dass die meiste Interaktion auf Facebook eher nach dem Mittag und besonders abends kommt. Aber probiert es selbst aus, denn wer gute Inhalte postet, bekommt auch gutes Feedback! Was die Inhalte angeht, verlinke ich hiermit gerne auf einen älteren Blogpost und Vortrag von der #smrc 2011.
Ich habe einiges mitgenommen aus dem Gespräch für den 3. ffluid Podcast, natürlich teile ich Sonja’s Wunsch der Professionalisierung des Personalmarketings. Denn was für wunderbare Möglichkeiten da auf Unternehmen warten, wenn erst einmal die richtig großen Projekte freigeben werden können, Hach!
Zum Schluss möchte ich euch aber nicht das aktuelle Recruiting Video von Ottogroup Karriere vorenthalten, was gestern frisch hochgeladen wurde:
Da sprechen Ruben und ich im letzten Beitrag noch über das Coworking und was es Konzernen bringen kann und zack, sitzt Sonja Königsberg, Leiterin des Personalmarketings bei OTTO, neben mir im betahaus. Sie war sogar bereit mir auf die Couch für einen Plausch zu folgen. In der dritten Folge des ffluid Podcasts, sprechen wir darüber wie OTTO mit Social Media Personalmarketing macht, wo die Diskussion über den Social Media ROI Sinn macht und wo nicht, was sich Sonja für das Personalmarketing wünscht und warum wir noch eine Folge zusammen machen werden. Hier für euch der Link der im Podcast angekündigten Studie von vi Knallgrau und der FH Johaneum. Es sind schon ein paar gute Erkenntnisse dabei, vor allem weil diese mal aus der DACH Region kommen und nicht aus den Staaten. Auf der anderen Seite hat Sonja natürlich recht mit der Aussage, dass man sich im Grunde nicht zu sehr auf solche Studien fokussieren sollte. Wenn man sklavisch den Redaktionsplan danach aufsetzt, wird man unflexibel. Meiner Erfahrung nach, ist es jedoch durchaus so, dass die meiste Interaktion auf Facebook eher nach dem Mittag und besonders abends kommt. Aber probiert es selbst aus, denn wer gute Inhalte postet, bekommt auch gutes Feedback! Was die Inhalte angeht, verlinke ich hiermit gerne auf einen älteren Blogpost und Vortrag von der #smrc 2011. Ich habe einiges mitgenommen aus dem Gespräch für den 3. ffluid Podcast, natürlich teile ich Sonja’s Wunsch der Professionalisierung des Personalmarketings. Denn was für wunderbare Möglichkeiten da auf Unternehmen warten, wenn erst einmal die richtig großen Projekte freigeben werden können, Hach! Zum Schluss möchte ich euch aber nicht das aktuelle Recruiting Video von Ottogroup Karriere vorenthalten, was gestern frisch hochgeladen wurde:
Es ist soweit, ich konnte Apple überreden meinen Podcastfeed zu akzeptieren. Ja, da mussten wir schon ein paar Mal hin und her telefonieren, die disruptive Kraft des ffluid Podcasts war natürlich auch bereits bis nach Cupertino durchgesickert.
Ihr könnt also ab sofort unter diesem Link, meinen Podcast abrufen, abonnieren und direkt konsumieren. Ich werde aber weiterhin hier auf dem Blog die Links und weiterführenden Informationen hineintun. Natürlich sind die Kommentare via Facebook Plugin und WordPress weiterhin auch hier zu finden. Die Technik wird Stück für Stück verbessert, Ton, Video und Intros, obwohl ich auf das jetzige Intro schon sehr stolz bin. Ich danke dir Bruderherz für das aus dem Ärmel schütteln von Audio und 3D Mograph Präludium!
Willkommen also zum zweiten ffluid Podcast, diesmal also mit einem Audio Beitrag. Ich saß mit Ruben, dem neuen Geschäftsführer des betahaus Hamburg zusammen und sprach über das Thema Coworking und was Unternehmen und die Geschäftswelt generell von den Prinzipien des kollaborativen, freien Arbeitens in Coworking Spaces lernen können. So kamen wir unter anderem darauf wie Konzerne wie Otto, die gerne einen Blick in diese Welt wagen, mehr mitnehmen können, was die Subkultur der Coworker ausmacht und natürlich was Ruben in nächster Zeit mit dem betahaus Hamburg und seiner Community vor hat.
Es ist soweit, ich konnte Apple überreden meinen Podcastfeed zu akzeptieren. Ja, da mussten wir schon ein paar Mal hin und her telefonieren, die disruptive Kraft des ffluid Podcasts war natürlich auch bereits bis nach Cupertino durchgesickert. Ihr könnt also ab sofort unter diesem Link, meinen Podcast abrufen, abonnieren und direkt konsumieren. Ich werde aber weiterhin hier auf dem Blog die Links und weiterführenden Informationen hineintun. Natürlich sind die Kommentare via Facebook Plugin und WordPress weiterhin auch hier zu finden. Die Technik wird Stück für Stück verbessert, Ton, Video und Intros, obwohl ich auf das jetzige Intro schon sehr stolz bin. Ich danke dir Bruderherz für das aus dem Ärmel schütteln von Audio und 3D Mograph Präludium! Willkommen also zum zweiten ffluid Podcast, diesmal also mit einem Audio Beitrag. Ich saß mit Ruben, dem neuen Geschäftsführer des betahaus Hamburg zusammen und sprach über das Thema Coworking und was Unternehmen und die Geschäftswelt generell von den Prinzipien des kollaborativen, freien Arbeitens in Coworking Spaces lernen können. So kamen wir unter anderem darauf wie Konzerne wie Otto, die gerne einen Blick in diese Welt wagen, mehr mitnehmen können, was die Subkultur der Coworker ausmacht und natürlich was Ruben in nächster Zeit mit dem betahaus Hamburg und seiner Community vor hat.
Wer kennt es nicht, dass Problem von der schier unglaublichen Vielfalt an wertvollen Informationen im Internet? Gerade wenn man auf der Suche nach Inspiration ist und sich durch mehrere Seiten einer Googlesuche geklickt hat, landet man doch sehr oft bei Blogartikeln. Dort liest man von Erfahrungsberichten aus erster Hand, bekommt nicht selten weitere Links zu anderen Blogs und kann so sein Wissen erweitern. Doch wehe man hat sich nicht gemerkt wo der Blog zu finden ist oder man hat die aktuellen Postings verpasst, dann kommt man nur durch Umwege wieder an die Quelle des Wissens. Wie schafft man es also einen Überblick zu bekommen über seine Lieblingsblogs und sicherzustellen das man keinen Beitrag verpasst? Das Zauberwort heißt hier Real Simple Syndication (RSS) und mit ein paar Tools für das Smartphone kombiniert mit dem Google Reader werdet ihr so zu Experten der Informationsverteilung und nutzt viele der freien Minuten an der Schlange zur Supermarktkasse oder in der Bahn. Den Link zu der iPhone App Newsrack findet ihr unter bit.ly/RSS-APP und meinen Artikel zum Thema Bloggen unter bit.ly/HOW-TO-BLOG. Wenn ihr den Google Reader nutzt, besucht auch gerne mein öffentliches Reader Profil unter: google.de/reader/shared/ast.jormason. Aber wie richtet man das nun ein und was sind die Vorteile? Dazu lade ich euch ein meinen Video Podcast zu sehen:
Ich freue mich über ein Teilen des Beitrages und vergesst nicht diesen zu flattern wenn die Informationen euch geholfen haben! Bald gibt es auch einen offiziellen iTunes Podcast RSS-Feed, daran bastele ich aber gerade noch herum! :)
Es ist schon so eine Sache mit den digitalen Nomaden, da haben sie schon die Möglichkeit von überall zu arbeiten, tun es aber in den wenigsten Fällen. Ich glaube es ist eine Kopfsache, man hat halt sein Büro oder Coworkingspace wo man die Kollegen und Coworker trifft, man setzt sich Meetings und hat Telefonkonferenzen. Aber in den seltensten Fällen fährt man einfach mal nach Mallorca um Arbeit in entspanntem Flair zu genießen oder bereist die Welt mit Rucksack und MacBook!
Dabei würde es uns allen gut tun über Grenzen von Arbeit, Freizeit und Urlaub nachzudenken. Die Welt dreht sich in Sachen Medien immer schneller und nicht selten gibt es drängende Anliegen die auch zu Zeiten wo vorher Freizeit angesagt war erledigt werden müssen. Ich meine damit nicht das man den geplanten Urlaub absagt, weil die Agentur ein paar Pitches mehr absolvieren muss, sondern das Kunden- und Kandidatenkommunikation heute stattfindet wenn diese Feierabend haben und z.B. Zeit haben auf Facebook zu surfen. Von der Kommunikation mit Geschäftspartnern in anderen Zeitzonen ganz zu schweigen.
Wird also der Begriff von Arbeit und Freizeit immer fluider, braucht es einen anderen, modernen Habitus. So habe ich mir schon gestern vorgenommen zum einen das Wetter zu genießen und meiner Arbeit nachzugehen. Ich schreibe Zeilen auf der iOS WordPress App (die übrigens großartig ist) und schaue auf die Ostsee in Timmendorf.
Als ich vorhin ein paar Telefonate führte samt MacBook auf dem Schoß, haben mich die Urlauber die an der Promenade vorbeigingen schon mit einigen Fragezeichen angeschaut.
“Kann der nicht abschalten? Was seine arme Frau wohl denkt? Workaholic!”
Ich gebe zu ich hätte auch einfach Fachliteratur lesen können (wäre nicht so aufgefallen wie ein mit Startupstickern beklebter MacBook), aber warum mich einschränken für ein paar schräge Blicke?
Übrigens war meine Frau die größte Supporterin heute, sie kann das Wetter genießen und weiß das ich nicht nur auf meinem iPhone herumdaddele sondern arbeite. Und da ich mein Arbeitspensum diese beiden Tage mit einigen Breaks gut zwischendurch erledigen kann, wie z.B. auf der Fahrt zum Timmendorfer Strand in normalerweise sinnlosen Wartezeiten in Staus, hat auch meine Tochter etwas von mir.
Nicht das das Standard wäre und nicht das ihr denkt meine Tochter kann nur mit ihrem Papa am Strand spielen wenn er gerade einen Blogpost fertiggestellt hat, ich nehme mir natürlich Urlaub und auch gedehnte Auszeiten wo die Familie im Vordergrund steht. Aber wenn man es einrichten kann, warum nicht beides kombinieren?
Ich bin für mehr Flexibilität am Strand im Kopf, es würde vieles einfacher machen. Arbeit würde mehr Spaß machen, die Familie hat mehr von einem und die Work-Life-Balance, ja braucht es die dann noch?
Ich gehe jetzt nochmal Baden in der Ostsee, die Arbeit ist ja getan!
Es ist soweit, ein für alle mal kläre ich das jetzt für euch hier. Ihr könnt ganz entspannt sein, nach diesem Beitrag sind keine Fragen mehr offen! Sicher auf Facebook dank des ultimativen Privatsphären-Einstellungen-Screencast. Vielen Dank an dich Henner für deinen Anstoß gestern, gerne nehme ich dir diese Arbeit ab.
Nachdem ich unzählige Stunden damit verbracht habe Kunden, Freunden und der Familie zu erzählen wie “sicheres” veröffentlichen von Beiträgen auf Facebook geht, ist nun Schluss! Mit diesem Screencast ist dieses Thema nun auf ewig im Netz erklärt und zwar für unser aller Kunden, Freunde und Familie! Warum das wichtig ist? Ich denke von der selbstbewussten Nutzung von Social Media hängt vieles ab, zu oft begegnen mir Menschen die sich durch echter Verunsicherung gar nicht mehr auf Facebook und Co bewegen möchten. Dabei ist es so dringend, ja um es deutlich zu sagen, “es ist eure verdammte Pflicht” – dass ihr euch damit auseinander setzt. Ihr solltet es euren Kindern erklären können und andersrum, sollten diese es ihren Eltern erklären.
Die Öffentlichkeit im Netz ist nichts schlimmes, im Gegenteil überwiegen die Vorteile bei weitem. Die Vernetzung mit der Familie über Kontinente hinweg, der Effizienzboost durch kollaborative Worktools und die wunderbaren Möglichkeiten der Selbstvermarktung sind immens.
„Die Öffentlichkeit ist ein altes Weib. Laß es faseln und mummeln.“
In diesem Sinne freue ich mich darüber wenn euch dieses Werk hilft, durch die Wirren um eines der am meisten diskutierten Themen hierzulande zu finden. Entwickelt das Gemüt eines Silberrücken Gorillas und verschickt mehr digitale Postkarten:
Die letzten Wochen waren voller wunderbarer Impulse auf der Social Media Recruiting Conference in Zürich und in Wien. In einer kurzen Pause vorletzte Woche in Wien, war ich im Gespräch mit Ibrahim Evsan, seines Zeichens Serial Entrepreneur (Sevenload, fliplife) und Experte in Sachen Digital Media. Zum Glück lag eine Kamera auf dem Tisch, die ich kurzerhand nutzte um das Gespräch für euch festzuhalten.
Thema waren Social Trademarks, das Selbst Marketing durch Social Media und Blogs. Wir diskutierten ob diese Technologien uns nutzen oder ob wir die Technologien nutzen. Was die Vorteile sind die Ärmel hochzukrempeln und sich auf den Weg zu machen eine Social Trademark zu werden. Wie man das klugerweise angeht und was Authentizität im Netz ausmacht. Aber wir besprachen auch Themen wie Digitalstress und das man das Offline Leben nicht vergessen darf. Zum Schluss wagt Ibo sogar die Auflösung des Mythos des Ende der Welt laut Maya Kalender am 23.12. diesen Jahres:
Als Social Media Enthusiast und Multiblogger, bin ich nicht nur erpicht darauf so viele Menschen wie möglich selbst zum Bloggen zu begeistern, sondern natürlich auch Unternehmen, im Speziellen die Personalabteilung. Nach diesem Gespräch mit dir Ibo wurde mir aber wieder einmal klar, es geht um die Menschen und wenn diese die Vorteile erkennen die eine starke Social Trademark mit sich bringt, profitieren im Grunde alle davon. Aus Recruitingsicht macht es doppelt Sinn wenn Mitarbeiter von Unternehmen sich aktiv um den Aufbau einer eigenen Identität im Netz kümmern und die Unternehmen dieses auch fördern. Denn was interessiert den Bewerber denn am meisten? Richtig, die Menschen im Unternehmen!
Menschen werden nicht mehr einfach sagen: “Ich will bei diesem oder jenem Konzern arbeiten!”, sondern Menschen werden sagen: “Ich will mit diesem Kerl arbeiten, ich will mit dieser Person arbeiten oder ich will mit dieser Frau arbeiten!”
Im Grunde ist diese Vorgehensweise auch die schlauere, ob nun der CEO mit einem eigenen Blog als Vorbild für eine moderne und offene form der Kommunikation vorangeht oder die Personalreferentin ihre Gedanken online reflektiert, ist diese Schritt getan kann dadurch auch das Verständnis für diese Medien bei den Kollegen steigen. Natürlich ist es auch für die eigene Karriere ein entscheidender Vorteil wenn man als Meinungsführer in Themenbereichen gilt für die man sich begeistert.
Was meint ihr? Überzeugt? Wo entstehen die nächsten Blogs? Lasst es mich wissen und bei Fragen nutzt gerne das Kommentarfeld unterhalb dieses Beitrags!
Heute hatte ich die Ehre auf der Social Media Recruiting Conference in Wien einen Vortrag zu einem Thema zu halten, dass für mich eine besondere Herzensangelegenheit ist. Der Generationswechsel, der Umgang mit Technologie und Social Media und die damit verbundenen Veränderungen für den Arbeitsplatz der Zukunft beschäftigen mich seid der Initiative DNAdigital 2008. Ich erinnere mich noch gut an unseren Besuch auf dem IT Gipfel vor drei Jahren. Klar war also auch, dass ich mich in Sachen Social Media Recruiting weiter mit dem Thema beschäftigen wollte.
Dazu habe ich 2010 mit beginners-mind.de angefangen und mit knapp 20 Vertreter der Generation Y Videointerviews gemacht. Hiermit Danke ich speziell Christian (@crieger), David (@rahnaward) Kathrin, Taalke (@talinee) und Timo (@theuer) für eure Beiträge, die ich heute zeigen durfte.
Die Begriffe Generation Y, Millenials oder Digital Native bringen natürlich Diskussionen mit sich. Aber bevor wir uns zu sehr darüber unterhalten ab welchem Geburtsjahr und mit welchen technischen Mitteln ausgestattet eine ganze Generation zu kategorisieren sei, sollten wir das Kernthema nicht aus den Augen verlieren. Das ist in meinen Augen die Notwendigkeit den Wertewandel dieser Generation auf der einen Seite und einer offensichtlichen Inkompatibilität mit dem Arbeitsplatz von heute auf der anderen Seite zu vereinbaren.
Die heutigen Bewerber interessieren sich immer mehr für die Gesichter hinter der Stellenbeschreibung. Fragen die auftauchen sind „Mit wem werde ich arbeiten?“ „Wie ist das Team drauf?“ und „Welche Stimmung herrscht an meinem zukünftigen Arbeitsplatz?“. Und der Kontakt zum Unternehmen soll möglichst schnell und direkt erfolgen. Die Lösung dazu ist eine authentische und passende Darstellung mit einer Facebook Recruiting Seite, guten Recruiting Videos und in erster Linie der eigenen Auftritt als Vertreter des eigenen Unternehmens in den Social Media. Die Betonung dabei liegt auf authentisch!
Was den Bewerbungsprozess über so manche Konzernseite angeht, könnte die eine oder andere Frage zu Usability und Schnelligkeit von Vertretern der Generation Y durchaus erhellend sein.
Ich bin ja ein großer Verfechter der Trennung von der Entkoppelung von Arbeit und Zeit. Letztlich geht es darum die Flexibilität bei den Führungskräften zu erhöhen. Denn was hat die Zeit die man für etwas braucht mit dem Ergebnis zu tun? Wer heute z.B. als Webentwickler in die Berufswelt hineinwächst, dem mag es geradezu bizarr erscheinen täglich nur zu bestimmten Tageszeiten in ein Büro zu gehen. Wohlmöglich genau dann, wenn die Peergroups und Lead-Developer mit denen man auf der anderen Seite des Globus verbunden ist gerade schlafen. Ich kenne genug solcher Beispiele und denke man sollte einfach mehr loslassen und anerkennen das das althergebrachte 9to5-Arbeitszeit-Modell veraltet ist.
Anbei folgt meine Präsentation inklusive der Videointerviews. Bei den Links zu den Studien möchte ich mich hiermit bei Christoph für seine Postings auf recruitinggenerationy.com bedanken. (Link zu der Studie der Sinus Akademie “Wie ticken Jugendliche” und der BCG Studie the “Millenial Consumer”)
This was the Startup Weekend 2012 in Hamburg, Germany. But what is the best thing about it? What will the participants do on mondays after this special experience and why should you participate next year, too? Watch this video:
A huge thank you to the whole organizer-team, the mentors, all the sponsers and by single name, starting by appearance, to every participant of this video: Marni, Serhat, Tim, Chris, Deva, Kai, Alfonso, Tillmann, Candy, Wolfgang, Tobias and Lasse.
Hope to see you next year!
Heute war ich zu Gast bei dem Hamburger Internet Startup Jimdo. Das erste mal habe ich von Jimdo erfahren als mein Coworker Christian Häfner, seines Zeichens Entrepreneur bei fastbill mit seinen Gründerkollegen eine Startuptour durch Deutschland machte und auch bei Jimdo vorbeischaute. Ein Unternehmen das einen Sternekoch einstellt für täglich richtig gutes Essen für jeden Mitarbeiter? Wo flexible Arbeitszeiten den Morgen zwischen 07:00 und 10:00 anfangen lassen? Und regelmäßige Teammeetings im festgemieteten Strandhaus an Ost-und Nordsee stattfinden? Das wollte ich mit eigenen Augen sehen und so freute ich mich sehr als mich Thies Arntzen einlud und ich Zeuge des berühmten Jimdo Mojos sein konnte.
Zu allererst interessierte mich wie man dort ;arbeitet und so zeigte mir Thies wie Jimdo die zur Zeit sehr beliebte Arbeitsmethode Kanban adaptiert hat. Einst in den Produktionsstätten des japanischen Autoherstellers Toyota entwickelt, sollte Kanban zu Deutsch “Karte” oder “Tafel” den Materialverbrauch in der Wertschöpfungskette optimieren. 2007 stellte der Software Engineer und Trainer David Andersen sein Konzept Lean Kanban als Arbeitsmethode für IT Projekte vor. Übrigens war eben dieser zufällig zu Besuch als ich da war, einfach so um mit den drei Gründern zu schnacken. Das nenne ich Timing Thies, Dank dir!
Aber zurück zu meinen Eindrücken, die jimdo’sche Organisation mit dieser Methode leuchtete selbst mir als Nicht-Entwickler sofort ein, egal ob man in der Produktentwicklung, dem Business Development oder dem Support stand, überall konnte man sofort an den großen Tafeln erkennen an was das Team arbeitet und wie weit sie sind. Mir gefiel besonders die Transparenz des Karten-Tafelsystems, zu schnell verschwinden Tasks und Aufgaben in Wikis und Workspaces, respektive man muss immer wieder ein Tab öffnen, ein Passwort eingeben, die Information wiederfinden. Anders hier, was an der Wand hängt, hängt an der Wand bis es abgeschlossen ist. Hier ein Filmchen das die Liebe von Jimdo zu dieser agilen Managementmethode verdeutlicht:
Nach einem hervorragenden Essen in den zum Gemeinschaftsrestaurant umgebauten Büroräumen, Danke vielmals Sam das Hühnchen war traumhaft, lernte ich dann bei einem Kaffee das Gründerteam Christian, Friedel und Mathias kennen. Sehr entspannte und sympathische Menschen. Ich mag ja den Dresscode von dir Friedel, bei diesen Temperaturen ist definitiv Barfuß angesagt. Auf wen ich mich aber auch sehr gefreut habe war fast der ganze Rest des Feel Good Teams von Jimdo mit Magdalena und Nadja. Magdalena kam gerade von ihrem Mittagslauf wieder, so konnte sie verschnaufen als ich mich vorstellte. Ich kann gar nichts Spezifisches sagen, die Runde um das Gründerteam und David Anderson war dann doch recht laut, aber es war ein perfekter Moment um einen spontanen Eindruck zu bekommen. Dieser war so erfrischend, offen und authentisch, dass ich ganz elektrisiert von dieser besonderen Mittagspause wieder ins betahaus fuhr.
Jetzt kann man natürlich sagen, dass es für ein Startup auch kein Wunder ist diese gewisse Rockstar Mentalität zu haben, alles junge Leute und außerdem ist es ja wichtig in dieser Branche mit gewissen Extras die kostbaren Entwicklertalente an sich zu binden. Ich denke aber nicht das diese Aussagen das Jimdo Mojo ausreichend beschreiben, knapp eine Stunde reichte aus um zu spüren das Jimdo eine eigene Kultur gefunden und weiter entwickelt hat. Das starke Wachstum der letzten Monate auf 100 Mitarbeiter und die Expansion nach Japan und in die USA scheinen gut verdaut und integriert.
“We talk with everyone we hire about our vision, our company culture, and that a job with us is not meant to be a short-term commitment. Our employees start and stay with us for exactly those reasons.”
Das interessante aus ffluid-Sicht an jimdo ist der Sog der so offensichtlich entsteht, die Identifikation der Mitarbeiter und das Vertrauen der Gründer muss hoch sein. Viele Agenturen würden das offene Buch des gesamten Teams auf de.jimdo.com als immense Gefahr vor Abwerbung durch Headhunter sehen und nie veröffentlichen. Aber das Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter, der hohe Invest in eine reichhaltige Firmenkultur und vor allem der hohe Grad an Selbstorganisation durch Lean Kanban nehmen solchen Sorgen den Wind aus den Segeln. Bis dahin lese man auf dem Jimdo Gründer Blog mehr zu meiner einleitenden Aussage. Ich bin gespannt wie die Erfolgsgeschichte von Jimdo weitergeht und komme gerne wieder.
Wer kennt sie nicht, die M&M’s die uns die Arbeit schwer machen: Manager und Meetings. Da ist man gerade hochkonzentriert, schafft so richtig was und schon wieder soll man in einen der sechs Meetingräume, die sowieso ständig überbucht sind und wo man immer mindestens einmal von anderen Kollegen gestört wird mit der Frage: “Habt ihr diesen Raum auch geblockt?”.
Es scheint so, dass effektives Arbeiten durch in Meetings zerstückelte Tage fast unmöglich gemacht wird. Und wenn man nicht gerade zu zehnt in einem Meeting sitzt, kommt der Manager vorbei und stört einen bei der Arbeit mit Fragen wie “Na? Wo bist du dran?” oder man verliert sich in Koordinationsgesprächen, die auch nichts anderes sind als Meetings. Schaut doch mal schnell auf eure Kalendereinträge eurer iPhones oder noch schlimmer eurer Blackberrys. Wieviel Zeit habt ihr nächste Woche effektiv um produktiv sein zu können? Ohne Unterbrechungen, ohne das euch Chef von der Arbeit abhalten könnte, 20 Stunden, nur 10? Und wie viel Stunden am Stück sind das, könnt ihr auch mal vier Stunden ohne Meeting durcharbeiten? Dies führt zwangsläufig zu der Frage, ob das Büro überhaupt ein Ort ist wo produktive Arbeit möglich ist:
When I ask people “Where do you go when you really need to get something done?” I’ll hear things like, the kitchen, the basement, the coffee shop, the library. And then you’ll hear people say, “Well, it doesn’t really matter where I am, as long as it’s really early in the morning or really late at night or on the weekends.” You almost never hear someone say the office.
Mir gefällt die plakative Art von 37signals Gründer Jason Fried außerordentlich, denn derlei Fragen sind unbedingt notwendig. Die Art wie wir uns in unseren modernen Glas-und Betontempeln organisieren, ist schlichtweg überholt. Jeder Mensch hat andere Produktivitätsgewohnheiten, zu glauben man könnte diese quasi auf Kommando um 10:45 bis 11:45 zwischen zwei Meetings herauskitzeln, ist illusorisch. Jason vergleicht das mit den Schlafphasen, richtig erholt fühlen wir uns am nächsten morgen nur wenn wir vier Schlafphasen komplett durchlaufen haben. Einmal unterbrochen müssen wir bei Phase eins von vorne anfangen.
Und bleiben wir kurz bei dem Thema Schlaf und Arbeit, verschiedenste Studien belegen das Überstunden und Schlafmangel zusammen hängen (The Whitehall II Prospective Cohort Study). Dafür genügen bereits 93 Minuten mehr Arbeitszeit pro Woche, wie an der University of Pennsylvania herausgefunden wurde. Kein Wunder, so kenne ich viele ehemalige Kollegen die außerhalb der üblichen Kernarbeitszeiten entweder vor allen anderen oder nachdem alle gegangen sind ihre ToDo-Listen abarbeiten. Aber können Überstunden die Lösung sein?
Ich glaube ganz fest daran das ein elementarer Wandel in den Köpfen unserer Manager und Geschäftsführer stattfinden sollte. Die scheinbar unlösbare Bindung von Leistung an einen festen Arbeitsort und Zeit muss sich lösen. Wir schaffen nicht mehr wenn wir in Meetingräumen festsitzen und schon gar nicht wenn uns immer jemand im Nacken sitzt. Die üblichen Zwänge wie der Aktienkurs, die Firmenzentrale oder der Vorgesetzte dürfen nicht allein zählen, die Leistungsfähigkeit von Menschen folgt diesen nicht. Nur wenn ein fluides Arbeitsmodell gefunden wird, wo sich die Stärken der Mitarbeiter entfalten können weil sie ihren Arbeitstag nach ihren Produktivitätsgewohnheiten einteilen können, kommen wir weiter.
Wenn man sich so manchen Arbeitstag im Büro durch den Kopf gehen lässt, kann man diese Empfehlung von Jason Fried nur gut finden:
And the last suggestion I have is that, if you do have a meeting coming up, if you have the power, just cancel. Just cancel that next meeting. Today’s Friday — so Monday, usually people have meetings on Monday. Just don’t have it.
Endlich ist es soweit, wir sind live und ffluid.de erstrahlt in neuem Glanz. Das Bauen des WordPress Templates der Startseite hat einige Zeit in Anspruch genommen, ist es doch handgecodet und war trotz überwältigender Anzahl an WordPress Themes da draußen so nirgendwo zu finden. Gleiches gilt auch für das Design, wir haben bis zu den Icons der Aufzählungszeichen die ffluid CI für jede Slide berücksichtigt.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle die mitgeholfen haben dieses wunderbare Online-Projekt möglich zu machen. Zu allererst möchte ich Inken Meyer danken. Als Schöpferin der ffluid CI hieltest du immer schützend deine Hände über Design und Layout. Ich liebe das klare Design der Startseite und ja die Typo sieht auch hervorragend aus. Was haben wir da herumgefrimelt, aber Droid Sans 14 pkt. leicht grau war es letztlich.
Das Konzept der Seite ist das von fünf großflächigen Slider-Containern auf der Startseite. Möglichst übersichtlich sollten Sie sein, und Raum für alle Kernmessages des ffluid Portfolios liefern. Der aktuelle Stand ist natürlich noch beta, es folgen mehr Kundentestimonials und weitere inhaltliche Slides. Mobile geht, aber könnte natürlich noch besser – wir sind dran. Hier noch ein Relikt aus der ersten Konzeptphase, ja ffluid.de war eigentlich schon immer live, richtig kohlenstofflich und so:
Der nächste Dankesreigen gebührt dem Mann mit der unermüdlichen Kraft reinsten PHP Zauberstaub zu verstreuen, dank dir lieber Armin Dressler für die absolut reibungslose Zusammenarbeit und blitzschnelle Umsetzung. Es war wirklich großartig zu sehen wie die Seite wuchs und du den Slides und Containern Leben eingehaucht hast. Dir in jedem Fall viel Erfolg südlich der Elbe in der ehemaligen Hauptstadt, wir bleiben virtuell in Kontakt für weitere Projekte!
Ich möchte aber auch noch einigen anderen Menschen danken, zu allererst dem Entwicklerteam von fork, eure Seite war steter Anlaufpunkt für Inspiration zum Slider-Effekt. Danke an Michi, Christopher, Jo, Valentin und Christian aus dem betahaus für euer Feedback und auch Danke an Daniel und Jan und Marco von mindsmash, wir machen dann mal einen Ideenfahrstuhl zusammen. Vielen Dank auch an dich lieber Dirk für das schnelle Anpacken als die vorigen Going Live Termine immer weiter ins Ungewisse absanken. Ein großes Dankeschön gebührt auch euch liebe Brigitte und Ehrenfried, dieser Fundus an Erfahrung im Bereich Konzept und Text den ihr da habt ist wirklich großartig, Danke für eure wertvolle Hilfe!
Wir freuen uns über jeden Kommentar zu der Seite und kommt mich hier gerne öfter besuchen ab jetzt!
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when-you-really-live-in-hamburg:
When you don’t have to work in advertising after you got your design degree, to pay your 10sqm room in the Schanze.
when-you-really-live-in-hamburg:
When someone tells you, Wilhelmsburg will be the new Schanze.
Tonight, at midnight, the first round of Iron Blogger Hamburg will start. I am very happy about the overwhelming response: 39 bloggers have entered the competition so far!
All blogs listed under „Participants” are part of the deal and will have to blog next week until Sunday, 23:59, or pay 5€…
@Jormason: Der NewJobCircus in Köln auf der Creativity & Business Convention #ffluid http://t.co/GEZSOhf5
@Jormason: Wow das sind coole Zahlen! Vielen Dank für diesen ersten Tag online! #launch #ffluid http://t.co/XAvB4OuN
@Jormason: Und Sie nennen es Arbeit! Der Sommer ist am Start im @betahausHH / #ffluid http://t.co/3ahoqbWe
@Jormason: Fisch für den Kopf und die Innovationsfähigkeit! CC @marijevogelzang #ffluid http://t.co/Zp9KudYT
@mickey_wickie: #creativity #fluid #beer #glass #illustration #photography http://t.co/p13ubWV1
@jeremytai: TechLunch IV - A New Hope w/ @ffluid @wowo101 @makersand @robmartinmurphy @antjeverena and others http://t.co/MO74edv8 #techlunch
@doriandargan: An amazing #Capoeira #choreography… the #human #body in #fluid #motion…. http://t.co/4FD2Dize
@IdeaRepublic: jetzt rockt @Jormason @ffluid eingeflogen aus @betahausHH im @betahausCGN die #css12 stage http://t.co/w7IGQgKJ
@crowdsourcerisk: CrowdSourcingDE said: Arbeiten in Fluiden Netzwerken - @Jormason auf dem #css12 #ffluid http://t.co/kyNqVyOE
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Posted in unsere Mobs,5. Carrotmob,unsere Mobs
Gestern fand er statt, der Bundesmob. Ganz Deutschland hat für das Klima gemobbt. Schauen wir zuerst ganz in den Süden: die Münchener Kollegen und Ihre Karottisten haben mit Döner gemobbt und ka-Ching es kamen 1.090,00 € fürs Klima zusammen. In Berlin hat man gebrauchten Klamotten für eine grünere Welt gekämpft. In Freiburg wurde strikt veganes Essen aufgetischt: ka-ching 623,50 € fürs Klima zusammengegessen! Die Frankfurter Karottenmeute hingegen gönnte sich feinsten Kaffee und ermobbte so 664,55 €. Und unsere Kölner Kollegen sind mit dem Rad rausgefahren und haben so unglaubliche 9.000 € für das Klima erradelt! Welch eine wunderbare bunte Vielfalt an Carrotmobs! Großartig!
Und was haben wir gemacht? Na, gefeiert natürlich! Nach dem ersten CarrotClubMob an den ich mich nur bis ca. 02:00h erinnern kann, haben wir diese Mal wieder die Tassen in Namen des Klimas erhoben. Die Schanze ist immer ein besonderer Ort zum Feiern, insbesondere an Tagen wie gestern. Hamburg war noch ganz in Atem von dem Aufmarsch der Nazis in Wandsbek und einem großartigen Aufgebot an Gegendemonstrationen. Leider sammeln sich in diesen Zeiten immer ein paar kindische Gestalten um die rote Flora direkt neben dem Haus 73 und zündeln.
So auch gestern, zweimal brannte es und zweimal rückte die Polizei an. Das letzte mal reichten wohl die Wasserwerfer nicht und wir mussten das Pfefferspray wieder rausfeiern das teilweise durch die Türen eindrang. Aber ein großes Lob an die Security des Hauses und allen Mitfeiernden, drinnen war es durch und durch friedlich und wir haben uns nicht die Stimmung vermiesen lassen. Vielen Dank dafür und das ihr euch nicht habt abhalten lassen zuhauf ins dreiundsiebzig zu kommen!
So konnten wir insgesamt 2.155,00 € ermobben! Das sind nach aktuellem Stand also 13.533,05 € die gestern für das Klima zusammen kamen!
Was für ein wunderbares Ergebnis, was für eine wunderbare Vielfalt. Es macht Spaß teil einer so großartigen Bewegung zu sein, Danke an alle die dabei waren, ihr habt etwas bewegt!
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Posted in unsere Mobs,5. Carrotmob
Es ist wieder soweit, in Hamburg wird wieder im Zeichen der Karotte gemobbt. Oh moment, halt, es wird in ganz Deutschland im Zeichen der Karotte gemobbt!
Zum ersten mal organisieren die alteingesessenen Carrotmob-Teams aus München, Berlin, Köln und unsereins einen Carrotmob gemeinsam!
Am Samstag, den 02. Juni ab 20:00 laden wir euch ein in das Haus 73 im Herzen der Schanze – zum Facebooktemin
Wir freuen uns sehr eine echte Institution des Schanzenviertels als Carrotmob Partner gewonnen zu haben.
Das Haus III & 70 war ursprünglich Teil des Gebäudekomplexes des Flora-Theaters. Damals ein Tanzcafé, gehörte es zusammen mit dem Flora-Garten, dem heutigen Park hinter der Roten Flora, zum Zentrum des Amüsierbetriebes im Schanzenviertel. Im Jahre 1888 wurde es als “Concerthaus Flora” an der Stelle eines Holzgebäudes mit dem Namen “Tivoli” errichtet. Im Laufe von fast 100 Jahren erlebte das Haus unterschiedlichste Veranstaltungen.
Wir als Orgateam kennen das Haus III & 70 noch gut als unseren Treffpunkt, hier entstanden auch die Team-Member Interviews und wir planten unsere ersten Mobs. Ganze 25% der gesamten Abendeinnahmen werden geboten. Es heißt also “dein Drink kann Klimaschutz”.
Wir freuen uns das die Energieberatung wird wieder von der gemeinnützigen co2online GmbH im Rahmen der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“ organisiert wird. Damit gewährleisten wir wie immer, dass die effizientesten Energiesparmaßnahmen im Haus III & 70 umgesetzt werden.
Sagt es weiter und kommet zuhauf, wir sehen uns dort?
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Posted in unsere Mobs,4. Carrotmob
Einer unserer beiden Teilnehmer des 4. Carrotmobs hat im März die Investition der Carrotmob-Einnahmen abgeschlossen. Die Bäckerei Effenberger hat nicht nur wie versprochen 100% der Einnahmen des Carrotmob-Tages investiert, sondern bei der energetischen Umrüstung der Filialen auf stromsparende LED-Beleuchtung insgesamt 14.510,86 € allein für Material und noch mal 3.461,92 € für Lohnkosten investiert! Wow!!!
Hier seht ihr einen kleinen Auszug aus der vielseitigen Rechnung:
Und hier sind einige Impressionen vom Zustand nach der Umrüstung in der Filiale in der Hudtwalkerstraße:
Sowohl die Aussenwerbung wie auch die Deckenstrahler und die Leuchtröhren in den Brotregalen werden jetzt durch energiesparende LED-Technik betrieben. Nachfolgend sollen auch noch die Marktwagen auf LED-Beleuchtung umgerüstet werden sowie die Fililale in Ottensen (nach der Verlängerung des dortigen Mietvertrags).
Stolz erzählt Geschäftsführerin Anne Südekum beim Abschlussgespräch, dass ausserdem gerade die alten Lieferwagen durch 4 nagelneue Elektrofahrzeuge ersetzt wurden. Diese werden durch eine Strom-Tankstelle mit dem gleichen Ökostrom “betankt”, der in die Backstube und Filialen geliefert wird.
Nicht von ungefähr kommt daher die Auszeichnung mit dem Zukunftspreis der INTERNORGA, den Anne Südekum zusammen mit Ihrem Angestellten präsentiert:
Uns war ja schon vor diesem speziell auf ökosoziale Firmen ausgerichteten Carrotmob klar, dass wir bei der Bio-Bäckerei Effenberger offene Türen einrennen und nicht erst große Überzeugungsarbeit leisten müssen. Die Konsequenz, mit der Effenberger an ökologische Fragestellungen herangeht, hat uns aber doch überrascht und nachhaltig beeindruckt.
Der im Rahmen des Carrotmob beauftragte Energieberater hat im energieintensiven Bereich der Backstube so gut wie kein Optimierungspotential mehr gefunden und konnte Herrn Effenberger nur bescheinigen, dass seine Backstube ein Drittel des Energiebedarfs einer normalen Backstube ausweist. Folgerichtig wurde daher mit dem beim Carrotmob eingespielten Geld die im Hauptsitz bereits begonnene Umrüstung auf LED-Beleuchtung in den Filialen fortgesetzt.
Die bei der Energieberatung attestierten energetisch und ökologisch vorbildlichen Standards sind insbesondere auch deshalb beachtlich, weil der Bäcker und Betriebswirt Thomas Effenberger in diesem Bereich ja kein Fachmann, sondern eigentlich nur engagierter Laie ist, der das Ganze jedoch mit viel Herzblut und Überzeugung vorantreibt.
Effenberger beweist mit seinem Ansatz, dass sich Ökologie und Ökonomie ergänzen können. Wir finden das ermutigend und hoffen, dass der Carrotmob die davon ausgehende Vorbildfunktion auf möglichst viele Nachahmer übertragen kann.
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Posted in allgemeines
Es gilt mal wieder etwas im Zeichen der weltweiten Karottenbewegung zu tun. Der Carrotmob-Papst und Gründer Brent Schulkin hat einen wie ich finde ganz hervorragenden Artikel geschrieben mit dem Titel: “open letter to occupy”. Ich finde den Artikel deshalb so großartig weil Brent darin nicht nur die Kraft der Carrotmob-Bewegung erklärt, sondern auch noch der occupy-Bewegung eine zusätzliche Werte-Ebene liefert, die meiner Meinung nach sehr hilfreich sein kann.
Ich finde das was hunderttausende von Demonstranten weltweit tun sehr gut und mutig. Auch hier in Hamburg sind die Zelte vor der HSH-Nordbank der occupy-Anhänger sichtbar. Demonstrationen sind wichtig, aber es geht heute um mehr als “nur” das gegen etwas sein. Wie man bei dieser Situation hier in Hamburg anschaulich sehen kann:
Manager wie Ackermann sind geschult bis aufs Mark für solche Situationen, Freunde von mir die da waren berichteten sogar von dem Kommentar des Deutsche Bank Chefs, endlich einmal würde die Situation eintreffen auf die er in Trainings vorbereitet wurde, schade das man nicht mit ihm diskutieren wolle.
Nun, ich glaube nicht das diskutieren mit einem der mächtigsten Manager des Landes etwas bringen würde, nicht nur das Ackermann wie er selbst sagt perfekt geschult ist und durch tausende Vorstandssitzungen die Kunst aalglatter Rhetorik zur Machterhaltung gelernt hat. Man muss sich einfach fragen ob die Ziele der Occupy Bewegung realistisch sind, keine Bank würde einfach so seine Tore schließen, auf Umsätze verzichten oder sich sonst irgendwie einzuschränken – es sei denn…
“We should stop approaching businesses like they are piñatas, and start approaching them like they are donkeys.”
Genau das ist der Schlüssel. Nicht draufschlagen sondern dieselbe Sprache der Konzerne und Unternehmen sprechen. Der Carrotmob hat ein starkes Potential in dieser Fragestellung weiterzuhelfen. Deshalb möchte ich euch bitten an der Übersetzung des Textes kollaborativ mitzuwirken, hier ist der Link zudem offenen Googledocs. Ihr könnt einfach unter einer Passage in blauem Text die deutsche Übersetzung einfügen.
Bei Fragen kommt gerne auf mich zu (jh.at.carrotmobhh.de), Brent würde sich riesig über die Übersetzung freuen und sie mit promoten, natürlich sollt ihr den Text auch auf euren Blogs posten können! Wer ist dabei?
Posted in unsere Mobs,4. Carrotmob
Der vierte Carrotmob war ein voller Erfolg. Insgesamt konnten wir
8.003,97 € für das Klima ermobben, das ist ein neuer Rekord über den wir uns sehr freuen. Vielen Dank zunächst einmal an jeden einzelnen der treuen Carrotmobber und Neumobber die am Donnerstag da waren, wir hörten sogar von Karottisten die extra aus Ahrensburg angefahren sind. Das ist Einsatz für das Klima, vielen herzlichen Dank!
Ganz wunderbar war auch der Besuch von Edeltraut aus Kiel, die zusammen mit Freiwilligen und Freunden die komplette Grünanlage vor dem Marlowe, samt Mülleimern und Straßenschildern mit ihren selbstgehäkelten Karotten, Zitronen und Bommeln dekoriert hat. Wir hatten ja schon in diesem Blogpost auf die Aktion hingewiesen. Ich bin mir sicher wir werden noch des öfteren von den Kieler Urban Knitting Aktivisten berichten, jetzt wo es entsprechende Häkelvorlagen für Karotten gibt!
Wir bedanken uns bei Manfred und Uli Ott von Marlowe Nature für die Mithilfe in der Vorbereitung und der wunderbaren Versorgung durch Federweissen und natürlich mit Effenberger Brot. Bis 22:00 ging der Carrotmob insgesamt bei den Otts im Laden, es spielte sogar noch die Band Different Cover von unserem Karottisten Bernd. Auch ich als männlicher Einkäufer habe mir etwas bei Marlowe gekauft, einen schönen Gürtel der Marke Kuyichi der mit natürlichen Gerbstoffen gefertigt wurde. Marlowe verkauft Mode die zu 100% aus Naturtextilien, in erster Linie Biobaumwolle in ökologische Produktion und selbstverständlich mit hoher Sozialverträglichkeit in der Herstellung gefertigt wird. Das hat auch den Carrotmobbern gefallen, so haben Uli und Manfred Ott im direkten Vergleich zu letzten Donnerstag einen Umsatzplus von 50% festgehalten, ein prächtiges Ergebnis.
Vielen Dank auch an Anne Südekum und Thomas Effenberger, sie haben sich bestens für den Carrotmob vorbereitet. So wurden in der Filiale an der Rutschbahn wurde gut 30% mehr Brot produziert, aber da im Keller die Bäckerei steht wurde es vorgehalten und nach bedarf frisch gebacken. Und es lohnte sich auch hier, über 45% mehr wurde am Tag des Carrotmob verkauft. Kein Wunder, das Brot ist wirklich hervorragend, ich esse heute noch von den Brotlaiben die ich gekauft habe und es wird jeden Tag leckerer. Zum Abend lud uns Frau Südekum zu einer spontanen Führung durch die Bäckerei ein, die Details der durch und durch nachhaltigen Produktion sind beeindruckend: von den Biobauern die das Getreide mit dem Trecker direkt an die Bäckerei liefern, zu den großen Mühlen mit Steinmahlwerk und den Ruhekesseln wo der frische Sauerteig in drei Stufen arbeiten kann bis zu der ausgezeichneten Energiebilanz (frische Verarbeitung macht das Frosten der Ware überflüssig) und einer Retour von nur drei Prozent ist alles auf Nachhaltigkeit eingestellt.
[[Show as slideshow]]Wir freuen uns über den gemeinsamen Erfolg und natürlich auf die nächsten Schritte mit unserem Energieberater Carsten Heidrich, durch die KfW-Förderung und der großzügigen Unterstützung unseres Partners CO2-Online werden die Kosten für eine detaillierte Analyse und Umsetzungsanalyse getragen. Die erste Einschätzung für Marlowe wo er Heidrich schon war ergab Verbesserungspotential im Beleuchtungsbereich und im Bereich Lüftung. Wir halten euch auf dem Laufenden und freuen uns wenn der Rekord schnellstmöglich gebrochen wird, oder Köln?
Posted in unsere Mobs,4. Carrotmob
Der Carrotmob rückt näher, und wir brauchen eure Mithilfe! Aus Kiel kommt eine Aktivistin, die sich dem Thema “Urban Knits” verschrieben hat, also der Gestaltung urbaner Flächen mit textilen Mitteln.
Gerade hat in Kiel der Ideenmarkt 2011 stattgefunden, auf dem Projekte und Initiativen für ein nachhaltiges Kiel vorgestellt wurden. Wir profitieren davon, indem wir einige Exponate aus dem Bereich “Urban Knits” bei uns wiederverwenden können. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, bekommt hier ein paar Eindrücke, wie das aussehen kann:
Wir wollen aber natürlich nicht nur von den Kieler Vorarbeiten profitieren, sondern für den Carrotmob sollen neue Werke entstehen. Bereits von der Initiatorin entworfen wurden erste Karotten-Prototypen:
Wir wollen allerdings auch, dass noch während des Carrotmobs neue Kunstwerke entstehen, sozusagen eine Live-Performance. Wir bitten euch daher, ab 11 Uhr auf der Grünfläche vor dem Marlowe-Laden (Beim Schlump 5) mit Wollresten vorbeizukommen, die verarbeitet werden können. Dass können alte, aufgeribbelte Pullover sein oder auch Topflappen, die umgearbeitet werden können. Kauft aber bitte keine neue Wolle dafür, wir wollen dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung tragen und (fast) alles, was auf der Verkehrsinsel auftaucht, ist aus Dingen, die viele Menschen wegwerfen.
Gerne dürft ihr euch auch an der Verwertung beteiligen, Vorkenntnisse sind dafür nicht von Nöten. Wir könnten z.B. die Parkbank umhäkeln, so dass wir sichtbare Zeichen hinterlassen und uns beim Vorbeikommen an die gemeinsame Aktion erinnern können. Ansonsten sollen entstandene Dinge später an anderer Stelle wieder verwendet werden.
Das ultimative Ziel der Kieler Initiatorin ist übrigens, die Kieler Hochbrücke zu bestricken. Wer die Dimension der Brücke kennt, der weiß, was für ein Mammut-Projekt das darstellt. Fragt mal nach, ihr erhaltet bestimmt gerne Auskunft darüber…
Posted in unsere Mobs,4. Carrotmob,allgemeines
Bei einer Begehung hat der uns von co2online vermittelte Energieberater Carsten Heidrich eine erste Bestandsaufnahme im Laden von Marlowe nature gemacht. Wie üblich liegen die Einspar-Potentiale im Bereich Lichttechnik. Da es sich vorrangig um die Beleuchtung von Präsentationsflächen handelt, in der die ausgestellte Ware gut zur Geltung kommen soll, stellen sich natürlich an die Lichtquelle besondere Anforderungen, die über die reine Erzeugung ausreichender Helligkeit hinausgehen. Diese Erfahrung hatten wir schon beim CarrotClubMob gemacht, wo es ja bei der Clubausleuchtung auf atmosphärisches Licht im Eventbereich ankommt. Energieberater hatten daher bei früheren Carrotmobs vorrangig zur Optimierung des Nutzlichts geraten, also beim Club das Licht im Kassen- und Lagerbereich und das im Eventbereich während des Aufräumens und Putzens verwendete Licht.
Durchbruch bei LED-Technik
Bisher galt zwar die LED-Technik als das Non-Plus-Ultra bezüglich Umweltbilanz, aber auch als sehr teuer und von der Lichtqualität her nicht optimal. Hier scheint sich jetzt aber ein Durchbruch ergeben zu haben. Schon im Consumer-Bereich, also für normale Haushalte, finden sich zunehmend Angebote für normale Haushaltslampen auf LED-Basis. Die Preise wirken auf den ersten Blick noch etwas erschreckend, betrachtet man aber Einergieeinsparung und Lebensdauer, scheinen die LED-Lampen mittlerweile die Konkurrenzfähigkeit zu erreichen. Insbesondere ohne die Nachteile der aktuellen Generation von Energiesparlampen, wie Einschaltverzögerung, Helligkeitsdrift und Quecksilberbelastung. Auch was die Lichtqualität angeht, sollen neue Produktionsverfahren die LEDs von ihrem früher öfter als bläulich und kalt empfundenen Licht befreit haben. Während bei ersten Warmton-Exemplaren noch eine Beschichtung aufgedampft war, die sich unter Umständen lösen konnte, wird die Farbgebung jetzt innerhalb der LED erreicht und erzielt hierdurch einen dauerhaften Effekt. Für Demonstrationszwecke hat Energieberater Heidrich eine Leuchte auf LED-Basis dabei, die auf den ersten Blick wie eine konventionelle Neon-Röhre aussieht. Tatsächlich befinden sich in der Röhre eine Vielzahl von LEDs, die im Gegensatz zu Neon-Röhren ohne Vorschaltgerät oder Transformator und die daraus entstehenden Verluste auskommen. Beim Lichtest im dunklen Lagerkeller lässt sich die Lichtqualität begutachten und der weiche Ton des Lichts feststellen.
Beeindruckt zeigte sich Energieberater Heidrich übrigens von der Backstube von Effenberger, wo auch bereits eine erste Begehung stattgefunden hat. Effenberger ist mit seiner Bäckereitechnik der Zeit weit voraus und hat daher nur 1/3 des Stromverbrauchs einer “normalen” Bäckerei. Potential besteht auch bei Effenberger durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung, sowie in der Backstube durch die weitere Optimierung der Regelung und Anpassung von Regelparametern.
Noch ein kleiner Praxistip, der bei der Begehung vom Energieberater kam: Richtet man eine normale Digitalkamera auf eine Neonröhre und das Bild flackert, dann verfügt die Lampe über ein altes Vorschaltgerät. Hier sind die Einsparpotentiale besonders groß, entweder durch den Ersatz des Vorschaltgeräts oder, noch besser, durch den Austausch mit einer LED-Leuchte.
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Posted in unsere Mobs,4. Carrotmob
Nachdem der 3. CarrotMob eine Clubnacht war, haben wir uns auch für den 4. CarrotMob wieder etwas Neues überlegt: Es wurden diesmal gezielt Geschäfte angesprochen, die ökologische und faire Produkte anbieten. Also ausschließlich solche, denen das Nachhaltigkeitsthema bereits wichtig ist.
Das ist etwas anders als bei den bisherigen CarrotMobs, bei denen wir eher neutrale Läden angesprochen haben, aber schließlich geht es bei den CarrotMobs darum, dass die Kunden durch bewußt nachhaltigen Konsum mit ihrem Portemonnaie abstimmen und so Wirtschaftsunternehmen Anreize für nachhaltiges Verhalten liefern, wie es im Animationsfilm zu CarrotMobs auf CarrotMob.org beschrieben ist:
Zum einen sollen die jetzt angesprochen Unternehmen für ihre bisherigen Aktivitäten durch einen Carrotmob „belohnt“, zum anderen aber auch dazu angeregt werden, ihre Wirtschaftsweise in sozialer oder ökologischer Hinsicht weiterhin zu verbessern.
Ausserdem findet der 4. CarrotMob im Rahmen der Zukunftswochen statt, die in diesem Jahr bereits zum fünften Mal stattfinden und sich in diesem Jahr dem Schwerpunktthema nachhaltiger Konsum und Ernährung widmen. Dies ist für uns der Anlass, innerhalb dieses Rahmens parallel mehrere Carrotmobs durchzuführen. Es ist uns gelungen, dafür von einigen hochkarätigen Unternehmen attraktive Angebote einzuholen. Wir befinden uns momentan in konkreten Planungen mit folgenden Interessenten:
Effenberger (effenberger-vollkornbaeckerei.de)
Effenberger backt Vollkornbrot aus 100% Vollkorn. Seit 1986 steht die Effenberger Vollkornbäckerei in Hamburg für kompromisslose Qualität. Von den ihm persönlich bekannten Biobauern der Region bezieht Effenberger wöchentlich sein Getreide. Das Brot wird “nach alter Väter Art” aus dem vollen Korn, Sauerteig, Wasser und Meersalz gebacken – ohne jegliche chemische Hilfsmittel, natürlich ökologisch.
Marlowe nature (marlowe-nature.de)
„Marlowe Nature – green fashion“ präsentiert Naturtextilien von Modelabeln und Designern, die mit ökologischer und fairer Produktionsweise überzeugen. Trendig, fair produziert und angenehm auf der Haut! Junge Mode aus Organic Cotton, Jeanswear aus Biobaumwolle, Shirts, Pullis, Kleider und Hosen, sowie eine große Auswahl an Accessoires wie z. B. die kuschelig weichen Strickmützen von Wooligan.
Damit decken wir ein breites Spektrum von Bäckereierzeugnisse bis hin zu Bekleidung ab, oder – wie es ein Mitglied des CarrotMob-Teams ausdrückte: “Brot & Bluse”. Durch die Vernetzung verschiedener Bereiche entsteht sowohl das Potential, bereits sensibilisierte Käuferschichten noch umfassender für unterschiedliche Bereiche des nachhaltigen Konsums zu gewinnen, sowie durch Öffentlichkeitsarbeit auch neue Schichten hinzu zu gewinnen und durch die Vorbildfunktion für andere Unternehmen den Beweis zu liefern, daß sich ökologisches und soziales Wirtschaften auch ökonomisch rentieren kann.
Effenberger und Marlowe verpflichten sich, sensationelle 100% ihres Tagesumsatzes in Energiesparmaßnahmen zu investieren, die ihre CO2-Emissionen weiter verringern.
Beide Unternehmen haben darüber hinaus Ihren Hauptsitz im Grindelviertel, so dass wir für Gemeinschaftsaktionen und Events die nachbarschaftliche Nähe ausnutzen können. Lasst euch überraschen, was wir für euch auf die Beine stellen, wir halten euch auf dem Laufenden.
Stay tuned!
Posted in allgemeines
Im Juni haben wir bei dem Wettbewerb “Zeichen kleben” von Tesa mitgemacht. Dabei gab es auf unserer Facebookseite einige konträre Meinungen von euch. So wie sich das gehört haben wir natürlich eure Kritik aufgenommen und bei Tesa nachgefragt. Vielen Dank an dieser Stelle an Thorsten Petersson von der Unternehmenskommunikation von Tesa für das ausführliche Gespräch und an Christoph Fellinger für die Herstellung des Kontaktes!
Die Fragen von Birgit standen dabei in dem von mir geführten Gespräch im Vordergrund, hier aber erst einmal die Facebook-Diskussion zur Einführung:
TESA unterstützt mit der Initiative Zeichen Kleben “Projekte für mehr Nachhaltigkeit” der Carrotmob Hamburg hat sich auch beworben. Bitte gebt uns eure Stimme!
Hier geht’s übrigens zum dazugehörigen Video: http://www.vimeo.com/22414786?ab
#http://www.tesa.de/consumer/zeichen_kleben/carrotmob-hamburg,2075855.html
Carrotmob Hamburg Um für uns zu stimmen, müsst ihr zunächst auf der Carrotmob Hamburg Projekt Seite sein und dann auf den roten Kasten klicken. Danach sollte sich ein Fenster öffnen, in dem ihr nach euren Daten gefragt werdet. danke02. Mai um 23:07 ·
Birgit Angel: Ich finde, so ein Greenwash-Projekt passt nicht zu Euch. Schließlich steht tesa gerade für Wegwerf & Plastikfolie satt. Ich empfehle Euch mal den Film “Plastic Planet”. Wer sich Nachhaltigkeit auf die Fahne schreibt, sollte mE schon ein bisschen kritischer sein- schließlich wird der Begriff geradezu inflationär benutzt.02. Mai um 23:20 ·
Carrotmob Hamburg @Birgit: Plastic Planet is ein sehr guter Film! Du hast recht das Projekt soll Tesa bzw. Beiersdorf sicherlich in ein grüneres Licht rücken. Aber: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Fakt ist: private Projekte, die Schritte in Richtung…Mehr anzeigen02. Mai um 23:32 · Birgit Angel: Wie steht Ihr denn dann zu Vattenfall zum Beispiel? Die haben ja nicht nur Atomstrom, sondern auch Naturstrom, der den Ökostrom mindestens über Zertifikate refinanziert. Und Vattenfall sponsort Kulturveranstaltungen wie der “Lesetage”, das ist ja auch etwas Gutes. Oder BP – die haben zwar den ganzen Golf von Mexico verseucht, aber haben ein großes Solarprojekt.02. Mai um 23:38 ·
Carrotmob Hamburg Ok, dann machen wir doch mal folgendes: schreibt uns doch mal ein paar Fragen hier hin! Ich werde mich an die Kollegen von Tesa persönlich wenden und Ihnen diese Fragen stellen. Mal sehen ob sie überzeugend sind. Deal? ^JH02. Mai um 23:43 ·
Birgit Angel: O.K. Zum Beispiel: Wieviel Tonnen oder Folienmeter Plastik produziert tesa pro Jahr? (Würde die Macher von “Plastik Planet” bestimmt auch interessieren Was sagt tesa zum “Vorwurf” Greenwash = sie wollen mit der guten Idee von Initiativen (wie Carrotmob) für eine Produktpalette werben, die hauptsächlich aus “Einweg”-Produkten besteht? Warum zeigt das Foto zu “Zeichen kleben” ausgerechnet Plastikfolienbäume? Viel Glück beim Fragen – hoffe natürlich trotz Kritik, dass Ihr gewinnt!03. Mai um 00:08 ·
Carrotmob Hamburg Dann dank dir vielmals für die Fragen, das ist zwar ganz schön hart, aber ich werde mein Bestes geben deine Fragen beantwortet zu bekommen! Anything else? ^JH
Hier nun also die Antworten von Thorsten Peterrson, Unternehmenskommunikation tesa SE:
Thorsten Petersson: Natürlich sind wir uns bewusst, dass Kunststoffe in der Herstellung und Entsorgung für die Umwelt problematisch sein können und dass wir als forschendes und produzierendes Technologieunternehmen besondere Verantwortung für eine intakte Umwelt tragen – von der Herstellung unserer Produkte bis zur Entsorgung. Daher setzen wir bei Folien bevorzugt auf umweltschonendere Materialien wie PP-Folien. Zudem definieren wir regelmäßig für einem Zeitraum von fünf Jahren zu erreichende, weltweit gültige Umweltziele. Im aktuellen Zeitraum 2007 bis 2012 beinhalten diese mehr als 60 Einzelprojekte, die wir durch ein flächendeckendes und jeweils auf konstante Produktionsmengen bezogenes Monitoring überwachen.
Thorsten Petersson: Weil es im Sortiment unserer Produktlinie ecoLogo auch enthalten ist. Hierbei handelt es sich um Produkte die frei von Lösemitteln sind und deren Etiketten aus Recyclingpapier bestehen. Im Zentrum unserer internen Projekte stehen der sorgsame Umgang mit Rohstoffen und Energie, die Vermeidung unnötiger Abfälle und der korrekte Umgang mit Recycling. Eingeschlossen ist auch der Ausstoß flüchtiger organischer Verbindungen (VOC), den wir seit 2007 um 42 Prozent reduzieren konnten. Auch unseren Einsatz von Energie und unseren CO2-Ausstoß reduzieren wir kontinuierlich.
Teil der tesa Umweltstrategie sind die Entwicklung und der Einsatz innovativer lösemittelfreier Produktionstechnologien. Ein Beispiel dafür ist die Großanlage im tesa Werk Offenburg. Dort werden seit 2002 Klebebänder für den Maler- und Lackierbereich – sogenannte Kreppbänder – mit einer bei tesa entwickelten und patentierten Technologie ohne den Einsatz von Lösemitteln produziert. Wir haben dieses Verfahren in den Folgejahren kontinuierlich weiterentwickelt und auf andere Produkte und Standorte übertragen. Einen weiteren Teil der Produkte – darunter der berühmte tesafilm® – stellen wir bereits seit mehr als 20 Jahren unter Verwendung wasserbasierter Acrylatklebmassen und leicht abbaubarer PP-Folien umweltschonend her. Auf dieser Basis produziert unser größtes Werk in Offenburg bereits heute mehr als 60 Prozent seines Volumens ohne den Einsatz von Lösemitteln. Zugleich arbeiten wir kontinuierlich an neuen Technologien, die den Einsatz von Lösemitteln erheblich reduzieren oder vollständig vermeiden. Wo dies aus technischen Gründen noch nicht möglich ist, kommen moderne und hocheffiziente Rückgewinnungsanlagen zum Einsatz.
Ein besonderer technologischer Durchbruch gelang tesa mit der selbst entwickelten ACX-Technologie. Das hochmoderne Verfahren ermöglicht eine umweltschonende Herstellung von doppelseitigen Acrylat-Klebebändern. Im September 2010 ging die weltweit einzigartige Produktionsanlage im tesa Werk Hamburg-Hausbruch an den Start. Das Besondere daran: Verglichen mit herkömmlichen Technologien erfolgt der Einsatz von Lösungsmitteln nur noch im ersten Prozessschritt, wird im anschließenden Trocknungsverfahren sofort wieder entzogen und in den Kreislauf zurückgeführt. Das Ergebnis: jedes Jahr 50 Prozent weniger Lösungsmittel und Energieverbrauch.
Ich könnte Ihnen noch zahlreiche weitere Beispiele zu den Themen Energiesparen, Abfallmanagement oder Lösemittelvermeidung nennen. Ein paar davon finden Sie hier: http://www.tesa.de/company/responsibility/global_compact/cop/environment
Unsere Bemühungen schlagen sich nicht nur in den Produkten, sondern auch in deren Verpackung nieder. Beispielsweise sind alle Produkte unseres tesa ecoLogo® Sortimentes lösemittelfrei und bestehen ebenso wie ihre jeweilige Verpackung überwiegend aus recycelten oder erneuerbaren Rohstoffen. Dies gilt auch für unser tesapack® eco & strong, aus dem die Bäume für den grafischen Hintergrund der Aktion „Zeichen kleben“ gestaltet wurden. Dessen Trägerfolie besteht aus 100 % recyceltem Kunststoff (PP), der Rollenkern aus 100 % recyceltem Karton, die Klebmasse ist lösungsmittelfrei und das Etikett aus biobasiertem Papier. Alle unsere Produkte kommen im Übrigen ohne Tierversuche aus.
Die Statements sind einer ausführlichen Mail von Thorsten Petersson entnommen, in dem anschließenden Telefonat habe ich die Punkte noch einmal vertieft und genauer nachgefragt. Die Frage nach den genauen Produktionsdaten konnte er mir aus verständlichen Gründen des Wettbewerbsschutzes allerdings nicht beantworten. Ich war ganz schön beeindruckt von den vielen laufenden Projekten und den bisher erreichten Produktions-Standards die Tesa gesetzt hat. In Zukunft werden sich andere Unternehmen an den Bemühungen von Tesa messen lassen müssen, denn ich sehe meine Klebemittel zu Hause ab jetzt in einem anderen Licht. ACX-Technologie und Lösemittelfreiheit, wieder was gelernt. Vielen Dank an Birgit für die Fragen und an Thorsten Petersson für die Geduld und die ausführlichen Antworten!
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Posted in Carrotmobs Deutschland
#thepopeiscoming, ein Album auf Flickr.
It was such an awesome event and a great pleasure to have him here in Hamburg. Thank you so much Brent for sharing some of your plans for the future of the carrotmob. We had a lot of highly interesting discussions, especially Monday evening at the Betahaus. There were more than 30 carrotmobbers, so thank you all for coming and joining the discussion.
Brent started the evening by giving an exciting keynote, we learnt the whole story of the hour of birth of the carrotmob and he even gave us some top secret insights. The interesting part of the story was that Brent took some of the inspiration by talking to Howard Rheingold (the author of smart mobs) and a few weeks later while probably taking a shower he came up with the carrotmob concept. From there it started to spread the world and now Brent wants to take it to the next level.
The most interesting point to my was the statement that social media made it easy for companies to communicate directly to the customer, but there’s still no clear message of value and social good. This is a chance for the carrotmob to stand out, services like Groupon and Foursquare are using intelligent communication models but the carrotmob is about giving real power of change back to the customer. Brent wants to empower the customers to vote with their wallet. It’s the feeling of standing powerless in front of huge brands that convinced Brent to build the worldwide carrotmob community. So mobbing big companies is the aim for the evolution of the carrotmob.
After the keynote we made up two groups, discussion A. the next carrotmob in hamburg and B. how to organize huge scale campaigns. Discussing to huge scale campaigns the group came up with three questions: what attracts people? How do hypes start? What is the impact we want to achieve? Brent joined this group and had some interesting ideas, explaining the K-Factor (oh dear I cannot recall a thing ) the group came across the theories mentioned in Gladwells book tipping point but also the latest Facebook Party event from 16 year old Thessa (oh my god there’s already a blog with every single information). We never finished the discussion of how to make it real huge in every detail but I want to emphasize these points: the carrotmob community needs more growth, it is a question of person centric strategy versus hype. Building local organizers through some pieces of brilliant technology is the plan and when the community is about a million people strong, it’ll be the right time! The image of giving the single canoes in every land (symbolizing the different organizers) a sail to make more things happen and floating towards real change for the whole planet was the last we came up with.
The other group talked about the upcoming fourth carrotmob here in Hamburg and Marco made a point to mob different venues at a time. The idea of organizing Carrotmobs in Schools like the Organizers in Munich did is good, but we’ll never make it with the upcoming holiday season. So Marco came up with the idea to mob different bakerys here in Hamburg. We will keep you updated, as always!
To end this posting I want to say thanks for visiting us in Hamburg Brent. It was really a pleasure talking to you in person. We felt that there’s a lot to come from the Carrotmob Headquarter in San Fran and we are absolutely excited about it. And of course you are always welcome here in Hamburg!
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Info
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Jörn Hendrik was a career changer right away. Starting as a craftsman in the family business of his father, he quickly discovered his talent as a salesman and networker. For more than a decade he proved his sales and leadership- skills in B2C and B2B sales- companies. But his vision to change business by making it a more transparent and people-centric world, finally led him to change tie and cubefarm with MacBook and CoWorking-Space. Jörn Hendrik started to dive into Blog-Projects (e.g. carrotmobhh.de, coalitionblog.org, beginners-mind.de), Facebook Marketing and studied collaborative working models like coworking and fluid networks.
What companies can do to attract young professionals and how they prevent to loose them - these are the questions Jörn Hendrik is answering as a consultant for Social Media Recruiting and Employer Branding. With his Videoblog beginners-mind.de he talks with Digital Natives about the workplace of the future.
With his deep insights about supply and demand in the job markets, social media, sales and his network talent he lately founded the specialized consulting company ffluid. ffluid is offering fast forward concepts to optimize communication channels, to activate innovation potential and to find the right experts.
With ffluid I dive deep into the topics Social Media, Recruiting and Innovation. There's a Podcast too!
I am working with companies to boost their HR and Recruiting Departments and make it 2.0.
Change Agent for Companies on the way to Enterprise 2.0. Consulting in Corporate Blogging, Change Processes, OpenSpace.
Working as a Key Accounter at Hays my daily business is about recruiting specialists for my customers. I'm working with specialisms like IT (e.g. Software Developers in JAVA and/or .NET, Softwar eArchitects, Project Manager), E-Commerce, Social Media or Advertising. Of course I'm acquiring new customers and projects and building my team as a Teamleader of now four employees.
I have been working as a Monitoring- Supervisor with Ipsos Phone, the Telephone Studio of the Market Research Company Ipsos. My role was that of a coach for the Interviewers, working and developing their rethorical and oratorical skills.
Working as an Executive Consultant for Neways, I built a downline of over 60 Distributors and Clients.
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Welcome to my most complete online profile ever! My name is Jörn Hendrik and I am blogger, salesman and expert for social media recruiting. Find my Blog at ffluid.de/blog. For more than a decade I worked in B2C and B2B sales- companies, before I changed tie and cubefarm with laptop and coworkingspace.
I currently work for the startup and creative crowdsourcing platform jovoto as an sales and marketing expert in Berlin.
Thank you for your interest in my work and please feel free to drop me a line or connect with me.