stop making sense
Dachschrägenphilosophist. Antworte auf Fragen, die keiner gestellt hat.
Bin Superheld. Habe derart vielfältige Superkräfte, dass ich den Überblick verloren habe, und selbst das ist eine Superkraft, denn es macht mir absolut nix aus, keinen Überblick zu haben.
Bin ein Verzweifelter, denn ich zweifele ständig. Manchmal wird's richtig schlimm, dann dreifele, vierfele und fünfele ich sogar. Nur sächseln tu' ich nicht. Alles hat Grenzen.
Bin Liedermacher mit Hang zum Lieder machen.
Protipp: Vermeide Diskussionen mit Idioten. Sie ziehen Dich auf ihr Niveau herab und schlagen Dich dort mit Erfahrung.
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Jörg Herbert (Behördenkennung)
Kirchgasse 10
55585 Oberhausen
Facebook hat mich in der letzten Woche wieder dankenswerter Weise mit relevanter Werbung versorgt. Da sage ich doch: Vielen Danke für dem Werbung mich lieben Facebook.*
Danken lieben Facebooke. Ich habe gesehen sexy Bilder von der Frau Unartig. Arme Frau Unartig: hat Mörderstrümpfe, aber keine Strickweste und Krampf in die Finger.
Ja, hier würde ich ja sehr gerne weiter helfen, aber ich gehe leider nicht als normal durch. Das ist nicht meine Meinung. Ich halte mich für sehr normal, aber Menschen, die mit mir zu tun haben, sagen halt was anderes. Tragisch. Irgendwie auch geschäftsschädigend in diesem Fall.
Och, da würde ich spontan sagen: Ich nehm’ die Linke. Bisher dachte ich zwar, das heißt Brüste, aber man lernt ja nie aus. Was in diesem Fall auch schön ist: Trotz meiner angeborenen Rechts-Links-Schwäche, glaube ich, in diesem Fall nicht verlieren zu können.
Werbung vom Gesprächskreis “Was tun, wenn die Pelle platzt?”. Da melde ich mich an. Ich weiß zwar nicht, wer “1000′s von nettes Mädchen” ist, aber auf eine Religion mehr oder weniger kommt’s heute doch auch nicht mehr an, oder?
Ja, dem Facebooke kümmert sich an mich, ich sage. Danken.
*Ich hoffe, ich hab’ das Idiom getroffen.
Wahr ist,
dass die Parteien automatisch mehr Geld vom Staat für parteitypische Ausgaben kriegen: Finanzierung: Parteien erhalten Rekordsumme vom Staat | Politik | ZEIT ONLINE.
Unwahr ist,
dass die Parteien – parteitypisch – dieses Geld direkt an den bedürftigen Otto Normalverbraucher verteilen, weil Taten, statt Plakate, die besseren Wahlkampagnen wären.
Wahr ist,
dass Kim Jong Un seinen Verteidigungsminister gefeuert hat: Nordkorea: Kim feuert Verteidigungsminister.
Unwahr ist,
dass er ihn Richtung USA gefeuert hat und die USA jetzt mit dem Beschuss durch Bush-Missiles antworten.
Liebes Tagebuch, verrückte Welt, das. Ich hänge mit den Aufnahmen meiner Songs total hinter meinem Zeitplan her. Kann mir mal jemand sagen, warum ich überhaupt einen Plan gemacht habe? Gute Frage, meint Schabeuschimauge, und glotzt mich an.
Hab’ auch ein wenig den Überblick verloren, und wenn das nicht eine meiner Superkräfte wäre, würde ich ganz schön alt aussehen. Schabeuschimauge meint, ich würde ja auch… Blödes Stofftier.
Wo wir gerade bei schizoiden Defekten und Stofftieren sind: Schabeuschimauge hat im Wald einen Baumbruder gefunden:
Verrückt, die Ähnlichkeit, was?
Die Natur ist im Moment sowieso voller Zeichen:
Ich wollte, ich wäre Esoteriker, Horoskopgläubiger, oder Dorfschamane, dann würde ich jetzt etwas in dieses Bild hinein interpretieren.
Aber etwas in Kondensstreifen am Himmel hinein zu interpretieren, ist dämlich und lächerlich. Gebt mir Knochen und Gedärme. Das ist wenigstens noch Handwerk. Ähm. wo ich gerade Horoskopgläubiger lese: das Wort an sich sagt ja schon aus, dass mit der Sache an sich was nicht stimmt. Horoskop – Gläubiger. Klar soweit?
Im kleinen Oberhausen an der Nahe ist es dieser Tage ganz besonders schön. Zum Beweis, weitere iFonbülda, [Beginn Werbepause] die man übrigens auch via meinem Instagram-Account abonnieren kann [Ende Werbepause]:
Das ist ein Paradies, das Oberhausen an der Nahe. Echt jetzt. So ein sagenhafter Reichtum, und dazu auch noch Open-Source. Du kannst bei uns einfach rein gehen in die Natur und sie nutzen: für’s drin rum laufen, anschauen, fotografieren, atmen, riechen, lauschen, entspannen, rum schreien und still sein. Der Hund kackt sogar rein. Verrückte Welt.
So, das war’s, liebes Tagebuch. Mach’s gut. Ich weiß meine Gedanken bei Dir sicher.
Oh, Moment, noch eine kurze Notiz an mich: in dieser Welt der Idioten, sei lieber ein Halbvollidiot, als ein Halbleeridiot.
In diesem Sinne, schönen Sonntag.
Wahr ist,
dass Winfried Kretschmann die Grünen vor zu hohen Steuern warnt: Winfried Kretschmann warnt Grüne vor zu hohen Steuern – SPIEGEL ONLINE.
Unwahr hingegen ist,
dass er den Betroffenen rät, sofort in die Schweiz, oder sonstige, steuertechnisch angenehmere Gefilde auszuwandern.
Wahr ist,
dass das Urteil des Berliner Gerichts, für den BER-Großflughafen besseren Lärmschutz zu installieren, hohe Mehrkosten für das Projekt bringt: Gerichtsurteil: BER-Betreiber müssen weitere Millionen in Lärmschutz stecken | Wirtschaft | ZEIT ONLINE.
Unwahr ist,
dass die BER-Betreiber trotzdem gelassen bleiben, weil’s sie fest davon ausgehen, dass bis zu dem Zeitpunkt, an dem diese Lärmschutzmaßnahmen tatsächlich gebaut werden, das Beamen längst erfunden wurde.
Stiftung Warentest: Viele Grillanzünder sind mangelhaft.
Ja, komm, als ob das was Neues wäre: das wissen die Betroffenen doch schon seit ihrer Schulzeit.
Erinnerung: Geballte Faust hilft dem Gedächtnis – SPIEGEL ONLINE
Auch bei Diskussionen, die, sagen wir mal, träge, oder nicht so wie gewünscht voran kommen, hilft die gezielt im Kinnbereich platzierte Faust, gewaltig.
Steuergeheimnis verletzt: Bekanntwerden von Fall Hoeneß – SPIEGEL ONLINE
Das Steuergeheimnis wurde schwer verletzt. In einer schwierigen Operation müssen ihm jetzt die gefährlichen Hoeneß-Zellen entfernt werden. Unabhängige Politchirurgen werden noch gesucht.
Dieser Sonntagmorgen ist ein ruhiger. Es ist bedeckt und ziemlich frisch. In der letzten Woche war es dagegen oft sehr sonnig und warm – endlich warm. Allerdings war es auch hektisch. Arbeit, Termine, Sorgen. Mein Blick ist in dieser Woche oft zu wenig fokussiert gewesen. Er fiel in der Woche zu oft auf kurios geschmackloses, wie zum Beispiel diese Werbung:
Was ist das? Ein Ankündigungsplakat der Zeugen Jehova für die örtliche Zombieapokalypse?
Ja, nee, is’ klar: ich gehöre nicht zur Klientel dieser Art von Show. Gut so.
Habe in dieser Woche wieder mal festgestellt: Viele Leute verstehen mich nicht. Sie fragen sich: Was meint er jetzt ernst, von dem was er sagt und tut, und was nicht? Schwierige Sache finden sie. Ich finde das nicht, aber ich wohne ja auch mit mir zusammen. Diese kostenlos vorinstallierten Filter der Natur, die diese Art von Menschen von mir fern hält, finde ich wunderbar. Diese Menschen gehören nicht zu meinem Klientel. Das ist gut für sie und für mich. Ist das arrogant? Ja und nein: Ich trage ja auch die Konsequenzen dafür. Oft, und nicht immer gerne, aber das gehört zum Deal.
Einer meiner Arbeitgeber zum Beispiel, hat in Form seines Geschäftsführers in dieser Woche mir gegenüber zu gleichen Teilen Ahnungslosigkeit, Arroganz und Rechtschreibschwäche demonstriert. Statt seine Autorität zu demonstrieren, wie er es wohl vorgehabt hat, hat er sich vor mir unglaublich blamiert. Das hätte ich ihm und mir gerne erspart. Ihm ist das egal, denn eigentlich bin ich ihm egal. Schade daran ist: Ich hätte nichts anderes erwartet. Ich weiß aber, ich kann daran nichts ändern. Bin froh, dass ich diese Lektion gelernt habe.
Notiz an mich: Ich sollte wenigstens ab und an in die Schubladen klettern, die die Leute für mich bereit halten. Das beruhigt Menschen.
— jo jmatic (@jo_jmatic) 19. April 2013
Ich wende den Blick ab, denn zu wenige Blicke gehören in der Woche dem blauen Himmel, der Natur, die gerade kräftig renoviert, und der Ruhe, die man darin finden kann.
Dieser Sonntagmorgen ist weder warm, noch sonnig, aber eben auch nicht hektisch. Es wäre wohl schön, wenn dieser Sonntagmorgen auch noch sonnig und warm wäre. So ist das aber im Leben, nie ist es wirklich perfekt. Es kommt darauf an, was man daraus macht. Immer. Binsenweisheitenalarm. Egal. Es stimmt. Sonntag ist so’n Tag, an dem man so was mal schreiben kann.
Im Radio läuft gerade Bob Marley, der Kaffee dampft, die Liebste krabbelt verschlafen aus dem Bett. Dieser Sonntagmorgen ist perfekt. Lektion gelernt.
Ach, übrigens:
Ich hab’ nachgeschaut: Ihr verstoßt gegen meine Religion, Ihr alle.
— jo jmatic (@jo_jmatic) 20. April 2013
Kaffee, Literatur, zweifelhafte Versschraubereien und das unzweifelhafte Vergnügen von Schabeuschimauges Gesellschaft – ein Dachschrägenfreitagnachmittag mit Xtremeliedermaching.
Mit diesem zweifelhaften Satz und einem unvermutet frühlingshaften Eindruck, entlassen Schabeuschimauge und ich euch in’s Wochenende.
via jo jmatic – instagram
Im Prinzip, ja. Junge, attraktive Marsrobotessen können ohne Bh wesentlich leichter Kontakt zu jungen, ledigen Aliens finden.
Als Ausnahme würde ich hier nur Borg-Drohnen nennen wollen, die freizügig gekleideten Marsrobotern gegenüber, sicherlich einen beklagenswerten Mangel an Zurückhaltung an den Tag legen würden.
Gut, dass wir darüber gesprochen haben.
Alter Papierdrachen, da kann ich die Kampfdrohnen aber mal ganz gut verstehen. Mir geht’s oft ähnlich:
Es singt jetzt für uns der Chor der Bruderschaft zum heiligen Leistungsschutzrecht:
Ehrlich gesagt, glaube ich ja nicht, dass irgendeiner diese Nummer nochmal in Lizenz nach machen will. »Obwohl…«, sagt da die kleine Kampfdrohne, und umfliegt den deutschen Luftraum weiträumig.
Zu etwas völlig anderem:
Das wird Angela M. Sorgen machen, wo sie doch so auf’s Sparen steht. Aber, lieber einer Spargelernter im Mai, wird sie sich sagen, als ein Ungelernter im April.
Wochenend und (kein) Sonnenschein
und dann mit mir in's Netz hinein.
Weiter brauchst Du nichts zum Glücklichsein.
Wochenend und (kein) SONNENSCHEIN!
Altvordere werden auch noch die Melodie zum Reim kennen. ;)
Zum Samstagsfrühkaffee, die Videos, die in der letzten Woche durch die Netzwelt geschwappt sind, bitte sehr:
direkt: A Facebook Update In Real Life - YouTube
Ja, kennt mittlerweile jeder denke ich. Ist mittlerweile irgendwie witzig, wenn sich die Leute über Facebook aufregen.
Alter Beatfalter, das nächste Video macht echt Spass. Das sind zwei japanische Jungs, die einen kleinen Beatbox-Contest austragen:
direkt: Beatbox Game - Hikakin vs Daichi - YouTube
So, jetzt was für die Großen. Iluvit!
direkt: Alles Wird Teurer - Blockflöte des Todes - YouTube
Ich wünsche ein angenemes Wochenende. Pfingstet Euch.
Mittlerweile dürfte auch dem uninteressiertesten Mitmenschen schwer fallen, die Tatsache zu ignorieren, dass unsere luxuriösen Smartphones durch die zur Herstellung benötigten Rohstoffe und Fertigungsprozesse tierisch umweltschädlich sind, und zur Ausbeutung ganzer Bevölkerungsgruppen in wirtschaftlich schwachen Ländern sorgen. Stichworte: Coltan und Kongo.
Es gibt nun eine Gruppe von Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, diesen Kreislauf zu druchbrechen und ein fair gehandeltes Smartphone auf den Markt zu bringen - das Fairphone. Das Fairphone wurde vor einiger Zeit schon angekündigt und mittlerweile kann man dieses Smartphone nun tatsächlich vorbestellen. Es wird etwa 350,- € kosten. Was das Fairphone ist, erlest Ihr Euch bitte hier: FairPhone | A seriously cool smartphone. Putting social values first und hier: Fairphone – Specs bekannt und Vorbestellung möglich
Es gibt auch einen saublöden Artikel zum Thema bei SPON, den ich hier nicht verlinke. Die dämliche Arroganz mit der dort nämlich über diese Idee berichtet wird, kotzt mich an. Man mokiert sich darüber, dass das Fairphone nur ein Mittelklasse-Smartphone ist. Man hätte am liebsten wohl auch, dass es aus Recyclingpapier gefertigt wird, aber dabei trotzdem Topwerte aufweist. Unter anderem fällt dort auch der Begriff "Gutmenschen-Smartphone". Es ist völlig klar, dass das Fairphone nur ein erster Schritt ist und bei weitem noch nicht ausreichend. Es ist auch klar, dass da nicht das nächste iPhone produziert wird, aber man muss doch aber einfach mal honorieren, dass da Menschen einen richtigen Weg gehen. Möööp, SPON. Buh.
Ein schönes kleines Spiel mit einem schönen Lerneffekt hab' ich gefunden: GeoGuessr - Let's explore the world!
Das Spiel funktioniert im Browser und nutzt Google-Street-View. Es ist simpel: Man kriegt ein Bild gezeigt und muss einfach raten, wo dieses Bild auf der Welt gemacht wurde. Weiß man es, dann markiert man den Ort auf der Google-Karte und kriegt dafür Punkte. Maximal fünf Runden werden gespielt. Am Ende wird zusammengezählt und man darf auf Twitter, Facebook, oder sonstwo damit angeben. :->
Ich hab's ausprobiert, und ich find's toll. Es ist nämlich gar nicht so einfach, heraus zu finden, wo man sich gerade auf der großen weiten Welt befindet. Da kann ein Bild schon mal Südamerika oder Portugal zeigen, ohne dass man es gleich erkennen könnte. Wird man einfach in eine Landschaft, ohne Häuser, Schilder, Städte geschossen, wird's auch mal zum Ratespiel.
In jede Fall weckt das Spiel aber die detektivische Ader und man kann ja auch googlen. ;)
Probiert's aus. Es lohnt. Dank an Anton Wallér, der das Spiel entwickelt hat.
via Geoguessr: Gratis-Spiel führt Nutzer um die Welt - SPIEGEL ONLINE
So, ich will noch schnell die kleine Halde an Musikvideos raus werfen, die sich in den letzten Tagen hier angesammelt hat. Die Tipps kommen vom Radioman aus Bingen, von einem jjSMS-Fan aus'm Norden und vom Funkhaus Europa.
Starten wir mit einem wirklich sehr beeindruckenden Video, mit einer sehr ausgeprägten Bildsprache:
direkt: Young Man "In A Sense" (Offical Music Video) - YouTube
Das nächste Video geistert schon ein paar Wochen durch YouTube und wird langsam zum Renner:
direkt: Evolution of Music - Pentatonix - YouTube
Das ist 'ne ganz schöne Fleißarbeit, alter Schwede. Außerdem natürlich sehr gut dargeboten.
Das nächste Video ist das neue Werk von Walk Of The Earth. Zu denen muss nun wirklich nix mehr sagen:
direkt: Material Girl - Walk off the Earth - YouTube
Ja, da sieht man einfach, dass da schon ein wenig Geld verdient wurde. ;)
Zum Abschluss noch zwei brandneue Videos von einer meiner Lieblingsbands "Queens Of The Stone Age":
Wie immer herrlich gegen den Strich gebürstet. Josh Homme ist ein verdammtes Genie. Bin gespannt auf das neue Album des Meisters der verstörenden Harmonien.
So das war's für heute.
Der folgende App-Tipp ist eventuell wirklich sehr praktisch, vorausgesetzt, man hat Zugriff auf zwei iPhones und/oder iPads:
WiFi Camera ist eine kostenlose Universal-App für iPhone, iPod touch und iPad, mit der sich iOS-Geräte koppeln und gegenseitig als Fernauslöser für die Kamera des jeweils anderen iOS-Gerätes verwenden lassen. aus: WiFi Camera: iPhone-Kamera mit anderem iOS-Gerät fernauslösen – GIGA
Tja, damit ist eigentlich schon alles gesagt. Die Möglichkeiten für kreative Bilder sind wohl vielfältig. Die Details erlesen sich interessierte Menschen vor Ort. Der Artikel beschreibt die App und die Methoden sehr ausführlich.
Nur soviel noch: Die iPhones/iPads können auf verschiedene Weise gekoppelt werden und diese Methoden funktionieren auch im Ausland ohne Kosten zu verursachen.
Ein kurzes Freitagssammelsurium zum Thema Design gibt's heute.
Tolle Idee für ein Bücherregal, so braucht man keine Bücherstützen mehr. Außerdem gefällt's mir auch, weil's ungerade ist. :->
Zum nächsten Design-Objekt sag' ich mal nichts weiter, denn der englische Titel bei cheezburger.com sagt alles: »Slay the Brown Dragons With This Toilet Brush Sword!« Na, dann!
via Slay the Brown Dragons With This Toilet Brush Sword! - Cheezburger
Auch das nächste Designer-Stück ist von eher zweifelhafter Geschmackssicherheit:
Zum Abschluss noch was aus der Abteilung Monumentalbauten. Die Kommunisten haben in Bulgarien vor etlichen Jahrzehnten einen Bau auf 'nen Berg gezimmert. Alter Schwede, was für'n Monstrum.
via Dark Roasted Blend: Abandoned Communist Party Headquarters in Bulgaria
Irgendwie total abgefahren. Ihr müsst den Link anklicken und unbedingt alle Bilder anschauen, damit ihr einen Eindruck von der Größe kriegt. Das Monument ist jetzt außerdem schon seit Jahren verlassen, was die Sache noch creepier macht. Dort könnte man ein megacooles Musikvideo drehen. ;-)
So, det war's. Futab!
Ganz auf die Schnelle: Im App-Store gibt's gerade einige Spiele von der Firma Pangea kostenlos. Darunter zum Beispiel auch das wunderbare Enigmo 2 - App-Store-Link.
Es gibt noch einige weitere coole Games. Zum Beispiel das neue Air Wings, BugDom 2, oder der Klassiker OttoMatic.
Ich hab' keine Ahnung, wie lange Pangea die Aktion noch laufen lässt, also schlagt jetzt zu.
Als Ergänzung zum gestrigen Artikel, über die Pläne der Telekom, eine Drosselung der DSL-Anschlüsse einzuführen, gibt es jetzt noch einen sehr interessanten Artikel, der noch zusätzliche Details und auch andere Perspektiven in's Thema einbringt. Leseempfehlung.
Weinen könnt' man bei diesem abschließenden Satz:
In Schweden gibt es 100 MBit Full Duplex Internet. Da hat die Regierung gesagt: Das wollen wir haben, das machen wir jetzt.
-aus: "Die Entdeckung der Langsamkeit"? | Telepolis
Mittlerweile dürften viele Leute mitgekriegt haben, dass die Telekom neue volumenbasierte Tarife für ihre Festnetz-Internet-Anschlüsse einführt. Kurz gesagt, bedeutet dies, dass die Zeit der Flatrate vorbei ist. Abgerechnet wird in Zukunft, wie bei Mobilfunkverträgen: erreicht man ein bestimmtes Downloadvolumen, wird die Geschwindigkeit des Anschlusses für den Rest des Abrechnungszeitraums gedrosselt. Bei den Telekom- DSL-Flatrate-Anschlüssen wären das 384kbps. Details zu diesem Thema erlest ihr euch bitte hier: Telekom: DSL-Geschwindigkeit wird gedrosselt - NETZWELT
Da wird der ein oder andere Mensch, der auf dem Land lebt, hart auflachen, denn in vielen ländlichen Gebieten, bietet die Telekom sowieso nicht mehr Geschwindigkeit an, obwohl sie sich trotzdem Minimum einen 1 MBit-Vertrag bezahlen lässt. Ich habe dies selber schon erlebt und habe hier in meinem Dorf selber nur ein knappes MBit zur Verfügung. Ich muss auch YT-Videos vorladen lassen und schaue mir deshalb nur sehr wenige an. Das ist die traurige Wahrheit.
Die Telekom begründet ihre Entscheidung damit, dass im Moment die extremen Datensauger von einer Mehrheit mitfinanziert werden, was man bei der Telekom (plötzlich), als total unfair ansieht. Kritiker dagegen werfen der Telekom vor, mit dieser Regelung die Netzneutralität zu verletzen, oder gar damit abzuschaffen, denn natürlich werden Menschen, die bei der Telekom entsprechende datenintensive TV-Angebote per Netz nutzen von dieser Regelung ausgenommen. Menschen, die solche Angebote aber bei anderen Anbietern nutzen, nicht. Sprich, es gibt in Zukunft Datenströme, die bevorzugt durch's Netz gejagt werden. Die Daten sind nicht mehr neutral. es gibt Nutzer erster und zweiter Klasse.
Dagegen protestieren Menschen und es gibt jetzt eine Initiative/Petition, die Unterschriften sammelt, um auf diese Fehlentwicklung aufmerksam zu machen: Petition | Deutsche Telekom AG: Drosselung der Surfgeschwindigkeit stoppen | Change.org. Aktuell steht die Petition bei 36530 Unterschriften, benötigt werden noch 63470 Unterschriften.
Ganz ehrlich, mittlerweile haben all diese Petitionen so ein wenig ein Geschmäckle für mich, weil es sie für alles gibt und es so leicht ist, mal eben auf einen Button zu klicken. Vielleicht geht es einigen von euch ebenso. Allerdings sollten wir uns vielleicht daran gewöhnen und es als selbstverständlich nehmen, weil es zu einer neuen Art gehört, wie wir an Demokratie teilnehmen.
In diesem Fall geht es auch nicht um eine Empörungswelle, die durch's Land schwappt, sondern darum, dass an diesem speziellen Fall auch der Politik deutlich gemacht werden kann, dass wir nicht alles dem Kapital und dem Ertrag von Unternehmen unterordnen wollen.
Oh, sieh, es ist ein Wochenende da vor uns! Das ist das Stichwort. Zum Wochenende also wieder gesammelt skurriles und amüsantes Internet.
Zunächst wäre da "Shave it" ein wirklich sehr schöner Animationsfilm der mir nicht nur wegen der Story, sondern auch wegen der knallbunten Bonbonfarben ziemlich gut gefällt:
direkt: Shave it - Vimeo
So, jetzt wieder mal eins von den Wunderkindern im Netz. Hier spielt eine Siebenjährige "Sweet child o' mine":
direkt: 7 year old guitarist Zoe Thomson plays Sweet Child O Mine by Guns n Roses - YouTube
Das hat jetzt nix mit den Supertollwunderkindern zu tun, aber der Ausdruck der Kleinen ist unbezahlbar.
Noch eine Packung Musik mit Schmiss und einer sehr coolen Optik kann nicht schaden. Hier kommt Cat Empire mit "Brighter than gold":
direkt: The Cat Empire - Brighter Than Gold - YouTube
Das war's für jetzt. Ab jetzt gilt: futab*
*feet up, take a break
PS: Gehirnverstörendes gibt's am Wochenende bei Virtu(ell)nwaswirkönnen und im Fachblatt für lose Ansichten. Aber Achtung: NSFW + NSFB!
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Was gibt’s an Neuigkeiten bei jjSMS? Nun, neue Songs sind in der Mache und Juan de la Cajon ist grippal infiziert und leidet. Allerdings versieht er seinen Dienst am Schlagwerk trotzdem tadellos und mit eiserner Disziplin. Das inspirierte mich nach der letzten Probe zu einigen Tweets:
Der Percussionist ist ist krank. Er atmet schwer, aber rhythmisch korrekt. Guter Percussionist. #bestwishes #jo
— jo jmatic (@jo_jmatic) September 5, 2012
Der Percussionist ist krank. Er schwitzt, wischt aber den Schweiß nur in den Pausen am Strophenende von der Stirn. Guter Percussionist. #jo — jo jmatic (@jo_jmatic) September 5, 2012
Der Percussionist ist krank. Er dehydriert und verpasst dem Song damit einen sehr trockenen Groove. Guter Percussionist. #jo
— jo jmatic (@jo_jmatic) September 5, 2012
Hier die dazugehörige Facebook-Konversation:
Pfffhh …
Warum präsentiere ich Euch das hier? Nun, damit mache ich quasi durch die mentale Hintertür und auf’s Raffinierteste versteckt, Werbung für unsere Twitter- und Facebook-Accounts, wo der liebe Leser und die (Achtung, politische grenzkorrekte, sprachfeministische Einfügung) liebe Leserette uns gerne abonnieren darf. Ganz schön gerissen, was?
So, zurück zur Werbung. Zur Belohnung für Eure Leseleistung hier ein Mitschnitt von dieser Woche:
So, nun geht hin und erzählt von uns, werbt für uns, engagiert uns. Danke, im Namen der gesamten Belegschaft.
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Danke lieben Facebooke
Facebook hat mich in der letzten Woche wieder dankenswerter Weise mit relevanter Werbung versorgt.…
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Autograph manuscript and corrected galley proofs signed, 1833The Morgan Library
Galileo Galilei (1564–1642)
Autograph notes on the satellites of Jupiter, 14–25 January 1611On this scrap of paper (an unfolded envelope), Galileo recorded the positions of four satellites of Jupiter over a period of several nights. He had observed the moons with the aid of his newly constructed telescope and published his findings in his revolutionary book The Starry Messenger (1610). He then worked to define more precisely the periods of the orbits of the Jovian moons, setting up his telescope night after night and making notes such as these. In a radical departure from his university training, Galileo insisted that scientific theory be grounded in observation and physical evidence rather than reliance on ancient authority.
The Morgan Library
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