stop making sense
Ich bin ein grosses Missverständnis und ich missverstehe konsequent. Ich antworte auf Fragen, die keiner gestellt hat. Ich bin ein Superheld. Meine Superkräfte sind derart vielfältig, dass ich den Überblick verloren habe, und selbst das ist eine Superkraft, denn es macht mir absolut nix aus, keinen Überblick zu haben. Ich bin ein Verzweifelter, denn ich zweifele ständig. Manchmal wird's richtig schlimm, dann dreifele, vierfele und fünfele ich sogar. Nur sächseln tu' ich nicht. Alles hat Grenzen.
Als steuerfreien Mehrwert und kostenlose Weisheit schenke ich Euch:
Vermeide Diskussionen mit Idioten. Sie ziehen Dich auf ihr Niveau herab und schlagen Dich dort mit Erfahrung.
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jo jmatic ist gelegentlich auch:
Jörg Herbert
Kirchgasse 10
55585 Oberhausen
Man möcht's einer Gesellschaft, die in großen Teilen zunehmend wieder auf dem rechten Auge erblindet, und die rechtes Gedankengut erst erkennt, wenn es glatzköpfig und mit erhobenem Arm daher kommt, gerne ins Stammbuch schreiben.
Den anderen Arschgeigen, wissentlich oder verführt, sei gesagt:
"Wie ihr’s euch träumt, wird Deutschland nicht erwachen. Denn ihr seid dumm, und seid nicht auserwählt." (Erich Kästner)
Der Rechtsanwalt Christian Solmecke sagt dazu: "Die durchschnittliche Facebook-Pinnwand eines 16-Jährigen ist 10.000 Euro Abmahnkosten wert, wenn denn jede Urheberrechtsverletzung abgemahnt werden würde." Bisher seien viele Facebook-Profile nicht öffentlich zugänglich, ansonsten hätten Abmahnanwälte viel Arbeit.
Die durchschnittliche Facebook-Pinnwand ist also was wert. Nicht für alle. Nur für diejenigen, die sich auf mahnen, klagen, verwalten und das Bezahlen schwarzer Roben verstehen.
Im Artikel steht zu lesen, dass das deutsche Recht zwar im Gegensatz zu anderen Länder Rechtssicherheit herstellt, der technischen Entwicklung aber hinterher hinkt. Das ist sehr vornehm und zurückhaltend ausgedrückt.
Ich bin schon immer sehr dafür gewesen, alle Inhalte, die man in eigenen Artikeln oder Veröffentlichungen nutzt, sauber mit Quellen zu belegen, und das ist auch ein Grund, weshalb ich die ganzen Facebook-Veröffentlicher kritisiere, die dort dauernd Inhalte posten, ohne korrekt ihre Quellen anzugeben. Doch im Grunde mache auch ich mich mit so ziemlich jedem Post selber strafbar, denn ob man Quellen angibt oder nicht, ist rechtlich letztlich egal, wenn man in das Fadenkreuz der Abmahnmafia geraten ist.
Vollends pervers wird's, wenn man sich vor Augen führt, dass Dienste wie Google und Facebook eigentlich darauf drängen, dass sich ihre Nutzer mit Klarnamen anmelden. Genau diese Klarnamen sind aber bei den zuvor genannten Abmahngeiern der Grund dafür, eine Abmahnung in Gang zu setzen. Postet jemand anonym ist es ungleich schwerer ihn zu belangen, da die Diensteanbieter hier noch keine Daten herausgeben.
Leute, das ist total krank. Da muss sich dringend und schnell was ändern:
Doch was im Web von Millionen Nutzern bereits heute praktiziert wird - das Verlinken von Artikeln mit kleinen Vorschaubildchen, das Anpinnen von einzelnen Fotos in einem privaten Blog ohne kommerzielle Absicht - muss endlich auch für deutsche Nutzer möglich sein. Ohne die ständige Angst, am nächsten Tag eine Abmahnung dafür zu kassieren.
Pinterest, Facebook und Co.: Ein Klick - zack, Hunderte Euro weg - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
Eine Legalisierung der »fairen Nutzung« muss das Ziel sein. Zur weiteren Information empfehle ich, ebenso wie der Artikel, die Seite iRights.info.
Quelle: Polaroids – jo.jmatic – Picasa-Webalben
Quelle: Polaroids – jo.jmatic – Picasa-Webalben
mehr Polaroids hier: Polaroids – jo.jmatic – Picasa-Webalben
Quelle: FFFFOUND! | (JPEG Image, 784x431 pixels) Ach Gottchen, der Arme. Das muss ja die Hölle sein - diese ewige Warterei.
Erstmals klare Mehrheit für Wulff-Rücktritt
Bleibt das meist diskutierte Thema der letzten Wochen: Die Bewertung von Bundespräsident Wulff nimmt langsam dramatische Züge an. Nur noch 16 Prozent halten ihn für ehrlich, 76 Prozent für unehrlich. Nur noch 22 Prozent halten ihn für glaubwürdig, 73 Prozent für unglaubwürdig. Und nur noch eine Minderheit von 43 Prozent glaubt, er habe Respekt vor den geltenden Gesetzen. Einzig seine Sympathiewerte sind stabil bei 65 Prozent.
Quelle: ARD-DeutschlandTrend: Erstmals klare Mehrheit für Wulff-Rücktritt | tagesschau.de
Ist das nicht schön? Wir haben die Monarchie wieder zurück. Das sind doch Werte, da hätte sich der Sonnenkönig ein Loch in den Bauch gefreut: Dein Volk denkt, dass du ein Schlawiner bist, kann dich aber trotzdem gerade deswegen echt gut leiden.
Ich nehme an, wenn der Ehrlichkeitswert unter 10% fällt, schießt sein Sympathiewert auf über 90%. Da kommt er dann langsam schon in die »Jack-Sparrow«-Dimension. Da ist es dann völlig egal, ob guter oder böser Junge, verpeilt oder nicht – Hauptsache, sympathisch. Klar soweit!?
Ja, jetzt ist es klar: Wulff muss bleiben! Wulff for president Capt. Jack! Fluch der Politik – Teil 5: Gekommen um zu bleiben.
Heute danke ich kurz und knapp, und aus gegebenem Anlass, für die Erfindung des wahrscheinlich unerotischsten Kleidungsstücks der zivilisierten Gesellschaften: Ich danke für die Erfindung der langen Unterhose.
Wer auch immer die lange Unterhose erfunden hat, wusste, dass erotische Erwägungen unterhalb von 10° Minus zu einem eher nachrangig zubehandeln sind. Das galt zu Opas Zeiten schon, und gilt auch noch heute, in dieser ganz und gar durchsexualisierten Welt.
Eine wohlig wärmende, baumwollige Schutzschicht um die Beine, die, im idealen Fall, ihre Schutzfunktion bis über die Nierchen hinaus ausbreitet, produziert ein überaus angenehmes Gefühl, welchem man sogar durchaus die Erotik des Erfolgs, der Kälte getrotzt zu haben, zusprechen kann.
Danke, Langeunterhosenerfinder, oder -hosenerfinderin.
#Kälte #Wärme #Erotik #Winter #langeunterhosen #sindcool #weilsieuncoolsind #ichhababer #trotzdemeinerotenase #fun #humor #stopmakingsense
zu abonnieren unter: #Frontberichtevomleben
PS: Hosenträger werden das nächste heisse Ding. Für Apple-Jünger: iKlemm.
Aus der Abteilung »Bittere Wahrheiten«:
Sie sind Buchhalter oder Gewinnmaximierer. Und Staaten wie Irland, Portugal, Spanien, Italien, Slowenien und Griechenland werden de facto bereits von diesen Kassenprüfern der Banken regiert, egal, wen die Menschen wählen möchten. Postdemokratie: Europa schafft sich ab – Feuilleton – FAZ
Abheften und in die Ablage »wegschauen und weiter machen (lassen)« archivieren.
Man kann über Politiker sagen, was man will, aber man muss unumwunden zugeben, dass kaum jemand mehr für die Weiterentwicklung der deutschen Sprache sorgt, als diese Berufsgruppe. Wir verdanken unseren aktuellen Politprofis wirklich wunderbare Wortneuschöpfungen. Nachfolgend meine aktuellen Top-Five. Ich empfehle, sich die Begriffe ganz langsam selber vorzusprechen und dann seinen Assoziationen freien Lauf zu lassen:
ständiger Eurorettungsmechanismus
Quelle: Euro-Krise – Steinmeier rechnet mit EU-Austritt Großbritanniens – Politik – sueddeutsche.deDoktorentzug
Quelle: Kampf um den Titel: Koch-Mehrin klagt gegen Doktorentzug – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – UniSPIEGELKreditverhältnisse
Quelle: Wulffs Schweigen: Der Kredit des Präsidenten – Feuilleton – FAZDefizitsünder
Quelle: Regierungserklärung: Merkel beschwört ein krisengestähltes Europa – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politikdigitales Blut
Quelle: Gastkommentar: Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren! – Gastbeiträge – Meinung – Handelsblatt
Sind das nicht Worte, die wie Gemälde sind?
Superhelden. Sie haben’s näher zur Toilette als andere, und der nächste Superschurke ist nur eine Comicseite weit weg – könnte man meinen. Stimmt aber nicht. Der ärgste Feind des Superhelden ist die Normalität. Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede.
Untertitel: Da nahm er seine Antworten, teilte sie und verteilte sie unter den Bedürftigen.
Ich bin ein grosses Missverständnis und ich missverstehe konsequent. Ich antworte auf Fragen, die keiner gestellt hat. Ich bin ein Superheld. Meine Superkräfte sind derart vielfältig, dass ich den Überblick verloren habe, und selbst das ist eine Superkraft, denn es macht mir absolut nix aus, keinen Überblick zu haben. Ich bin ein Verzweifelter, denn ich zweifele ständig. Manchmal wird’s richtig schlimm, dann dreifele, vierfele und fünfele ich sogar. Nur sächseln tu' ich nicht. Alles hat Grenzen.
- Ihr braucht Antworten, aber zu Hause sind alle Vorräte aufgebraucht? Ihr hättet gerne Fragen, wisst aber nicht, wie wo Ihr welche her kriegt? Klickt hier und Euch wird geholfen werden. Klickt jetzt oder jetzt: Interview mit jo jmatic – intervu
#Superhelden #dieganzeWahrheit #Fortsetzungfolgt #sinnlos #iminternet #stopmakingsense #Fun #Humor
PS: Also, aber spätestens jetzt solltet Ihr klicken: Der Klick für Zweifler und ZUspätkommer.
Datenschutzmängel: Empörte Facebook-User wechseln zu Google+ und umgekehrt
Na, da sage ich doch in diesem Falle dem Postillion einfach mal schlicht: »Danke.« Er hat das Datenschutzgeschreie der letzten paar Tage im sozialen Netzgedöhnse mit seinem kleinen Artikel schön auf den Punkt gebracht. Wer wissen will, was ich meine, muss sich schon rüber bemühen und selber lesen. Das hat er verdient, der Postillion.
Warum die Leute sich jetzt über die neue Timeline bei Facebook aufregen, ist mir komplett schleierhaft. Da sind nur die Daten jetzt hübscher aufbereitet, die der Konzern sowieso von seinem Nutzer hat. Mir hat das Facebook-Design noch nie gefallen, aber die Timelinegestaltung find' ich gut.
Böse Zungen behaupten ja, die Leute regen sich nur deshalb über die neue Timeline auf, weil jetzt noch einfacher zu ersehen ist, dass sie im Grunde nur immer wieder den gleichen belanglosen Kack Kram posten, den jeder eh schon kennt, oder, noch schlimmer, das ihr Online-Leben nur aus Online-Spielen besteht. Das ist böse - hat aber wahrscheinlich einen wahren Kern.
Apropos Kern. Die »Superprofile« sollen das Problem sein. Die Anhäufung der persönlich produzierten persönlichen Daten bei einer oder mehreren amerikanischen Firmen sollen das Grundproblem sein. Echt? Versteh' ich nicht. Dieses Problem ist doch total einfach zu lösen: Liebe Leute, wenn Ihr das nicht wollt, dann wechselt schlicht in eins der dezentralen Netzwerke. Benutzt doch z. B. das europäische Ipernity für Eure Bilder, statt Facebook oder Google. Benutzt einen der vielen anderen Anbieter für Eure Videos, statt Youtube. Streut Eure Daten. Nutzt verschiedene Netzwerke. Zum Beispiel das schon erwähnte Diaspora*. Da gehören Eure Daten Euch und die Werbekraken sind weit weg, wenn die Euch stören. Und so weiter. Streut Eure Daten. Oder, besser noch: Vergesst einfach, dass es um Daten geht. Unterstützt schlicht die freiheitlichen und demokratischen Gedanken, die hinter diesen kleineren Netzwerken stehen, schlicht, in dem Ihr an ihnen teilhabt. Das ist auch eine eindeutige politische Aussage. Reduziert Eure Käuflichkeit.
Diese dezentralen Netzwerke finanzieren sich zum großen Teil nicht über Werbung, sondern über Spenden. Man spendet einen Betrag und ist dafür auch kein beworbenes Produkt mehr, sondern aktiver Unterstützer. Das ist fair. Das macht ein gutes Gefühl.
Die Lösung für dieses Problem ist also simpel. Trotzdem tut's keiner. Warum? Weil, wie der Postillion es so schön auf den Punkt bringt, keiner seine Freunde, oder seine Followerbasis im entsprechenden Netzwerk verlassen will. Ok. Das leuchtet auch zunächst ein. Obwohl ich sagen muss, dass ich nach dem Wechsel zu Diaspora* keine Kontakte verloren habe, sondern neue dazu gewonnen habe.
Dazu fällt mir auch folgendes ein: Für jeden Mist werden in Facebook tonnenweise Posts und Freunde bewegt. Man kann dauernd Dinge lesen, wie: »Klickt hier, um Eure Stimme abzugeben.«, »Kopiert diesen Text, um ihn zu verbreiten, wenn Ihr ihn gut findet.«, und so weiter. Da stellt sich mir die Frage, warum das die Unzufriedenen nicht auch für ihr Wechselanliegen tun. Begeistert Eure Freunde einfach für einen gemeinsamen Umstieg. Für die ukrainischen Hunde und die nächste Superstarwahl klappt die Mobilisierung doch auch - warum nicht für das Netzwerkseelenheil und gegen die Reduzierung des eigenen Online-Ich auf Produktniveau?
Ist ok. Braucht keiner beantworten. Ist eine rhetorische Frage. Ich weiß, das ist undenkbar. Ja ja, die undenkbaren Dinge ...
Ich weiß, was das Grundproblem ist. Das Grundproblem ist die Bequemlichkeit und der Konservativismus der im Netz angekommenen Masse. Die Nutzermassen sind in den sozialen Hängematten von Facebook - und von mir aus auch G+ - angekommen und dort haben sie es sich bequem gemacht. Die virtuellen Couchmöbel und Wohnzimmer stehen und keiner will sich in Wahrheit bewegen oder verändern. Das Netzwerk soll sich gefälligst um sie herum verändern, und zwar bitteschön so, dass man sich nicht mit unbequemen Sach-, Werte- und Politfragen auseinandersetzen muss, denn man will ja nur etwas entspannen. Ist das so, ist alles gut.
Der Wunsch ist legitim. Die Realität ist aber eine andere. Na ja, egal. Man kann das alles auch einfach ignorieren, und ab und an mal mitschreien, wenn einer »Datenschutz!« ruft. Geht auch.
Sechs Monate nach dem Start von Google dürfen sich Google-Nutzer mit einem Pseudonym im sozialen Netzwerk registrieren. Am Montag schrieb Google-Manager Bradley Horowitz in einem Blogeintrag, dass in den nächsten Wochen nach und nach Zweitnamen akzeptiert werden: Spitznamen oder andere Pseudonyme, die zusätzlich zum Klarnamen angegeben werden können.
Bullshit! Ich hab' das vorhin probiert und habe zum wiederholten Male mein Profil zur erneuten Prüfung vorgelegt, und habe etliche Links zu Zeitungsberichten und öffentlichen Erwähnungen meines Pseudonyms »jo jmatic« mit eingeschickt. Auf der entsprechenden Google-Seite versprach man eingehende Prüfung und dass man sich in ein paar Tagen melden werde.
Knapp 10 Minuten später kam die Bestätigung der Ablehnung in einer Automatenmail mit vorgefertigtem Text.
Die Wahrheit: Meine Links hat sich überhaupt niemand angeschaut, und irgendwelche Zeitungsberichte hat sich gleich gar niemand durchgelesen - nicht in 10 Minuten. Sowieso gibt es keine Möglichkeit mal direkt und in klaren Worten mit einem Google-Verantwortlichen zu reden. Das ist schwach, sehr schwach.
Keine Ahnung für welche Promipseudonyme die Ankündigungen im oben verlinkten Artikel gelten. Für kleine Lichter wie mich jedenfalls nicht. Lame Google.
Eine kurze Geschichte des Internet. Unverständliches – wie selbstverständlich, umständlich in verständliche Worte verpackt.
Früher sahen Rechenmaschinen, heute gerne auch Computer genannt, völlig anders aus. Nämlich so:
Elise Daniels with the Street Performers, Avedon « Iconic Photos
Auf diesem Blockbild sehen sie (v.l.n.r.) den (dicke) ARM(e)-Prozessor, Teile der Soundkarte, die ergonomisch geformte Maus, und das um 180° drehbare Display.
Das System war luftgekühlt und modular aufgebaut. Wie gut zu sehen ist, versorgte die Maschine eine große Menge an Prozessen mit Input.
Nicht im Bild zu sehen ist das Speichermedium – von dem auch dieser Screenshot stammt – welches in diesem Falle eine Wechselplattenspeichereinheit mit optischer Speichertechnik war. Der damalige Festplattentreiber war in der überwiegenden Mehrzahl mit einem Moustache-Filter und manueller Blitzbustechnologie ausgestattet.
Historiker erklären, dass schon hier deutlich ein erfolgreicher Grundgedanke des Computerdesigns zu erkennen ist: Hard- und Software stammen aus einer Hand und sind damit ideal auf das soziale netzwerken vorbereitet.
#Internet #und #Computer #sorichtigverstehentuichdasjabisheutenicht #egal
#fun #humor #stopmakingsense #internetgeschichte
jo hat sich im großen weiten Digitalen eine Glücksnuss speziell für Freitage gesucht und teilt ihren erhabenen und weisen Inhalt mit Euch, so lange das noch erlaubt ist:
Einfach mal ordinär sein, wenn jemand freundlich zu dir ist. Das lockert die Stimmung und heizt die Schultergelenksmuskulatur an.
zu abonnieren unter: #nonexistent
Quelle: (Bild) – netcrap in a soup
Heute im Angebot: eine handverlesene Glücksnuss aus eigenem Anbau und mit Weisheiten und Mixedpixel aus garantiert ökologischem Unterbau:
»Wichtig ist, was am Ende raus kommt.«
#fußballerweisheiten #blindetrainertreffenauchmaleinkorn #wennallesamarschist #mussdasjanochnixschlimmesmeinen #Fun #humor #stopmakingsense
zu abonnieren unter: #nonexistent
Wie wär’s mal mit einem kleinen Schlagzeilenquickie? Ok? Los geht’s!
Verfielfältigung unter dem Label »Made in Germany«, oder, kurz gesagt, das »guttenbergen«, wird mittlerweile sogar im Vatikan praktiziert:
Kardinals-Biografien: Vatikan schrieb aus Wikipedia ab – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt
Ich finde das allerdings jetzt nicht sooo skandalös, denn jeder weiß doch, dass sogar das christliche Hauptwerk damals schon geguttenbergt wurde. ;)
Was gibt’s noch? Ah ja, die Billigklamottendiscounter wollten eigentlich die Bedingungen der Arbeiterinnen in den entsprechenden Zulieferfabriken in Asien verbessern. Das klappt aber irgendwie nicht so richtig. Seltsam. Wahrscheinlich wehren die Arbeiterinnen sich dagegen. Kennt man ja. Frauen sind ja manchal zickig.
Ja ja, die Deutschen brauchen billige Winterpullis, damit sie sich nicht erkälten und deswegen krank machen müssen. Da kann man nicht so inkonsequent sein und Konsequenzen ziehen.
Krank werden wir also nicht, wegen der billigen Winterpullis, oder wegen unseres schlechten Gewissens, sondern wegen Billigfleischfresserei:
Resistente Bakterien auf Geflügel – Wie gefährlich sind die Keime? – Wissen – sueddeutsche.de
Darauf kann man sich einen Reim machen:
Sind die Keime erstmal resistent
Nervt Billigfleisch permanent.
Hatschi.
Themawechsel. Wann ist Satire richtig böse? Jetzt:
Na ja, tragisch, aber besser als umgekehrt, oder?
Es gibt diese Tage im Leben, an denen dich Menschen fragen, was Du dir für deine Zukunft wünschst. Sie stellen also eine dieser Kackfragen, die dich denktechnisch augenblicklich zum Mittelpunkt des Universums machen. Eigentlich ist dir das peinlich, denn »your mother learnt you to say«*: »Nimm Dich nicht so wichtig, Sohn. Du bist nur ein armes kleines Würstchen, unter lauter anderen armen kleinen Würstchen. Wenn Du schlau bist, mein Kind, pass auf dass du nicht vergisst, dass nur ein armes kleines Würstchen bist.«**
Und jetzt sitzt Du da, und Dein Herz und Dein Verstand stehen kurz vor dem »Bluescreen Of Death«, weil Dir tausend Dinge gleichzeitig durchs Hirn schießen. Dein Ausgabemodul stammelt völlig überlastet nur grenzwertige Moral- und Emo-Plattituden, weil dein Hirn im Ego-Modus ist, aber das Über-Ego verzweifelt versucht, die Sozialkontrolle über die Sprachausgabe zu behalten. Das ist so ähnlich, wie der Versuch der Politik, die Wirtschaft im Zaum zu halten: Rührend, aber sinnlos.
Kurz vor dem mentalen Exitus fällt dir dann glücklicherweise einer der drei Hauptsätze der Lebensdynamik ein: »Es sind die simplen Dinge im Leben, die wirklich wichtig sind.«
So isses. Schön. Im Hirn kehrt Ruhe ein, und du weißt plötzlich, was du antworten musst. Was wünsche ich mir also für mein restliches Restleben, wenn mich heute einer fragt?
Antwort: »Och … Friede auf Erden und einen Wollhelm. Am liebsten den hier«:
Quelle: Teenage Mutant Ninja Turtles Convertible Beanie – netcrap in a soup
Und was wünsche ich uns allen? Antwort: Einen angenehmen Restsonntag, ein angenehmes Restleben, einen schönen Tod und angenehme Verwesung. Wie gesagt, es sind die simplen Dinge im Leben …
** = Danke an Reinhard Mey
#2012 #Fragendiedieweltbewegen #küchenphilosophie
#egoschreibe #ichkannnixdafür #ichliebe #tagterror
#Fun #Humor #stopmakingsense
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PS: Der Buddhistenspruch des Tages: Das nächste Leben ist immer das schwerste.
Wulff in Not Gnade dem Präsidenten
Ein Artikel, der mir viele Worte spart, und den wir uns über das häusliche Internetz hängen sollten, um ihn dann nochmal zu lesen, wenn wir die Amtszeit des Christian »der Selbstbegnadiger« Wulff hinter uns gebracht haben.
Ich widerspreche dem SZ-Artikel nur in einem Punkt: Wulff ist kein »Opfer der Mediengesellschaft«. Politiker wie Wulff haben immer schon versucht, die Medien zu nutzen und darüber hinaus zu manipulieren. Nur, weil er und seinesgleichen jetzt damit überfordert sind, die unüberschaubar gewordene Vielfalt der Hebel zu bedienen, macht ihn das nicht zum Opfer, sondern nur zum Gescheiterten. Seine Aussagen und Ansichten bleiben davon unberührt - und peinlich.
Ein Bundespräsident, der Besonnenheit und Transparenz erst als Wert erkennt, nachdem ihn Unbesonnenheit und Verschleierunggstaktik nicht ans Ziel gebracht haben: Peinlich!
Und noch was: »Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein.«, kann man unter Menschen auf Augenhöhe durchaus als moralischen Schutzschild verwenden. Für einen Mann aber, der das höchste Amt dieses Landes mit moralischem Leben füllen soll, und der sich förmlich darum gerissen hat, dieses Amt zu kriegen, ist die Verwendung dieser Worte aber ebenfalls nur peinlich.
PS: Zack! Schon hat 2012 seine erste Wortschöpfung: »Selbstbegnadiger«
tl;dr –> Ehrlich, bei diesem Thema kann ich Euch »Ich-hab-keine-Zeit-Fuzzies« sogar verstehen. Ich geb' Euch trotzdem kein Futter. Lest, oder lasst es.
Na, welche Spiele habt Ihr Silvester so gespielt? Wir haben nur eins gespielt: Saufen. Wer als erster voll ist, kotzt auf dem Weg zur Toilette in Pfeilform, damit die anderen später den Weg finden.
Ihr findet das ekelhaft. Also, bitte! Ehrlich!? Im Angesicht des bevorstehenden Weltuntergangs wird man ja nochmal seine geheimsten Phantasien ausleben dürfen. Ich schreibe das sogar in Facebook. Das kann von mir aus sogar mein Chef lesen. Bevor ich in Hartz IV rutsche ist eh alles vorbei.
Die Vorboten des Weltuntergangs merkt man ja schon überall. Zum Beispiel macht 2012 ja offensichtlich jetzt schon einiges anders als seine Vorgänger. Alleine die Nummer mit den Frühlingstemperaturen ist ja mal rotzfrech. Will sich wohl mit zweistelligen Temperaturen bei uns einschleimen, das 2012. Wird wahrscheinlich auch ein Wahnsinnsfrühjahr und einen Supersommer hinlegen, das 2012. Aber Freunde, das dicke Ende kommt am Ende. Ich sag’s nochmal: Weltuntergang und so.
Es gibt noch vielmehr eindeutige Anzeichen. Die klügste Band der Welt, Ihr wisst schon, das sind die, die vor Jahren hier das Religionsmonopol gebrochen haben übernommen haben: »Die Ärzte«. Die nämlich nennen ihre neue Tour »Das Ende ist noch nicht vorbei« und kündigen für 2013 eine längere Pause an. Haha, sehr witzig. Sinn- und augenfälliger geht’s ja nun wirklich nicht. Obwohl ja viele Ärztefans noch über diese Titel grübeln, und über deren Bedeutung spekulieren. Kleiner Tipp für die Betroffenen: »Maja» heißt rückwärts gelesen »Die Ärzte«. Echt jetzt.
Wird ja aber auch Zeit für Weltuntergang, oder!? Wieviel Alkohol soll man denn noch trinken? Wir haben eine Kanzlerin, die den Euro rettet, statt eine lebenswerte Gesellschaft zu bauen. Wir haben einen Präsidenten, der die BILD für ein seriöses, vertrauenswürdiges Presseorgan hält. Jopi Heesters ist tot und Dieter Bohlen … Großes Spaghettimonster, wenn ich mir vorstelle, dass der Präsidentenposten demnächst vakant wird und jemand kommt auf die Idee, den Dieter … Mir wird gerade schlecht. Gute Güte, das dauert ja noch so lange bis Dezember 2012!?
Obwohl man ja schon weiß, wie die Welt untergeht. Also, zumindest, wie sie hier bei uns untergeht. Das übernimmt nämlich ein Supervulkan hier in Europa: The Supervolcano That Can Devastate Europe Is Showing Signs of Awakening.
Ja, da staunt der Pfarrer und die Gemeinde wundert sich. Da haben die Majas sauberer recherchiert, als die Bibelschreiber damals: von dem Untergangsding mit Vulkan steht nämlich nix im Christenzentralorgan.
Ich glaube ja, dass dies ein schweres letztes Jahr gerade für uns Deutsche wird. Ist doch völlig klar, warum KT zu Guttenberg sich so mit seinem Comeback beeilt: der will vorm Weltuntergang nochmal ran. Das ist der seinem Hochhaus-Ego schuldig. Wahrscheinlich wird der Gabriel auch auf vorgezogene Neuwahlen hinarbeiten. Der will auch nochmal ran. Den Revoluzzern im Nahen Osten müsste man auch Bescheid geben. Das muss jetzt alles ein wenig schneller gehen, wenn die Erde demokratisch untergehen soll.
Meine persönlichen Ängste vorm Weltuntergang hab' ich aber auch noch nicht verarbeitet. Das muss ich zugeben. Ich persönlich hab' ja zum Beispiel wirklich Angst davor, dass der FC Bayern der letzte Bundesligameister wird. Ehrlich, dass geht gar nicht. Oder! Noch viel schlimmer: Ich muss der Bundeskanzlerette vielleicht Abbitte leisten, weil ich immer so auf ihrem »alternativlos« rum hacke. Dabei hat die Frau wahrscheinlich das absolut richtigste und treffendste Wort im Zusammenhang mit dem Weltuntergang erfunden. Verdammt. Das tut weh. Ich will der nicht recht geben müssen.
Im Moment beruhige ich mich noch damit: Weltuntergang ist nicht schlimm. Ist wie Sendeschluß. Das hatten wir früher dauernd.
#2012 #Weltuntergang #gibtschlimmeres #Hämorrhoiden #zumbeispiel #Fun #Humor #stopmakingsense
zu abonnieren unter: #Frontberichtevomleben
tl;dr –> Alles wird gut – irgendwie irgendwo. Ich darf jammern. Steht in der Verfassung im Grundgesetz.
Liebes Internettagebuch, es ist niederschmetternd: auch die längste Nacht endete zu früh für mich.
Trotzdem glaube ich, dass das ein Wendepunkt ist. Alles wird wieder besser und heller werden. Hilft mir nur jetzt nix – bin müde. Mir fallen die Augen zu. Da helfen auch die Kreditklemmen nicht, von denen die jetzt alle reden. Ich seh’s doch gerade vor mir: kommen doch nur niedrige Zinssätze raus. Wer will denn so was lesen?
Eigentlich könnt' ich ja weiter schlafen und darauf vertrauen, dass meine gewählten Volksvertreter die Augen für mich offen halten und für den rechten umfassenden Weitblick sogar schwindelnde Höhen erklimmen, z. B. den Guttenberg. Die verstehen das System aber nicht richtig: denn der Politeusen-Blick ist dort oben, wo die Luft zu dünn zum denken atmen ist, immer schön in die Ferne gerichtet, darum merkelt auch keiner was von der bedingungslosen Grundmüdigkeit auf der Talsohle.
Ach egal. Interessiert ja eh keinen, was ich schreibe, hier auf’m Internet-Land, in der Diaspora, wo sich schon nicht mal mehr Wulff und Unternehmer gute Nacht sagen. Dabei sollten sich die Großstadtfuzzies an uns hier auf’m Land ein Beispiel nehmen: unsere Banken sind gerettet. Und wer hat’s getan? Der Gemeindediener – ganz allein.
Heimat – jo.jmatic – Picasa-Webalben
Der Mann weiß, wo man die Hebel ansetzen muss. »Gemeinde« und »Diener« ? Das erinnert mich an …? Hmmm … Ah ja! Staatsdiener. Tse, Irrsinn, was? Man kann nicht mit ihnen, man kann aber auch nicht ohne sie. Oder?
Jetzt werden die Tage wieder länger. Ja, das Leben ist ein ewiger Kreislauf.
Zählt das schon unter Ganglien-Porno? Ich weisset nich'.
zuweilen lästig.
Ja ja, die berühmte Dialog-Qualität auf Bastei-Lübbe-Niveau des George Lucas in den Star-Wars-Filmen. :D
Da geht nur noch die Matrix-Trilogie mit ihren pseudo-philosophischen Paradox-Dialogen unten drunter durch.
Allerdings liefert kaum eine Saga bessere Vorlagen für Parodien als die Star-Wars-Saga. Diese hier kannte ich noch nicht:
Darth Vader being a smartass - YouTube
:D Ach, herrlich - und der Rest ist egal, so lange das Fascho-Pack auf die Fresse kriegt.
Tolle Seite mit schönen Fotografien - über viele Jahrzehnte - von Disneyland.
FRAU AIGNER, MEGASTÄLLE STOPPEN!
Bauminister Ramsauer will Gemeinden ermöglichen, den Bau von Megaställen zu verbieten. Damit ließe sich der Bauboom von Tierfabriken stoppen. Doch Agrarministerin Aigner blockiert das Vorhaben. Unterzeichnen Sie den Appell an Aigner!
Campact.de | Keine Sau will Megaställe!
Ich kippe Euch das einfach mal unkommentiert vor die Füße.
Draussen hat's immer noch -11,2°Celsius, aber ich schwöre, es fühlt sich an wie -11,8°Celsius. Verrückt, diese gefühlte Temperatur.
Der Radioman hat ja dieser Tage erklärt, dass er »Radio Bingen« still legt:
Nach zwei Jahren und 25 Ausgaben verstummt dieses Format.
Aus Mangel an Zeit, die ein ordentlicher Podcast erfordert, gibt es leider derzeit keine neuen Ausgaben. Ich hoffe auf euer Verständnis und danke allen Hörern die mir bis hier hin die Treue gehalten haben.
Bingen, 28. Jan 2012
Hmmpf. Blöde Idee. Ich find' das ja nicht gut. *grummel
Aber ok, er macht ja weiter Radio – nur anders: der Radioman wechselt quasi nur die Baustelle, denn er macht derzeit Live-Radio bei SOM-Factory. Sonntagabends ab 18 Uhr, ist er dort zwei Stunden mit seiner Sendung »Querbeat« im Live-Stream hörbar. Er sendet zwar nicht jeden Sonntag, wenn ich das recht überblicke, aber die jeweiligen Sendetermine muss man einfach deren Sendeplan entnehmen.
Hier ist die Ankündigung für die nächste Sendung:
Extreme cold weather hits Europe – The Big Picture – Boston.com
Wie immer: äußerst beeindruckende und tiefergehende Bilder bei The Big Picture – Boston.com.
Die Bundeskanzlerin würde gerne etwas von uns wissen, und zwar, ob wir »Liquid Democracy« gut finden. Hierbei geht es gut konkret um »Liquid Feedback«.
Folgt dem Link, lest Euch alles durch und stimmt dann ab. Ist simpel in Inhalt und Ausführung. Soviel Demokratie kann sein.
Liquid Feedback für die Bundesregierung
So, es ist Freitag. Ab jetzt darf wieder getanzt werden:
Das ist so derart großartig, dass mir die Worte fehlen.
Eieieieiei, schwierige Sache, diese ACTA-Sache. Eigentlich wollte ich gar nicht, oder nur am Rande darüber schreiben, weil die Informationen zu diesem Problem im Netz eigentlich an jeder Ecke zu haben sind. Wer will, kriegt Informationen. Noch ist das Netz frei genug dafür.
Schaue ich dann alle Woche mal bei Facebook rein, komme ich mir sowieso dämlich vor, weil so ein Problemfeld wie ACTA zwischen all den Befindlichkeits-, Hasenzüchter- und »Guck-mal-tolle-Mucke«-Posts (womit ich nichts gegen Befindlichkeits-, Hasenzüchter- und »Guck-mal-tolle-Mucke«-Posts gesagt haben will – völlig ironiefrei, ehrlich) komplett absäuft.
Anders gesagt, ich weiß ja, warum den Leuten diese wichtigen Zukunftsfragen am Arsch vorbei gehen. Die sitzen in Facebook und sind zufrieden. Wird da demnächst das halbe Netz wegzensiert, dann kriegen die das nicht mal mit. Allerdings käme ich mir später noch dämlicher vor, wenn ich mir sagen müsste, dass ich’s nicht mal versucht habe. Darum und deshalb, hier der nächste Link zu einem Video in dem das ACTA-Problem in aller Kürze ( Wichtig. Sonst klickt wieder keiner! ;) ) und am Beispiel Polens in den ARD Tagesthemen erläutert wird:
ACTA im ARD-Nachtmagazin
ACTA in Aktion: Unschärfe als Prinzip
Veröffentlicht von Jan Engelmann am Dienstag, 31. Januar 2012, 17:08 UhrBereits seit 2008 wird ACTA (Anti-Counterfeiting and Trade Agreement, auf deutsch ungefähr: “Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen”) verhandelt, das u.a. zum Ziel hat, internationale Standards gegen Verletzungen von Marken- und Urheberrechten zu harmonisieren. Es geht um das “Policing” von Immaterialgütern, seien es nun digitale Musikstücke, Patente auf Medikamente oder Saatgüter.
Verständlich geschrieben. Lest das. Ist notwendig. Werdet Ihr merken. Tut auch kaum weh.
Nee, stimmt nicht: Tut weh.
[Update]
Für Nichtleser:
[/Update]
Alter Sachse, jetzt bin ich wach. Fand ich früher schon episch, als ich noch gar nicht wusste, dass ich das mal als episch bezeichnen würde. ;)
Ich muss mal den kleinen Berg von Mailtipps abarbeiten, die mich in der letzten Woche erreicht haben. Es geht in der Hauptsache um Mucke. Da wäre zunächst mal der Tipp vom Radioman, der zum Buddhismus konvertiert ist und ein Schweigegelübde abgelegt hat (silly man), auf diese Seite hier: GrooveTV #401 - The Everyone Orchestra : Marco Walsh : Free Download & Streaming : Internet Archive.
Dort findet man komplette Konzertmitschnitte zum Download. Zum Beispiel das oben verlinkte »Everyone Orchestra«, aber auch viele andere gute Sachen: GrooveTV #302 - Signal Path : Marco Walsh : Free Download & Streaming : Internet Archive.
Da lohnt das Stöbern.
Was mit Lego alles möglich ist, sieht man hier: LEGO Guitar | GeekAlerts. Darauf machten die Kreuznacher Fundstücke aufmerksam.
Der ewige Werner empfiehlt den YT-Videostream vom, auch von mir, höchstverehrten John Martyn. Ich wusste gar nicht, dass er am Ende im Rollstuhl saß. Verdammt, er ging zu früh, viel zu früh! Great Artist!
John Martyn-in memory - YouTube
Dann hätten wir da noch dieses Video mit einer interessanten Live-Performance:
Karma Police - Behind the Scenes (Gianni and Sarah) - YouTube
Das war übrigens ein Tipp von guitarholic, der dann auch noch diesen Klassiker mit empfiehlt:
So, nun kann die Woche ihren Lauf nehmen, oder es sein lassen. ;)
Ach komm, ein Montag bleibt ein Montag, auch wenn er mal auf freundlich macht.
Misstrauisch? Ob ich misstrauisch bin? Na logo bin ich misstrauisch. Aber hallo!
Ginge es nach mir, müsste der Verfassungsschutz Montage überwachen … und Dienstage auch. Das könnten ja getarnte Montage sein.
Der Montag ist ein Verfassungsfeind. Das ist klar wie Wulffbrühe! Warum? Ganz einfach: Er schadet meiner Verfassung.
#Montag #du #schlechteidee #Verfassungsschutz #du #kondomdestrauens #fun #humor #stopmakingsense
»Google tracks you. We don't.« Das sagt die Suchmaschine DuckDuckGo. Eine Suchmaschine, die ich bisher, das muss ich zu meiner Schande eingestehen, nicht kannte.
Ich hab' diesen Tipp übrigens via Diaspora* erhalten - das freundliche dezentrale Netzwerk mit Mehrwert. ;)
Ich hab' gestern was über das Datenschutzgeschreie der User und die Sammelgene der großen Diensteanbieter geschrieben, weil's gerade mal wieder aktuell in den Netzwerken um dieses Thema geht. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang natürlich stellt, ist immer die Frage nach Alternativen. Also zum Beispiel die Frage: »Welche Suchmaschine soll ich den nutzen, wenn ich nicht will, dass mein Suchverhalten permanent mitverfolgt und gespeichert wird.
Es gibt ja die große Alternative zu Google: Bing. Allerdings tauscht man in Sachen Tracking da natürlich »Pest« gegen »Kinderlähmung«.
Es geht also darum Anbieter zu finden, die hier Besseres versprechen, und das tut eben hier DuckDuckGo. Was hier anders gemacht wird, erfahrt Ihr, wenn Ihr dem Link oben folgt und wenn Ihr Euch auch noch diese Seite anschaut: Escape your search engine Filter Bubble!. Auf beiden Seiten, erklärt man in einfachen, und - zugegeben - schlecht übersetzten Worten den Unterschied zwischen sich und Google. Schaut sie Euch in Englisch an und lasst den Finger vom Übersetzungsknopf. Glaubt mir - besser ist das. ;)
So, zur Sache: DuckDuckGo macht auf mich einen guten Eindruck. Ich hab' spontan ein paar Suchbegriffe eingegeben und die Suchergebnisse waren tatsächlich tauglich. Also damit ist der erste und wichtigste Test schonmal bestanden. Das könnt Ihr allerdings ja auch schnell selber testen (siehe unten). Is' klar. :->
Rechts oben wird bei DDG die Suchsyntax eingeblendet. Das finde ich gut. Das sind die Kürzel mit denen man seine Suche genauer machen kann, die einem aber nie dann einfallen, wenn man sie braucht. Zum Beispiel sorgt das Lürzel »s:d« vor dem Suchbegriff dafür, dass das Suchergebnis nach Datum geordnet angezeigt wird.
Eine Einschränkung: DDG sucht Euch keine Bilder. Bei Bildersuchen werdet Ihr an die üblichen Verdächtigen Google und Bing verwiesen.
Zu den wichtigen Dingen: Die Einstellungsseite von DuckDuckGo bietet jetzt den wirklich interessanten Teil der Seite, denn man kann DuckDuckGo sehr fein einstellen, was Suchverhalten und Komfort angeht. Ich will und kann jetzt nicht auf alle Möglichkeiten eingehen. Falls Ihr interessiert seid, schaut Euch die Seite an und gebt ihr eine Chance. Ich werd's jedenfalls tun und hab' schonmal DDG in meinem Browser als Standardsuchmaschine für die nächste Zeit eingestellt.
PS: Eine weitere sehr interessante Alternative auf dem Suchmaschinenmarkt ist blekko | spam free search.
Folgt dem Link. Da gibt's eine schöne Bildergalerie von der Mutter aller Open-Air-Konzerte.
Ach ja,sorry Leute, für das ungewohnt anzügliche Popo-Bildchen hier. Das ist echt nur wegen des Wortwitzes. Und der kommt jetzt. Achtung:
»Schon Gutenberg wusste: bewegliche Lettern sind cool.«
:D
Na ja, fast nur wegen des Wortwitzes.
Das ist ... erschreckend und komisch. :) Klickt unbedingt den Link an, wenn Ihr die Story verstehen wollt, denn das Bild oben ist nur das erste eines kurzen Comicstrips.
Gott, das wär' ja der Horror: Die Mädels verschwinden, aber der Ball bleibt und dreht, und dreht, und dreht ... :D
Brillen-PC aus China macht Rechner endgültig tragbar - Engadget German
Da heisst es in Zukunft vielleicht: »Boah, ich bin gestern mit dem Computer auf der Nase eingeschlafen.« Oder: »Weißt Du, wo ich meinen Computer hab'?« »Ja, auf'm Kopp.«