stop making sense
Dies hier ist quasi der Falkplan meines Netzlebens. Der Startpunkt für jeden, der jo jmatic erklicken will.
Als steuerfreien Mehrwert und kostenlose Weisheit schenke ich Euch:
Vermeide Diskussionen mit Idioten. Sie ziehen Dich auf ihr Niveau herab und schlagen Dich dort mit Erfahrung.
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jo jmatic ist auch:
Jörg Herbert • Kirchgasse 10 • 55585 Oberhausen
Datenschutzmängel: Empörte Facebook-User wechseln zu Google+ und umgekehrt
Na, da sage ich doch in diesem Falle dem Postillion einfach mal schlicht: »Danke.« Er hat das Datenschutzgeschreie der letzten paar Tage im sozialen Netzgedöhnse mit seinem kleinen Artikel schön auf den Punkt gebracht. Wer wissen will, was ich meine, muss sich schon rüber bemühen und selber lesen. Das hat er verdient, der Postillion.
Warum die Leute sich jetzt über die neue Timeline bei Facebook aufregen, ist mir komplett schleierhaft. Da sind nur die Daten jetzt hübscher aufbereitet, die der Konzern sowieso von seinem Nutzer hat. Mir hat das Facebook-Design noch nie gefallen, aber die Timelinegestaltung find' ich gut.
Böse Zungen behaupten ja, die Leute regen sich nur deshalb über die neue Timeline auf, weil jetzt noch einfacher zu ersehen ist, dass sie im Grunde nur immer wieder den gleichen belanglosen Kack Kram posten, den jeder eh schon kennt, oder, noch schlimmer, das ihr Online-Leben nur aus Online-Spielen besteht. Das ist böse - hat aber wahrscheinlich einen wahren Kern.
Apropos Kern. Die »Superprofile« sollen das Problem sein. Die Anhäufung der persönlich produzierten persönlichen Daten bei einer oder mehreren amerikanischen Firmen sollen das Grundproblem sein. Echt? Versteh' ich nicht. Dieses Problem ist doch total einfach zu lösen: Liebe Leute, wenn Ihr das nicht wollt, dann wechselt schlicht in eins der dezentralen Netzwerke. Benutzt doch z. B. das europäische Ipernity für Eure Bilder, statt Facebook oder Google. Benutzt einen der vielen anderen Anbieter für Eure Videos, statt Youtube. Streut Eure Daten. Nutzt verschiedene Netzwerke. Zum Beispiel das schon erwähnte Diaspora*. Da gehören Eure Daten Euch und die Werbekraken sind weit weg, wenn die Euch stören. Und so weiter. Streut Eure Daten. Oder, besser noch: Vergesst einfach, dass es um Daten geht. Unterstützt schlicht die freiheitlichen und demokratischen Gedanken, die hinter diesen kleineren Netzwerken stehen, schlicht, in dem Ihr an ihnen teilhabt. Das ist auch eine eindeutige politische Aussage. Reduziert Eure Käuflichkeit.
Diese dezentralen Netzwerke finanzieren sich zum großen Teil nicht über Werbung, sondern über Spenden. Man spendet einen Betrag und ist dafür auch kein beworbenes Produkt mehr, sondern aktiver Unterstützer. Das ist fair. Das macht ein gutes Gefühl.
Die Lösung für dieses Problem ist also simpel. Trotzdem tut's keiner. Warum? Weil, wie der Postillion es so schön auf den Punkt bringt, keiner seine Freunde, oder seine Followerbasis im entsprechenden Netzwerk verlassen will. Ok. Das leuchtet auch zunächst ein. Obwohl ich sagen muss, dass ich nach dem Wechsel zu Diaspora* keine Kontakte verloren habe, sondern neue dazu gewonnen habe.
Dazu fällt mir auch folgendes ein: Für jeden Mist werden in Facebook tonnenweise Posts und Freunde bewegt. Man kann dauernd Dinge lesen, wie: »Klickt hier, um Eure Stimme abzugeben.«, »Kopiert diesen Text, um ihn zu verbreiten, wenn Ihr ihn gut findet.«, und so weiter. Da stellt sich mir die Frage, warum das die Unzufriedenen nicht auch für ihr Wechselanliegen tun. Begeistert Eure Freunde einfach für einen gemeinsamen Umstieg. Für die ukrainischen Hunde und die nächste Superstarwahl klappt die Mobilisierung doch auch - warum nicht für das Netzwerkseelenheil und gegen die Reduzierung des eigenen Online-Ich auf Produktniveau?
Ist ok. Braucht keiner beantworten. Ist eine rhetorische Frage. Ich weiß, das ist undenkbar. Ja ja, die undenkbaren Dinge ...
Ich weiß, was das Grundproblem ist. Das Grundproblem ist die Bequemlichkeit und der Konservativismus der im Netz angekommenen Masse. Die Nutzermassen sind in den sozialen Hängematten von Facebook - und von mir aus auch G+ - angekommen und dort haben sie es sich bequem gemacht. Die virtuellen Couchmöbel und Wohnzimmer stehen und keiner will sich in Wahrheit bewegen oder verändern. Das Netzwerk soll sich gefälligst um sie herum verändern, und zwar bitteschön so, dass man sich nicht mit unbequemen Sach-, Werte- und Politfragen auseinandersetzen muss, denn man will ja nur etwas entspannen. Ist das so, ist alles gut.
Der Wunsch ist legitim. Die Realität ist aber eine andere. Na ja, egal. Man kann das alles auch einfach ignorieren, und ab und an mal mitschreien, wenn einer »Datenschutz!« ruft. Geht auch.
Sechs Monate nach dem Start von Google dürfen sich Google-Nutzer mit einem Pseudonym im sozialen Netzwerk registrieren. Am Montag schrieb Google-Manager Bradley Horowitz in einem Blogeintrag, dass in den nächsten Wochen nach und nach Zweitnamen akzeptiert werden: Spitznamen oder andere Pseudonyme, die zusätzlich zum Klarnamen angegeben werden können.
Bullshit! Ich hab' das vorhin probiert und habe zum wiederholten Male mein Profil zur erneuten Prüfung vorgelegt, und habe etliche Links zu Zeitungsberichten und öffentlichen Erwähnungen meines Pseudonyms »jo jmatic« mit eingeschickt. Auf der entsprechenden Google-Seite versprach man eingehende Prüfung und dass man sich in ein paar Tagen melden werde.
Knapp 10 Minuten später kam die Bestätigung der Ablehnung in einer Automatenmail mit vorgefertigtem Text.
Die Wahrheit: Meine Links hat sich überhaupt niemand angeschaut, und irgendwelche Zeitungsberichte hat sich gleich gar niemand durchgelesen - nicht in 10 Minuten. Sowieso gibt es keine Möglichkeit mal direkt und in klaren Worten mit einem Google-Verantwortlichen zu reden. Das ist schwach, sehr schwach.
Keine Ahnung für welche Promipseudonyme die Ankündigungen im oben verlinkten Artikel gelten. Für kleine Lichter wie mich jedenfalls nicht. Lame Google.
Eine kurze Geschichte des Internet. Unverständliches – wie selbstverständlich, umständlich in verständliche Worte verpackt.
Früher sahen Rechenmaschinen, heute gerne auch Computer genannt, völlig anders aus. Nämlich so:
Elise Daniels with the Street Performers, Avedon « Iconic Photos
Auf diesem Blockbild sehen sie (v.l.n.r.) den (dicke) ARM(e)-Prozessor, Teile der Soundkarte, die ergonomisch geformte Maus, und das um 180° drehbare Display.
Das System war luftgekühlt und modular aufgebaut. Wie gut zu sehen ist, versorgte die Maschine eine große Menge an Prozessen mit Input.
Nicht im Bild zu sehen ist das Speichermedium – von dem auch dieser Screenshot stammt – welches in diesem Falle eine Wechselplattenspeichereinheit mit optischer Speichertechnik war. Der damalige Festplattentreiber war in der überwiegenden Mehrzahl mit einem Moustache-Filter und manueller Blitzbustechnologie ausgestattet.
Historiker erklären, dass schon hier deutlich ein erfolgreicher Grundgedanke des Computerdesigns zu erkennen ist: Hard- und Software stammen aus einer Hand und sind damit ideal auf das soziale netzwerken vorbereitet.
#Internet #und #Computer #sorichtigverstehentuichdasjabisheutenicht #egal
#fun #humor #stopmakingsense #internetgeschichte
jo hat sich im großen weiten Digitalen eine Glücksnuss speziell für Freitage gesucht und teilt ihren erhabenen und weisen Inhalt mit Euch, so lange das noch erlaubt ist:
Einfach mal ordinär sein, wenn jemand freundlich zu dir ist. Das lockert die Stimmung und heizt die Schultergelenksmuskulatur an.
zu abonnieren unter: #nonexistent
Quelle: (Bild) – netcrap in a soup
Heute im Angebot: eine handverlesene Glücksnuss aus eigenem Anbau und mit Weisheiten und Mixedpixel aus garantiert ökologischem Unterbau:
»Wichtig ist, was am Ende raus kommt.«
#fußballerweisheiten #blindetrainertreffenauchmaleinkorn #wennallesamarschist #mussdasjanochnixschlimmesmeinen #Fun #humor #stopmakingsense
zu abonnieren unter: #nonexistent
Wie wär’s mal mit einem kleinen Schlagzeilenquickie? Ok? Los geht’s!
Verfielfältigung unter dem Label »Made in Germany«, oder, kurz gesagt, das »guttenbergen«, wird mittlerweile sogar im Vatikan praktiziert:
Kardinals-Biografien: Vatikan schrieb aus Wikipedia ab – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt
Ich finde das allerdings jetzt nicht sooo skandalös, denn jeder weiß doch, dass sogar das christliche Hauptwerk damals schon geguttenbergt wurde. ;)
Was gibt’s noch? Ah ja, die Billigklamottendiscounter wollten eigentlich die Bedingungen der Arbeiterinnen in den entsprechenden Zulieferfabriken in Asien verbessern. Das klappt aber irgendwie nicht so richtig. Seltsam. Wahrscheinlich wehren die Arbeiterinnen sich dagegen. Kennt man ja. Frauen sind ja manchal zickig.
Ja ja, die Deutschen brauchen billige Winterpullis, damit sie sich nicht erkälten und deswegen krank machen müssen. Da kann man nicht so inkonsequent sein und Konsequenzen ziehen.
Krank werden wir also nicht, wegen der billigen Winterpullis, oder wegen unseres schlechten Gewissens, sondern wegen Billigfleischfresserei:
Resistente Bakterien auf Geflügel – Wie gefährlich sind die Keime? – Wissen – sueddeutsche.de
Darauf kann man sich einen Reim machen:
Sind die Keime erstmal resistent
Nervt Billigfleisch permanent.
Hatschi.
Themawechsel. Wann ist Satire richtig böse? Jetzt:
Na ja, tragisch, aber besser als umgekehrt, oder?
Es gibt diese Tage im Leben, an denen dich Menschen fragen, was Du dir für deine Zukunft wünschst. Sie stellen also eine dieser Kackfragen, die dich denktechnisch augenblicklich zum Mittelpunkt des Universums machen. Eigentlich ist dir das peinlich, denn »your mother learnt you to say«*: »Nimm Dich nicht so wichtig, Sohn. Du bist nur ein armes kleines Würstchen, unter lauter anderen armen kleinen Würstchen. Wenn Du schlau bist, mein Kind, pass auf dass du nicht vergisst, dass nur ein armes kleines Würstchen bist.«**
Und jetzt sitzt Du da, und Dein Herz und Dein Verstand stehen kurz vor dem »Bluescreen Of Death«, weil Dir tausend Dinge gleichzeitig durchs Hirn schießen. Dein Ausgabemodul stammelt völlig überlastet nur grenzwertige Moral- und Emo-Plattituden, weil dein Hirn im Ego-Modus ist, aber das Über-Ego verzweifelt versucht, die Sozialkontrolle über die Sprachausgabe zu behalten. Das ist so ähnlich, wie der Versuch der Politik, die Wirtschaft im Zaum zu halten: Rührend, aber sinnlos.
Kurz vor dem mentalen Exitus fällt dir dann glücklicherweise einer der drei Hauptsätze der Lebensdynamik ein: »Es sind die simplen Dinge im Leben, die wirklich wichtig sind.«
So isses. Schön. Im Hirn kehrt Ruhe ein, und du weißt plötzlich, was du antworten musst. Was wünsche ich mir also für mein restliches Restleben, wenn mich heute einer fragt?
Antwort: »Och … Friede auf Erden und einen Wollhelm. Am liebsten den hier«:
Quelle: Teenage Mutant Ninja Turtles Convertible Beanie – netcrap in a soup
Und was wünsche ich uns allen? Antwort: Einen angenehmen Restsonntag, ein angenehmes Restleben, einen schönen Tod und angenehme Verwesung. Wie gesagt, es sind die simplen Dinge im Leben …
** = Danke an Reinhard Mey
#2012 #Fragendiedieweltbewegen #küchenphilosophie
#egoschreibe #ichkannnixdafür #ichliebe #tagterror
#Fun #Humor #stopmakingsense
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PS: Der Buddhistenspruch des Tages: Das nächste Leben ist immer das schwerste.
Wulff in Not Gnade dem Präsidenten
Ein Artikel, der mir viele Worte spart, und den wir uns über das häusliche Internetz hängen sollten, um ihn dann nochmal zu lesen, wenn wir die Amtszeit des Christian »der Selbstbegnadiger« Wulff hinter uns gebracht haben.
Ich widerspreche dem SZ-Artikel nur in einem Punkt: Wulff ist kein »Opfer der Mediengesellschaft«. Politiker wie Wulff haben immer schon versucht, die Medien zu nutzen und darüber hinaus zu manipulieren. Nur, weil er und seinesgleichen jetzt damit überfordert sind, die unüberschaubar gewordene Vielfalt der Hebel zu bedienen, macht ihn das nicht zum Opfer, sondern nur zum Gescheiterten. Seine Aussagen und Ansichten bleiben davon unberührt - und peinlich.
Ein Bundespräsident, der Besonnenheit und Transparenz erst als Wert erkennt, nachdem ihn Unbesonnenheit und Verschleierunggstaktik nicht ans Ziel gebracht haben: Peinlich!
Und noch was: »Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein.«, kann man unter Menschen auf Augenhöhe durchaus als moralischen Schutzschild verwenden. Für einen Mann aber, der das höchste Amt dieses Landes mit moralischem Leben füllen soll, und der sich förmlich darum gerissen hat, dieses Amt zu kriegen, ist die Verwendung dieser Worte aber ebenfalls nur peinlich.
PS: Zack! Schon hat 2012 seine erste Wortschöpfung: »Selbstbegnadiger«
tl;dr –> Ehrlich, bei diesem Thema kann ich Euch »Ich-hab-keine-Zeit-Fuzzies« sogar verstehen. Ich geb' Euch trotzdem kein Futter. Lest, oder lasst es.
Na, welche Spiele habt Ihr Silvester so gespielt? Wir haben nur eins gespielt: Saufen. Wer als erster voll ist, kotzt auf dem Weg zur Toilette in Pfeilform, damit die anderen später den Weg finden.
Ihr findet das ekelhaft. Also, bitte! Ehrlich!? Im Angesicht des bevorstehenden Weltuntergangs wird man ja nochmal seine geheimsten Phantasien ausleben dürfen. Ich schreibe das sogar in Facebook. Das kann von mir aus sogar mein Chef lesen. Bevor ich in Hartz IV rutsche ist eh alles vorbei.
Die Vorboten des Weltuntergangs merkt man ja schon überall. Zum Beispiel macht 2012 ja offensichtlich jetzt schon einiges anders als seine Vorgänger. Alleine die Nummer mit den Frühlingstemperaturen ist ja mal rotzfrech. Will sich wohl mit zweistelligen Temperaturen bei uns einschleimen, das 2012. Wird wahrscheinlich auch ein Wahnsinnsfrühjahr und einen Supersommer hinlegen, das 2012. Aber Freunde, das dicke Ende kommt am Ende. Ich sag’s nochmal: Weltuntergang und so.
Es gibt noch vielmehr eindeutige Anzeichen. Die klügste Band der Welt, Ihr wisst schon, das sind die, die vor Jahren hier das Religionsmonopol gebrochen haben übernommen haben: »Die Ärzte«. Die nämlich nennen ihre neue Tour »Das Ende ist noch nicht vorbei« und kündigen für 2013 eine längere Pause an. Haha, sehr witzig. Sinn- und augenfälliger geht’s ja nun wirklich nicht. Obwohl ja viele Ärztefans noch über diese Titel grübeln, und über deren Bedeutung spekulieren. Kleiner Tipp für die Betroffenen: »Maja» heißt rückwärts gelesen »Die Ärzte«. Echt jetzt.
Wird ja aber auch Zeit für Weltuntergang, oder!? Wieviel Alkohol soll man denn noch trinken? Wir haben eine Kanzlerin, die den Euro rettet, statt eine lebenswerte Gesellschaft zu bauen. Wir haben einen Präsidenten, der die BILD für ein seriöses, vertrauenswürdiges Presseorgan hält. Jopi Heesters ist tot und Dieter Bohlen … Großes Spaghettimonster, wenn ich mir vorstelle, dass der Präsidentenposten demnächst vakant wird und jemand kommt auf die Idee, den Dieter … Mir wird gerade schlecht. Gute Güte, das dauert ja noch so lange bis Dezember 2012!?
Obwohl man ja schon weiß, wie die Welt untergeht. Also, zumindest, wie sie hier bei uns untergeht. Das übernimmt nämlich ein Supervulkan hier in Europa: The Supervolcano That Can Devastate Europe Is Showing Signs of Awakening.
Ja, da staunt der Pfarrer und die Gemeinde wundert sich. Da haben die Majas sauberer recherchiert, als die Bibelschreiber damals: von dem Untergangsding mit Vulkan steht nämlich nix im Christenzentralorgan.
Ich glaube ja, dass dies ein schweres letztes Jahr gerade für uns Deutsche wird. Ist doch völlig klar, warum KT zu Guttenberg sich so mit seinem Comeback beeilt: der will vorm Weltuntergang nochmal ran. Das ist der seinem Hochhaus-Ego schuldig. Wahrscheinlich wird der Gabriel auch auf vorgezogene Neuwahlen hinarbeiten. Der will auch nochmal ran. Den Revoluzzern im Nahen Osten müsste man auch Bescheid geben. Das muss jetzt alles ein wenig schneller gehen, wenn die Erde demokratisch untergehen soll.
Meine persönlichen Ängste vorm Weltuntergang hab' ich aber auch noch nicht verarbeitet. Das muss ich zugeben. Ich persönlich hab' ja zum Beispiel wirklich Angst davor, dass der FC Bayern der letzte Bundesligameister wird. Ehrlich, dass geht gar nicht. Oder! Noch viel schlimmer: Ich muss der Bundeskanzlerette vielleicht Abbitte leisten, weil ich immer so auf ihrem »alternativlos« rum hacke. Dabei hat die Frau wahrscheinlich das absolut richtigste und treffendste Wort im Zusammenhang mit dem Weltuntergang erfunden. Verdammt. Das tut weh. Ich will der nicht recht geben müssen.
Im Moment beruhige ich mich noch damit: Weltuntergang ist nicht schlimm. Ist wie Sendeschluß. Das hatten wir früher dauernd.
#2012 #Weltuntergang #gibtschlimmeres #Hämorrhoiden #zumbeispiel #Fun #Humor #stopmakingsense
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tl;dr –> Alles wird gut – irgendwie irgendwo. Ich darf jammern. Steht in der Verfassung im Grundgesetz.
Liebes Internettagebuch, es ist niederschmetternd: auch die längste Nacht endete zu früh für mich.
Trotzdem glaube ich, dass das ein Wendepunkt ist. Alles wird wieder besser und heller werden. Hilft mir nur jetzt nix – bin müde. Mir fallen die Augen zu. Da helfen auch die Kreditklemmen nicht, von denen die jetzt alle reden. Ich seh’s doch gerade vor mir: kommen doch nur niedrige Zinssätze raus. Wer will denn so was lesen?
Eigentlich könnt' ich ja weiter schlafen und darauf vertrauen, dass meine gewählten Volksvertreter die Augen für mich offen halten und für den rechten umfassenden Weitblick sogar schwindelnde Höhen erklimmen, z. B. den Guttenberg. Die verstehen das System aber nicht richtig: denn der Politeusen-Blick ist dort oben, wo die Luft zu dünn zum denken atmen ist, immer schön in die Ferne gerichtet, darum merkelt auch keiner was von der bedingungslosen Grundmüdigkeit auf der Talsohle.
Ach egal. Interessiert ja eh keinen, was ich schreibe, hier auf’m Internet-Land, in der Diaspora, wo sich schon nicht mal mehr Wulff und Unternehmer gute Nacht sagen. Dabei sollten sich die Großstadtfuzzies an uns hier auf’m Land ein Beispiel nehmen: unsere Banken sind gerettet. Und wer hat’s getan? Der Gemeindediener – ganz allein.
Heimat – jo.jmatic – Picasa-Webalben
Der Mann weiß, wo man die Hebel ansetzen muss. »Gemeinde« und »Diener« ? Das erinnert mich an …? Hmmm … Ah ja! Staatsdiener. Tse, Irrsinn, was? Man kann nicht mit ihnen, man kann aber auch nicht ohne sie. Oder?
Jetzt werden die Tage wieder länger. Ja, das Leben ist ein ewiger Kreislauf.
tl;dr –> … nicht so wichtig; klick weida, Alda.
Quelle: Polaroids – jo.jmatic – Picasa-Webalben
«Der Bundespräsident macht eine hervorragende Arbeit, und das, was im Raume steht, wird von ihm persönlich aufgeklärt», sagte Merkel am Montag am Rande eines Besuchs der Bundeswehrsoldaten im Kosovo. «Deshalb glaube ich, dass es wichtig ist und richtig ist, dass heute auch bestimmte Dokumente eingesehen werden können, und dass alles für die Aufklärung getan wird.» Die Kanzlerin ergänzte: «Ansonsten hat der Bundespräsident mein vollstes Vertrauen.»
Quelle: Bundespräsident: Merkel hat vollstes Vertrauen zu Wulff | ZEIT ONLINE
Ich nenne das
Warum? Darum:
Merkel hatte bereits am Montag noch vor Guttenbergs Rede signalisiert, ihn wegen der Plagiatsvorwürfe als Minister nicht einfach fallen lassen zu wollen. Sie habe Guttenberg nicht als wissenschaftlichen Assistenten oder Doktoranden ins Kabinett geholt. „Mir geht es um die Arbeit als Bundesverteidigungsminister. Die erfüllt er hervorragend, und das ist das, was für mich zählt“, hatte die Kanzlerin gesagt.
Same procedure as every year: Frau Merkel hat ja Herrn Wulff schließlich nicht als atypische, klüngelfreie, unabhängige, glaubwürdige und ehrliche Politikranderscheinung ins Amt geboxt; da hätte dann ja auch gleich Köhler bleiben können, oder aber Gauck es werden können. Nein, Frau Merkel wollte den Parteisoldaten Modell »Wackeldackel mit genetisch eingepflegter Beißhemmung« in dieser vorgeschobenen Stellung. Genau diesen Job hat Herr Wulff bisher ja auch hervorragend und entsprechend der Merkelchen Stellenausschreibung erledigt. Frau Merkel sieht es, und drückt es also folgerichtig aus, wie bei zu Guttenberg: »Der Mann funktioniert, tut das, was ich von ihm erwarte und drum kümmert’s mich nicht die Bohne, was da moralisch schleift, solange es juristisch nicht relevant ist. Klar soweit!?«
Ob Wulff gehen darf oder bleiben muss, ist mir fast wurscht, denn erstens hat die Beschädigung des Amtes schon mit dem Rücktritt Köhlers und der Bevorzugung der Berufspoliteuse Wulff gegenüber dem Zeigefinger-Nutzer Gauck stattgefunden, und zweitens hat eine Nation, die eine Merkel, einen Westerwelle, eine von der Leyen, einen Rösler und einen Seehofer erträgt, mit einem juristisch abgesicherten Präsidenten Wulff kein Problem, oder!?.
Ich wollte jetzt noch was zur Lernfähigkeit von Frau Merkel sagen, aber … och nö. Ich wollt' auch mal die Frage stellen, ob’s schon die »Lasst Wulff in Ruhe«-Facebook-Gruppe gibt, aber … och nö.
Ich hab' aber gerade noch ein Synonym für »Politiker, die im Trüben fischen« gefunden: »mischmaschmeyern«*. Damit kann man das böse Aktiv im bisherigen Ausdruck vermeiden und das Passiv betonen: »Sorry, ich wurde gemischmaschmeyert. Ich hab’s aber nicht bemerkt. Ich hab' das nicht gewusst.« Das Volk denkt dann: »Boah, der war voll Opfa!«. Das verhindert zwar nicht den Rücktritt, macht aber den runderneuerten Wiedereinstieg früher wieder möglich. Interessierte Politiker können sich ja bei mir melden, wenn sie diesen Ausdruck kommerziell nutzen wollen.
Quelle: Polaroids – jo.jmatic – Picasa-Webalben
* = copyright ganz viermal by jo jmatic, 2011
** = copyright immer zweimal mehr by jo jmatic, 2011
Design You Trust – Design Blog and Community | Facebook
jo hat im Pixelversum eine Television erfahren. jo hat im Pixelversum eine Television erfahren. jo hat im Pixelversum eine Television erfahren. Sie wiederholt sich andauernd:
Fernsehen bleibt fernsehen, egal, welche Kacke gesendet wird. Oder umgekehrt. Egal.
#TV #Kacke #3D #stinktaberleidernochnicht #alleswiederholung #Bundespräsident #Skandalhin #Skandalher #diepensionpasst #immerdasgleichemitdenpolitfuzzies #auchdasisnixneues #Fun #Humor #stopmakingsense #ichbineintag #ichbinaucheiner
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tl;dr –> Ich war Markt. Weihnachtsmarkt.
Der besinnliche Straßenfastnachtsweihnachts-Wahnsinn hat am letzten Adventssonntag vor Weihnachten seinen massenhysterischen Höhepunkt erreicht – und ich war dabei.
Ja, ich war dabei. Ich habe ihn gesehen, den Pommesbudenbesitzer mit batteriebetriebener selbstbewegter Weihnachtsmannmütze und die Bratwurstfachverkäuferin mit goldenen, aber viel zu kleinen, viel zu eng verschnallten Engelsflügeln. Ein Anblick, der einen überlegen lässt, ob die Dame nebenbei noch zusammen mit Knecht Ruprecht einen Dominaservice an den Weihnachtsfeiertagen anbietet.
Ich hab' dieses Gesamtkunstwerk also betrachtet. Nein, schlimmer: Ich hab' sie angestarrt. Lange Momente hab' ich einfach nur gestarrt. Bis ich durch meine Geruchswahrnehmungen, die der ästhetischen Qualität des optischen Eindrucks angepasst waren, abgelenkt wurde. Ich glaubte, das mittelalte Pommesöl mit hoher Kilometerleistung hätte eine gebrannte-Mandel-Note. Dieses äußerst zweifelhafte Geruchserlebnis wurde durch den Süßwarenstand links nebenan ermöglicht. Aber diese Note war im nächsten Moment schon wieder verschwunden und wurde durch einen penetranten Glühweingeruch vom Stand zur Rechten, zu einem völlig neuen Geruchsinferno ergänzt. Der komplette olfaktorische Overkill trat aber erst ein, als die traditionelle »Süße-Waffel-mit-Kirsch«-Wolke vom Stand gegenüber dieses Inferno komplettierte. Die Geruchsverarbeitungseinheit in meinem Hirn kapitulierte und gab die Empfehlung zum sofortigen Rückzug.
Ich folgte diesem Rat und entfernte mich aus der Ecke der kulinarischen Herausforderungen. In absolut genialer Art und Weise hatten die Planer des Marktes die Streckenführung aber so angelegt, dass man auf dem Weg zur kulinarisch-weihnachtlichen Sinnesinsel in jedem Fall an der Muschelbühne mit lebensgroßer Kripeninstallation vorbei musste. In Endlosschleife lief dort die Weihnachtsgeschichte in einer Soundqualität, die – wahrscheinlich als Kunstgriff – dem Hörer einen Eindruck davon geben sollte, wie schlecht zu Zeiten von Josef und Maria die Langwellenempfänger noch waren. Jedenfalls will ich das glauben, denn ansonsten müsste ich vermuten, dass der örtliche Friedhofsgärtner die Geschichte per Megafon auf ein altes Achtziger-Jahre-Diktiergerät aufgesprochen hat, und das ganze Werk anschließend immer noch Jahr für Jahr auf eine neue Eisenoxyd-Cassette überspielt wird. »Nix wie raus da.«, dachte ich. Raus da bevor die Stelle mit dem Tiergeräuschen wieder kommen konnte. Ich krieg' ja schon bei Horrorfilmen Albträume.
Weiter auf dem Markt: Rote Nikolausmützen all überall. Vermehrt auch in der schon erwähnten batteriebetriebenen Selbsterreger-Variante. Endlos viele Verkaufsstände in Reihe und in Weihnachtsdeko. Ok, das muss man auf einem Weihnachtsmarkt erwarten – aber in Pink!?
Nicht in Pink gehalten waren die kleinen, ebenfalls batteriebetriebenen Santaklausrentierschlitten mit Propeller, die von Verkaufsgestellen baumelten und mit einer derartig abartigen Geschwindigkeit im Kreis rotierten, dass sie wie die NASA-Testmaschinen wirkten, in denen Astronauten hohen G-Kräften ausgesetzt werden. Man schaut fasziniert auf dieses Kreiselmassaker, und wartet wie hypnotisiert darauf, dass die Rentiere gleich im Rudel kotzen. Hohohoo.
Total heimelig waren auch die neuen und an jedem dritten Stand installierten, total weihnachtlichen Mini-Lasershows in grün-rot, … und pink. Sie zeichneten derart irrwitzige Muster auf die Plätze vor den Ständen, dass die Weltraumgefechte bei »Star Wars« wie Kindergeburtstag wirken. Ich nehme an, dass auf den Unterseiten der Geräte Epilepsiewarnungen aufgedruckt sind. Beim Anstarren dieser besinnlichen ADS-Weihnachtsdeko sind spontane Christkind- oder Alienerscheinungen – verstärkt nach dem Genuss von vier bis fünf Glas Glühwein – durchaus wahrscheinlich. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum vor diesen Ständen soviel Betrieb war.
Doch es gab auch Traditionelles: Weihnachtspyramiden, Räuchermänner und -stäbchen, Duftkerzen und Tee. Diese Dinge wurden auch in einem kleinen Stand am Rand des Marktes angeboten, der nur von Kerzen beleuchtet wurde. Stand man direkt davor, konnte man auch die leise Musik vernehmen, die von einem kleinen alten CD-Player ertönte. Es waren Weihnachtslieder. Ja, irgendwie schon Weihnachtslieder, aber offensichtlich gespielt mit Sitar und ähnlichen exotischen Instrumenten, und in Tonarten, deren Namen und Tonvorrat ich nicht wirklich kenne. Egal, alles besser, als die »Techno-Weihnachten-auf-der-Alm«-Geräuschattacken. Den Verkäufer kannte ich sogar. Das war Jupp. Bei Jupp konnte man früher das beste Gras in der Umgebung kaufen. Mei, wie die Zeit vergeht. Jetzt verkauft er Räuchermänner und Weihnachtstee … also, ja … auch … wahrscheinlich.
Nee, ich hab' nix gekauft! Obwohl ich mir nicht sicher war, ob ein Einkauf auf dem Markt nicht grundsätzlich Pflicht ist, und ich beim Verlassen des Geländes von städtischen Ordnungsamtmenschen in Verkleidung (Ständerweihnachtsmützen und Domina-Engelsflügeln) auf korrekten Mindestkonsum hin untersucht werden würde. Ich wurde nicht.
Nee, war nett. Muss man mal mitgemacht haben. Hat mir gefallen, aber das muss nix heißen: Zahnarztbesuche gefallen mir auch.
Zivi20im20Dienst.jpg (342×451)
Heute, 15.12.11: Mir geht es schlecht. So fühlt man sich also als ausgestorbene Art. Ich habe einen bitteren Geschmack im Mund, und der stammt sicher nicht nur vom gestrigen traditionellen Adventsbiersaufen mit verwahrlosten Musikerkollegen, inklusive anschließender Einlieferungszeremonie bei der Bahnhofsmission, unter lautstarkem Aufzählen und Beweinen früh verstorbener Rocklegenden. Nein, dieser bittere Beigeschmack ist ganz klar auf dieses eine epochale Ereignis zurückzuführen: Meine Art existiert ab heute nicht mehr. Es gibt keine Zivildienstleistenden mehr – es wird sie nie mehr geben.
Ihr wolltet uns nicht mehr. Mit dem heutigen Tag sind wir ausgerottet. Wir schafften es nicht mal auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Keiner demonstrierte für uns bis zur letzten Minute vorm Reichstagsgebäude. Keiner erinnerte heute vorm Kanzleramt an uns. Nicht mal das berühmte Rollenspiel »Du bist mit Deiner Freundin im Wald, plötzlich kommen drei wilde Russen auf Euch zu, und wollen dich deine Freundin vergewaltigen. Benutzt du deine Kalaschnikov – ja oder nein?«*, wurde vor irgendwelchen Altenheimen aufgeführt. Nichts.
Der Zivi – eine ganze Art ausgerottet, samt der wunderbaren Vielfalt ihrer Unterarten: der Urinkellner, der Rollischubser, die Breispritze, Doktor Geschmacklos auf Rädern, die Zivilette, Hausmeister light und der Windelmuli – alle weg. Es wird keinen unserer Art mehr geben. Einst wanderten zigzehntausende unserer Art durch die weiten Ebenen und Flure von bundesdeutschen Krankenhäusern und Altenheimen. Millionen Liter von Urin wurden durch uns in die richtigen Kanäle geleitet und Abermillionen Rollikilometer wurden von uns friedlichen Dienstleistern auf dem Weg ins Café X und Park Y zusammengeschoben.
Jetzt ist er nicht mehr, der Zivi. Ausgestorben, wie die Dinosaurier. Ausgestorben und vom gleichen Schicksal bedroht, wie die Dinosaurier. Man lässt seine Überreste nämlich nicht friedlich ruhen. Man will ihn klonen. Ich sage nur: Zivirassic Park! Man erschafft den »Bufi«, den Bundesfreiwilligendienstleistenden, indem man in den Urinsteinablagerungen auf Mitarbeitertoiletten das unvollständige Genmaterial des Kriegsdienstverweigerers isoliert und dann die fehlenden Sequenzen mit »Keine-Ahnung-was-ich-treiben-soll«-Genen auffüllt. Wie diese Geschichten ausgehen, wissen wir. Wahrscheinlich werden diese Klone Infusionen aus Urinflaschen legen und komplette »Essen-auf-Rädern«-Lieferungen vorm örtlichen McDonalds abkippen.
Ich gehe jetzt in den Keller und suche die alte Urinflasche, die ich damals aus sentimentalen Gründen mitgenommen habe. Da passt locker eine Flache Wodka rein. It’s desinfection, baby! Wenn schon keiner um meine Art weint, dann wenigstens ich.
* = Ja, »Gruppensex« war eine der möglichen Antworten, aber doch nicht die taktisch sinnvollste.
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Superhelden. Sie haben’s näher zur Toilette als andere, und der nächste Superschurke ist nur eine Comicseite weit weg – könnte man meinen. Stimmt aber nicht. Der ärgste Feind des Superhelden ist die Normalität. Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede.
Kapitel 3
Ich erinnere mich noch daran, als ob es gestern war: Mein erstes Superheldenkostüm bestand aus einer verwaschenen, faserigen, und leicht bis mittelschwer löchrigen Wrangler-Jeans, und einem original blassoliven, »garantiert-in-Nam-gewesenen« US-Army-Parker. Darunter ein löchriges Sweat-Shirt auf dem irgendein Südstaaten-Enblem verblasste.
Ich war damals quasi permanent in dieser Montur unterwegs. Ich war ein 24-Stunden-7-Tage-Superheld. Immer im Dienst. Immer den nächsten gesellschaftlichen Fehltritt im Visier, und immer in meinem Superheldenoutfit unterwegs.
Die Welt hatte ich im Griff. Entweder ignorierte ich sie mit meiner Superkraft »Pubertätsignoranz«, oder aber ich verbesserte sie mit meiner Superkraft »Ich-weiss-alles-besser«. Meine Lieblingsgegner in der damaligen Zeit waren meine Lehrer. Das ist allerdings eine andere Geschichte.
Die Welt hatte ich im Griff – bis auf eine Ausnahme: Meine Mutter! Genauer gesagt, meine Mutter und ihre Waschmaschine. Oder, noch detaillierter: Meine Mutter, ihre Waschmaschine, und die unbedingte Absicht dieses teuflischen Duos, mein Superheldenoutfit zu säubern.
Ja, wie ich schon sagte: Die Welt hatte ich im Griff. Meine Mutter nicht! Ich konnte ihr einfach nicht klar machen, dass mein Superheldenkostüm noch keine Reinigung notwendig hatte. Ja ,schlimmer noch, ich konnte ihr nicht klar machen, dass es meinen Ruf total schädigen würde, wenn ich in sauber gestärkten und gebügelten Klamotten den fiesen Schurken dieser Welt und dem ganzen Unrecht dieser Welt (den Lehrern, ihren Noten, den Typen aus den anderen Klassen, und der restlichen Erwachsenengang) gegenüber treten würde. Ich konnte ihr nicht klar machen, dass sogar ein Teil meiner Superkraft, nämlich die unglaubliche supercoole »Coolness«, eng und symbiotisch mit meinem Superheldenoutfit verbunden war. Ich sagte ihr, sie würde mich quasi schutzlos machen.
Es half alles nichts. Meine Mutter verstand mich einfach nicht. Sie konnte die unglaubliche Verantwortung und den schmalen Grat, auf dem man als Superheld wandelt, einfach nicht erkennen. Kurz fragte ich mich, ob mein Kollege Spiderman, den ich bis dahin leider noch nicht persönlich kennengelernt hatte, ähnliche Probleme gehabt hatte. Die Klärung dieser Frage musste ich allerdings auf später verschieben, denn ich hatte jetzt keine Zeit, in meinem riesigen Superhelden-Comic-Archiv zu recherchieren. Gefahr war im Verzug, denn meine Mutter drohte damit, meine Klamotten nachts aus meinem Zimmer zu holen, wenn ich jetzt nicht kooperieren würde. Sie nannte das Kompromiss.
Kompromiss! Das war das falsche Wort zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Der Kompromiss war mein Gegner. Ihn verfolgte und bekämpfte ich, wo es nur ging. Kompromiss war das Gift, dass die Erwachsenen vergiftet hatte. Alle Erwachsenen waren damit vergiftet. Jedenfalls fast alle. Ok. Es gab Ausnahmen. Led Zeppelin, Jimi Hendrix und Bob Dylan. Das war’s aber auch schon. Jedenfalls machte mir dieses Unwort klar, dass ich jetzt bis zum Äußersten gehen musste.
Das war also jetzt der Zeitpunkt, an dem ich zum ersten Mal gegen meine Mutter eine meiner Superkräfte einsetzen würde. Sie ließ mir keine andere Wahl, und ich tat es: Ich senkte meine Augenbrauen, spannte meine Unterkiefer an, und schoss aus meinen Augen einen gebündelten Strahl Supertrotz. Dazu sprach ich die Worte der Macht: »Wenn Du das tust, dann gehe ich und komme nicht wieder.« Danach drehte ich mich um, und ging.
Ich ging, nachdem ich diese ultimative Kraft angewendet hatte, und auch, weil ich eigentlich nicht sehen konnte, und wollte, wie meine Mutter, getroffen von meinem Supertrotz, seelisch verwundet auf den Wäschestapel neben der Waschmaschine sank. Ich wusste ja, was mein Supertrotz anrichten konnte. Mit dieser Fähigkeit hatte ich ja schon damals meine Kindergärtnerinnen völlig fertig gemacht. Zu meiner Entschuldigung kann ich nur sagen, dass ich damals meine Kräfte noch gar nicht kontrollieren konnte.
Ein schlechtes Gewissen hatte ich aber nicht …
Doch! Ich hatte eins. An diesem Tag hielt ich mich von allen Katastrophen dieser Welt fern. Sollte die Welt doch sehen, wie sie einem Tag ohne ihren Superhelden zurecht kam. Sprich, ich schwänzte die Schule. Ich hatte mit mir zu tun. Der Abend zu Hause verlief dann in eisigem Schweigen und ich schlief, während ich mein Comic-Archiv nach Präzedenzfällen durchwühlte, sehr früh ein.
Am nächsten Morgen folgte dann nach dem Erwachen sofort der kontrollierende Blick auf mein Superheldenkostüm, und im gleichen Moment erfassten meine Superaugen den Tatbestand: Sie hatte es getan! Meine Klamotten lagen frisch gewaschen, getrocknet und gebügelt auf meinem Sessel. Mich durchfuhr der unglaublichste, abgrundtiefste, mächtigste, blindmachende Superzorn, den es je auf dieser Welt gegeben hatte. Ich wollte aus dem Zimmer stürmen, hielt dann aber kurz inne, denn ich wollte die Beweisstücke mitnehmen, damit ich sie meiner Mutter vor die Füsse werfen konnte. Beim Umdrehen erkannte ich dann erst den Zettel, der auf meinem Superheldenkostüm lag.
»Mein lieber Superheld, Deine Klamotten sind jetzt gewaschen. Bevor Du jetzt aber aus dem Zimmer stürmst, will ich Dir sagen, dass Deine Klamotten derart löchrig und fadenscheinig sind, dass sie, gewaschen oder nicht, innerhalb der nächsten zwei Monate sowieso auseinanderfallen. Ich biete Dir als Friedensangebot an, morgen mit Dir in die Stadt zu fahren und geeignete, von Dir genehmigte Ersatzkleidung, zu kaufen.
Solltest Du jetzt immer noch aus Deinem Zimmer stürmen wollen, lass DIr vorher gesagt sein, dass mein Angebot trotzdem besteht, und Du Deinen Trotz von mir hast.
In Liebe Mama«
Von heute aus betrachtet, muss ich sagen, dass die Zeit danach mit der ultracoolen »Levis 501« und dem Sweat-Shirt mit »Led-Zeppelin«-Aufdruck, der erfolgreichste meiner bis dahin jungen Superheldenkarriere war – auch mädchentechnisch betrachtet. Ihr wisst, was ich meine.
#Superhelden #dieganzeWahrheit #Fortsetzungfolgt #Pubertät #Klamotten #stopmakingsense #Fun #Humor
Super Thanksgiving – threethirtypm’d
Superhelden. Sie haben’s näher zur Toilette als andere, und der nächste Superschurke ist nur eine Comicseite weit weg – könnte man meinen. Stimmt aber nicht. Der ärgste Feind des Superhelden ist die Normalität. Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede.
Kapitel 2
Mein größter Gegner war in meinem jungen Superheldenjahren der Typ, der mich eines Morgens unvermittelt im Spiegel anstarrte. War plötzlich einfach da. Absolut heimtückisch, der Typ, und verflixt schnell. Ahnte jede Bewegung voraus.
Er wollte in meine Welt. Ich spürte das genau. Wir starrten uns oft minutenlang an. Noch war er in der Spiegelwelt, aber ich wusste, er wollte in diese Welt. Ich war ratlos. Zunächst! Doch dann schmiedete ich einen Superheldenplan. Ich beschloss mit ihm zu reden. Reden ist eine meiner Superkräfte.
Am nächsten Morgen war es dann soweit. Ich trat vor den Spiegel und im gleichen Moment war er wieder da. Doch statt nur zu starren, redete ich ihn an. Tja, was soll ich sagen: So kann man sich täuschen. War gar kein Superschurke. Eigentlich ein ganz netter Kerl. Angenehme Stimme. Redete ein bisschen viel und sieht – heute noch mehr als früher – kacke aus, besonders morgens, aber ansonsten …
Unglaublich. Wir treffen uns seither jeden Morgen und unterhalten uns. Er versteht mich total gut. Ich hab' – ganz ehrlich – das Gefühl, als ob ich ihn schon ewig kenne. Und das Allerschärfste ist: Er ist auch ein Superheld. Ähm, das muss aber unter uns bleiben. Ok? Seine Identität soll geheim bleiben, sagt er.
#Superhelden #dieganzeWahrheit #Fortsetzungfolgt #stopmakingsense #Fun #Humor
jo ist kurzfristig vom Internet abgesprungen, um ein Pfund Glücksnuss zu besorgen:
Spring auf den Online-Zug auf. Nichts bringt Dich schneller durch's Leben.
#werwilldaswirklich #einfachmalabspringen #online #Internet #abundzu #kommunikationverweigern #warumnicht #Fun #Humor #stopmakingsense
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“Wenn ich die Absicht gehabt hätte zu täuschen, dann hätte ich mich niemals so plump und dumm angestellt, wie es an einigen Stellen dieser Arbeit der Fall ist”. Guttenbergs Rückkehr-Rhetorik: Extremsituation Familienvater – taz.de
Bullshitbingo!
Die Wahrheit ist: vom damaligen Zeitpunkt aus betrachtet, war der Aufwand, den er für diese Arbeit betrieben hat ausreichend. Er und sämtliche Doktorpapas und -mamas haben sich schlicht nicht vorstellen können, was das Internet und das öffentliche Interesse ein paar Jahre später möglich machen würden. Bis dahin ging man von einem wunderbar abgeschotteten und schlecht erreichbaren Promovierungsbiotop mit einem gegen Null tendierenden öffentlichen Interesse aus.
Die Wahrheit ist: hätte er es gewusst, dann hätte er einen Aufwand
betrieben betreiben lassen, der eben den Verhältnissen und
Erfordernissen angepasst gewesen wäre, um sein Ziel zu erreichen.
Sein Ziel wiederum war ein Doktortitel zum Zwecke des politischen Reputationsdopings für die zu erwartenden steilen Amts- und Wahlkampfaufstiege. Für Menschen mit der mentalen Verfasstheit eines Herrn zu Guttenberg gibt es nur eine Maxime, die alle anderen im Zweifel überschreibt: Der Zweck heiligt die Mittel. Punkt.
Diese Halbwissentypen mit Machtgelüsten richten Schaden an, wenn wir sie lassen.
#Guttenberg #Doktortitel #Machtmenschen #Halbwissentypen #Comeback #wirdnichtzuverhindernsein #Politik
PS: Manchmal bin ich mein eigener Stammtisch und find’s gut.
via http://www.tumblr.com/photo/1280/12592875504/1/tumblr_lufq3r6BYh1qz732n
jo behandelt Fragen, die keiner gestellt hat, mit Antworten.
Frage: Woran erkennst du, dass Du Deutscher bist? Antwort: Du weißt instinktiv, dass du den Sicherheitsausgang nur auf eigene Gefahr benutzen kannst.
#Security #Exit #Sexit #Deutschland #Sicherheit #gehtvor #Fun #Humor #stopmakingsense
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»Google tracks you. We don't.« Das sagt die Suchmaschine DuckDuckGo. Eine Suchmaschine, die ich bisher, das muss ich zu meiner Schande eingestehen, nicht kannte.
Ich hab' diesen Tipp übrigens via Diaspora* erhalten - das freundliche dezentrale Netzwerk mit Mehrwert. ;)
Ich hab' gestern was über das Datenschutzgeschreie der User und die Sammelgene der großen Diensteanbieter geschrieben, weil's gerade mal wieder aktuell in den Netzwerken um dieses Thema geht. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang natürlich stellt, ist immer die Frage nach Alternativen. Also zum Beispiel die Frage: »Welche Suchmaschine soll ich den nutzen, wenn ich nicht will, dass mein Suchverhalten permanent mitverfolgt und gespeichert wird.
Es gibt ja die große Alternative zu Google: Bing. Allerdings tauscht man in Sachen Tracking da natürlich »Pest« gegen »Kinderlähmung«.
Es geht also darum Anbieter zu finden, die hier Besseres versprechen, und das tut eben hier DuckDuckGo. Was hier anders gemacht wird, erfahrt Ihr, wenn Ihr dem Link oben folgt und wenn Ihr Euch auch noch diese Seite anschaut: Escape your search engine Filter Bubble!. Auf beiden Seiten, erklärt man in einfachen, und - zugegeben - schlecht übersetzten Worten den Unterschied zwischen sich und Google. Schaut sie Euch in Englisch an und lasst den Finger vom Übersetzungsknopf. Glaubt mir - besser ist das. ;)
So, zur Sache: DuckDuckGo macht auf mich einen guten Eindruck. Ich hab' spontan ein paar Suchbegriffe eingegeben und die Suchergebnisse waren tatsächlich tauglich. Also damit ist der erste und wichtigste Test schonmal bestanden. Das könnt Ihr allerdings ja auch schnell selber testen (siehe unten). Is' klar. :->
Rechts oben wird bei DDG die Suchsyntax eingeblendet. Das finde ich gut. Das sind die Kürzel mit denen man seine Suche genauer machen kann, die einem aber nie dann einfallen, wenn man sie braucht. Zum Beispiel sorgt das Lürzel »s:d« vor dem Suchbegriff dafür, dass das Suchergebnis nach Datum geordnet angezeigt wird.
Eine Einschränkung: DDG sucht Euch keine Bilder. Bei Bildersuchen werdet Ihr an die üblichen Verdächtigen Google und Bing verwiesen.
Zu den wichtigen Dingen: Die Einstellungsseite von DuckDuckGo bietet jetzt den wirklich interessanten Teil der Seite, denn man kann DuckDuckGo sehr fein einstellen, was Suchverhalten und Komfort angeht. Ich will und kann jetzt nicht auf alle Möglichkeiten eingehen. Falls Ihr interessiert seid, schaut Euch die Seite an und gebt ihr eine Chance. Ich werd's jedenfalls tun und hab' schonmal DDG in meinem Browser als Standardsuchmaschine für die nächste Zeit eingestellt.
PS: Eine weitere sehr interessante Alternative auf dem Suchmaschinenmarkt ist blekko | spam free search.
Folgt dem Link. Da gibt's eine schöne Bildergalerie von der Mutter aller Open-Air-Konzerte.
Ach ja,sorry Leute, für das ungewohnt anzügliche Popo-Bildchen hier. Das ist echt nur wegen des Wortwitzes. Und der kommt jetzt. Achtung:
»Schon Gutenberg wusste: bewegliche Lettern sind cool.«
:D
Na ja, fast nur wegen des Wortwitzes.
Das ist ... erschreckend und komisch. :) Klickt unbedingt den Link an, wenn Ihr die Story verstehen wollt, denn das Bild oben ist nur das erste eines kurzen Comicstrips.
Gott, das wär' ja der Horror: Die Mädels verschwinden, aber der Ball bleibt und dreht, und dreht, und dreht ... :D
Brillen-PC aus China macht Rechner endgültig tragbar - Engadget German
Da heisst es in Zukunft vielleicht: »Boah, ich bin gestern mit dem Computer auf der Nase eingeschlafen.« Oder: »Weißt Du, wo ich meinen Computer hab'?« »Ja, auf'm Kopp.«
Ghostbusters! :D
Das ist ganz und gar großartig. Das würd' ich mir sofort als Poster hin hängen.
Nebenbei: Der Montag ist überstanden. Puuuuhhh. Glück gehabt.
Männer ohne Nerven - und einen davon sieht man auf dem Bild da oben. »Männer ohne Nerven« sag' ich deshalb, weil das Bild den Eindruck vermittelt, als ob sie ihre Drahtseilnerven da gerade für den Bau der Golden-Gate-Bridge verwendet haben.
Mein lieber Herr Schwimmverein, ich hab' keine Ahnung, was diese Männer damals verdient haben, aber dafür gab's garantiert zu wenig Kohle.
Folgt dem Link, denn da gibt's noch mehr Bilder.
Erst im September hat Google für seine personalisierte Startseite iGoogle ein neues Design vorgestellt. Nun gibt es scheinbar schon wieder ein neues, welches sich in einigen Details vom bisherigen unterscheidet. Außerdem hat sich auch das Design von Google Latitude geändert und beim YouTube Player gab es einige Anpassungen. V
Mea culpa. Da hatte ich offensichtlich letztens falsche Informationen weiter gegeben, denn ich hatte gemeint gelesen zu haben, dass iGoogle geschlossen wird. Das sieht nun aber nicht so aus,wie man oben deutlich lesen kann. Ist auch möglich, dass man sich da beo Google umtentschieden hat. Erfreulich für die Nutzer dieses Dienstes.
Geschlossen wird aber Picnik, der Online-Bildbearbeitungsdienst, den Google aufgekauft hat:
Take heed! Picnik is closing this April!Picnik - Photo editing the easy way, online in your browserPicnik is moving its easy yet powerful photo editing tools to Google+. But Picnik doesn't end until our last day of April 19, 2012.
So in the meantime enjoy all of the Picnik features, including Picnik Premium, for free!
Mist, ich hab' Picnik gern und oft genutzt. Jetzt versinken alle Funktionen von Picnik in G+. Merde.
Aber es gibt ja Alternativen und die werd' ich dann nächste Woche mal ausführlicher vorstellen.
Der Freitag! Alter Sachse, der Freitag ist der wahnsinnige Bruder des Montag. Soweit zu meiner Wochentagstheorie, über die ich im Übrigen irgendwann nochmal ein Buch schreiben werde.
Ihr haltet das für bescheuert? Mag sein, aber seht mal es ist doch so, dass Menschen in Asien und Europa ein Horoskop gleichen Inhalts völlig unterschiedlich deuten, und ... jetzt kommt's: sich beide bestätigt fühlen, wenn sie daran glauben. Bingo! Mein Wochentagsbuch wird der Renner! So sieht's aus. ;)
So, anderes Thema. Was ist Ironie? Das ist Ironie:
Geschnallt? Ein »George-Orwell-Platz«, der videoüberwacht wird. ;)
Nochmal zurück zu den Sternzeichen. Hallo Sternesoteriker, wißt Ihr überhaupt, dass die Sternzeichen und die Datumsgrenzen heute überhaupt nicht mehr zusammenpassen? Ja, ich weiß, siehe oben: macht nix. Stimmt. :)
Wie wär's einfach mit neuen Sternzeichen - zum Beispiel diese hier:
Infographic: The Geek Zodiac Calendar | /Film
Obwohl ... da gehöre ich ja zu den Untoten ... ist jetzt auch nich' so cremig. Egal, lieber den Untoten im Keller als den Bänker auf dem Dach, oder?
So, das war's für heute. Nur eine Frage noch: Hat jemand Interesse an Angela Merkels altem Siegelring?
Dark Roasted Blend: Nuclear Everything!
futab*
* = Feet up, take a break.
Ist ja der Hammer. Wusste gar nicht, dass das auch mit Zahlen so gut funktioniert. Lässt sich einwandfrei lesen.
Das ist mit Sicherheit bis jetzt die schönste bildliche Umsetzung des Beispiels vom Frosch (hier das Krustentier) der langsam gekocht wird und nix merkt, bis es zu spät ist. Die schaurig treffende Metapher für den Bürger, dem immer mehr Freiheitsrechte entzogen werden:
Das passt sehr gut zum aktuellen SOPA-Thema.
Zu SOPA und PIPA hab' ich hier was gesagt: Zensur - Feind der Freiheit - Virtu(ell)nwaswirkönnen
Einfach und sehr kreativ erklärt der Song »The Day The LOLcats Died«, was uns alle erwartet, und was wir dagegen tun können.
Wichtigste Frage im Song: »Why are laws a thing you can buy?«
[Update]
So, und jetzt nochmal ganz simpel erklärt:
via TheOatmeal.com blacked out in protest of SOPA / PIPA - The Oatmeal
[/Update]
hätte ich gerne so'ne Lackierung.
Wenn ich ein Auto wäre, wären mir Montage egal: Alter Sachse, tot...
Ein interessantes Möbelstück. :) Da muss man wirklich eine ausgewogene Beziehung führen. ;)
Schnäppchenalarm! Der Pixelmator ist ein Bildbearbeitungsprogramm und eine Alternative zum fetten und teuren Photoshop auf'm Mac. Das Programm bietet eigentlich alles, was man in diesem Bereich braucht. Details erhält, wer dem Link oben folgt.
Aktuell gibt es den Pixelmator jetzt für 15,66 Euro. Das ist echt billig.
Leute gibt's, die können Dinge - sa-gen-haft!
In Japan gibt es einen Mann namens Riusuke Fukahori, der es schafft mit seiner Malerei und Harz in Gefäßen den Eindruck von wirklich vorhandenen Fischen zu schaffen.
Ich merke gerade, dass das echt schwer zu erklären ist. Man muss das sehen. Schaut Euch am besten das nachfoglende Video für den entsprechenden Aha-Effekt an, dann könnt Ihr danach auch die Bilder würdigen, die Ihr zu sehen kriegt, wenn Ihr dem Link oben folgt.