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  • July 29, 03:42 AM

    E-Post-Brief - Fortsetzung

    Der E-Postbrief: Post Scriptum

    by Richard Gutjahr on 27. July 2010

    In diesen beiden Artikeln ging es diese Woche um einen kritischen Blick auf den E-Post-Brief der deutschen Post. Jetzt gibt es nochmals Neuigkeiten zu diesem Thema zu vermelden, denn der dankenswerte Einsatz von Richard Gutjahr in seinem Blog, "G! - gutjahr's blog", hat sich gelohnt: Im oben verlinkten Artikel gibt es eine Stellungnahme der deutschen Post zu seinen Interviewfragen zu lesen. Erfreulicherweise hat sich der Konzern entschlossen auf die berechtigte Kritik und die Fragen der interessierten Bürger zu antworten.

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  • July 27, 02:43 PM

    E-Post-Brother is watching you

    Falls irgendwer schon diese Werbung der deutschen Post gesehen hat, fragt sich vielleicht, ob die Post diesmal wirklich mal eine gute Idee verwirklicht. Ohne viele Worte: Nein, es ist, so wie es ist, keine gute Sache, dieser e-Post-Brief:

    Der Dienst E-Post der Deutschen Post AG ist per Nutzungsbedingungen definitiv unbenutzbar. Daran ist faktisch nicht zu rütteln. Eigentlich müsste man jeder Person die Geschäftsfähigkeit per Amtsrichter aberkennen lassen, die sich zu diesem Dienst anmeldet.

    (aus: http://rz.koepke.net/2010/07/15/e-post-ist-laut-kleingedrucktem-unbenutzbar/)

    Einige kleine Details: Die Post zwingt die Nutzer dieses Dienstes offensichtlich dazu, jeden Tag ihren Maileingang zu prüfen.

    [...] hier möchte die Post ihren Service vor allem für Großkunden aufwerten, nach dem Motto: „Verschick doch Deine Kündigungsfristen über uns – wenn ein Kunde im Urlaub seine Mails nicht checkt (und das werden die Wenigsten), dann hat er halt Pech gehabt!“

    Die Post ermöglicht durch bestimmte Passagen in der entsprechenden AGB, dass Adresshändler die Adressen von e-Post-Kunden kaufen können.

    Auch das Briefgeheimnis existiert beim e-Post-Brief nicht, denn:

    Der E-Brief genießt nicht den Schutz des Briefgeheimnisses, so Thomas Stadler. Nach der Rechtsprechung des BVerfG unterliege er nur dem Fernmeldegeheimnis und ist damit allenfalls so geschützt wie eine Postkarte. (aus: http://rz.koepke.net/2010/07/15/e-post-ist-laut-kleingedrucktem-unbenutzbar/

    Informiere sich, wer will, in diesen Artikeln detailliert über diesen Clou der deutschen Post: 

     

    Der E-Postbrief - Die gelbe Gefahr und E-Post ist laut Kleingedrucktem unbenutzbar.

    Wer Mails wirklich geschützt versenden will, der schaue hier rein: http://www.selbstdatenschutz.info/e-mail_verschluesseln/

    Ansonsten bemühen wir uns einfach weiterhin immer die kleinen Löcher im System zu finden. ;)

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  • July 21, 08:05 PM

    Bildungskatastrophe in Kreuznach

    Manchmal sinkt man einfach nur auf die Knie und dankt, wem auch immer, dafür, dass man nur ein kleines unbedeutendes Licht ist, und mit niederen Arbeiten seinen kärglichen Lebensunterhalt bestreiten darf. Es gibt aber auch eine Zeit aufzustehen und Widerstand zu leisten. Diese Zeit ist jetzt gekommen.

    Lasst mich erklären:
    Es ist ja nicht so, dass ich früher nicht käuflich oder mittelmäßig genug gewesen wäre, um so 'ne Nummer durchzuziehen, wie der Junge auf diesem Bild, beim Hardrock-Posing zum Aldi-Halbplayback-Mix + Springmauskolonne mit integrierter Gesangsimitation:

    Doch, ehe ich weiter rede, schaut Euch jetzt zuerst das zum Bild gehörende Video vom RPR-Kindertag in Bad Kreuznach an, und Ihr versteht, was ich meine:
     
    Ist das nicht peinlich? Ist das nicht schrecklich?
     
    Glücklicherweise gab's zu meinen Zeiten nur “Boney M” und “Dschingis Khan” (was Boney M. gegenüber jetzt ziemlich unfair ist) und Konsorten, die solche peinlichen Poser-Nummern durchgezogen haben, und ich war weit, weit weg von solchen Versuchungen. Doch schon damals hätte sich nie niemals jemand getraut, mit einer schwarzen Les Paul, dieser Göttin des crunchy-singenden Rock'n Rolls, dieser Ikone des frühen Hardrock, und der Geburtshelferin des Metal, eine solche Inszenierung auf eine Bühne zu bringen.
     
    Als ich jetzt aber das Video mit dem sich prostituierenden Gitarrenjungen und den Hupfdohlen vom RPR Kindertag in Bad Kreuznach sah, musste ich zunächst schallend lachen, wurde dann aber von einem lautlosen Entsetzen erfasst, denn der Auftritt geschah doch, wie erwähnt, auf einem Kindertag. Auf einem Kin-der-tag! Das heißt, da waren mutmaßlich massenhaft Kinder vor Ort - nicht nur Kindsköpfe.
     
    Wir reden also von Kindern, die jetzt nicht nur mit dem fatalen Irrglauben aufwachsen, dass “Somebody to love” von Ross Antony ist ...
     
    Ich ... Entschuldigung ...
     
    Mir fehlen gerade die Worte ... ich muss meine Schnappatmung unter Kontrolle kriegen ... Ähm, *räusper*, also, .. sorry, weiter:
     
    Wir reden von Kindern, die also durch solch traumatisierende Konzerterlebnisse nicht wissen werden, was wirkliche Sangeskunst ist! Doch damit des Schlimmen nicht genug! Nein! (Randbemerkung: Ich spüre gerade heiligen Zorn in mir aufsteigen!)
     
    Diese Kinder denken jetzt auch noch, dass Menschen mit schwarzen Gitarren und langen Haaren klingen, wie Benjamin Blümchen im Minrock beim Malle-Hitmix-pfeifen! Ja, geht's denn noch. War denn da kein Erwachsener vor Ort, der vernünftig und evolutionsgewollt mit den Beatles, den Stones, Queen, Aerosmith und Led Zeppelin sozialisiert wurde, und der sich getraut hätte, diesem demagogischen Treiben im Stile der schönen neuen Welt ein Ende zu bereiten?
     
    Was soll aus unseren Kindern werden? Das ist der vielbeschworene Untergang des Abendlandes. Doch ich trete dem hier und jetzt entgegen, und sage zu den Bad Kreuznacher Kindern:

    “Liebe Kinder, wenn Ihr Menschen mit solchen Gitarren und langen Haaren auf einer Bühne seht, dann muss das mindestens so klingen:”
     
     
    “Alles andere ist wie ein Tofu-Hamburger - labbrig und fad'. Habt Ihr gerade die Reaktion Eurer Eltern bemerkt an manchen Stellen des Videos? Sind sie hochgefahren und wollten die Hände vor den Bildschirm schieben, damit Ihr nicht seht was dort vorgeht? Wenn Eure Eltern so nicht reagieren, dann ist es auch kein Rock'n Roll! Denn merke: Nur wenn es verboten und laut ist, ist es gut.”
     
     
    "Liebe Kinder, lasst Euch nicht verdummen." Ich habe fertig.

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  • July 19, 12:09 PM

    Ansichten eines Arschs

    Es war Sommer und ich brauchte das Geld.

    PS: Mein Beitrag zum Projekt Xaeon in Woche #28.

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  • July 19, 11:47 AM

    Hirn-Reset

    Doch Jansen ging noch weiter. "Attacken auf die digitale Infrastruktur des Landes können sich ähnlich verheerend auswirken wie atomare Angriffe", sagte er. Deshalb bedürfe es eines "Reset-Knopfs für das Internet", mit dem das Kanzleramt Deutschland im Ernstfall sofort vom Netz nehmen könne. 
    (aus "Kriminalbeamte fordern Reset-Knopf fürs Internet")

    Wer die Woche mit gesundem Lachen beginnen möchte, der sollte den oben verlinkten Artikel komplett lesen. Allerdings besteht die Gefahr, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt, genauso wie in folgendem Video, in dem dem Netzbürger ebenfalls das Lachen im Halse stecken bleibt. Die Welt ist eben voller Jansens, und die meinen ernst, was sie da ablassen.
     

    (The IT Crowd - Das Internet (S03E04, German))

     

    Falls diese unsere Realität einen Reset-Knopf haben sollte, ist es sehr wahrscheinlich, dass gerade wieder mal eine zitternde Hand darüber schwebt.

    PS: Lieber Herr Jansen, in vorauseilendem Gehorsam haben findige Köpfe ihren heiss ersehnten Reset-Button für das Internet schon installiert. Bitte deaktivieren Sie das Netz hier: 

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  • July 16, 03:45 AM

    Binaural vs. Bluesrausch

    High durch mp3?

    In den USA bewegt ein vermeintlich neues Phänomen die Medien: Jugendliche sollen Audiodateien aus dem Internet herunterladen - und beim Hören in einen Rausch geraten.
    http://www.golem.de/1007/76494.html
     
    Ach, echt? Erst beim Hören? Ich dachte, die geraten schon beim Download in einen Rausch!?
     
    Egal. Ich geh' mal kurz ins Detail und hole eine Tüte Erklärbären raus: Leute - Kids - laden sich mp3-Files aus dem Netz, die sogenannte binaurale Beats beinhalten. Das sind Beats bei denen durch die Erzeugung spezieller Frequenzmischungen pulsierende Rhythmen entstehen, die beim Hörer einen rauschähnlichen Zustand erzeugen sollen. Die Eierköpfe nennen das (Achtung!) “I-Dosing”.
     
    Ehrlich, dazu fällt mir nur ein:
     
    1. Der Name für dieses Phänomen kann nur von einem kommen, der selber in einem Rauschzustand lebt, wahrscheinlich sogar in einem permanenten.
    2. Hallo Kids! Zieht Euch mal das hier rein: Vodoo Chile (SRV) oder Superstition (SRV)! ... das ist ein Rausch! Das ist nicht binaural und findet nur in der Birne statt. Das ist “Bluesfatal” und findet in den Lenden statt.

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  • July 13, 01:32 PM

    Fliegenhirn vs. Erbsenhirn

    Fliegenhirn revolutioniert die Bildverarbeitung

    Ja, na und?

    Hasenhirne regieren seit Jahren die Republik, Spatzenhirne verzocken in Banken unsere Kohle und 'ne Menge Erbsenhirne meinen, das ergebe schon alles einen Sinn. Weckt mich, wenn ein Beamtenhirn die Steuerklärung revolutioniert.

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  • July 12, 01:00 PM

    Brot und Spiele

    Die WM ist vorbei. Glückwunsch an die Spanier.

    Glücklicherweise hat ein spätes Tor die Dinge gerichtet. Es wäre noch unerträglicher als der 2006er Titel für die bräsigen Italiener gewesen, wenn das niederländische Team für einen derart desaströsen und skandalösen Auftritt in einem WM-Finale den Pokal bekommen hätte. Ich ziehe meinen nicht vorhandenen Hut vor den Spaniern, die ihrer Linie treu geblieben sind und nicht das Gehacke der Niederländer erwidert haben.

    Die WM ist vorbei. Die Karawane zieht weiter. Südafrika und der gesamte afrikanische Kontinent wird jetzt schneller den Fokus der Weltöffentlichkeit verlieren, als man Iniesta und Xavi hintereinander buchstabieren kann. Was vielleicht aber sogar noch nicht mal so dramatisch ist, denn der Fokus der Weltöffentlichkeit lag in den vergangenen Wochen zwar auf Afrika, dort aber hauptsächlich auf topmodernen Stadien und Hochsicherheits-Hotelanlagen. Er lag nicht dort, wo Menschen verhungern in Afrika. Im unten zitierten Artikel der Telepolis steht ein grausamer Satz:

    Obwohl wir heute mehr Lebensmittel produzieren als je zuvor in der Geschichte der Menschheit, haben aber auch noch nie so viele gehungert wie heute. Wie kann das überhaupt sein?

    [..]

    Ich empfehle die komplette Lektüre des Artikels, “TP: Wir essen, was uns die Industrie auftischt”, denn darin steht z. B. auch:

    Die Industrieländer sind Mitverursacher des Hungers in den armen Ländern: Durch die Spekulation mit Agrarrohstoffen, durch massive Importe von Futtermitteln aus Ländern, in denen gehungert wird, durch die Förderung von Mais und Palmöl als Energiepflanzen, durch die Unterstützung korrupter Regierungen aus politischen Gründen, durch die erzwungene Einbindung der Landwirtschaft in das WTO-Regelwerk. Das alles wird sich in den kommenden Jahren aller Wahrscheinlichkeit nach noch verstärken, weil der Klimawandel ausgerechnet denen, am meisten schaden wird, die ihn am wenigsten verursacht haben.

    TP: Wir essen, was uns die Industrie auftischt

    Nun ist es allerdings nicht so, dass wir zwar blind, aber ansonsten lustig und fidel vor und hin leben würden. Nein, denn:

    Unsere Gesellschaft hat leider entschieden, dass wir so gut wie überall von Werbung belästigt werden dürfen, das bringt besonders Kinder dazu, Plastikessen für etwas Leckeres, Tolles zu halten und ihr Geld dafür auszugeben. Auch das verstärkt den Verfall.

    TP: Wir essen, was uns die Industrie auftischt

    An dieser Stelle passt nur weniges besser als dieser Song und dieses Video:


    Pearl Jam - Do The Evolution (Official Music Video) - The best bloopers are a click away

    Was hat das Finalspiel der WM 2010 gestern gelehrt? Es kommt nicht nur darauf an zu gewinnen. Es kommt vielmehr darauf an, wie man das Spiel spielt. Wir, die Industrienationen, benehmen uns wie die Niederländer gestern auf dem Platz und schaden damit nicht nur anderen, sondern in erster Linie auch uns selbst. Es kommt eben nicht nur darauf an zu gewinnen, sondern es kommt darauf an, wie man das Spiel spielt. Wir sollten uns dahingehend eher an den Spaniern orientieren.

    Warum so ernste Worte? Na, es heisst doch immer “Brot und Spiele”. Spiele hatten wir ja jetzt genügend. Jetzt sollten wir uns auch um's Brot kümmern - vorwiegend mal um das der Anderen.

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  • July 09, 12:10 AM

    Danke, Jungs!

    Kacke!

    Kicke-Kacke!

    Spanien bleibt besser!

    Egal!

    4:0 gegen Argentinien!

    Werd' ich nie vergessen!

    Danke!

    PS: Nur eine Bitte: Grillt endlich den Scheisstintenfisch!

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  • July 07, 09:55 AM

    Tagebuch eines Missverständislosen

    Der Peter von Radio-Bingen bat mich im letzten Monat einen Beitrag zum Juli-Podcast von Radio-Bingen beizutragen. In meiner jugendlichen Naivität sagte ich zu, ohne auch nur annähernd einen Plan zu haben, was ich da überhaupt produzieren sollte. Nun ist das Nichtvorhandenseins eines Plans nicht unbedingt ein Mangel, denn die Geschichte lehrt uns ja, dass auch Menschen mit Plan gepflegt Sch****e bauen können. Als prominentes Beispiel führe ich an dieser Stelle immer gerne General Custer an.

    So dachte ich mir also: “Du hast keinen Plan und drum tu' eben, was Dir gerade einfällt.” Ich folgte meinem Rat und tat dann eben plötzlich das, was bei einem bloggenden Menschen eben häufiger vorkommt: Ich führte eine Art Tagebuch! Nur, dass ich es eben meinem iMac erzählte, der so freundlich war 1. zuzuhören und 2. meine verbalen Auswürfe auch noch aufzunehmen. Es geht doch nix über gute Freunde. Darum muss ich ihn hier auch unbedingt als Mitproduzent nennen.

    Herausgekommen ist dann nun also “Das Tagebuch eines Missverständislosen”. Und nun, ohne weitere Entschuldigungen, mein Tagebuch-Podcast Ausgabe #1, nehmt es hin und lebt fürderhin damit:

    Falls Ihr bis hierher durchgehalten habt, dann frage ich mich ... und das muss erst mal genügen. Ich empfehle Euch aber zur seelischen Entspannung den Juli-Podcast von Radio-Bingen zu hören, denn da gibt's unglaublich gute Mucke und interessante Dinge über verirrte russische Fussballstrahlen zu hören.

    (Screenshot)

    PS: Falls irgendwer befürchtet, dass da noch eine Juli-Ausgabe des Tagebuchs folgt ... ich habe da wenig tröstende Worte für Euch, denn ich will ehrlich mit Euch sein: Das kann passieren.

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  • July 03, 01:06 PM

    Müller schiesst - Tor!

     

    Hatte heute Nacht einen Traum:

    Wir haben den FC Primaradonna und Borussia Villabacho geschlagen und stehen im Endspiel gegen Holland. Wir liegen aber schnell 1:0 durch einen Elfmeter-Treffer zurück, weil Mertesacker Robben von den Beinen geholt hat. Mist. Egal. Weiter. 

    Deutschland drückt, und will den Ausgleich. Podolski wird an der Strafraumgrenze gefoult und Schweinsteiger verwandelt um die 25. Minute herum den Elfmeter. Ausgleich. Weiter.

    Dann die 43. Minute: Lahm dribbelt und tankt sich an der Aussenlinie durch, flankt unwiderstehlich nach innen, hinter die Abwehr. Dort steht wer bereit? Wer? Na, wer? Jawoll! 

    Müller! Müller verwandelt per Drehschuss zum 2:1!

    Danach spielen die Niederländer wie entfesselt, aber Neuer hält, was es zu halten gibt, und der Schiedsrichter nimmt in der 93. Minute die Pfeife in den Mund und Deutschland ...

    Hier bin ich aufgewacht. Schweissgebadet. Bin sofort ins Wohnzimmer, hab' mir die Vuvuzela geschnappt und die Lunge schockentleert. Danach ein kühles Bier. 

    Fühle mich vorbereitet für heute Nachmittag. PriMaradonna wir kommen.

    PS: Der Traum erinnert mich an irgendwas. Aber, was? ;)

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  • July 01, 08:34 PM

    Union Wulff gegen Rote Erde Gauck

    ... und sie regierten tragisch bis an Ende der Vernunft.

    Ich habe fertig.

    Ausserdem ist dies aber mein Beitrag zum Projekt Xaeon in Woche #25.

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  • July 01, 12:02 PM

    Merkelwulffs SuperGAUck

    Was ist bei mir hängen geblieben von der gestrigen Wahl des Bundespräsidenten?

    Schwarz-Gelb braucht keine politischen Gegner, um in Schwierigkeiten zu sein. Frau Merkel hat heute Morgen noch nicht mal so viel Rückgrat, einzugestehen, dass gestern ihre eigene Politeusen-Mannschaft auf dem Platz fast eine komplette Arbeitsverweigerung hingelegt hat. Das Spiel ging nur wegen des Elfmeterschiessens nicht verloren, und weil der Gegner im Prinzip nur wie Christiano Ronaldo gespielt hat: Selber toll aussehen, Tricks zeigen, aber nicht kapieren, dass es höhere, mannschaftliche Ziele gibt. Die FDP hatte sogar derart die Hosen voll, dass sie Herrn Gauck noch nicht mal mit den eigenen Wahldrohnen reden lassen wollte.
     
    Die Roten, eine Partei, die es nicht schafft einen vernünftigen Neuanfang hinzulegen, wirft der Linken vor, keinen Neuanfang zu schaffen. Trotzdem schafft Rot es, sich die Grünen als Wadenbeisser in beide Richtungen zu halten. Das nervt die Linke, die nämlich selber ein Underdog-Streuner-Image  á la “Wir-brauchen-kein-Herrchen”, ohne Rücksicht auf die Menschen, die sie eigentlich vertreten wollen, kultiviert.
     
    Es ist die Wahrheit: Hätte Schwarz-Gelb Joachim Gauck nominiert, hätte Rot-Grün einen komplett anderen Kandidaten aus dem Hut gezogen, und hätte Gauck und Schwarz-Gelb genauso vorgeworfen, nur aus Parteikalkül zu handeln. Was ist der logische Schluss? Richtig. Rot-Grün hat auch nur aus Parteikalkül gehandelt.
     
    Das zeigt: Ob jetzt letztlich Wulff oder Gauck - es hat eh eigentlich keine Rolle gespielt. Gauck ist ein Mann der analysiert, in Maßen querdenkt und dem man zuhört. Das wird er auch bleiben, ohne Präsident zu sein. Vielleicht werden ja alle die, die bis gestern vor den Kameras so sehr begeistert von Herrn Gauck waren, ihn im politischen Rampenlicht halten, damit Rot-Grün und das Volk seine weisen Worte vernimmt. Man kann eigentlich nur hoffen, dass Herr Gauck während seiner Kandidatur recht oft und häufig seine politische Grundhaltung zum Ausdruck gebracht hat, so dass Gabriel und Konsorten immer ein wenig Bauchzwicken hatten. Ich bin gespannt.
     
    Wulff wird, wie seine Vorgänger ins Amt wachsen und es wahrscheinlich geniessen, in homöopathischen Dosen die Tagespolitik zu kritisieren. Er wird sein Schwiegersohn-Grinsen kultivieren und versuchen auf der Skala zwischen Hauruck-Herzog und Bedenkenträger-Köhler die Nulllinie zu finden.

    Bis gestern Abend jedenfalls hat er genauso gelogen, wie alle seine Kollegen. Oder sagen wir, er verschwieg wesentliche Teile der Wahrheit. Er sagte zum Beispiel, dass in der Wahlkabine jeder nur seinem Gewissen verpflichtet sei. Das stimmt. Er sagte aber nicht dazu, dass jeder auch aus der Wahlkabine wieder rauskommt und dort dann das Parteigewissen auf ihn wartet.

    Wulff ist ein Retortenpräsident aus Merkels politischem Genlabor, schnell zusammengeschustert aus einem alten Stammzellenvorrat. Jeder weiss das. Mit Gauck hat Rot-Grün aus den falschen Gründen den richtigen Mann dagegengestellt. Das ist auch nicht besser. Gabriel, Trittin und Konsorten haben ihre Masken dann auch nach dem ersten Wahlgang fallen lassen. Redeten Sie vorher nur und ausschließlich über den “Kandidaten-für-alle” Gauck, und lobten ihn bis über jede Schmerzgrenze hinaus (bestimmt auch ihre eigene), war nach dem ersten Wahlgang nur noch die Häme über Schwarz-Gelb das Thema.

    Zu den Linken: Es war in Ordnung, was ihr getan habt, aber auch ihr habt es aus den falschen Gründen getan. Ihr seid einfach nur kindisch gewesen. Soll ich mal eine Eurer Begründungen, warum Herr Gauck für Euch nicht wählbar war, übersetzen? Soll ich? Ok. Achtung: “Den Gauck wähl ich nicht, weil der allen gepetzt hat, dass ich in der Stasi war.” So hört sich eins Eurer Linken-Argumente umgangsprachlich an. Tut weh, gell, wenn man's mal so hört, wie Volk es sagt. Schämt Euch.

     Als Bürger dieses Landes sage ich heute Morgen: Ich hab' mich für meine Politiker gestern geschämt. Ob das Volk jetzt letztlich Wulff oder Gauck gewählt hätte ist Kaffeesatzleserei. Sicher aber ist, dass es so ein Polit-Schmierentheater nicht will. 
     
    Ja, Frau Merkel und ihre Politeusen haben gestern einen Super-GAUck produziert. Das Schlimme an solchen Unfällen ist immer nur, dass wir alle davon verstrahlt werden.
     

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  • June 28, 04:20 PM

    Kopf hoch

    Die Engländer haben, neben den Finnen (klar!) den subversivsten Humor auf dieser Welt, und so kann John Cleese natürlich am besten erklären, was die grundlegenden Unterschiede zwischen “Soccer” und “American Football” sind:

    Allerdings darf man heute Morgen konstatieren, dass wahrscheinlich lediglich “American-Football”-artige Sequenzen von “four seconds of extremely violent actions” den Engländern gestern Abend vielleicht ermöglicht hätten, besser auszusehen, als im “Soccer is played like Jazz”-Konzert des deutschen Teams, in dem es für die Engländer nur zu gelegentlichen inspirationslosen Soli reichte.

    ... to something completely different: Ok, das englische Football-Team blieb blass und farblos, aber die Autochrome-Bilder von 1928, die von Clifford R. Adams für National Geographic gemacht wurden, sind dafür umso bunter und stimmungsvoller.

    Erfreuen wir uns also an ihnen, und unterstellen dem englischen Team, dass es zumindest versucht hat, die “Fabio-Capello-version-of-creativity-soccer” umzusetzen. 

    Dem englischen Team wünschen wir nun also trotzdem eine gute Rückreise auf die Insel, und geben Ihnen dazu folgende finnische Weisheit mit auf den Weg:

     

    “Happy Being Miserable”

    PS: Dass allerdings unser geliebter Fussball übertragungstechnisch gar nicht so weit weg ist, von dem amerikanischen Werbeunterbrechungs-Football, könnte man nach dem Lesen dieses Artikels argwöhnen: Die Hand Gottes: Argentinien - Brüste | FTD.de  

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  • June 25, 01:48 PM

    Kapitalismus - Wie geht das?

    Damen und Herren, lesen sie jetzt eine neue Folge aus der Reihe: “Wie zur Hölle funktioniert Kapitalismus?”

    Vorweg noch die Stichworte dieser kurzen Abhandlung zum Mitschreiben: Elektronikschrott, Knete, Gesundheit, Moral. In dieser - durchaus wertenden - Reihenfolge

    Also! Wir transportieren unseren Elektonikschrott nach Indien. Schon lange. Das ist für uns billiger und(!) gleichzeitig auch gesünder, als hier unseren Dreck zu beseitigen. Außerdem ist Indien saumäßig gross, und der ein oder andere Giftmüllsee, fällt bei denen gar nicht so schlimm auf. Bei uns geht das ja nicht. Da sind unsere Umweltschutzgesetze viel zu streng, und die ganzen Ökos passen ja da auch auf.

    Außerdem liegen immer noch weit über eine halbe Millionen Tonnen teils inzwischen verbotener Altpestizide schlecht oder gar nicht gesichert in Mittel-Osteuropa, Zentralasien und Entwicklungsländern. Und um das Jahr 2000 haben vor allem die USA begonnen, Elektronikschrott nach China und Indien zu liefern, wo die Abfälle in Handarbeit unter haarsträubenden Bedingungen recycelt und entsorgt werden.

    Giftmüll - Greenpeace

    Wie das “Recycling” und die “Entsorgung” funktionieren kann man hier nachlesen: Illegales Recycling von Elektronik-Schrott in Indien

    Oben auf dem Flachdach türmt sich ein Stapel dunkelgrüner Leiterplatten. Ein Junge schraubt einen Monitor auseinander. Ihm gegenüber hockt ein Mann vor einem Kerosin-Kocher und hält mit einer Zange eine Leiterplatte in die Flamme. Die Flamme färbt sich grün; Rauch steigt auf, erst weiß, dann grau. Die Augen des Mannes tränen, er fängt an zu husten. Als ihm die dünne Plastikplatte weich genug erscheint, greift er mit der anderen Hand einen schweren Schraubenzieher und schlägt Kleinteile aus Metall ab. (aus: Illegales Recycling von Elektronik-Schrott in Indien)

    Erstaunlicherweise funktioniert der Kapitalismus ja ganz ähnlich wie die Natur, in dem er sich immer einen Weg sucht, um zu überleben und auch seine Existenz zu perfektionieren. Spätestens seit “Jurassic Park” weiss das auch der letzte unter uns 80 Millionen Weisen:

    Der Zoll kassiere die Gebühren, ohne einen Blick auf die Rechner zu werfen.

    Toxics Link hat versucht, die verschlungenen Importrouten nachzuzeichnen. Im Internet fand die Organisation Händler, die alte Computer ins Ausland verkaufen. Sie entdeckten auch indische Internetseiten mit genauen Anweisungen, wie die Ware zu deklarieren sei, damit sie den Zoll problemlos passieren kann. Agarwal vermutet, dass die Fracht mittels Briefkastenfirmen mehrmals den Absender wechselt, bevor sie über den Mittleren Osten schließlich nach Indien gelangt. In den frühen neunziger Jahren seien riesige Mengen alter Autobatterien mit ihren Säuren und ihrem Blei ins Land gekommen. Agarwal glaubt, dass die damals aufgebauten Handelsrouten noch immer existieren und nun für Elektronikschrott genutzt werden. (aus: Illegales Recycling von Elektronik-Schrott in Indien)

    Demnächst allerdings, ist Schluss mit lustig. Diese Elektronikschrott-Transporte werden aufhören! Warum? Weil wir einsehen, dass es Kacke ist, andere für unseren Wohlstand erstens mit Trinkgeldern abzuspeisen, zweitens deren Land auf Generationen hinaus zu verhunzen und drittens, weil wir einsehen, dass uns unser Kapitalismus, in der derzeitigen Form, zu Hanswürsten degradiert, die am Ende ihre eigene Scheisse fressen müssen?
     
    Ne. Nein. Pffff ... Kleiner Scherz. Sorry.
     
    Die Exporte werden aufhören, weil:
    Wenn das nächste Mal aus Versehen eine Wiimote in den nagelneuen LCD-Fernseher fliegt, ärger dich nicht zu sehr – Chemikalien die sich im Inneren des kaputten Fernsehers befinden, können im Kampf gegen Infektionen im menschlichen Körper verwendet werden.

    Die kuriose Nachricht entstammt Untersuchungen der Universität von York, die das Ergebnis brachten, das Polyvinyl-Alkohol, kurz PVA, tatsächlich Viren und Infektionen bekämpfen kann – entweder als Medizin oder aber als Reinigungsmittel. (via Chemikalien aus kaputten LCD-Fernsehern könnten Leben retten)

    Jawohl, richtig verstanden. Euere LCD-Glotzen sind gesund! Medizin. Ja, das sind ja mal richtig gute Nachrichten für das gemeine TV-Gerät, unsere angekratzte Moral und für die Inder. Na ja, fast: Eben warst Du noch Giftmüll, jetzt bist Du Heilmittel. Das heisst aber für Dich, liebe Glotze, Du bleibst in Zukunft mal schön hier, denn Du wirst als Gesundbrunnen ausgebeutet. Und Ihr, Ihr lieben Inder, Ihr müsst jetzt echt mal schauen, wo Ihr in Zukunft Euren Giftmüll herkriegt. Ihr seht doch ein, dass wir jetzt unsere neu entdeckte Medizin nicht einfach kostenlos zu Euch schicken. Es sei denn, Ihr macht mal ein gutes Angebot. Was wär' Euch denn Eure Gesundheit wert?

    Ach, ... der Kapitalismus, ... einfach umwerfend, und umwerfend einfach. Man muss ihn einfach gern haben.

    Ich trau' mich ja kaum, es zu sagen, aber: Stop destroying our brains, it's where we keep all our stuff. 

    PS: Ich würd' diesen Text so gern von Christoph Waltz vorlesen lassen ...

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  • June 24, 03:17 AM

    Rhythm' in Space

    Wollte immer schon mal einen Science-Fiction-Streifen drehen. Tata! Hier ist er: Die Anderhalb-Minuten-Antwort auf "Star Wars", "Lost in Space" , "Raumschiff Orion" und "Schweine im Weltall".

    Vollgepackt mit moderner Tricktechnik. Ausgestattet mit feinstem Schauspielermaterial. Spannend durch ein meisterhaftes Drehbuch auf Grundlage einer spannenden, aber nichtsdestotrotz philosophisch tiefschürfenden Story. Was will Fan mehr?

    "Was?"
    "Bessere Tricks ...!?"
    "Aha."
    "Grottige Stroy ...!?"
    "Na ja ... sooo schlimm ..."
    "Scheiss Streifen?"
    "He, jetzt mal nich' frech werden! Ed Wood hat auch mal angefangen."

    PS: Ist mein Nachtarbeits-Beitrag zu Woche #24 im Xaeon-Projekt.

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  • June 18, 12:45 PM

    Wieder was gelernt

     

    Bei einer Busfahrt stellte ich vor kurzem wieder mal fest, dass man in diesem Universum nichts, aber auch gar nichts als gegeben und naturgesetzlich nehmen darf. 

    So glaubte ich doch gelernt zu haben, dass spiegelnde Displays bei mobilen Kommunikationsgeräten in die Kategorien “nicht gut” bis “Kacke” fallen. 
     
    Weit gefehlt. 
     
    Ein junges Mädchen, ca. 15-16 Jahre alt, belehrte mich neulich eines Besseren: Sie stand an der Haltestelle und wartete, wie ich auch, auf den Bus. Die Sonne schien, und klar war die Luft. ;) Plötzlich zerrte sie ihr Touchgedöhns-Handy mit der linken Hand aus der Tasche und riss es vor's Gesicht. Die rechte Hand allerdings ging jetzt nicht wie erwartet zum Touchdisplay, sondern zielstrebig zu den Augenbrauen und den Haaren, und verrichtete dort ordnende und stylende Arbeit. Der strenge Blick der jungen Dame war derweil auf das, wie die Hölle spiegelnde Display gerichtet.
     
    Ich staunte still, und heftete in meinem Hirn den Vermerk “Denkste!", in der Ablage “Handy-Qualitäten”, zu dem Punkt “spiegelnde Displays sind grundsätzlich kacke”, und zog dann anschließend einen Ganglien-Link zur Abteilung “Was Teenies gut finden.”, plus Querverweis auf meine persönliche Wikipedia-Abteilung: “Frauen sind anders”.
     
    Man lernt nie aus.
     
    Zweite Meldung aus der Abteilung “Diese Welt wirst Du nie verstehen!”:

    Student wirft Hund auf Hells Angels

    Allershausen - Das dürfte den Hells Angels auch noch nicht passiert sein: Ein 26-Jähriger fuhr auf das Gelände des Motorradclubs bei Allershausen, ließ seine Shorts runter und warf einen Hundewelpen nach den Männern. Dann flüchtete der Student mit einem geklauten Radlader.

     
    Ein depressiver Student wirft Hundewelpen auf ewiggestrige Lederkuttenträger und klaut anschliessend einen Radlader!?
     
    “Herr Freud, bitte zur Rezeption. Herr Sigmund Freud, bitte. Der kleine Prinz möchte bitte aus dem Pillenparadies abgeholt werden. Herr Sigmund Freud, bitte.”
     
    Man lernt nie aus. Vor allem an Freitagen. Notiz an mich: Bitte Unterrubrik zu “Frauen sind anders!” anlegen. Titel: “Männer manchmal auch”

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  • June 17, 09:00 PM

    Quick-Vuvuzela-Song

    Ok, im Artikel zu meinem Vuvuzela-Song wurde ich in den Kommentaren herausgefordert. So was braucht man mir nicht zweieinhalbmal zu sagen. Schneller sollte es gespielt werden? Ok, Damen und Herren. Bitteschön:
      

    Na? Das is' schnell! Wat!? ;-)

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  • June 17, 02:33 PM

    Sattelt das Pferd und reitet los

    Wenn alle Blogger im deutschsprachigen Raum es sich zum Ziel setzten würden, mindestens einmal pro Woche zu einem ihnen bisher unbekannten, über eine Suchmaschine gefundenen Blog zu verlinken, dann könnte dies der Blogosphäre eine völlig neue Dynamik verleihen.

    “Der gute Vorsatz ist ein Pferd, das oft gesattelt, aber selten geritten wird.” Das sagt ein mexikanisches Sprichwort.

    Nichtsdestotrotz ist der Vorschlag oben eine gute, weil simple Idee. Ich empfehle die Lektüre des oben verlinkten Artikels: Blogs: Wie ein neues Linkverhalten die Blogosphäre beleben könnte » netzwertig.com

    Ich wär' auch froh, wenn die Leute endlich mal wieder unter den Artikeln in den entsprechenden Blogs direkt kommentieren würden, statt nur(!) in Facebook “Like” zu klicken, in Buzz zu kommentieren, in Twitter zu husten und so weiter. Die offene Blog-Szene bietet so viel Information, Meinung und Unterhaltung, dass sie es wert ist, gepflegt zu werden. Klicks und Kommentare sind solche spür- und sichtbaren Wertschätzungen und der Antrieb weiter zu machen. Ich empfehle jedem Surfer mal zu überprüfen, wieviele Blogs er pro Woche tatsächlich liest/besucht/konsultiert. Diese Szene ist wertvoll für uns alle. Ein Klick zur entsprechenden Seite hin, und das ein oder andere hinterlassene Wort kann nicht so schwer sein.

    Jedenfalls sattle ich das Pferd und nehme mir vor, jede Woche mindestens ein Blog vorzustellen. Anfangen möchte ich mit:

    http://dieseldunst.blogger.de/

    Ich sag' auch nix weiter dazu. Geht einfach mal auf Entdeckungsklick.

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  • June 16, 11:37 AM

    Vuvuzela Song

    Untertitel: Ich bin Solist im Vuvuzela-Chor!

    Ein kleines Video aus der "First-Take-Serie" im "Quick-and dirty"-Recording-Modus. :-)) Ich hab' keine vernünftige Kamera gehabt, aber die Idee musste raus.

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  • June 24, 11:28 AM

    Tobender Applaus

     
    Und so frage ich die versammelte Feiergemeinde: Na, hat unser WM-Vodoo für Jogis-Jungs am vergangenen Freitag in Steinhardt gewirkt? Hat er? Hat er?

    Er hat! Und wie!

    Ich bitte um tobenden Applaus!

    Nachricht an den Bundespräsidenten (wer auch immer das sein mag): DIEOHR nimmt natürlich gerne das Bundesverdienstkreuz stellvertretend für den erfolgreichen Vodoozauber der Steinhardter Feiergemeinde an. Kann aber Dienstag nicht nach BelleVue kommen. Da müssen wir proben. Danke.

    PS: Und nein, wir wollen nicht Minister werden, aber danke für die Nachfrage.

    An alle: Dankesbekundungen bitte unten eintragen!

     

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  • June 23, 11:29 PM

    DIEOHR in concert

    Wie versprochen, gibt's jetzt und hier ein "DIEOHR in concert"-Video-Mitschnitt im “LOST-meets-Pulp-Fiction”-Mix vom Mittsommernachtskonzert im Weingut Simon (Steinhardt) vom vergangenen Freitag. Was das bedeutet, findet Ihr selber raus, oder Ihr sterbt unwissend. ;)

    Leider ließ die Qualität der Aufnahmegerätschaft doch sehr zu wünschen übrig, aber der Inhalt und die klasse Kameraarbeit von Frau Kirsch (vielen Dank für die unermüdliche Aufnahmetätigkeit), machen das mehr als wett.

    Falls wir irgendwann durch unseren unglaublichen, sensationellen, aber nichtsdestotrotz vorhersagbaren Erfolg stinkend reich werden, kaufen wir uns 1. einen Disco-Kugel-Sklaven und 2. eine tolle Kamera. Versprochen.

    So! Licht aus. Film ab.

     

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  • June 19, 12:38 PM

    Danke, Steinhardt


     
     
    Härzlisch'n Dangööö, von DIEOHRiginalbauchtanzersatzgruppenkombokapelle, liebe Steinhardter Feiergemeinde! Der Abend bei und mit Euch war klasse! Ihr habt echt Kondition, meine Herren. Respekt! Vielen lieben Dank auch an die Veranstalter und die Familie Simon vom Weingut Simon: Tolle Location! Tolle Gastgeber!
     
    Wir haben zusammen viel Gutes geleistet. Ich bin sicher unser gemeinsamer WM-Vodoo wird Jogi und seinen Jungs einen mächtigen Schub verpassen. :-) 
     
    Danke auch an alle Tänzer, Polonaisisten und -aisitinnen, an alle Shakerer und -ererinnen, an alle Sänger und ängerinnen, an alle Discokugeldreher und -kugeldreherinnen. und überhaupt: Dangööö!
     
    Und ganz besonderen Danke an das verwirrte Geschöpf, welches im Tumult wohl mit meinen Aldishakern auch eine volle Dose Kaugummis an uns weiter gereicht hat. Wir werden sie in Ehren shakern. Dangöö! :-))))

     

     
    Zur Belohnung gibt's hier gleich erstmal einen ganzen Schwung Bilder von gestern Abend. Wir haben sogar noch ein paar schöne Videos, die wir dann evtl schon morgen (gegen Abend) auf die Seite hauen. Da ist dann z.B. Eure schöne Polonaise zu sehen, oder das offizielle ägyptische Vollmumienabwickelsolo von Herrn O.
     
    Also, schaut's halt dann auch morgen oder Montag nochmal hier rein. Und nu', fül Schbass mit dene Bilda:

     

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  • June 17, 09:36 PM

    Dosenbier

    wird es beim Mittsommernachts-Gig nicht geben! Ist doch klar. Wir spielen schließlich im Weingut Simon in Steinhardt. Da gibt's lecker Wein ... und viele Überraschungen. Siehe unten. ;)

      

    via blog.jmatic.eu

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  • June 17, 12:42 AM

    Mittsommernacht

    ist erst am Freitag, aber hier schon ein geheimes Detail vom bevorstehenden DiEOHR-Auftritt. Es ist ein Link. Wer sich traut, klickt.

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  • June 15, 05:20 PM

    Saarplatz, die letzte

    Jetzt aber die letzte Meldung vom Saarplatz, versprochen:

    Es gab gestern noch einen Bericht in der Tageszeitung “Öffentlicher Anzeiger”, den wir uns - und Euch - nicht vorenthalten möchten. Da stehen nämlich so schöne Sätze drinne wie: 

    “Wir machen das einzige was wir können - gute Musik”, lautet das Credo der Entertainer. Damit kamen sie beim Publikum gut an. Für ihre launige Moderation und die bodenständig-handgemachte Musik erntete das Trio begeisterten Applaus.”
     
    Na, wenn das nix is'. :-) Wir haben sogar ein Credo. Das hab' ich mir immer schon gewünscht. :-))
     
    Soderle, selber lesen macht schlau! Bild anklicken! Lesen! Jetzt!
     
     

    Im Text wird auch das Reizthema “Vuvuzela” aufgegriffen. Die Bevölkerung ist total verunsichert, und stellt sich Fragen, wie:
     
    • Bezahlt die Krankenkasse meine Hörgeräte?
    • Müssen wir jetzt Krieg mit denen anfangen?
    • Wird Uwe Seeler offizieller Vuvuzela-Beauftragter der Bundesregierung?
    • Helfen die Dinger vielleicht gegen Guido Westerwelle? Zu irgendwas ist ja alles irgendwie nutze.
    • und so weiter ...
     
    Seid versichert, DIEOHR haben sich des Temas angenommen und werden die Besucher der Mittsommernacht im Weingut Simon in Steinhardt, am Freitag mit durchaus lebenspraktischen Tipps zu diesen Fragen versorgen.
     
     
    Bleibt ganz ruhig, wir sind für Euch da.

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  • June 15, 02:40 PM

    Der Saarplatz kann ein paar Lieder davon singen

    Der Saarplatz kann ein paar Lieder davon singen

    15.06.2010 - BAD SOBERNHEIM

    Von Wilhelm Meyer

    SOONAHE Live „DieOhr“ sorgt für beste Stimmung

     

    So, nochmal was zum Saarplatz: In der “Allgemeine Zeitung” gibt's einen Artikel zum DIEOHR-Konzert. Folgt dem Link oben, und meinem guten Rat:

    Wenn Euch gefällt, was Ihr dort lest, dann kommt am Freitag, den 18.Juni nach Steinhardt zur Mittsommernacht. Da gibt's dann “das alles, und noch viel mehr ...” :-)

    Man sieht sich.

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  • June 14, 06:26 PM

    Saarplatz-Bülda

    Wir hatten Euch Bilder vom Konzert am vergangenen Samstag auf dem Saarplatz versprochen, und hier kömmen sie. Der Dank für diese Bilder geht an Bernd Hey (Bild 1-4) und Wilhelm Meyer (Bild 5-7), die sie uns freundlicherweise für diesen Artikel zur Verfügung gestellt haben. Herzlichen Dank.
     
    Falls da draussen vor den Internetempfängern noch jemand sitzt, der noch ein paar schöne Bilder vom Event hat, dann möge er sie uns gerne schicken. Danke. :-)
     
    So! Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Zettel raus, mitschreiben:
    Das nächste Konzert findet am kommenden Freitag, den  18.Juni in Steinhardt bei der Mittsommernacht im Weingut Simon statt. Genauere Informationen folgen noch in dieser Woche hier auf gleicher Surfwelle, an gleicher Stelle.
     
    Natürlich haben wir auch da wieder eine Überraschung für Euch parat.

     

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  • June 13, 06:02 PM

    Saarplatz-Jogi-Vodoo

    Lebendig auffe Saarplatz ... und zurück.

    So isses! Wir bedanken uns für den wirklich unterhaltsamen Abend mit Euch! Wir hatten echt mächtig viel Spass mit Euch. Sprich, wir haben uns amüsiert, und dafür seid Ihr, das Publikum, ja schliesslich da. Oder!? :->

    Und überhaupt, habt Ihr heute Morgen auch schon gestaunt, was wir alle zusammen gelernt haben?

    • Wir wissen jetzt, dass die WunschOhr-Kasse auch im Freien bestens funktioniert. Erstaunlich viele Wünsche, gerade in musikalischer Hinsicht, gingen gestern Abend in Erfüllung.
    • Wir wissen jetzt, dass Herr O. die besten ägyptischen Mumien-Soli nördlich des Südens spielt. Wer hätte das gedacht?
    • Wir wissen auch, dass der Saarplatz ganz schön gemütlich ist, wenn er mit netten Menschen gefüllt wird.
    • Wir wissen, dass Winnnetou lebt. *Ähem ... (Insiderwitz für Saarplatzer). ;-)
    • Wir wissen, dass die Saarplatzfeiergemeindemit- und ohneglieder eine supercoole Rhythmusunterstützer-Shaker-Truppe sind. Respekt! (... und vielen Dank, dass meine unglaublich wertvollen Aldiinstrumente wieder zurückkamen) :-)
    • Wir wissen auch, dass die Nationalmannschaft mit Jogi heute Abend gut vorbereitet sind, durch unseren mehrfachen DIEOHR-Saarplatz-Vodoo.

    Also, jetzt mal echt, wenn das kein perfekter Konzertabend war!?

     

    Zum absoluten Glück fehlt uns, DIEOHRen, hier eigentlich nur eins: Fotos von Euch! Fotos von gestern Abend! Fotos von uns. Gerne auch Videos. Denn, das war ja Euer Job: Wir machen Mucke, Ihr knipst und klatscht.

    Schickt uns also, was Ihr habt, und wir werden hier veröffentlichen, was wir kriegen. Ver-spro-chen!

     

    Härzlische Krüse

    Winnetou (sein kleiner Brunder)

     

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  • June 12, 03:15 AM

    7 Stunden

    Nur noch knapp sieben Stunden, dann ist es soweit. Wir treffen uns am Saarplatz in Sobernheim. Alles klar?

    Wir haben die versprochenen neuen Songs dabei und noch einige Überraschungen. Speziell heute im Angebot: Wir betreuen auch Antifussballfans.

    Ein kleiner Text-Ausschnitt:

    Goldrotschwarz weht mein Wimpel. Anarchisch-auffällig.
    Goldrotschwarz brüllt die Oma, frisst vor Freude den Goldfisch.

     

    Deutschland vor, Deutschland vor. Hacke, Spitze noch ein Tor
    Deutschland vor, Deutschland vor. Kicke-Kacke, Eigentor
    Deutschland vor, Deutschland vor, singen alle Freaks im Chor
    Deutschland vor, Deutschland vor, Kicke-Kacke, Ofenrohr.

     

    Den kompletten Song gibt's dann aber nachher nur in der Zugabe, wenn Ihr dafür sorgt, dass sie stattfindet. ;)

    Wir sehen Euch.

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  • June 11, 03:15 AM

    Nur noch einmal schlafen

    Grosse Schatten werfen ihre Dinge voraus. Oder so ...
     
    Heute geht die WM los. Ja, gut eigentlich geht sie ja erst am Sonntag für uns los. Darum, und deshalb, sei hier nochmal daran erinnert, dass vorher am Samstag, am Samstagabend, am Samstagabend um 19:30 Uhr, auf dem Saarplatz in Sobernheim DIEOHRientalischebauchtanzersatzkombokapelle auf Euch wartet. 
     
    Nicht nur, ist es tatsächlich so, dass wir persönlich erscheinen, (künstliche Kunstpause) wir haben auch jede Menge neue Lieder, neue Instrumente und neue Gesichter für Euch dabei.
     
    Wir wurden ausserdem von Jogi, dem Löw, persönlich ins Heimatkader der Moralnationalmannschaft aufgenommen, um für gute Laune und motivierte Zuschauer zu sorgen. Wir fühlen uns geehrt und kommen dieser Aufgabe mit Feuereifer nach.
     
    Wer das verpasst ... kriegt nächste Woche zwei Stunden Vuvuzela-Trötengebläse um DIEOHR.
     
    In diesem Sinne ... wir sehen und hören uns.

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  • June 09, 02:48 PM

    Konzertwarnung für Bad Sobernheim

    SooNahe live mit DIEOHR - 2. Konzert am 12. Juni 2010
     

    Soo isses! Das konzertante Straßenmucke-Ereignis findet auf dem Saarplatz in Bad Sobernheim statt, und zwar ab 19:30 Uhr MEZ. Tragt Euch das in Eure Kalender ein, legt schonmal die Ausgehklamotten zurecht und packt Euch Kleingeld in die Tasche, denn wir stellen, natürlich zu Eurem eigenen Besten, die Wunschohr-Kasse auf:

    Wir rechnen mit unserem zahlreichen Erscheinen, mit Eurem sowieso, und auch mit dem spirtituellen Erscheinen des heiligen “Arnold von Arnoldsweiler”, dem coolen Hof-Gitarristen vom ollen Karl, der auch der Schutzpatron der Musiker ist.
     
    Dem listigen Arnold widmen wir auch ein Lied. Ihr dürft gespannt sein.
     
    Was gibt's noch zu sagen? Ah ja, folgendes:
     
    • Regentänze sind bis zum 12.06.2010 in der Region Sobernheim und Umgebung verboten. Is' klar.
    • Wer Rhythmusinstrumente sein eigen nennt, darf die gerne mitbringen und auch nutzen. Is' klar.
    • Wer gerne einen einfachen Song mit uns mitsingen möchte, darf auch das tun, sofern er seinen Liedvorschlag bis Donnerstagabend bei uns meldet, und das ausgesuchte Stück nicht unsere technischen Fähigkeiten übersteigt. Is' klar.
    • Pappschilder mit einschleimenden Aufschriften wie zum Beispiel “Geile Bänd!”, oder “ Kule Mugge!” werden gerne akzeptiert, samt Reschdschraibveler. Is' klar.
    So, ich denke, die Republik ist vorbereitet und wir erwarten diverse Erscheinungen Eurerseits.
    :-)
    Bis denne.
     
    PS: Nun gehet hin, und berichtet Euren Nächsten, wie auch wir berichteten von diesem Konzert.

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  • June 07, 09:49 PM

    DIEOHR startet durch

    Klappe, die dritte! 

    Die Bundeskanzlerinfraumerkel cdutete heute in alle Mikrofone und Kameras dieses unseres Landes: “Wir müssen sparen!” Das deprimiert den gemeinen Bundesbürger und verärgert den Spitzenverdiener. “Verkauft Griechenland”, möchte man rufen, tut es aber nicht, denn wer will die schon. Opa!

    Wie auch immer. Gute Nachrichten braucht das Land. Und hier ist sie, die gute Nachricht des Tages:

    Die neue digitale Heimatseite von das DIEOHR ist derart was von online ...

    Es hat uns mächtig genervt, dass man bei mySpace nur kommentieren konnte, wenn man sich dort registriert hat, dass wir dort schleunigst die Biege machen wollten. Und hier sind wir. 

    Zum kommentieren reicht hier ein Name und eine gültige Mail-Adresse. Cool, wa!?

    Überflüssig zu sagen, dass die Seite natürlich noch nicht ganz fertig ist. Wir bauen da noch so 'ne Art Gästebuchgedöhnsding und einen Terminkalender ein.

    Ja, soweit ersma. Lest und klickt Euch mal durch die Seite. Über härzlische und beglüggwünschente Gommendare froin wia uns nadirlisch. ;-)

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  • June 05, 07:46 AM

    Sommermucke in Nussbaum

    Der erste feist-fette Sommertag und DIEOHR durften, umgeben von netten Menschen, in Nussbaum auf'm Fussballplatz beim Hevert-Cup 2010 musizistieren. Wir haben, verwirrterdings, nicht die geringste Ahnung, wer den Cup gewonnen hat, aber wir gratulieren herzlich. Is' doch klar. Garantiert standen die Gewinner auch vor der Bühne und haben mitgeschwoft. ;)

    Liebe Grüße auch an die sehr, sehr kollegialen Mucker von "Buzzing Basement". Hat uns außerordentlich gefreut, Euch kennenzulernen. :)

    PS: Schaut Euch mal Bild 5 von 6 an. Das "Buzzing Basement"-Logo hat Zeppi ganz schön in Schwingung versetzt. :->

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  • June 03, 03:51 AM

    Radio Bingen befragte DIEOHR

     

    Freunde des gesungenen Unterhaltungsverses, wir haben Neuigkeiten zu vermelden:

    Das Erzähl-Radio vom Peter aus Bingen war bei einem DIEOHR-Konzert und einer DIEOHR-Probe zugegen. Dabei hat er uns auf das Allerschärfste vernommen und investigativ befragt. Er befragte uns schonungslos zu Ursachen, Nebenwirkungen und Heilungsaussichten bei DIEOHR. Wir antworteten mit aller gebotenen Sachlichkeit und mit Rücksicht auf unsere Eltern, Fans und das Pflegepersonal in Heimen für demente Musiker in ganzen Sätzen. Jedenfalls haben wir es versucht.

    Auch bei Virtu(ell)nwaswirkönnen habe ich schon für diesen echt hörenswerten Podcast - mit dem Hinweis auf pikante Details - geworben:

    Ganz nebenbei: Ich nehme mal stark an, der Peter raucht immer noch an seiner Zigarre rum und kriegt von seiner Gemahlin heisse Fußbäder angerichtet. Falls ihr wissen wollt warum, müsst Ihr Euch den Podcast anhören. ;)

    Noch nebenbeiiger: Der Peter freut sich über Kommentare auf seiner Seite, ebenso wie ich, denn davon leben die Podcaster und Blogger nunmal, und beziehen daraus ihren Ansporn weiterhin interessante Sachen zu schreiben und zu podcasten. Drum tut doch so und kommentiert. Muss ja nix grosses sein.

    Für Euch bedeutet das also nichts anderes, als dass Ihr Euch eine Stunde Zeit nehmt, Euch mit einem Glas Wein oder Bier in eine entspannte, bestenfalls gemütliche Position bringt, und dem Erzählradio lauscht. Ihr werdet es nicht bereuen.

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  • June 01, 04:29 AM

    Der kleine DIEOHR-Führer - Teil 1

    Der Laie wundert sich und der Fachmann staunt, und alle haben Fragen. Nun, wir sind uns nicht zu schade, ein paar dieser Fragen hier zu beantworten. Obacht.

    Frage: Wie sieht das eigentlich aus, wenn DIEOHR auf Tournee sind?

    Antwort: Nun, liebe Freunde der grenzgenialen, ernsthaften Unterhaltungsmucke, das sieht so aus:

    Beeindruckend, oder!? Da wird an nichts gespart. Wären Sänger faltbar, würde sogar Herr Z. noch in diesem Gespann Platz finden.

    Frage: Wie sieht das eigentlich aus, wenn DIEOHR Strassenmucke machen?

    Antwort: Ja, liebe Freunde, der gesungenen Asphaltlyrik, das sieht so aus:

    Gigantisch, oder!? Die Mützenkombo vor Biedermeierkacheldeko an leicht gefrosteter Nasenspitze.

    Frage: Gibt es eigentlich auch einen anderen Namen, den Ihr gerne für Euer Projekt genommen hättet?

    Antwort: Dass, liebe Freunde, der hintergründigen Mehrstimmigkeit könnt Ihr hier erkennen:

    Also: Nö, unser Name ist Prokilo, aber wenn dann hätten wir uns wohl "Katholische Kindergartenschreihälse" genannt.

    Frage: Habt Ihr Kontakt zu Eurem Publikum?

    Antwort: Was? Ist das Euer Ernst? Liebe Fanatiker, kurz Fans, das geht gar nicht. Kontakt zum Publikum gibt's nicht:

    Wo kämen wir denn da hin, wenn wir auch noch publikumsnah wären!?

    Frage: Gibt's bei Euren Konzerten Bewegung?

    Antwort: Liebe Freunde der Schunkelschule, das verbitten wir uns strengstens. Wer sich bewegt, fliegt:

    Das ist doch hier kein' Spass! Und ... bevor noch einer fragt: Headbanging geht gar nicht:

    Das wäre echt albern.

    Frage: Spielt Ihr auch so ganz grosse Konzerte?

    Antwort: Pffft! Lieber Konzerthallenwarmbiertrinker, ei was dann!? Klar! Guggst Du hier:

    Alles klar soweit?

    Na gut, falls noch wer Fragen hat, dann möge er sich hier melden. Wir werden dann absolut ernsthaft in Erwägung ziehen, alle Fragen hier zu beantworten. Wir warten.

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  • April 29, 10:06 AM

    Historisches

    Als DIEOHR im frühen Mittelalter gegründet wurden gab es noch keine Fotoapparate, respektive nur welche auf zwei Beinen und mit Pinsel in der Hand. Darum müssen Sie sich, wenn Sie sich für diese Schaffensphase der Kombokapelle interessieren wohl oder übel in ein Museum begeben. Dort hängen wir an den Wänden rum. Wir wurden oft gemalt und es gibt sauviele Bilder von uns. Zwar wurden im Laufe der Jahre die Namen vertauscht, aber wir versichern Ihnen: Die Bänd im Hintergrund sind meistens wir.

    Es gibt allerdings noch historische Pixelbild aufnahmen, die wir Ihnen hier gerne gesammelt vor die Maus werfen:

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  • April 01, 02:11 PM

    DIEOHR-Gästebuch

    Allgemeine Fragen, Statements, Lobhudeleien, Schleimereien, Neckereien, Witze, Lebensweisheiten, oder wie Ihr es auch immer nennen mögt, und wofür Ihr keinen anderen Artikel hier findet, könnt Ihr gerne hier digitalisieren.

    Manche bezeichnen es auch mit dem historischen Internetbegriff:

    “Das Gästebuch” 

    Bittesehrbitteschönbittegleich, die Kommentarfunktion (siehe unten) steht Euch zur Verfügung. Haut rein:

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Dies hier ist quasi der Falkplan meines Netzlebens. Der Startpunkt für jeden, der jo jmatic erklicken will.

Virtu(ell)nwaswirkönnen und jo$ kaos-i-lator solltet Ihr auf jeden Fall direkt besuchen.

Als steuerfreien Mehrwert und kostenlose Weisheit schenke ich Euch:

Vermeide Diskussionen mit Idioten. Sie ziehen Dich auf ihr Niveau herab und schlagen Dich dort mit Erfahrung.

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Jörg Herbert • Kirchgasse 10 • 55585 Oberhausen