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Der städtebauliche Wettbewerb “Kreativquartier München” ist entschieden. Die Gewinner: Teleinternetcafé, Berlin. Ein, so habe ich das verstanden, freier Zusammenschluss junger Berliner Planerinnen und Planer (die zum Teil ihre Wurzeln in München haben).
Meine Eindrücke habe ich bereits in der Facebook-Gruppe Kreativquartier München beschrieben, hier nochmals für alle, die nicht bei FB unterwegs sind:
War gestern bei der Präsentation der Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs. Unbedingt hingehen und die Ausstellung anschauen! Oder noch besser: Den Termin am 23. Mai, 18.30 Uhr nutzen und mit den Wettbewerbsgewinnern (Teleinternetcafé, Berlin) sprechen und diskutieren.
Um’s kurz zu machen: Ich bin ziemlich begeistert vom Ergebnis, das konzeptionell und gestalterisch sehr viel von dem aufnimmt, was bislang in den verschiedenen Workshops und Gruppen diskutiert wurde. Die fünf jungen Planerinnen und Planer haben offenbar sehr feine Antennen und haben sehr gut zugehört – prima! Ein Konzept jedenfalls, das Raum zur Entwicklung lässt, versucht, den Verwertungsdruck aus dem Gelände zu nehmen und das vor allem auch die jetzigen bereits bestehenden Nutzungen als Keimzelle fürs Quartier sieht und erhalten möchte, sofern dies (baulich) möglich ist.
Mein Eindruck zur Veranstaltung: Allgemeine Erleichterung über den prämierten Vorschlag und Begeisterung (die übrigens auch bei der Jury, in der alle Stadtratsfraktionen vertreten waren, groß war: der Beschluss wurde einstimmig getroffen – und sein zweiter Preis wurde nicht vergeben, was die Position des ersten Preises nochmal deutlich unterstreicht).
Insofern: Bis jetzt alles richtig gemacht! Glückwunsch an die Preisträger und an die Jury zu ihrer, für München (bislang) ungewöhnlich mutigen, Entscheidung.PS: Sogar Frau Staudenmeyer schien sehr zufrieden zu sein.
Mein Tipp: Wer sich für die Entwicklung des Geländes interessiert, sollte sich unbedingt die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse anschauen. Ein offenes Wort: Da ist auch ziemlich viel Konventionelles, wenig Spannendes dabei. Aber die Entwürfe, deren Verfasser in der zweiten Runde zur Weiterbearbeitung aufgefordert wurde, zeigen allesamt eine gute Qualität. Die Ausstellung ist zu sehen in den ehemaligen Hallen des Baureferats in der Schwere-Reiter-Straße 2 (nicht verwechseln mit der Spielstätte “Schwere Reiter” – Zugang wirklich nur von der genannten Straße aus). Geöffnet ist die Ausstellung bis 15. Juni jeweils montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr.
Für diejenigen, die am Ideenwettbewerb zur Erstellung eines Konzepts für Jutier- und Tonnenhalle teilnehmen, gibt es am 23. Mai ab 18.30 Uhr an selber Stelle die Möglichkeit, mit den Preisträgern zu diskutieren. Das Team erläutert an diesem Abend nochmals den städtebaulichen Entwurf. Hingehen lohnt sich definitiv!
Aktuelle Informationen gibt es laufend hier: http://muenchen.de/kreativquartier
Vor wenigen Tagen fand in München ein Veranstatlungs-Doppel statt, das es in sich hatte: die Tagung aufbruch. museen und web 2.0 und das stARTcamp München. Kultureinrichtungen, insbesondere Museen für das Social Web zu begeistern und über neue Entwicklungen, Tools und Trends zu informieren, das war die Aufgabe, die wir uns als Organisationsteam gemeinsam mit den Referenten gestellt hatten. Es ging und es geht schlicht um einen Aufbruch – einen Aufbruch ins digitale Zeitalter. Den haben zwar einige Kulturinstitutionen bereits vollzogen, teilweise auch mit grandiosen Ergebnissen und Erfolgen. Andere hingegen sind nach wie vor zögerlich. Zu groß erscheint der Aufwand, zu ungewiss ist all das, was in diesem ungewohnten Web 2.0 so alles am Wegesrand lauern könnte.
Bereits im Vorfeld der Tagung und des Camps wollten wir zeigen, was online möglich ist. Bei YouTube haben wir kleine Videos hochgeladen, die für die Veranstaltungen werben. Es gab TweetUps und einen Museum VisionWalk, wir haben zwei Blogs (s. o.) installiert, zwei Twitter-Accounts für Tagung und Camp genutzt (jeweils mit eigenem Hashtag #mukomuc und #scmuc12). Die Tagung hat (bereits seit vergangenem Jahr) außerdem eine eigene Facebook-Seite. Auf der relativ neuen Plattform Pinterest haben wir Werbe-”Postkarten” mit provozierenden Aussagen veröffentlicht, außerdem Sed-Cards der Referentinnen und Referenten. Dazu kam das klassische Werbeprogramm wie Newsletter, Mailings per Mail und Briefpost, wir hatten Lesezeichen (als Flyer-Ersatz) mit aufgedruckten QR-Codes, die auf die jeweiligen Blogs verlinkten. Bei Flickr gibt es zudem eine Gruppe, in der Bilder der Veranstaltungen geteilt werden können. Und selbstverständlich wurden, die Vortragenden gebeten, ihre Präsentationen auf SlideShare zu publizieren.
Dieses breite Repertoire an Maßnahmen hat uns im Vorfeld enorme Aufmerksamkeit beschert, was uns gefreut hat und auch unsere Partner und Sponsoren freuen dürfte. Stützen konnten wir uns dabei auch auf das europaweit sehr gut vernetzte stARTuniversum, also all die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der stARTconference und der diversen stARTcamps, stARTtogethers etc. Wir waren am 20. April mit dem Hashtag #mukomuc Trending Topic auf Twitter in Deutschland – für eine verhältnismäßig kleine Tagung ist das – wie soll ich sagen? – ziemlich sensationell.
Auf die Inhalte der beiden Tage gehe ich an dieser Stelle gar nicht weiter ein – es gibt bereits sehr viele Blogposts dazu, die wir alle auf den oben bereits verlinkten Blogs zusammenfassen werden. Hinweisen möchte ich auf die Playlist bei YouTube, für die ich alle Vorträge der Tagung aufbruch. museen und web 2.0 als Video dokumentiert habe.
Abschließend mein Dank an alle Beteiligten: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Referentinnen und Referenten, an die Partner und Sponsoren und natürlich an das sensationelle Orga-Team Und ohne viel vorweg nehmen zu wollen und zu können: Es sieht ganz danach aus, als ob es im Jahr 2013 eine Fortsetzung geben wird.
Ich freu’ mich drauf!
PS: Infos zur Video-Doku gibt es hier.
Die Büchting + Streit AG feiert: Seit 50 Jahren besteht das Ingenieurbüro, das 1962 von Frank Büchting in München gegründet wurde und mittlerweile rund 40 hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Jüngster Erfolg ist die Auszeichnung der Eisenbahnbrücke Scherkondetal mit dem Deutschen Brückenbaupreis 2012 – eine Brücke, für deren Ausführungsplanung Büchting + Streit verantwortlich war.
Weitere Details zum Unternehmen, zum Jubiläum und zum Engagement des Ingenieurbüros für Nachhaltigkeit und Umweltschutz gibt es in dieser Pressemitteilung.
Für das stARTcamp München gibt es jetzt eine kleine … ja, wie nennen wir es denn? Bildergalerie? Oder sind es Entwürfe für Banner, Postkarten und Plakate? Wie auch immer: Die Zitate schildern auf schöne Weise, welche Vorbehalte es gelegentlich gibt, sich in Kultureinrichtungen (und auch sonst) auf digitale Themen einzulassen. Die Motive gibt es auf Pinterest und Flickr, und schön ist: Sie finden bereits ziemlich weite Verbreitung.
Vielen Dank dafür!
Die Landeshauptstadt München hat eine neue Initiative gestartet. Na ja, sie ist nicht so richtig neu. Es geht eher um die Fortschreibung einer bereits existierenden “Perspektive” für die künftige Stadtentwicklung. Das Schöne daran: Die Bürger dürfen, sollen sogar mitreden. Auch gut: Das auch sogar online. Weniger innovativ und zeitgemäß: die Umsetzung.
Mit muenchen-mitdenken.de existiert eine Website, die das Verfahren (nichts anderes ist es offenbar aus Sicht der städtischen Verwaltung) genau erläutert. Da ist viel vorformuliert und vorgegeben – eine Startschuss für einen kreativen, innovativen, auf echte Beteiligung und auf den Input der Münchnerinnen und Münchner setzenden Prozess müsste deutlich anders aussehen.
Momentan können die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und alle übrigen Interessierten an einer Umfrage teilnehmen. Anschließend sind satte vier Wochen vorgesehen, um online zu debattieren. Wie das genau aussehen wird, weiß man als Leser und Nutzer der Seite leider noch nicht. Danach geht dann vermutlich alles wieder seinen gewohnten (?) Gang. Es wird Zusammenfassungen geben, die diskutiert werden, danach wird sich der Stadtrat damit befassen und sich zu einem Beschluss durchringen, in dem sich selbstverständlich ein konsensfähiger Mix aller bereits heute bekannten Fraktions-Positionen wiederfinden wird.
Stand heute haben 300 Personen an der Umfrage, die schon seit zehn Tagen läuft, teilgenommen. Das ist nicht gerade berauschend, wundert gleichzeitig jedoch nicht, denn wo wird denn außerhalb der Website auf das Projekt aufmerksam gemacht? Wo findet die effektive Vernetzung im Digitalen statt, wo ist das Engagement der Stadtverwalung bzw. der für die Initiative verantwortlichen in den diversen Social Networks? Ein Twitter-Account allein, kurz vor der Auftaktveranstaltung eingerichtet, ist zu wenig. Deutlich zu wenig! (Und mit 15 Followern und 27 Tweets in der eigentlich “heißen Phase” der Aktion beinahe ein Witz.)
Offenbar fehlt, zumindest in den hier zuständigen Teilen der Stadtverwaltung, das Gespür für zeitgemäße Online-Kommunikation. Es ist kein großer Wurf, Bürgerinnen und Bürger zu einer Online-Umfrage einzuladen. Es ist auch nicht sehr innovativ, sie online zum “Mitreden” zu animieren. Denn online wird längst an vielen Stellen über die Stadt, über die Verwaltung, über veschiedene Münchner Themen geredet. Die Stadt wäre gut beraten, sich dort zu engagieren. Dort mitzureden, wo diese Kommunikation bereits stattfindet. Es geht schließlich nicht darum, aufwändig programmierte Plattformen zur Verfügung zu stellen, die vorgeben, den Dialog erst zu ermöglichen. Solche Internetseiten, die nach Ablauf des Verfahrens ein tristes Dasein fristen, gibt es zuhauf.
Es geht um den offenen, gleichberechtigten Dialog auf Augenhöhe. Der kann und sollte überall dort im Netz stattfinden, wo über Themen, die München betreffen, bereits informiert und debattiert wird: Auf Blogs, in Social Networks, wo auch immer …
Dieser Dialog kann (und wird es auch) auf vorformulierte Umfrage-Antworten und in ein enges Zeitkorsett gepresste Verfahrensabläufe verzichten.
Update: Hier das Video des Vortrags von OB Christian Ude bei der Auftaktveranstaltung:
Der Deutsche Brückenbaupreis 2012 geht in der Kategorie “Straßen- und Eisenbahnbrücken” an Ludolf Krontal (DB ProjektBau GmbH) und Stephan Sonnabend (Büchting + Streit AG, München) – herzlichen Glückwunsch! Beide wurden als maßgebliche, verantwortliche Ingenieure für die Scherkondetal-Brücke, Deutschlands längste Eisenbahnbrücke, ausgezeichnet. Die Preisverleihung des von der Bundesingenieurkammer und dem Verband Beratender Ingenieure ausgelobten Wettbewerbs fand am 12. März in Dresden statt.
Informationen zur Brücke gibt es hier, außerdem kann man in der Jurybegründung nachlesen, weshalb diese Brücke so besonder ist. Wer sich für die technischen Aspekte interessiert, sollte einen Blick in die Präsentation von Ludolf Krontal werfen (PDF).
Kurzer Hinweis für alle, die sich für den Ideen-Wettbewerb interessieren, den die Stadt München für die Weiterentwicklung des Kreativquartiers an der Dachauer Straße ausloben wird: Am 9. März findet ab 15 Uhr ein Ortstermin statt. Dabei besteht die Gelegenheit, die sonst nicht zugänglichen Hallen, die Jutier- und die Tonnenhalle, sowie das direkt angrenzende Gelände zu besichtigen. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Eingang zum Gelände (Bauzaun) auf Höhe der Dachauer Straße 110.
Die stARTconferenz, die Tagung für alle Themen rund um Social Media im Kunst- und Kultursektor, bleibt sich treu: Sie geht auch in diesem Jahr ungewohnte Wege. Während 2011 der Versuch unternommen wurde, die Konferenz offen zu planen, also gemeinsam mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern oder sonst am Thema Interessierten, wird dieses Jahr die Finanzierung der beiden Tage (14. & 15. Juni 2012) auf neue Beine gestellt. Die Macher haben beschlossen, keine Tickets im herkömmlichen Sinne zu verkaufen. Vielmehr soll die #start12 als Crowdfunding-Projekt finanziert werden. 25.000 Euro, so das ambitionierte Ziel, sollen so zusammen kommen. Wieso, weshalb, warum, das erklärt Frank Tentler in diesem Video:
Trailer stART12 from stARTconference on Vimeo.
Bei der Zahl der Fans und Unterstützer, die diese Konferenz im vierten Jahr ihrer Geschichte hat, dürfte die erste Hürde schnell genommen sein. Die Plattform startnext, über die das Crowdfunding abgewickelt wird, verlangt 100 “Fans”, um für ein Projekt das eigentliche Crowdfunding überhaupt zuzulassen. Anschließend können sich die Interessierten an der Finanzierung beteiligen – und bekommen, je nach Engagement, unterschiedliche “Goodies” im Gegenzug – wenn die jeweilige Unterstzützer-Stufe dies vorsieht, auch ein Ticket für die beiden Tage in Duisburg.
In wie weit es gelingen wird, den gewünschten Betrag durch das Engagement der “Crowd” aufzubringen? Das ist ungewiss, und man darf in der Tat gespannt sein, ob es gelingt. Daumen drücken ist das Eine – sich aktiv beteiligen das andere. Am besten geht das hier.
Also gut. So richtig hundertprozentig passt das Bild nicht zum Inhalt dieses Artikels. Aber ich wollte unbedingt die Chance nutzen, endlich einmal alberne Bärenfellmützen auf dieser Seite zu posten. Und immerhin: Es ist eine Parade.
Eine Parade der ganz anderen Art veranstaltet ab sofort, also seit 28. Februar, das Residenzmuseum München: Eine Blogparade. Museen und Kulturinstitutionen sind aufgerufen, sich mit einem Beitrag auf ihrem eigenen Blog an dieser “Parade” zu beteiligen. Die Artikel werden mit diesem Beitrag des Residenzmuseums verlinkt (der im Übrigen genau erklärt, worum es inhaltlich in den einzelnen Artikeln gehen könnte). Und schon ist sie fertig, die hoch-spannende Sammlung an Beiträgen und Informationen, an Hinweisen und Tipps aus den unterschiedlichen Häusern.
Das Thema “Was ist Euer herausragendes Thema 2012?” soll die Vielfalt an Aktivitäten widerspiegeln. Im einen Museum wird gebaut, im anderen ein besonderes Exponat restauriert, wieder andere Häuser bereiten bedeutende Ausstellungen vor, möchten ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorstellen oder freuen sich über eine Schenkung, eine neue Publikation oder oder oder …
Ich freue mich sehr auf all die Artikel, die da entstehen werden. Weil sie Einblicke ermöglichen, die man sonst nicht bekommt. Weil sie Museen und Kultureinrichtungen ins Licht rücken, die man vorher vielleicht noch gar nicht wahrgenommen hat. Weil sie über Kurioses und Großes berichten werden. Und auch über kleines Feines.
Die Blogparade dauert bis zum 23. März. Tanja Praske, die die Blog-Parade betreut, wird bei der Tagung aufbruch. museen und web 2.0 (20.04.12) und vielleicht auch beim stARTcamp München (21.04.12) über die Ergebnisse der MUSEO-Blog-Parade 2012 berichten.
Der Architektenwettbewerb für das (geplante) Kreativquartier in München läuft bereits. Jetzt hat die Stadt ihre Ankündigung wahr gemacht und die Ausschreibung für die Projektbegleitung des Ideenwettbewerbs veröffentlicht.
Hintergrund: Bei den Workshops im vergangenen Sommer und bei einigen anderen Veranstaltungen, bei denen die künftige Entwicklung des Quartiers rund um die Jutier- und Tonnenhalle diskutiert wurde, wurde der dringende Wunsch geäußert, auch anderen Personengruppen als Architekten und Stadtplanern die Möglichkeit zu geben, sich aktiv an der Entwicklung des Quartiers beteiligen zu können. Resultat ist nun ein Ideenwettbewerb, der verschiedene Konzepte für den Betrieb, die Inhalte etc. des Kreativquartiers hervorbringen soll. Diejenigen, die das Areal später nutzen können/dürfen/sollen, haben nun die Möglichkeit, sich aktiv ins Geschehen einzumischen.
Zunächst ist die Projektbegleitung ausgeschrieben. Die Unterlagen bieten bereits einen guten Überblick über den zeitlichen Horizont und die Struktur des Wettbewerbs. Dies sind jedoch zunächst “nur” die Vorstellungen der Stadtverwaltung – Nebenangebote und damit auch vollkommen andere Ansätze sind möglich. Wie der Ideenwettbewerb also konkret ablaufen wird, das steht wohl erst in einigen Wochen fest.
Was jedoch feststeht: Er findet statt. Und das ist gut. Gut für München und gut für das Projekt.
Eine Tagung, zehn Vorträge und der Wunsch, die Inhalte nicht ausschließlich den rund 150 Teilnehmern, sondern allen Interessierten zugänglich zu machen – dauerhaft. Das schreit geradezu nach einer Videoaufzeichnung. Für den Mitschnitt der Konferenz aufbruch. museen und web 2.0, die am 20. April in München stattfand, hatte Panasonic mir zwei Camcorder zur Verfügung gestellt – herzlichen Dank dafür! Meine Wünsche waren ziemlich eindeutig: lichtstark, externer Mikrofoneingang und Kopfhöreranschluss fürs Monitoring. Zum Einsatz kamen die Camcorder HC-X900M und HC-X909. Also die beiden Spitzenmodelle in ihrer Klasse. Und, to tell a long story short: Sie haben ihren Job mit Bravour gemeistert.
Und das trotz erschwerter Bedingungen. Denn, man kennt das ja: Die Referenten zeigen Powerpoint-Präsentationen, Vortragsräume sind daher in aller Regel ziemlich dunkel. Dank der Lichtstärke beider Panasonic-Geräte war das jedoch kein Problem – die Qualität der Aufnahmen ist ausgezeichnet, selbst im Tele-Bereich. Das Leica-Dicomar-Objektiv leistet in Verbindung mit dem 3mos da gute Dienste. Probleme gab es mit dem Ton, das lag aber nicht an den Camcordern, sondern am Veranstaltungsraum. Eine direkte Abnahme über die Soundanlage war nicht möglich (wer plant denn solche Anlagen???), und der Raum – das Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert – wies ein Kreuzgewölbe, Steinboden und glatte Wände auf. Hallo Hall Hall hall hall hall … Lösung war ein Richtmikrofon, das, auf einem Leuchtenstativ montiert, direkt auf einen Lautsprecher der Beschallungsanlage gerichtet wurde (Abstand etwa 50 cm). Nicht optimal, aber mit ein klein wenig regeln am Camcorder war und ist das Ergebnis ok. Übrigens war auch der mit dem zweiten Camcorder über das eingebaute Mikrofon aufgenommene Ton sehr gut, aufgrund des doch starken Halls im Raum habe ich mich jedoch für die andere Tonspur entschieden.
Zwei Camcorder kamen deshalb zum Einsatz, um nicht nur den Referenten, sondern gelegentlich auch eine Totale zeigen zu können. Wichtig dabei: Der Camcorder, der den Referenten zeigt, sollte auf jeden Fall auch den für die Verwendung vorgesehenen Ton aufzeichnen. Sonst kommt man später bei der Synchronisierung unnötig ins Schwitzen.
Besonders zu schätzen gelernt habe ich die problemlos zu bedienenden manuellen Einstellmöglichkeiten beider Camcorder (über Display und Drehring). Denn bei wechselnden Lichtverhältnissen (je nach gezeigter Powerpointfolie wird’s im Saal mal heller, mal dunkler) wäre die Automatik sonst permanent am Nachregulieren – und das wollte ich logischerweise auf jeden Fall vermeiden. Nicht mehr verzichten möchte ich übrigens auf die großen, sehr guten Displays beider Panasonic-Geräte. Die ermöglichen zum einen die komfortable Bedienung der verschiedenen Touch-Funktionen. Zum anderen haben sie mir auch ermöglicht, nicht während der gesamten Dauer der Veranstaltung hinter beiden Camcordern stehen zu müssen – die Bildkontrolle funktioniert auch hervorragend (sitzend und) aus zwei Metern Entfernung.
Was mir im Vergleich mit einem bei mir sonst im Einsatz befindlichen, etwas älteren Panasonic-Modell außerdem positiv aufgefallen ist? Der Akku wird seitlich entnommen, das Maschinchen kann also auf dem Stativ verbleiben (wobei ich natürlich mit Netzteil gedreht habe). Das Wechseln der Speicherkarten ist im Prinzip auch einfacher als früher – allerdings nicht, wenn der Camcorder auf einem Stativ montiert ist. Allerdings kommt das ja auch nicht so häufig vor – bei mir war in den Kaffeepausen ausreichend Zeit, den Wechsel vorzunehmen. Schade auch, dass das Netzteil keine Möglichkeit mehr bietet, einen Akku direkt zu laden. Das ist nur noch im Camcorder selbst möglich.
Zum Einsatz kamen insgesamt sechs Speicherkarten mit jeweils 16 GB Kapazität. Eine Karte reicht im gewählten Modus für rund vier Stunden Aufzeichnung. Allerdings musste ich erst googeln, um herauszufinden, wodurch sich die einzelnen Aufnahmemodi konkret unterscheiden. Folgende detaillierte Angaben habe ich leider nicht im Handbuch, sondern (immerhin) in einem Forum gefunden:
Bildgröße
HA/HG: 1920×1080/50i, 1920×1080/50p
HX: 1920×1080/50i
HE: 1440×1080/50i
Datenrate
HA: 17Mbps (VBR)
HG: 13 Mbps (VBR)
HX: 9 Mbps (VBR)
HE: 6 Mbps (VBR)
… was zu folgenden ungefähren Aufnahmedauern führt (bei 16GB-Speicherkarten):
HA: 2 h
HG: 2 h 40 min
HX: 4 h
HE: 6 h
Für mich hieß das: HX war das Mittel der Wahl, da ich keine größeren als die bereits vorhandenen 16GB-Speicherkarten extra kaufen wollte. Mit der Qualität bin ich absolut zufrieden. Ich kann beide Camcorder – der X900M hat übrigens einen eingebauten 32GB-Speicher – mit voller Überzeugung empfehlen.
Vor einigen Monaten war ich auf der Suche nach einer neuen “immer-dabei-Kamera”; in erster Linie fürs Fotografieren, aber die kleinen Biester können heute in aller Regel ja auch HD. Entschieden habe ich mich dann für ein Modell aus dem Jahr 2010. Frei nach dem Motto: Eine gute Kamera wird nicht schlechter, nur weil sie nicht mehr brandneu ist. Und gut ist sie, die Panasonic Lumix DMC-LX5. Leica-Objektiv mit ordentlicher Lichtstärke, HD in 720p – das reicht für viele Lebenslagen. Jetzt habe ich auch endlich einmal mit dem Video-Modus herumgespielt. Entstanden ist dabei kein besonderes Video – aber ein schönes Beispiel dafür, wie souverän der Knirps mit dem Thema “Ton” umgeht.
Ich jedenfalls finde es beeindruckend, was da durch diese kleinen Löchlein im Kameragehäuse aufgezeichnet wurde.
Hatte ja im letzten Posting kurz erwähnt, dass ich noch weitere Tests mit der Panasonic SD99 machen werde. Allerdings … ich geb’s zu: Im Momement habe ich zu wenig Zeit. Hier ein kleiner Clip, der die Lowlight-Fähigkeiten des Camcorders zeigt. Die sind, wie ich finde, mehr als nur “ordentlich”.
Eigentlich. Eigentlich wollte ich vergangene Woche den Camcorder HDC-SD99 von Panasonic testen. Eigentlich? Nun ja, ich hätte es besser wissen sollen. Auf der Wiesn, vulgo “Oktoberfest”, geht sowas nicht. Aber das Wetter war gut. Und bunte bewegte Bilder waren auch zu erwarten. Immerhin dreht sich und blinkt auf dem weltweit größten “Volksfest” ja so allerhand. Aber … ja, genau. Ich war da nicht allein. Da waren noch ein paar andere. So viele, dass an ein echtes “Testen” nicht zu denken war. Wie gesagt: Ich hätte es besser wissen müssen. Aber egal.
Also habe ich mich in dem ganzen Gedränge erst einmal darauf beschränkt, das Handling unter die Lupe zu nehmen. Details der Kamera werde ich in den nächsten Tagen noch einmal in aller Ruhe inspizieren. Jedenfalls: Dieses Handling ist (auch im Gedränge) problemlos. Alles sitzt, wo es sitzen muss, die Kamera ist extrem leicht und auch klein. Perfekt für “immer dabei”. Akku und Speicherkarte sind einfach an der Unterseite des Geräts zu wechseln – das funktioniert selbst, wenn der Camcorder auf einem Stativ montiert ist. Die manuellen Einstellmöglchkeiten sind für ein Gerät dieser Preisklasse absolut in Ordnung. Am besten fährt der geneigte Nutzer aber in diesem Segment wohl ohnehin, wenn er sich auf die intelligente Automatik (iA) verlässt. Und wer ein klein wenig mehr selbst steuern möchte, kann wie gesagt auch Einiges manuell einstellen. Ziemlich gut funktioniert das Stabilisierungssystem O.I.S., das auch im Telebereich dafür sorgt, dass nichts (oder zumindest extrem wenig) wackelt. Die Aufnahmen in dem kleinen Testvideo sind alle aus der Hand gefilmt. Man sieht also, das klappt ziemlcih prima.
Was besonders schön ist, was ich aber erst demnächst noch genauer unter die Lupe nehmen werde: 1080/50p. Ach so: Der kleine Alleskönner verfügt über einen Anschluss für ein externes Mikro (prima! – bitte in der nächsten Generation noch einen Kopfhöreranschluss dazu packen …) und über HDMI, USB und AV-Multi. Zubehör wird über einen abnehmbaren Schuh angedockt. Die externe Stromversorgung hat einen eigenen Anschluss, der Akku wird also direkt in der Kamera geladen (es gab und gibt auch Modelle, da muss der Akku entnommen werden, um den Camcorder mit Netzgerät zu betreiben, das ist nicht wirklich praktisch). Die eingebauten Mikrofone arbeiten prima.
Ob mich etwas stört? Ja. Zum Beispiel, dass offenbar (nahezu) jedes Gerät eines Herstellers andere Akkus verwendet. Ich habe hier so einiges von Panasonic im Einsatz, aber einen Zweitakku müsste ich mir jetzt für den SD99 wieder extra kaufen. Das selbe gilt für den Filterdurchmesser. Warum man da innerhalb einer Geräteklasse nicht auf ein einheitliches Maß setzt, sondern sich die Durchmesser um z.B. sage und schreibe 1,5 mm unterscheiden müssen – unverständlich. Um meinen Weitwinkelvorsatz (43 mm) des selben Herstellers verwenden zu können, bräuchte ich einen Adapter (41,5 mm). Das muss nicht wirklich sein, oder?
Alles in allem ein prima Camcorder, den ich in den nächsten Tagen vor allem hinsichtlich 1080/50p und seiner manuellen Einstellmöglichkeiten nochmal genauer unter die Lupe nehmen werde. Stay tuned!
Pansonic VideoZone hat mir für einige Wochen die Panasonic HX-WA10 zur Verfügung gestellt. Zum Herumspielen, zum Testen, zum Anfreunden. Letzteres ist schon nach kurzer Zeit gelungen. Doch der Reihe nach.
Die Kamera selbst habe ich in diesem Video bereits kurz vorgestellt:
Die genaue Produktbeschreibung mit allen technischen Details gibt es hier – ich schenke es mir also, diese hier nochmal aufzuzählen. Nur soviel: Die HD-Kamera lässt – für diese Geräteklasse – keine Wünsche offen. Die Linse ist gut, der Chip arbeitet vernünftig, das Menü bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten für all diejenigen, die aktiv ins Geschehen eingreifen möchten. Wer dies nicht will, nutzt den intelligenten Aufnahmemodus und ist damit in aller Regel bestens versorgt.
Näher eingehen möchte ich an dieser Stellen aufs Handling. Das habe ich als sehr angenehm empfunden. Die Kamera weist, man sieht das im Video oben, eine Pistolengriff-Form auf. Das Konzept ist zwar nicht neu, aber egal. Es ist gut. Die HX-WA10 liegt nahezu perfekt in der Hand. Formgebung und Gewicht – sie ist nicht schwer, aber auch kein Fliegengewicht – tragen dazu bei, dass man die Kamera ruhig hält. Die Ergonomie lässt die Finger auch nach einigen Minuten nicht verkrampfen (man kennt das ja von den Leuten, die versuchen, mit einem Handy zu filmen oder Bilder zu machen; meist mehr Kampf und Krampf als elegant & ergonomisch …).
Zum guten Handling trägt natürlich das klapp- und drehbare Display wesentlich bei. Es sorgt dafür, dass man in bestimmten Situationen überhaupt (z.B. über Kopf) oder unauffällig (Kamera nicht vor der Nase, sondern vielleicht in Hüfthöhe) filmen kann. Das ist mit anderen kompakten Videokameras oft nicht möglich.
Dass die Panasonic HX-WA10 wasserdicht ist, jedenfalls bis 3 Meter Tiefe, habe ich als angenehm empfunden. Nicht, weil ich damit tauchen war (noch nicht! ). Sondern weil ich versucht habe, in diesem Sommer damit zu filmen. Und dieser Sommer ist bekanntermaßen eine ziemlich feuchte Angelegenheit. Regen war mir aber beim Kamera-Testen ziemlich wurscht – eben weil: wasserdicht. Feine Sache. (Ok, bislang konnte ich aufgrund des Wetters noch nicht all das drehen, was ich eigentlich wollte. Aber ich hoffe auf die kommende Woche …)
Dieser Wasserdichtigkeit fallen allerdings ein paar Dinge zum Opfer, die man sich wünschen würde. Einen externen Mikrofon- und Kopfhöreranschluss zum Beispiel. Für die Zielgruppe dieser Kamera ist das vielleicht nicht das Wichtigste. Aber mit diesen Features(die nicht viel kosten) wäre sie ein echter Allrounder auch für Blogger oder Videojournalisten (auch, weil sie als Webcam nutzbar ist). Etwas fummelig ist die Verriegelung der Klappe, hinter der sich die USB- und HDMI-Anschlüsse befinden. Aber ok, das Ding muss eben dicht sein. Nicht ganz so glücklich ist die Tatsache, dass die SD-Karte nur herausgenommen werden kann, wenn man den Akku entfernt. Auch hier war das Thema “wasserdicht” offenbar maßgeblich dafür verantwortlich, dass man auf eine eigene Klappe für die SD-Card verzichtet hat. Aber das alles ist zu verschmerzen, weil es nicht wirklich stört. Man muss sich nur daran gewöhnen.
Was mich allerdings nicht ganz überzeugt hat, das ist die Anordnung der Aufnahmetasten und der Zoom-Wippe. Diese liegen viel zu dicht beieinander, und wer mit der Kamera fotografieren möchte, der muss mit dem Daumen quer über die Zoomwippe greifen. Das wäre zunächst nicht schimm. Nur: Man drückt beim Auslösen dann auf einen Punkt, der außerhalb der Achse der Kamera liegt. Mir jedenfalls ging es so, dass sich die Kamera beim Auslösen immer leicht nach rechts gedreht hat. Allerdings: Allzu viele Bilder habe ich damit ohnehin nicht gemacht – ist ja ‘ne Videokamera.
Mein Vorschlag für die nächste Gerätegeneration: Die Taste für den intelligenten Aufmahmemodus sitzt an ziemlich prominenter Stelle. Und braucht da eigentlich auch unnötig viel Platz. Diese Taste könnte ohne Probleme nach links in den Bereich der Menüsteuerung wandern, und schön gäbe es genügend Platz für ordentliche Bedienelemente auf der Rückseite.
Mein Fazit: Tolle Kamera, durchdachte Ergonomie, funktional, unempfindlich, praktisch, handlich. Empfehlenswert!
Hier noch ein kurzes Surfer-Video, das ich damit gedreht habe. Ich hoffe, dass Wetter und Terminkalender kommende Woche so in Einklang zu bringen sind, dass ich noch ein, zwei Videos mit der Panasonic HX-WA10 drehen kann, bevor ich sie – leider – wieder zurückschicken muss.
Update: Noch eins.
Den ganzen Sommer über und hoffentlich bei dauerhaft strahlendem Sonnenschein: Der Kulturstrand auf dem Professor-Huber-Platz direkt vor der LMU.
http://kulturstrand.org/
Die Macher von Puerto Giesing haben ein neues Objekt ergattert/erhalten/anvertraut bekommen: Das ehemalige Ladengeschäft “Norkauer” in der Dachauer Straße in München. Bis September 2011 wird es dort eine kulturelle Zwischennutzung geben. Was genau geplant ist (und wann was zu sehen, zu hören, zu riechen oder zu schmecken sein wird), dazu gibt es Informationen auf der Website
http://artbabel.de und auf Facebook: http://facebook.com/artbabel.
Ich selbst habe mit Art Babel nichts zu tun (außer, dass ich gelegentlich hingehen werde ), aber ich wollte zum einen neues Video-Equipment testen, zum anderen das Gebäude dokumentieren, bevor es irgendwann einmal abgerissen wird. Und warum sollte man aus den Aufnahmen nicht auch gleich etwas Sinnvolles machen, nämlich einen kleinen Ankündigungsfilm für Art Babel? Eben.
Die Galeristen der Galerie Royal, München, hatten mich gebeten, die 15. Boxen-Zeige-Performance “Das Eine” von Olaf Probst am 4. März 2011 zu dokumentieren. Entstanden ist ein Video von rund 35 Minuten Länge. Die Performance dauerte etwas länger, aber die Upload-Limits der Video-Plattformen, auf denen das Video gezeigt werden sollte, machten eine Kürzung notwendig. Zwei Kameras im Blick zu behalten (eine davon mobil) in einer Situation, in der vorab leider nicht mit dem Künstler besprochen werden konnte, was genau geschehen wird, war nicht ganz einfach – auch, weil das Publikum mit einbezogen wurde und daher nicht festgelegt werden konnte (was logisch ist), wer wo stehen und wer sich wie im Raum bewegen wird. Dennoch ist das Resultat gut gelungen. Aber überzeugen Sie sich selbst:
Das ist wirklich nur etwas für harte Jungs: Surfen im Münchner Eisbach. Im Sommer schon ein kühles Erlebnis. Aber Anfang Februar? Diesen dreien hier ist das Schnuppe – Hauptsache, die Welle stimmt.
Wie entsteht eigentlich eine Ausstellung? Allzu tiefe Einblicke bietet dieses Video zwar nicht – es beschränkt sich auf einige Details bei der Hängung, die ganze Konzeptions- und Vorbereitungsphase bleibt außen vor – , aber dennoch ist dieses 5-Minuten-Stück ein schönes Beispiel dafür, wie ein Museum Kunstinteressierten Einblicke bieten kann, die der Öffentlichkeit sonst eben verborgen blieben.
Besonders schön ist die Tatsache, dass mit den einzelnen Kunstwerks-Paten Kurzinterviews geführt wurden, die dieses “Making of” sehr gut abrunden.
Die Ausstellung “El Greco und die Moderne” ist zu sehen im Museum Kunstpalast Düsseldorf (bis 12.08.12).
Zwei Tage, jeweils knapp 150 Teilnehmer, ein Thema: Kultur und Kommunikation. Im Social Web. Wer am 20. und 21. April nicht in München dabei sein konnte, kann sich nun die Vorträge der Tagung aufbruch. museen und web 2.0 in der Videodokumentation anschauen. Die Sessions des stARTcamps konnten leider nicht aufgezeichnet werden – über 20 Veranstaltungen in fünf verschiedenen Räumen, so viel Personal hatten wir leider nicht zur Verfügung, um die Kameras zu bedienen. Was bedeutet: Wer das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben (und wer nicht dabei war, hat etwas verpasst!) sollte sich die Veranstaltung fürs Jahr 2013 schon mal vormerken. Der Termin folgt so bald wie möglich
Derzeit bin ich dabei, dieses Blog neu zu strukturieren und auch vom Design her zu überarbeiten. Das dauert allerdings noch etwas, weil der Schreibtisch momentan ziemlich voll ist. Ich will die Seite aber auch nicht vom Netz nehmen. Daher bitte ich um Verständnis, wenn es hier im Moment etwas chaotisch aussieht, das Logo verschwunden ist und überhaupt … das ändert sich wieder. Demnächst.
Stay tuned!
Ein neues Projekt – und heute mal ein eigenes. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Organisationsteams der Tagung aufbruch. museen und web 2.0 und des stARTcamps Münchenwar ich im Museum. Wir hatten Theo Grassl eingeladen. Der Marketing-Experte, der bei der aufbruch-Tagung referieren wird, hat sich gemeinsam mit dem Kunsthistoriker und Medienentwicklter Dr. Christian Gries Gedanken über das Museum der Zukunft und die Zukunft der Museen gemacht.
Die Reihe werden wir fortsetzen – mit wechselnden Gästen. Viel Spaß bei unserem Rundgang durchs Bayerische Nationalmuseum – es hätte auch ein beliebiges anderes Museum sein können … und Museen, die Interesse an einem Besuch haben, können sich ja einfach melden.
Übrigens: Die Audio-Spur des Videos gibt es – kommentiert – auch als Podcast.
Update:
Hier erklärt Christian Gries, worum es ihm beim Museum VisionWalk geht.
In München soll ein Kreativquartier entstehen. Das Dilemma: Auf der Fläche stehen nicht nur zwei Hallen, die überplant und künftig genutzt werden. Sondern es existieren bereits zahlreiche Räume, die von verschiedenen Künstlern und Kreativen genutzt werden. Diese sollen im Zuge der Entwicklung des Gebiets vermutlich abgerissen werden.
Dieses Video zeigt, worum es im Einzelnen geht.
Genau dieser Frage der Hannoverschen Allgemeinen hat sich Markus Hündgen (@videopunk) gestellt. Und er schätzt das genau richtig ein.
Zum Artikel der HAZ geht es hier. Kleiner Tipp für die Redaktion: Mit einem besseren Mikrofon (für beide Personen) und ohne Hintergrund-Musik wäre das Video noch einen Tick besser geworden. Interessant ist es aber allemal.
Celtx, der Hersteller einer praktischen (und kostenfreien) Software für das Planen von Film- und Theaterproduktionen, fürs Drehbuch-Schreiben etc. gibt es jetzt App für das iPad: Celtx Shots und Celtx Script. Der Einfachheit halber zitiere ich mal aus der Features-Liste der neuen Shots-App:
* Create and edit multi-sequence, multi-shot storyboards
* Block camera, lighting, talent, and equipment setups
* Create storyboards and sketches linked to scripts imported from Celtx Sync
* Import and export projects through iTunes
* Import images into storyboards directly from Photos or Camera
* View storyboard and blocking animatics with the built-in player
* Resize, rotate and flip storyboard images in-app
* Email edited image files
* Email sketches as PNG, PDF or SVG files
* 81 pre-installed clip art images for set blocking. Purchase additional Art Packs in-app
Ich selöbst nutze Android (für das leider noch keine entsprechende App vorliegt), so dass ich das neue Celtx-Angebot leider noch nicht testen konnte. Aber das kann ja jeder, den es interessiert, selbst schnell erledigen ($ 4,99 sind beim derzeitigen Wechselkurs ja nicht allzu viel Geld …)
(Über Erfahrungsberichte und Einschätzungen in den Kommentaren freue ich mich.)
27. bis 30. Oktober 2011
ehem. Togal-Werke München
Ismaningerstr. 105
81675 München
27. bis 30. Oktober 2011
ehem. Togal-Werke München
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Facebook-Event
UAMO
In diesem Jahr keine re:publica für mich. Leider. Zu viel zu tun am heimischen Schreibtisch und bei den Kunden vor Ort. In Berlin bin ich dann erst wieder am 7. Mai ... und am 23. und 24. Mai ... und ... :)
Was mich an manchen Mitgliedern der Piratenpartei nervt? Ihre Arroganz. In zwei kleinen Landesparlamenten zu sitzen bedeutet nicht, schon irgend etwas Wichtiges für diese Gesellschaft geleistet zu haben. Und die Überheblichkeit, mit der häufig Personen (und vor allem Politiker-Kollegen) begegnet wird, die nicht ganz so online-affin sind (was ja durchaus legitim ist), wirkt auch nicht gerade professionell.
Seit heute ist mir wieder etwas wohler. Aus einem einfachen Grund: Hier ist alles im grünen Bereich. Wir hören es auf allen Kanälen. Sie rollt an, die Kältewelle. Die frostige Gefahr bricht sich Bahn, schlägt erbarmungslos zu, sucht sich ihre Opfer.
Ok. Eigentlich ist das im Winter nichts Besonderes. Aber weil eben sonst gerade nicht so viel los ist in der Welt, über das sich zu berichten lohnen würde - Syrien, Ägypten, Weltwirtschaft, Euro-Rettung, Hunger, Krieg und Vertreibung in vielen Ländern der sogenannten dritten Welt, ACTA, SOPA, PIPA oder die Frage, was für skurile, bigotte, weltfremde Menschen da eigentlich Präsident der USA werden möchten, all das interessieren ja wirklich niemanden mehr - muss eben mal wieder der Winter ran. Headline-Macher und sicherer Quotenbringer.
Aber wissen sie was? Mir wurscht. Vollkommen. Der Winter kann kommen.
Schließlich haben die wehrhaften Nachbarskinder die Sache in die Hand genommen und sind bereit, uns zu verteidigen.
Die Defensive steht. ;)
Vielleicht haben Sie es schon gelesen: am 20. und 21. April finden in München zwei Veranstaltungen statt, deren Besuch ich aufs Wärmste empfehle (logisch, ich organisiere da auch ein klein wenig mit): Die Tagung aufbruch. museen und web 2.0 und das stARTcamp München.
Veranstaltungsorte sind die Alte Münze und der Alte Hof in München. Und um allen Nicht-Münchnern den Mund ein klein wenig wässrig zu machen, hier ein Foto der Alten Münze. Wir freuen uns drauf und wir freuen uns auf Sie!
(und wir freuen uns auch, wenn Sie als Partner oder Sponsor eine oder beide Veranstaltungen untertützen möchten)
Nein, es ist nicht meine Art, Mails an mich publik zu machen. Und es ist auch nicht meine Art, mich mit Spam-Mails näher zu befassen. Aber diese Geschichte hier, die ist so klasse, dass ich ernsthaft darüber nachdenke, sie zu einem Drehbuch weiter zu entwickeln.
Abgestürzt in Mexiko. Grandios.
Hallo,
Endeavor, lassen Sie mich wissen, Ihre Entscheidung, anstatt mich warten.
Ich bin Dr. Kevin A******* Leiter des Rechnungswesens Audit Department of Credit Suisse Bank, One Cabot Square, London E14 4QJ London, hier in England. Ich schreibe Ihnen über einen geschäftlichen Vorschlag, dass eine immense Vorteil für uns beide werden. In meiner Abteilung, wobei der Manager London Regional Office, entdeckte ich eine Summe von £ 16.500.000,00 GBP (sechzehn Millionen und 500.000 Pfund Sterling) in einem Konto, das zu einem unserer ausländischen Kunden Late Business-Mogul Mr. Moises Saba Masri Billionaire gehört und er ist ein Jude aus Mexiko, dass Opfer von einem Hubschrauberabsturz 10. Januar 2010 war, tötete ihn und seine Familienangehörigen. Late Mr. Moises Saba war 46-Jährige. Auch in der Chopper zum Zeitpunkt des Absturzes war seine Frau ihren Sohn Avraham (Alberto) und seine Tochter-in-law. Der Pilot war auch bei dem Absturz ums Leben.
Die Wahl der Kontaktaufnahme mit Ihnen aus der geographischen Natur, wo Sie leben, vor allem aufgrund der Sensibilität der Transaktion und die Vertraulichkeit hier geweckt. Jetzt hat unsere Bank für keine der Verwandten zu kommen-up für die Behauptung gewartet aber niemand hat das noch nicht getan. Ich persönlich habe schon in der Suche die Verwandten erfolglos, ich suche Ihre Zustimmung an Sie als nächsten Angehörigen / Wird Zuschussempfängers mit dem Verstorbenen vorhanden, so dass die Erlöse aus diesem Konto bei £ 16.500.000,00 Great British Pounds Sterling geschätzt zu können wie die bezahlt werden nächsten Angehörigen.
Dies wird ausgezahlt oder geteilt in diese Prozentsätze 60% für mich und 40% für Sie. Alles, was ich jetzt verlangen, ist Ihre ehrliche Zusammenarbeit, Verschwiegenheit und Vertrauen, damit wir unsere Archiv Kohle und bringen diese Transaktion zu einem erfolgreichen Ende. Ich garantiere Ihnen, dass dies unter einer legitimen Anordnung, die Sie aus einer Verletzung des Gesetzes schützt ausgeführt wird.
Bitte geben Sie mir die folgenden, wie wir 7 Tage, um es durch zu haben. Dies ist sehr URGENT PLEASE.
1. Vollständiger Name:
2. Ihr direkter Mobile Number:
3. Ihre Kontakt-Adresse:
4. Beruf:
5. Name des Unternehmens:
6. Telefon:
7. Nationalität:
Nachdem sich durch eine methodische Suche, entschied ich mich, Sie zu kontaktieren hoffen, dass Sie diesen Vorschlag interessant finden. Bitte auf Ihrer Bestätigung dieser Nachricht und geben Sie Ihr Interesse werde ich Ihnen weitere Informationen liefern.
Ich danke Ihnen im Vorgriff auf Ihre positive Antwort.
Regards,
Dr. Kevin A*******
Prima, oder?
Was mich schon lange nicht mehr wundert: Dass immer mehr Personen, die ich kenne, Xing enttäuscht den Rücken kehren. Das mag viele Gründe haben; die mangelnde Social-Web-Einbindung der Plattform ist das Eine, die mangelnde Aktivität in den meisten Gruppen und die damit leider gelegentlich einhergehende mangelnde Qualität vieler Postings ist sicherlich der andere Aspekt.
Was mich allerdings mindestens genauso wundert: Dass niemand eine Alternative auf die Beine stellt (da schließe ich mich mit ein :-) ). Damit meine ich nicht irgend eine weitere x-beliebige Plattform - derer gibt es schon genug, LinkedIn lässt grüßen (letztlich auch nur ein Online-Adressbuch). Ich meine vielmehr eine Plattform, die wirklich konsequent auf Business setzt, und zwar auf das der zahllosen Einzelkämpfer, Projekt-Arbeiter etc. Wie schön wäre es, ein OpenBC zu haben, das die wichtigsten Funktionalitäten von Basecamp, Chatter, Xing/Facebook/LinkedIn und von mir aus noch weiteren Plattformen & Tools vereint. Eine Plattform, auf der gemeinsam an Projekten gearbeitet werden kann, ohne dass man sich jedes Mal zuerst auf ein Instrumentarium an Tools einigen muss. Eine Plattform, die gerne auch etwas kosten darf (eher: muss!), dafür aber in Sachen Datenschutz und Sicherheit keine bösen Überraschungen aus dem Hut zaubert.
Gibt's leider bislang noch nicht. Oder doch? Habe ich etwas übersehen? Kann ich mir nicht vorstellen.
Zur Causa Wulff ist alles gesagt. Das eigentlich tragische ist, dass wir einen Bundespräsidenten haben, der in einem solchen Haus wohnt. Ich meine: Krüppelwalmdach. Sprossenfenster. Dachgaube. Durchschnitt. Mief. Piefigkeit.
Traurig.
Lesen Sie sowas eigentlich noch? Solche Artikel, Blogposts, Beiträge, whatever, die beginnen mit "10 Dinge, die Sie unbedingt ..."? Drei Fragen, die man zuerst ... 15 Hinweise, wie man am besten ... Die 20 wichtigsten ...
Zugegeben: Sowas scheint zu funktionieren. Wenn man als funktionierend bezeichnet, Leser aufs eigene Blog oder die Website zu locken. Offenbar ist die Zahl derer, die auf der Suche nach dem ultimativen Ratschlag sind, Legion.
Aber sonst?
Würde ich auch nur einen Bruchteil der für meine Branche und für meine Interessen empfohlenen Aufzählungen solcher (in aller Regel) Social-Media-Berater-Hinweise aufaddieren, ich käme allein in diesem Jahr bestimmt auf 200 neue Fragen, 400 Tipps und 600 wichtigste Dinge, an denen ich mich und mein Handeln messen müsste. Täglich. Vor jedem Text, den ich schreibe. Vor jedem Telefonat, das ich führe. Vor jeder Art von "Networking", die ich betreibe.
Insofern, liebe Hitlistenersteller und Tippkumulierer: Ist das wirklich das richtige Akquise-Instrument? Lohnt sich der Aufwand tatsächlich? Also: Wenigstens für Euch?
Update: Jegliche Art von Internet-Mainfesten ist hiervon natürlich ausgenommen!1!!
Lieber Paketdienst [bitte hier (außer UPS) beliebigen Namen einsetzen],
leider ist es mir in aller Regel nicht möglich, innerhalb von drei Nanosekunden von meinem Schreibtisch aufzuspringen, mich zur Wohnungstür zu beamen, den Hörer der Sprechanlage in die Hand zu nehmen und mich zu melden.Drei Nanosekunden scheinen aber die Zeit zu sein, die Sie brauchen, um an der Haustür im Vorderhaus zu klingeln und danach zur Hofeinfahrt zu sprinten.
Das macht es natürlich nicht einfacher, mit Ihnen in Kontakt zu treten.
Ok, Sie haben keine Zeit. Sie bekommen auch einen Hungerlohn. Und es ist natürlich bequemer, die Pakete beim Nachbarn im Büro im Erdgeschoss abzugeben und die (vermutlich bereits vorab ausgefüllten) Zustellkarten einfach beim Verlassen des Hauses in den entsprechenden Briefkasten zu werfen.
Aber: Die Sache mit Ihrem Lohn, die müssen Sie schon selbst klären. Und wenn Ihnen Ihr job keinen Spaß macht, ist das Ihr Probklem, nicht meins.
Ich habe für eine Zustellung bezahlt. Als Kunde. Bei meinem Lieferanten. Und zwar für eine Zustellung zu mir nach Hause. Und nicht zu meinem Nachbarn. Der ist zwar nett. Noch. Ich plaudere auch gern mit ihm. Aber sein Büro ist keine Packstation.
Diese Zustellpraxis nervt. Sie nervt mich ohne Ende. Ich finde Ihr Verhalten unverschämt.
Wenn ich mir anschaue, was manche selbsternannte Social-Media-Berater, Weiterbildungsinstitutionen und auch Social-Media-Akademien für Preise aufrufen, um Grundlagen von Social Media zu vermitteln, und wenn ich mir dann noch anschaue, welche Inhalte da vermittelt werden, dann stelle ich mir gelegentlich die schnöde Frage: Hä?
Liebe Interessierte. Wenn Ihr Euch in das Thema "einarbeiten" möchtet (man kann auch einfach mal loslegen und ausprobieren, es muss ja nicht gleich mit einem Firmenaccount sein), dann besucht lieber eines der zahlreichen Bar- oder Themencamps, die es landauf, landab regelmäßig gibt. Dort trefft Ihr auf offene Menschen, die gern bereit sind, ihr Wissen zu teilen. Umsonst. Weil "teilen" ein Grundprinzip von Social Media ist.
Das Geld, das Ihr dadurch einspart, steckt Ihr dann besser später in die Erarbeitung einer Kommunikationsstrategie (bei der Social Media ein Element sein kann, aber niemals das Einzige sein darf) oder in die Umsetzung einzelner Maßnahmen - mit professionellem Anspruch.
Aber vierstellige Beträge ausgeben, um "Basics" vermittelt zu bekommen? Better think twice!
Habe gerade Audioboo mit diesem Posterous-Blog verlinkt. Warum? Ich möchte beim stART Camp Köln ein paar kleine Interviews machen. Audioboo hat zwar nur am Rande etwas mit Podcasting zu tun - allein schon wegen der zeitlichen Begrenzung der einzelnen Beiträge -, aber darum geht's mir auch nicht. Ich möchte testen, wie die beiden Services ineinander greifen und ob diese Kombination sinnvoll ist. Praktisch ist sie in jedem Fall, weil das alles vom Smartphone aus geht, ohne großartig anderes Equipment mit sich herumschleppen zu müssen.
Darunter leidet dann zwar, das habe ich bereits getestet, ein klein wenig die Audio-Qualität. Aber zunächst geht es mir auch (nur) um die Inhalte - alles andere kommt dann vielleicht später. Oder auch nicht. Der Reiz liegt - zumindest bei dieser Sache hier - eher in der Minimierung des Aufwands.
An Alle.
Auch weiterhin weiche ich auf Gehwegen gern älteren Menschen aus. Muttis und Papis mit Kinderwagen auch. Kindern sowieso. Oder frisch verliebten Pärchen, die einander nicht von der Seite weichen können. Oder, aus reinem Eigennutz, Hunden, die mal eben kurz ihre Leine quer über den Weg spannen.
Aber all ihr Spacken, die, das Kinn auf der Brust, nichts von eurer Umwelt wahrnehmt, sonder selbst im größten Getümmel SMS tippen oder Facebook checken müsst: sorry. Vermutlich erwartet ihr, dass jeder auf euch Rücksicht nimmt. Weil ihr wichtig seid. Aber dazu habe ich keine Lust mehr. Passt selbst auf Euch auf. Gelegentlich den Blick zu heben hilft da ungemein.
Ich bin 1,90 m und wiege lässig 100 Kilo.
So better take care!
Kleiner Test der Posterous-App. Ohne besonderen Anspruch. Aber mit Salmiakki. Gefällt mir übrigens, die App. Wunderbar schlicht.
Schon wieder dieses leidige Thema: "Internet macht süchtig." Hat eine neue Studie angeblich belegt - und nervt ohne Ende. Vor allem, weil Politiker das mit wahrer Wonne zitieren. Rauf und runter. Und ich frage mich: Macht nicht vielleicht "Politik" noch viel stärker abhängig? Wenn man sieht, wie (manche) Politiker weder links noch rechts schauen, ihre Umwelt nicht mehr wahrnehmen, jegliche Bodenhaftung verlieren und bis weit übers Rentenalter hinaus an ihren Sesseln kleben oder sich um immer neue Sessel bewerben ... dann mache ich mir darüber viel mehr Sorgen.
Immer mehr Rentner müssen im Alter Geld dazuverdienen, weil die Rente nicht reicht.
Das ist schlimm, klar. Aber wie soll es denn bitte sonst gehen? Sollen die Jüngeren noch mehr bezahlen? Die bezahlen doch jetzt schon die Renten der Senioren, sind dazu angehalten, zusätzlich massiv privat vorzusorgen und haben dazu noch die nette Aufgabe, den imensen Schuldenberg zu bewältigen, für den auch nicht unbedingt ihre Generation verantwortlich ist ... also: Wie soll's denn anders gehen? Wie?
Es ist ja mittlerweile ein geflügeltes Wort, dieses "Einmal mit Profis arbeiten!". Ich mache das oft - all meine Kunden sind Profis. Momentan arbeite ich allerdings mit einer Agentur zusammen, die sind derart tiefenentspannt, das habe ich noch nie erlebt. Die Deadlines sind fix, der Auftrag ist nicht ohne, wir arbeiten zum ersten Mal zusammen. Trotzdem: Jeder weiß, was er zu tun hat. In der Werkstatt würde man sagen: Jeder Handgriff sitzt. Die Briefings sind kurz und effektiv. Am Telefon schnell auf den Punkt - für Plaudereien ist Zeit, wenn die Arbeit erledigt ist.
Das ist angenehm. Das macht Spaß. Das wünscht man sich viel häufiger.
Irgendwie hat man momentan ja eher den Eindruck, dass die Bevölkerung weltweit mit ihren Politikern unzufrieden ist. Proteste überall. Es geht ums blanke Überleben, es geht um mehr Demokratie, es geht um die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse oder es geht um Startbahnen und Bahnhofsneubauten. Überall Protest. Gibt es noch Regionen, in denen nicht die blanke Unzufriedenheit herrscht? Und: Wie lässt sich das ändern? Ratlosigkeit macht sich breit. Aufpassen, dass es keine resignation wird ...
Heute Abend habe ich einen Existenz-gründenden Unternehmensstrategen kennen gelernt, der so strategisch strategifiziert, dass vermutlich kein Spatz dieser Welt vor seinen Kanonen sicher ist.
Er kann übrigens, passend zu nahezu jeder Lebenslage, einen chinesischen Feldherren, französischen Lebemann/Askenten/Naturburschen oder einen griechischen Vordenker zitieren. Aber das versteht sich von selbst.
Seit 1. Januar 2012 gibt es redaktion3 offiziell. Wir freuen uns, dass der Start ganz wunderbar verläuft. Denn wir werden schon bald eine Print-Redaktion betreuen. Worum genau es sich handelt, das werden wir hier in Kürze bekannt geben. Noch ist … Continue reading
Klasse, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Und das, obwohl wir noch gar nicht für uns und unsere Leistungen geworben haben. Wir haben allerhand zu bieten. Und einiges zu erzählen. Von uns, unseren Kunden und unseren Projekten zum … Continue reading
Büchting + Streit AG feiert Jubiläum / anspruchsvolle Projekte und Engagement für die Umwelt
München/Friedberg/Waldkirchen – Die Büchting + Streit AG, Beratende Ingenieure VBI, feiert in diesem Jahr 50-jähriges Bestehen des Ingenieurbüros. Das 1962 von Dipl.-Ing. Frank Büchting gegründete Unternehmen bietet Beratung, Planung, Prüfung, Begutachtung und Überwachung im Brückenbau und im sonstigen konstruktiven Ingenieurbau. Die Leistungen des Büros sind heute deutschlandweit und international gefragt – dank hoher fachlicher Kompetenz und jahrzehntelanger Erfahrung.
Seit der Gründung 1962 ist das Ingenieurbüro stetig gewachsen. Von Beginn an lag der Tätigkeitsschwerpunkt bei der Planung und der bautechnischen Prüfung von Brückenbauwerken. Heute ist das Unternehmen im gesamten Bereich des konstruktiven Ingenieurbaus erfolgreich tätig. So zeichnete das Büro für die Ausführungsplanung der Eisenbahnbrücke Scherkondetal – seit kurzem Trägerin des Deutschen Brückenbaupreises 2012 – und der unterirdischen Schienenanbindung und des Bahnhofs des im Juni eröffnenden Flughafens Berlin Brandenburg verantwortlich. Die dem Unternehmen angehörenden Prüfingenieure prüfen derzeit unter anderem die Planungsunterlagen der Saale-Elster-Talbrücke, nach ihrer Fertigstellung Deutschlands längste Eisenbahnbrücke, und des neuen Tunnels im Zuge des Mittleren Rings am Luise-Kiesselbach-Platz in München. Nach der im Jahr 2008 erfolgten Integration von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Mensinger und der Erweiterung der Kompetenzen im Bereich Stahl- und Metallbau wurde im vergangenen Jahr durch die Beteiligung an der Prof. Fischer Ingenieure GmbH unter Führung des neuen Vorstandsmitglieds Univ.-Prof. Dr.-Ing. Oliver Fischer die Kompetenz und die Leistungsfähigkeit auch im Bereich Ingenieurtief- und Tunnelbau wirkungsvoll ausgebaut.
Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der Konstruktion aber auch Ressourcenoptimierung und Nachhaltigkeit definieren den Rahmen, innerhalb dessen das Unternehmen seine Stärken zeigt. Auf der Grundlage der langjährigen Erfahrung und unter Einbeziehung neuester Erkenntnisse aus Theorie und Praxis der Bautechnologie entwickeln die 40 hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Büros sichere und innovative Lösungen für anspruchsvollste Aufgaben des konstruktiven Ingenieurbaus. Die Kombination von Bauverfahren und die Wiederverwendung von Bauteilen spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie der Einsatz neuer Materialien, effizienter Materialeinsatz und die Erneuerbarkeit von Bauteilen.
Ihrer Verantwortung stellen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Gesellschafter der Büchting + Streit AG auch durch ihr Engagement für die Umwelt. Der schonende Umgang mit Ressourcen ist einer ihrer definierten Qualitätsstandards. Das Unternehmen war als erstes deutsches Mitglied maßgeblich an der Etablierung der Idee von „1% FOR THE PLANET“ beteiligt. Im Rahmen dieser Initiative spendet das Büro mindestens ein Prozent des Jahresumsatzes gemeinnützigen Organisationen, die sich für den Erhalt und die Wiederherstellung der Umwelt einsetzen.
Weitere Informationen zur Büchting + Streit AG erhalten Sie hier: www.buechting-streit.de
Ein Foto der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Büchting + Streit AG können Sie hier herunterladen: http://bit.ly/HhhWx6
Das Foto zeigt die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats:
(v.l.) Dr.-Ing. Reinhard Mang (V), Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Oliver Fischer (V), Dipl.-Ing. Stephan Sonnabend (V), Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. (NDS) Martin Mensinger SIA (V), Dr.-Ing. Walter Streit (V-Vorsitz), Dr.-Ing. Andreas Jähring (V), Dipl.-Ing. Frank Büchting (A-Vorsitz), Prof. Dr.-Ing. Karl Schikora (A), Prof. Dr. Dr.-hc. mult. Friedrich Schneider
(V = Vorstand, A = Aufsichtsrat) …
Pressekontakt: Dr.-Ing. Reinhard Mang, Telefon: 089 546150-27, E-Mail: reinhard.mang@buechting-streit.de
twoage bietet Lösung für Architektur- und Ingenieurbüros
München, 17. Oktober 2011 - Der Plan muss noch fertig werden, der Termin mit dem Bauherrn steht an, am Wochenende dann die Lohnbuchhaltung – wer sich als Inhaber eines kleinen oder mittleren Architektur- oder Ingenieurbüros um alles selbst kümmert, klagt selten über zu viel Freizeit. Die Arbeitsbelastung erfordert es, Prioritäten zu setzen. Wie eine aktuelle Umfrage nun zeigt, kommt dabei ein essentielles Management-Gebiet unter die Räder: Die Wirtschaftlichkeitskontrolle. Aber genau darauf kommt es doch an: Verdient ein Büro im Verhältnis zur anfallenden Arbeit und den entstehenden Kosten ausreichend Geld? Bislang zur Verfügung stehende Software-Tools sind zu kompliziert und meist überdimensioniert, so die überwiegende Meinung der Umfrageteilnehmer. Das führt dazu, dass rund zwei Drittel das Thema bislang links liegen lassen. Was sich nun ändern kann.
Zu aufwändig, zu teuer, zu komplex – das sind die Argumente, die Büroinhaber bislang davon abgehalten haben, für die Wirtschaftlichkeitskontrolle in Architektur- und Ingenieurbüros Software einzusetzen. „Wir haben das auch so im Blick“ – ein löbliches Vorhaben, das leider in vielen Fällen nicht wirklich funktioniert. Mangelnde Liquidität kann für kleine und mittlere Planungsbüros aber zum existenzbedrohenden Problem werden. Dabei ist es einfach, sich mit wenig Aufwand kontinuierlich einen umfassenden Überblick über die eigene finanzielle Situation zu verschaffen.
twoage, ein neues Web-Tool aus dem Hause conject, bietet alles, was der Büroinhaber für effektives Finanzmanagement benötigt. Die Büro- und Projektdaten sind schnell eingegeben, danach berechnet twoage alle relevanten Kennzahlen. Eine Standortbestimmung wird so zum Kinderspiel.
Die Dateneingabe erfolgt bei twoage in einzelnen Projekten. Eingegeben werden die Stammdaten, die Honorarsummen sowie der Zahlungsplan bzw. die Zahlungseingänge. Diese Werte werden mit den Büro-Stammdaten, also beispielsweise mit den zu bezahlenden Gehältern und weiterer Fixkosten, abgeglichen; daraus entsteht eine realistische Darstellung des momentanen Finanzstatus des Büros nebst Ausblick auf die kommenden Wochen und Monate. Wie schnell und intuitiv twoage zu bedienen ist, davon können sich Interessierte am besten selbst überzeugen auf www.twoage.de. Und das zu einem überaus attraktiven Preis: twoage ist nach einer einmaligen Registrierung in der momentanen Beta-Phase kostenfrei nutzbar.
Übrigens: Der Name „twoage“ stammt von der englischen Aussprache von „2H“ – dem Härtegrad eines Bleistifts, der insbesondere bei Personen sehr beliebt ist, die mit spitzem Stift die Buchhaltung und Finanzplanung in Unternehmen erledigen.
Ansprechpartner für die Presse:
Annegret Cox, Unternehmenskommunikation: Telefon 089 95414-365, annegret.cox@conject.com
Christian Hofmann, Produktionformation: Telefon 089 95414-350, christian.hofmann@conject.com
Wer bei der Expo Real die Vorträge über pm. – die Projektplattform von conject – verpasst hat: kein Problem. Im Rahmen einer Roadshow gibt es jetzt noch kurzfristig bei zwei Terminen die Möglichkeit, sich zu informieren. Am 20. Oktober in Berlin und am 27. Oktober in Essen werden Chris Brandt (Vorstand conject AG) und Thomas Müller (Geschäftsführer Metropolis Real Estate GmbH) über Projekt- und Prozessmanagement in der Baubranche und die Benefits von pm. informieren.
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