Studiert Architektur im Master,
MASTER-ENTWURF: FUTURE.LIBRARY.HELSINKI
“Flux 2.0”
Eine neue Form von Bibliothek
Eine neue Form von Bibliothek setzt Überlegungen voraus, die die grundlegenden Erfordernisse und Funktionsweisen hervorheben und an die heutigen Bedürfnisse der Nutzer anpassen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht vor allem der Prozess, in dem Informationen verarbeitet und verbreitet werden. Bei einer Bibliothek im klassischen Sinne lassen sich drei entscheidende Prozess-Schritte anführen:
1. AKQUISITON
Der erste Schritt beschreibt den Prozess, den ein Autor betreibt um ein Werk zu verfassen. Informationen werden recherchiert und zusammengestellt. Dieser Schritt kann u.a. in einer Bibliothek passieren.
2. PRODUKTION
In der Folge findet die Produktion des Werkes statt, d.h. die Überführung in ein Medium, zum großen Teil sind dies Bücher.
3. PUBLIKATION
Der letzte Schritt ist die Publikation, also entweder der Verkauf oder aber auch die Aufnahme in die Sammlung einer Bibliothek. Das Werk steht somit erneut für eine Akquisition bereit und der Prozess kann an anderer Stelle und in einem anderen Kontext von neuem beginnen.
Diese Schritte finden sowohl in einer klassischen, wie auch in einer modernen Bibliothek statt. Allerdings gestatten es neuere Formen der Produktion und Publikation den gesamten Prozess um ein Vielfaches zu beschleunigen und parallel stattfinden zu lassen. Während in der klassischen Bibliothek nur der 3. Schritt wirklich stattfinden muss, stellt eine moderne Bibliothek 2.0 eine Plattform dar, die alle drei Schritte umfasst und begünstigen kann. Sie ist nicht länger ausschließlich als eine Sammlung anzusehen.
Es findet eine Transformation statt von einem seriellem, langsamen Prozessteilnehmer zu einer Plattform für den Austausch multipler, paralleler Prozesse.
Um diese vielen unterschiedlichen Prozesse erfassen zu können wird ein Mechanismus gesucht, der in der Lage ist eine Art Dach bilden zu können. Es geht jedoch nicht nur um eine einfache Gruppierungsaufgabe, die Zusammenfassung dieser Schaffensprozesse muss kontextuell und optimiert stattfinden. Zudem rückt der Aspekt der Darstellung in den Vordergrund, eine Vielzahl von Medien muss erfasst werden können.
Die Informationsnutzung kann von vielen unterschiedlichen Darstellungsformen profitieren, da nicht immer nur der direkte Weg - der “Konsument” sucht etwas - gegangen wird, sondern auch eine gegenseitige Inspiration möglich wird.
Das Szenario
Flux 2.0 ist ein Vorschlag für eine solche moderne Bibliothek. Im Zentrum steht nicht mehr länger das Medienangebot und die Archivierung, sondern die Partizipation und Gestaltung der Bibliothek durch den Nutzer.
Der Name “Flux” (eng. für Fluss, in Bewegung) bezeichnet die Art und Weise, in der Dinge in einer Bibliothek 2.0 organisiert werden. Es gibt eine definierte Ordnung, jedoch bleibt der Innenraum der Bibliothek immer in Bewegung, er verändert sich nach dem Ansprüchen der Nutzer.
Das Zentrum bildet eine 2700 m² große Halle (140 m x 25 m x 3.5 m) bzw. Aktionsfläche, die in ein Raster von 2.5 m x 2.5 m großen Quadraten eingeteilt ist. Auf dieser Fläche bewegen sich entsprechend große, überwiegend begehbare Module, die mit den unterschiedlichsten Funktionen bestückt sind. Diese lassen sich in zwei Gruppen einteilen, den Archiven (Bücher, Medien, Speicher etc.) und den Aktivitätsplattformen (Sitzen, Diskutieren, Lesen, Aufführen, Arbeiten etc.)
Die Archive sind mit einer flexiblen Erfassung von Medien ausgestattet, sodass sie auch neu eingebrachte Medien erkennen können. Der Bestand ist über die Fläche hinweg grob in Themengebiete bzw. Themenzonen aufgeteilt und wird durch verschieben der Module entsprechend sortiert.
Auf der anderen Seite befinden sich die Aktivitätsmodule, die zu den Themengebieten entsprechend die Form definieren, in der Informationen konsumiert werden können. Diese können durch die Benutzer gefordert werden (Smartphone etc.)
Die Nutzung von Bibliothekseigenen Terminals und Smartphones ermöglicht über die normale Nutzung (“Stöbern”) eine gestalterische Recherche: Zum Themengebiet kann entsprechend eine Aktivität gewählt werden. Als Antwort erhält der Nutzer eine Uhrzeit und eine Zugangsbeschreibung, beispielsweise welcher Eingang am besten zu nutzen ist. Die Automatisierung innerhalb der Bibliothek speichert diese Informationen und regelt die Anordnung der Module entsprechend.
Die Nutzung der Medien geschieht nach einem partizipativen Prinzip: Bücher und Medien werden von den Nutzern in einem begrenzten Umfang eingebracht. Als Vorlage dient z.B. die Stadt Bonn mit ihren öffentlichen Bücherregalen, in dem Bücher getauscht und verschenkt werden können. Ein weiteres reales Szenario ist das sogenannte Bookcrossing, bei dem Bücher mit einem eindeutigen Code versehen werden und eine individuelle Seite auf einer Internetplattform erhalten. Benutzer können die Bücher dann im Stadtraum “verstecken” und sich auf der Plattform gegenseitig über den Inhalt austauschen.
Konstruktion und Material
Während der Modulraum im Zentrum steht, befinden sich in den oberen Etagen die spezifischeren Nutzungen, wie Kino, Multifunktionssaal oder auch Arbeitsräume. Die Struktur der Bibliothek, einer Art Doppelhülle, gestattet es, jeden Bereich mit eigenen Öffnungszeiten zu versehen und getrennt von den übrigen zu Betreiben.
Die Eingänge (16 Stück) sind in regelmäßigen Abstand an beiden Längsseiten der Bibliothek angebracht. Sie erlauben einen schnellen und definierten Zugang in den großen Bibliotheksbereich. Entsprechend sind sie mit einem alphanumerischen Code gekennzeichnet, um die Besucher über das elektronische Leitsystem zu delegieren.
Der große Modulraum soll nicht durch Stützen unterbrochen werden. Aus diesem Grund besteht die Konstruktion aus großen Stahlrahmen, die im Raster des Gebäudes “versteckt” werden und in den oberen Geschossen gleichzeitig die Wände der spezifischen Nutzbereiche bilden.
Aufgrund der Einfachheit der Konstruktion und um die Arbeitsatmosphäre in der Bibliothek zu fördern, fällt die Wahl der Materialien schlicht aus. Die Wände sind in überwiegend weißem Gipsputz gehalten, zwischendurch sind die Stahlrahmen der Konstruktion sichtbar. Die Böden sind weites gehend in ihrer Beton-Optik belassen und lediglich mit Epoxidfarbe lackiert.
Die Fassade greift in ihrer Rasterung den inneren Aufbau auf und spiegelt mit ihren erhabenen Quadratfenstern in unterschiedlichen Farbschattierungen das Modulthema aus dem Inneren auf. Das Erscheinungsbild lehnt sich an eine Pixeloptik an und verrät hierrüber, das es sich bei dem in seiner Geometrie simplen Gebäude nicht nur um eine einfache Industriehalle handelt, sondern im Inneren komplexere Prozesse ablaufen.
SAKURA houseboats
Mein Beitrag zum AWR-Wettbewerb Life Saving - First Step Against Disaster (http://www.awrcompetitions.com/competition/9/life-saving-first-step-against-disaster)
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[ A TSUNAMI EMERGENT DESIGN ]
SAKURA is a design concept for living in coastal regions and how to face the huge desastrous impact of a tsunami for peoples life. The idea is based on accepting the power of nature and not to confront it with a larger „hight-tech seawall“. The main problem is our way of life and the limited ability to adapt to certain circumstances: If there were no settlements near the coast, a tsunami just wouldn‘t be a problem. In the same way the tsunami is little to no threat for e.g. a seagull. There must be an emergent solution for us if we recognize what the real desaster is.
The events in Japan one year ago brought up a lot of information and video footage about the disaster. The attached video (link: youtube-video[1]) captured by the japanese coastguard shows us two vital pieces of information:
1. The size of a tsunami wave depends on its distance to the coast.
2. A ship would intentionaly head towards the wave to minimize the risk of capsize.
So running away could be much morehazardous than looking for a safe way of confrontation.
With this information a simple design is possible. SAKURA suggest a settlement of houseboats near the coast. The houses are connected to an early warning system and are capable of navigating on the sea from their own power, at least for a short period of time (e.g. jetski-engines could be used). If an seaquake is recognized, the SAKURA-houses immediatly leave their moorings and try to bring as much distance to the coast as possible by heading towards the open sea. In this way, the can withstand both, earthquake and tsunami.
explicit ambiguity / fashion hub düsseldorf
fashionstream illuminated.
Schwimmendes Modezentrum für Düsseldorfer Medienhafen.
Rhino + Grasshopper + Blender/Cycles
explicit ambiguity / fashion hub düsseldorf
“fashionstream”
Schwimmendes Modezentrum für Düsseldorfer Medienhafen.
Rhino + Grasshopper + Blender/Cycles + Photoshop
explicit ambiguity / fashion hub düsseldorf
Schwimmendes Modezentrum für Düsseldorfer Medienhafen. Formkonzept in Blender 2.61. Noch nicht parametrisiert.
Demo/Präsentation der Ergebnisse der Scripting-Aufgabe “Raumteiler”.
Demo/Presentation of results of scripting task “Partition”.
Computational Structure Design
WS 2010/2011
Fachbereich D Architektur/Department D Architecture
Bergische Universität Wuppertal/University of Wuppertal
Die Simulation simuliert/verdeutlicht die Reaktion eines interaktiven, mobilen Raummöbels auf die Bewegung von Menschenströmen. Die Schwarmteilchen/Menschen sind wenig komplex (Kohäsion/Separation/Alignment/Kollision/Target). Experimenteller Entwurf, gescriptet in processing
Erster Wettbewerb :) Immerhin bei den Finalisten gelandet (Top 40 von 300?). Mehr Beiträge bei flickr. Höhere Auflösung hier und hier.
3D Version eines Zellularen Automaten, erstellt in processing. Größe der Welt ist 320x200x6 (nicht begrenzt), Wachstumsregel 5-6-7/6.
via prostheticknowledge:
RA.299 Agoria
Tracklist
Arovane - Tomorrow Morning
DJ Sprinkles - Midnight 120 Intro
Skream - Midnight Request Line
The Streets - Turn The Page
Benga - Someone 20
Moodyman - Freeki_Mutha_F_Cker
Genius Of Time - Houston We Have A Problem
Recloose - Landed
Newworldaquarium - Trespassers
Josh One - Contemplation (King Britt Funke Remix)
Kings Of Tomorrow - Young Hearts
Ferrer And Sydenham Inc - Sandcastles
Shed - Ithaw (Vinyl Version)
Luciano & Quenum - Orange Mistake
Juan Mac Lean - Happy House
Metro Area - Atmosphrique
Omar S - Over You Too
Gas - Zauberbeg
Theo Parrish - Sound Sculptures Part 1
Levon Vincent - Man Or Mistress
Junior Boys - Like A Child (Carl Craig remix)
Plastikman - Mind In Rewind
Maurice Donavan - Babeh
Burial - Archangel
Ricardo Villalobos - Easy Lee
Laurent Garnier - Cycle D’opposition
Nathan Fake - The Sky Was Pink (James Holden Remix)
Dntel - (This Is) The Dream Of Evan & Chan (Superpitcher Remix)
Floating Points - Myrtle Avenue
Fennesz - On A Desolate Shore A Shadow Passes By
The Avalanches - Since I Left You
via prostheticknowledge:
Sunday Morning Mix by Low Light
Tracklist:
You can get the mix at Low Light’s blog here, or you can play it via Mixcloud here