ChrisHeil

a cyberpunked spaceexplorer is doing wild and stupid thinggkks.

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May 25, 02:44 AM

Es ist nicht besonders viel, aber es sickern immer mehr zu Ridley Scott's Blade Runner 2 durch. Wie er verriet, steht schon der Hauptcharakter fest, der allerdings nicht mehr Harrison Ford alias Rick Deckard sein wird. Der neue Hauptprotagonist ist weiblich, wie er verriet:

"Erst letzte Woche habe ich mit verschiedenen Meetings zum 'Blade Runner'-Sequel begonnen. Wir haben bereits einen sehr guten Ansatz dazu. Und wir werden definitiv einen weiblichen Protagonisten haben."

Außerdem wird Hampton Fancher, der Drehbuchautor des ersten Filmes, das Skript zur Fortsetzung schreiben. Wobei Fortsetzung wohl eher das falsche Wort ist, da Blade Runner 2 zeitlich einige Jahre nach dem ersten Teil spielt  und eher eine Neuerfindung darstellen soll. Wir dürfen also gespannt sein!

Bild: Quelle

May 24, 03:21 PM

Eigentlich wollte ich ja auch so einen tollen Vorstellungsartikel schreiben, wie es meine großartigen Mitchrisvertreter taten, aber ihr wisst ja – man kommt einfach zu nichts. Deswegen muss dafür jetzt einfach mal dieser Artikel hier herhalten. Also ich bin Marco, habe auch einen Blog und mache da meistens was mit Comics. Oder Bratwürsten. Wie mir halt gerade so ist. Der Film da oben allerdings ist weder Wurst noch Comic, sondern eher Buch und manchmal Spiel. Es ist, zumindest, wenn man das Ende anschaut, nicht schwer zu erraten, dass der Film etwas mit dem gleichnamigen Spiel zu tun hat, das etwas mit dem gleichnamigen Buch zu tun hat. Trotzdem hat er eine sehr beeindruckende Stimmung. Guckt mal hin. (via)

May 24, 02:58 PM

Was ist eigentlich das faszinierende an Robotern? Für die meisten Leser dieses Blogs ist das sicher eine Kopfschmerzen verursachende Frage und Doktor Chris selbst würde, wäre er jetzt nicht gerade auf Erkundungstour durch Skandinavien, sofort ein Rezept ausstellen.

Die Frage müsste also bis der Dok wieder zurück ist vollkommen unbeantwortet im Wartezimmer herumstehen und sich langweilen. Da liegt es doch nahe, sich selbst zu therapieren und mal ein bisschen in der sturmfreien Bude Praxis herum zu stöbern. Bestimmt gibt es schon ein paar Krankenakten und Vermerke zum Thema.

Gleich beim ersten Schnüffeln wird deutlich, dass Roboter durchaus das Zeug dazu haben den Takt vorzugeben. ASIMO heißt bspw. dieser putzige Geselle und kein geringeres Orchester als das Detroit Symphony Orchestra folgt vorbildlich seinen Anweisungen
Generell scheinen Roboter einen Faible für Kunst und Kultur zu haben. Beim Roboterformationstanz muss die Formation zwar noch ein bisschen am Ausdruck feilen, was die Synchronisation betrifft sind sie aber unschlagbar.

Überhaupt, Roboter sind auch nur Menschen. Die Frauen sind viel hübscher als Männer und müssen einkaufen gehen, weil wohl sonst auch bei Robots die Schmiermittel und Energydrinks im Kühlschrank fehlen. Schließlich muss das Roboterbaby gut gepflegt sein, denn die Konkurrenz ist alles andere als doof, auch wenn sie gerade erst lernt sich zu artikulieren, dafür aber niemals begreifen muss, wie man sich die Schuhe zu bindet. Das machen die Treter nämlich irgendwann mal selbständig und ohne zu fragen.

Selbst der schon seit Jahrtausenden obligatorische Elternsatz "Mit dem spielst Du nicht!" wird bei Familie Robot nicht in Vergessenheit geraten, weil es auch unter der Generation Blecheimer immer Kinder geben wird, die in geschlossenen Räumen mit Pfeil und Bogen schießen. Das sind dann die, die sich später einen Kampfhund kaufen und einen auf dicke Hose machen.  

Schön im roboterischen Familienleben ist ja, dass Mama Robot nicht mehr kochen muss. Dafür hat Frau Robot einen Roboter und deshalb viel mehr Zeit für Papa Robot, der (noch) per Anweisung als Spacecowboy Satelliten reparieren muss oder in seiner Freizeit seine humanen Kumpels abzockt.

Allerdings, das ist ein tröstlicher Gedanke, geht es auch bei den Robotern nicht ganz ohne Regeln, was es einem kommenden Superhirn schwer machen dürfte die Weltherrschaft an sich zu reißen. Langfristige Wetten ob das stimmt oder nicht werden noch angenommen.

Und sollte noch einmal einer fragen was an Robotern eigentlich so faszinierend ist, dann bekommt er HausBlogverbot. Und eine Einweisung in die Geschlossene.

May 23, 12:46 PM

Gibson über die 90er Cyberkultur, Cyberpunk und Underground-Magazine. Zu lesen im acceler8or…

May 23, 03:47 AM

Wikipedia weiß über Kabuki folgendes zu berichten:

Kabuki (jap. 歌舞伎, dt. „Gesang und Tanz“) ist das traditionelle japanische Theater des Bürgertums der Edo-Zeit und besteht aus Gesang, Pantomime und Tanz. Kabuki ist eine im Wesentlichen säkulare Kunstform und etwas weniger formell als das ältere, vom Buddhismus geprägte Nō-Theater der Samurai. Kabuki wurde im Jahr 2005 in die UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen.

Tja, was Wikipedia allerdings nicht weiß ist, dass es in Japan lustige kleine Roboter gibt, die nicht nur auf Tai-Chi, sondern eben auch auf Kabuki programmiert werden können. Sind sie nicht süß?

May 21, 03:30 AM

Da der Dok zur Zeit ja die Beine hoch legt und es sich in der Natur (das ist dieses Ding im echten Leben mit Bäumen und so) gut gehen lässt, gehen ein paar wichtige Nachrichten aus der Welt des Cyberpunks an uns vorbei, darum kommen wir am Besten gleich zur wichtigsten:

Es wird doch eine Verfilmung von William Gibsons Cyberpunk-Klassiker Neuromancer geben! Der Film wurde zwar schon vor ca. einem Jahr angekündigt, aber danach wurde es verdammt ruhig um das Projekt und erste Zweifel an einer Umsetzung kamen auf. Nun ist aber bekannt geworden, dass die Produktionsfirma Seven Arts Pictures starke Unterstützung durch Lorenzo di Bonaventura erhält, der als Produzent von Filmen wie R.E.D. und der Transformers- und G.I.-Joe-Serien bekannt ist.
Das Budget des Streifens ist auf etwa 60 Mio. Dollar festgelegt, darum können wir auf einen hochwertigen Film hoffen. Regisseur Vincenzo Natali sieht die Romanverfilmung allerdings nicht als potentiellen Blockbuster: "Die Geschichte hat etwas inhärent nicht-mainstream-haftes", so Natali. Aber egal, ich weiß jetzt schon, dass wir diesen Film lieben werden.

Zur mir: Ich blogge auf blackfear.de über alle möglichen Endzeit- und Apokalypse-Themen und werde während Dok's Urlaubszeit in Sachen Cyberpunk ein wenig die Stellung halten!

Bild: Frederic Poirot Lizenz: CC BY-SA

May 21, 12:00 AM

Der Protagonist dieses Videos hat eine etwas kompliziertere Familiengeschichte. Er ist mit einer Witwe verheiratet, die eine Tochter mit in die Ehe brachte. In eben diese Tochter verliebt sich nun sein Vater und ehelicht sie folgerichtig. So war sein Vater plötzlich auch sein Schwiegersohn und mit der Geburt seines ersten Sohnes fingen die Komplikationen dann so richtig an :-D Wer der gesamten Geschichte folgen kann bekommt von mir ein Expertenzertifikat in Heraldik zum Selbstausdrucken.

Muppets vs. Gogolala Jubilee Jugband – I'm My Own Grandpa

daMax ist hier nur Assistenzarzt. Normalerweise vertreibt er sich die Zeit bei to daMax.

May 20, 08:55 AM

Nachdem daMax den Stuhlkreis der Vertretungsberechtigten eröffnet und Kueperpunk beispielhaft vorgelegt hat, will ich mich auch mal vorstellen. Mein Name ist Olaf, ich bin Blogger und bisher hieß mein Blog wort-schuetzen.de. Gerade erst habe ich aber beschlossen, dass das nicht mehr zu mir passt, weshalb mein neuer Blog radwechsel.net heißt. Lästereien von wegen “Rad ab” verbitte ich mir, diesen Brüller hat meine Frau schon losgelassen.

Womit ich mich am liebsten beschäftige ist die Zukunft. Ich bin fasziniert von zukünftiger Technik, was wohl daran liegt, dass ich eigentlich keinerlei Ahnung davon habe. Trotzdem betrachte ich technische Spielereien nur als den Alltag versüßende Gadgets und bin eigentlich auf der Suche nach Konzepten, die das Große und Ganze erfassen.

Wie sähe die Welt zum Beispiel mit Cradle 2 Cradle und ohne Müll aus? Warum sind Roboter gut und was würde ein Bedingungsloses Grundeinkommen mit unserer Gesellschaft machen? Ist das, was wir Schule nennen, wirklich Schule oder nicht vielmehr eine Verwahranstalt mit garantierter Gehirnwäsche für den Nachwuchs? Welche Vorteile bekommen Unternehmen, wenn sie ihre Mitarbeiter wie Menschen behandeln und nicht wie Kostenfaktoren?

Es gibt so viele Fragen zur Zukunft, für die es nur Spekulationen und noch keine Antworten gibt. Aber so ist ja das Wesen der Zukunft. Es lässt sich vortrefflich über sie spekulieren und zum Zeitpunkt der Aussage hat erstmal jeder Recht.

Was mir am Doktorsblog so gut gefällt, ist, dass Chris es schafft, das Lebensgefühl von morgen ins heute zu transportieren und dabei immer wieder auch knifflige Fragen stellt. Deshalb habe ich mir vorgenommen das Thema Zukunft hier bei Chris ein bisschen zu beackern. Nirgendwo passt das nämlich besser hin als hier.

May 19, 06:13 PM

 

 

Sie tauchten plötzlich in Bibliotheken in Edinburgh auf, und niemand weiß, von wem sie stammen. Extrem filigrane, sehr detaillierte Skulpturen erschaffen aus Literaturklassikern. So zum Beispiel zwei Skelette, die Schnaps trinkend einem Grammophon lauschen. Oder ein Tyrannosaurus Rex, der aus einer Ausgabe von Arthur Conan Doyles „Lost World“ hervorbricht. Zu jeder Skulptur gehört eine kryptische Botschaft.  Nummer Acht enthielt außerdem den Hinweis, dass die Werke von einer Künstlerin stammen und insgesamt zehn von ihnen eine Serie ergeben. Zeitgleich zum Auftauchen der letzen beiden Skulpturen entstand ein Twitter Account, dessen Urheber bisher ebenso unbekannt ist, wie der Schöpfer der Kunstwerke.

 Ein und dieselbe Person? Fotograf Chris Scott dokumentiert alle aufgetauchten Miniaturen auf seinem Flickr Account und seinem Blog. Eine Story die irgendwie steampunkesque und cyberpunkesque zugleich ist.

(via Mymodernet)

May 19, 07:36 AM

 

daMax hat mit ner Selbstvorstellung angefangen. Keine schlechte Idee, mach ich auch.

„Also, ich bin Kueperpunk und ich bin Blogger.“ Betretenes, verständnisvolles Nicken in der Runde, jemand legt mir die Hand auf die Schulter und alle so: „Hallo Kueperpunk“.

Aber da wir Blogger eigentlich genau das Gegenteil von anonym sein wollen, jetzt die Insider Informationen:

Ich mache das schon ziemlich lange. Bloggen meine ich, Genau genommen, seit mir  am Sonntag, denn 22.4 2004 etwa um 15 Uhr irgendwo auf der A7 in Fahrtrichtung Kassel die Idee kam: „Eigentlich könntest du doch bloggen, oder?“

Seitdem tue ich genau das so ziemlich jeden Tag.  Ja, richtig, seit 2004. Ohne klares System drin, ohne wirklichen Fokus auf ein Thema. Eben alles, was ich gut finde. Science Fiction spielt eine große Rolle, Cyberpunk Steampunk – ich habe „Die Differenzmaschine“ von Gibson und Sterling in dem Jahr gelesen, als sie raus kam – Literatur, Kunst, Kultur, Wissenschaft, doofe Videos, gute Videos, Nerdkrempel, Computerkram, Politikerbashing, noch mehr Politikerbashing und auch gelegentlich Politikerbashing. Heute am Tag sind es genau 6888 Postings.

Im realen Leben bin ich eigentlich …tja, etwas Unausprechliches.

Ich sag`s mal so: Ich bin einer der Typen, die dir in deiner Jugend den Tag so richtig versauen konnten. Aber am Nachmittag, spätestens ab etwa 16 Uhr  nutze ich meine Kräfte nur noch für das Gute. Als Nerd versuche ich die Welt vor der Verblödung zu retten. Bisher vergeblich zwar, aber noch habe ich nicht aufgegeben und behaupte: Guter Geschmack ist erlernbar.

Bloggen ist dabei irgendwie zum Zentrum geworden, verbindet alles was ich mache. Und ich mache viele komische Dinge.

Ich war schon Nerd, als man noch gar nicht wusste, dass man Nerd ist. Von mir stammen grandiose selbst programmierte Spielklassiker für den C64 wie beispielsweise mein Shooter zu Rambo 2 oder zu Godzilla. Die Welt weiß nichts davon, weil das Band der doofen Kassette, auf denen ich sie gespeichert hatte, gerissen ist, bevor ich damit berühmt werden konnte. Nerd war man damals auch, wenn man Muttis Peter Alexander Kassetten mit Tesafilm präparierte, um darauf Spiele abspeichern zu können. Und zum Filme kopieren brauchte man damals noch nen Videothekenausweis und zwei Videorekorder und nach spätestens 30 Minuten im heutigen Internet wären wir damals blind gewesen oder hätten Rückenmarksschwund gekriegt.

Ich schreibe Science Fiction, schon länger als ich blogge. Manchmal findet man Stories von mir in der c`t oder in SF Magazinen wir NOVA. Manchmal schreibe ich auch Artikel für telepolis.  Ich fahre 300 oder auch 600 Kilometer, um vor 20 Leuten irgendwo in Leipzig, Bielefeld, Darmstadt oder Wuppertal Cyberpunk Stories zu lesen oder über meinen Kühlschrank zu poetryslammen.

Und virtuell mache ich so was auch. Gemeinsam mit den Brennenden Buchstaben gehört mir das Kafe Kruemelkram im SecondLife. Wir laden Autoren ein, lassen sie dort für uns lesen. Zuletzt war Karl Olsberg da. Kennen vielleicht ein paar als Autor von „Glanz“ oder „Das System“ und wir hatten eine internationale Lesung mit Autoren aus Ghana, Argentinien, Kanada und Israel. Sogar Stelarc – ja, der Typ mit dem  Ohr auf dem Arm experimentiert auch mit SecondLife herum, nein, wirklich der Echte -  hat schon mal bei uns performt. Da hing er aber nicht von der Decke, sondern hat ein Organballett aufgeführt. Tut einem nicht unbedingt gut, über SecondLife zu bloggen, aber was soll`s und Bloggen wäre nicht Bloggen, wenn es neuerdings ne Stilpolizei gibt`, die regelt, worüber man tickern darf.

Ab und zu steige ich spät am Abend oder früh am Morgen auf irgendwelche Hügel, meistens im Ruhrpott, um Langzeitbelichtungen zu machen. Nicht dass ich was davon verstehe, ich tu`s einfach. Und was dabei rauskommt geht direkt online.

Manchmal husche ich durch irgendwelche Filme. Mir ist schon in einem italienischen Restaurant der Kopf von den Schultern geballert worden, neulich habe ich mit einem deutschen Rapper zusammen eine Verhörszene gespielt, ich war mal ein Staatsanwalt, der was mit einer Profikillerin und einen abgetrennten Kopf im Kühlschrank hatte, ich musste als fetter Android 15 Minuten lang eine Frau in einer Bar anbaggern, um dann erstochen zu werden und mein ganzer spontan improvisierter Text war im Film gar nicht zu hören und manche behaupten, sie würden mich gelegentlich beim „Elektrischen Reporter“ sehen. Das sind natürlich nur Gerüchte – aber sie entsprechen der Wahrheit.

Und weil ich nicht nur gern blogge, sondern dabei auch gern was esse, machen wir am 28.7 in meinem Garten auch noch ein Bloggergrillen. Chris hat schon zugesagt. daMax auch und die Denkfabrik und Captain Serenus so halb.

Als so`n Zeug mache ich jeden Tag und dann blogge ich drüber. Deswegen ist Kueperpunk auch so ne wilde Mischung. Aber hoch aromatisch, leicht im Abgang, entspannend für gestresste Nerdseelen und gut für`s Gehirn. Und die gute Nachricht: Ich blogg jetzt auch mal hier!

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